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Montag, 29 November 2010 19:25

Das Gebet- die schönste Manifestation der Dienstbarkeit

Das Gebet- die schönste Manifestation der Dienstbarkeit
Der Zweck der Erschaffung der Menschheit ist die Dienstbarkeit und Verehrung des allmächtigen Schöpfers. 
Im heiligen Qur’an, die letzte und endgültige Offenbarung Gottes für die Menschheit, heißt es explizit in der 56. Aje der Sure Zarijat:

„Und ich habe die Dschin und die Menschen nur dazu geschaffen, dass sie mir dienen.“

Das Gebet ist die höchste Form der demütigen Anflehung und der Ausdruck von Dienstbarkeit gegenüber Gott. Es ist die wichtigste Übung der Propheten Gottes, welcher den Menschen dieses Ritual lehrte. Der Prophet Abraham ließ seine Frau Hadschar und seinen erstgeborenen Sohn Ismael im heißen und unbekannten Land um Mekka zurück, damit das Gebet Verbreitung findet. Der Prophet Moses lehrte den Israeliten diese dynamische Übung, damit sie Gott, dem Höchsten, ihre Dankbarkeit zeigen. Der Prophet Jesus sprach, als er noch ein Kind war, auf wunderbare Weise zu den Israeliten, die seine Mutter verleugneten: „Ich bin der Diener Gottes, welchem das Buch von ihm gegeben wurde... und dem von ihm befohlen worden war, das Gebet zu verrichten.“

Der Prophet Mohammad (Friede sei mit ihm und seiner Familie), der letzte und größte aller göttlichen Boten, nannte das tägliche Gebet eine der Hauptgrundlagen des Islam und die Säule der Religion. Er sagte: „Gott hat das Gebet zum Licht meiner Augen gemacht und machte es auf die gleiche Weise zu meiner großen Liebe, wie er dem Hungrigen Appetit und dem Durstigen das Verlangen nach Wasser gegeben hat; wenn jedoch ein Hungriger etwas isst, wird er gesättigt sein, und wenn ein Durstiger Wasser trinkt, wird sein Durst gelöscht sein, aber meine Liebe zum Gebet wird niemals enden.“

Aufgrund des hohen Status des Gebets in der islamischen Kultur hielt die Islamische Republik des Iran zum 19. Mal die nationale Gebetskonferenz ab. Die Konferenz findet jedes Jahr mit dem Ziel, die Kultur des Gebets in der Gesellschaft zu verbreiten und die Rolle und den Status des Gebets für die Erhabenheit der Menschheit auszudrücken, statt. Unter dem Thema „Gebet, Moschee und Familie“ präsentierte die 19. nationale Gebetskonferenz neue und motivierende Wege, um die Kultur des Gebets zu verbreiten und zu stärken. Familie und Moschee gelten als zwei wichtige Basen für die spirituelle Vervollkommnung eines Menschen und die Gesundheit der Gesellschaft. Ein Punkt, der auf der Gebetskonferenz betont wurde, war das Anhalten der jungen Generation zu der regelmäßigen und pünktlichen Einhaltung der religiösen Pflichten, einschließlich des Besuches der Moschee für das tägliche Gebet und das Stärken ihrer Verbindung zur spirituellen Atmosphäre. Das Gebet ist die reinste Form des ergbenen Betens vor Gott. Es ist offensichtlich, dass Gott niemals die Taten seiner Diener nötig hat. In Wahrheit sind es die Menschen, welche den Allmächtigen benötigen, und wenn wir erst einmal unsere Beziehung gestärkt haben, profitieren wir unendlich von seiner Gunst. Deshalb ist das Gebet ein Mittel, um unsere Bande mit der Quelle der Schöpfung, des Lebens und der Gnade zu stärken. Wenn wir nach der rituellen Waschung im Gebet vor Gott, dem Allmächtigen, stehen, preisen wir Ihn, den Allmächtigen und bekräftigen unseren Glauben in towhid (Monotheismus), und gleichzeitig beten wir für die Vervollendung seiner Segnungen und um seine Hilfe, uns von dem Weg der Abtrünnigen fernzuhalten und nicht ein Objekt für den Zorn Gottes zu werden. Auf diese Weise gibt uns das Gebet stets Gott zu erkennen und hält uns von Übel und schlechten Wegen, einschließlich Unreinheiten, fern. In der 45. Aje der Sure Ankabut des heiligen Qur’an heißt es:

„Sicher, das Gebet hält von Sünde und Übel fern.“

Wahrlich, wenn die Menschen sich von der chaotischen und sündigen Welt befreien und in das heilige Reich des täglichen Gebets treten, dann treten sie in eine erleuchtete Umgebung ein. Es ist natürlich, dass viele spirituelle Probleme der Menschen bei dem Eintritt in die Gemeinschaft Gottes durch das Gebet gelöst werden. Vom Standpunkt des Islam aus ist die Quelle von Macht und spiritueller Vervollkommnung des Menschen die vom Herzen gefühlte Aufmerksamkeit zum Schöpfer der Welt. Der größte Teil psychischer Krankheiten und ethischer Zerrüttungen kommt von Ignoranz und einem mangelhaften Erinnern an Gott. Deshalb ist der Mensch immer dazu angehalten, sich Gottes von morgens bis abends, in welcher Situation er auch immer ist, zu erinnern. Auf diese Weise sollten wir unseren Geist hinsichtlich der Kommunikation mit der Quelle des Lebens stärken. Deshalb hat uns Gott im Qur’an befohlen, selbst in harten Zeiten das Gebet zu befolgen und Geduld zu üben.

Quelle: Taghrib.ir

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