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Dienstag, 12 Juli 2011 06:04

12. Juli: Welttag für Hidschab und Anständigkeit

12. Juli: Welttag für Hidschab  und Anständigkeit
Heutzutage wird die Frage der islamischen Kleiderordnung  so sehr politisiert, dass man deren Bekämpfung als eine Form der Islambekämpfung in Betracht gezogen hat.Parallel dazu  versucht der Westen noch mehr als zuvor die Kultur der Körperentblößung und Zügellosigkeit zu fördern und die Frauen von ihrem eigentlichen Wesen und ihrer  Würde als Mensch abzubringen. Unterdessen  betrachten die Psychologen das Bedürfnis nach Bedeckung des Körpers als eine ganz natürliche Tendenz.  Der Hidschab ist heute für viele Frauen in verschiedenen Gesellschaften  eine grundsätzliche und logische Alternative.  Deshalb bereiten  sie den menschenfeindlichen und diskriminierenden Plänen der laizistischen und religionsfeindlichen Regierungen Probleme.Anlässlich des 12. Julis, welcher zum Welttag des Hidschabs und der Sittsamkeit ernannt wurde, haben wir einen kurzen Sonderbeitrag vorbereitet.
Wie Statistiken zeigen sind überall auf der Welt Frauen die Zügellosigkeit und die sexuelle Belästigungen leid und, um Sicherheit, Wert und Weiterentwicklung zu erzielen, greifen sie zum Hidschab, auch wenn sie dafür einen hohen  Preis bezahlen müssen. Am 1. Juli 2009 wurde  Frau Marwa Scherbini, eine islamisch gekleidete Ägypterin von einem  deutschen Rassisten im Gericht der deutschen Stadt Dresden  mit 18 Messerstichen ermordet. Diese 32-jährige hatte den Rassisten wegen  Beleidigung aufgrund ihres Hidschabs angeklagt.  Doch sie wurde vor den Augen des Richters von diesem Deutschen angegriffen und keiner der Polizisten, die sich im Saal befanden, hat sie geschützt.  Die Nachricht von dem Märtyrertod  dieser schwangeren Frau löste großen Protest bei den Muslimen aus und  am 12. Juli des gleichen Jahres wurde aus diesem Anlass eine eindrucksvolle Zeremonie  zur Unterstützung des Hidschabs veranstaltet und der 12. Juli zum Welttag des Hidschabs ernannt.  Die islamischen Gremien und Organisationen auf der Welt begrüßten diesen Schritt.

Je kostbarer etwas ist, desto mehr ist es normalerweise in Gefahr und desto mehr bedarf es eines Schutzes. Gott hat zum Wohl des Menschen und zur Gründung einer Familie, die Frau zart und anmutig erschaffen und dadurch die Zuneigung  zu ihr auf der Seite der männlichen Wesen gestärkt. Wenn dieses natürliche Verlangen nicht in die richtigen Bahnen gelenkt wird, gerät die Gesundheit der Gesellschaft und insbesondere die der Frauen in Gefahr.  Der Islam sieht in der Körperbedeckung ein  wichtiges Mittel zur Eindämmung des weiblichen Hanges zur  Selbstdarstellung  und der männlichen Triebneigungen. Gott hat in verschiedenen Koranversen den muslimischen Frauen und Männer ans Herz gelegt, auf eine sittsame Bekleidung zu achten und ihre Blicke zu kontrollieren.

In den Versen 30 und 31 der Sure 24 spricht Gott: O  Prophet! Sag den gläubigen Männern, sie sollen ihre Augen niederschlagen und sie sollen ihre Bedeckung wahren. So halten sie sich am ehesten sittlich und rein. Gott ist wohl darüber unterrichtet, was sie tun.

Und sagt den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Augen niederschlagen und sie sollen ihre Bedeckung bewahren, und den Schmuck – soweit er nicht normalerweise sichtbar ist, nicht offen zeigen.  Und ihren Kopfschal über den Halsausschnitt des Kleides ziehen und ihre Körperzierden  niemanden offen zeigen außer ihrem Ehemann und (anderen, bei denen dies erlaubt ist) …“

Psychologen bestätigen, dass eine geeignete Bekleidung der Frauen vor Männern, einer der wichtigen Faktoren zur Herstellung gesunder Beziehungen zwischen den beiden Geschlechtern in der Gesellschaft ist. Sie weisen daraufhin,  dass der Sexualtrieb unersättlich ist und wächst, wenn ihm völlig freien Lauf gelassen wird.  Die sexuellen Beziehungen aus dem Privatbereich in die Gesellschaft zu holen, lässt Arbeitskraft verlustig gehen und führt zur Verwandlung des Arbeitsplatzes und der Gesellschaft in einen Ort für die Suche nach triebhaften Freuden. Doch wenn die Frauen auf die Festigkeit und Gesundheit der Gesellschaft Wert legen,  werden sie nicht mehr  -ob bewusst oder unbewusst - darum wetteifern, die Blicke der Männer auf sich zu ziehen. Sie werden stattdessen  ihre geistigen Kräfte für den Fortschritt  der Gesellschaft nutzen. Die Frauen haben begriffen, dass ihr Wert steigt, je besser sie ihre Reize  vor fremden Augen verdecken. 

Ostad Schahid Morteza Motahari sagt: „  Die Frau spürt, dass sie sich gegenüber den Männern schützen muss. Der Mann ist körperlich der Frau überlegen. Die Frau verspürt instinktiv, dass sie körperlich nicht mit dem Mann mithalten kann. Genauso wie die Frau sich schmückt, um auf diese Weise das Herz des Mannes zu gewinnen, versucht sie auch den Mann von sich fernzuhalten. „ 

Frauen, die sittsam sind und den Hidschab tragen, bewahren sowohl ihre Keuschheit als auch ihre Schönheit. Sie treten in der Öffentlichkeit als aktive und nützliche Menschen auf, welche nicht ihre weiblichen Eigenschaften ausnutzen wollen. 

Frauen  in Ländern, in denen bedingungslose Beziehungen erlaubt sind, wählen  den Hidschab, um sich in der Gesellschaft sicher zu fühlen und sich vor  krankhaften Blicken  zu schützen.  Die Wahrung des Abstandes   und die Bedecktheit des Körpers  ist ein wirksames Mittel für die Frau, um sich gegenüber dem Mann zu schützen.  Dieses Verhalten hebt ihr Ansehen und sie genießt eine geeignete  Sicherheit in der Öffentlichkeit. 

Die muslimischen Frauen möchtn den Hidschab tragen, aber ihnen werden Einschränkungen hinsichtlich ihrer Bekleidung auferlegt. Es scheint, dass sie für ihren Entscheid, sich islamisch zu kleiden, bestraft werden.

In der Republik Aserbaidschan   wurde das Hidschabverbot verschärft und Hidschab tragenden Mädchen  der Schulbesuch verwehrt.   Es  liegen Dutzende Beschwerden wegen dieser illegalen Nicht-Zulassung an Schulen bei den Gerichten dieses Landes vor. In  den Gesetzen dieses Muslimstaates  gibt es kein Hidschabverbot. Aber nun wird wegen der gesetzlichen Einführung  einer einheitlichen Schuluniform, die das Kopftuch weglässt,  den hidschabtragenden Schülerinnen das Betreten der Schulen verwehrt. Das Recht auf Schulausbildung von Tausenden von Schülerinnen wurde damit verletzt.  Herr Azar Azizuv hat Beschwerde beim Gericht eingereicht, weil seine Hidschab tragende Tochter aus der Schule gewiesen wurde. Er betont, dass seiner Tochter dadurch das Recht auf Bildung entzogen und ihr ein seelischer Schaden zugefügt wurde.

Aber die politischen Sachverständigen sagen voraus, dass  die Regierung von Aserbaidschan  nicht vorhat, das Recht der Schülerinnen auf die Entscheidung für ihr Hidschab zu beachten, sondern wahrscheinlich  diese Verbote auch gegen Studentinnen, die Hidschab tragen einführen wird.  

In Frankreich lebt die größte Muslimminderheit Europas und das Hidschabverbot bereitet den Hidschab tragenden Frauen in diesem Land Probleme. Frauen, die ihr Gesicht verhüllen, werden festgenommen und müssen 150 Euro Strafe zahlen. In den  USA gehört es ebenso  zur Islamanfeindung, gegen Hidschab tragende Frauen vorzugehen.  Eine junge Muslimin in Kalifornien, welche für die US-Bekleidungskette Abercrombie & Fitch arbeitete, wurde entlassen, weil sie am Arbeitsplatz nicht ihr Kopftuch weglassen wollte. Hani Chan reichte eine Beschwerde ein, in der sie erklärte dass man auf diese Weise ihre Rechte mit Füßen getreten hat. Sie schrieb:  „Es ist ein Grundsatz, dass der Respekt vor den religiösen Ansichten und der Religionsfreiheit anderer bewahrt werden muss und dies sind selbstverständliche Menschenrechte.“

In Österreich wird propagiert, dass die muslimischen Frauen zum Hidschab gezwungen wären. Die Sprecherin der Jungen Muslime in Salzburg , Halima M., sagt dazu:  „Sie wollen die muslimische Frau so darstellen, als ob sie gezwungen wäre, den Hidschab weiterzutragen und keine Freiheit hätte. Es ist an der Zeit, dass besonders in der Presse dargelegt  wird, dass jede muslimische Frau selber ihre eigene Meinung besitzt und selbständig ist und den Hidschab freiwillig und aufgrund der Fähigkeit nachzudenken gewählt hat. "

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