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Sonntag, 15 Juli 2007 22:26

Frau im Islam- Teil 15 (Gatten und Gattinnen )

Frau im Islam- Teil 15 (Gatten und Gattinnen )
K- Wie wir letztes Mal schon erwähnten, weiß der Koran die Frau als göttliche Segensgabe.So lesen wir beispielsweise in der Sure 16, Nahl, im 72. Vers:

M- „Gott hat euch, aus euch, Gattinnen gegeben, und durch eure Gattinnen Kinder und Kindeskinder. Und Gutes, Reines gab er euch zu eurem Unterhalt.
Wollt ihr dennoch Irrigem nachhängen und die göttlichen Segensgaben leugnen?"

Mit anderen Worten: Aus der menschlichen Gattung ließ Er Gatten und Gattinnen hervorgehen, und aus diesen - den Gattinnen - Söhne, Töchter, Enkel, Urenkel usw..

K- Zudem aber ruft der Koran den Mann wiederholt zu Freundlichkeit der Frau gegenüber auf. Dazu, sie zu ehren und liebevoll zu ihr zu sein.
Bestes Beispiel für ein solches gottgewolltes Verhalten des Mannes der Frau gegenüber aber sind der Prophet und die Imame (a) aus seinem Hause...
Und erwähneswert an dieser Stelle ist - zumal sich der Jahrestag des Sieges der islamischen Revolution wieder einmal jährte - dass sich auch Imam Khomeini (r) seiner Gattin und seinen Kindern, insbesondere seinen Töchtern gegenüber, von hoher Freundlichkeit, Güte und Fürsorge auszeichnete, sie ehrte und würdigte.

M- Nebenbei, so halten es alle muslimischen Gatten, Väter und Brüder, die sich wirklich am Islam orientieren.
M- Zudem aber sind Mann und Frau füreinander geschaffen worden. Sie brauchen und ergänzen einander und finden gemeinsam, Seite an Seite, zu menschlicher Entfaltung und Reife.

K- Wenn wir sagen, „ergänzen", so in dem Sinne, dass der Mann infolge dieses Miteinanders an den Qualitäten und Eigenschaften, die charakteristisch für die Frau, das weibliche Wesen, sind, ihm aber fehlen, teilhat. Genauer, an den positiven Auswirkungen. Vorausgesetzt natürlich, dass sie, die Frau an seiner Seite ist.

M- Und das gleiche ist umgekehrt der Fall:
Auch ihr kommen, mit ihm an ihrer Seite, seine typisch männlichen Werte und Qualitäten bzw. deren Auswirkungen zugute.
Und das ist gut so...
Für ihrer beider seelische, geistige und leibliche Gesundheit...

K- Und allein von daher schon ist eine Frontenbildung zwischen Mann und Frau - von der der heutige Feminismus spricht, keineswegs zu ihrer beider Wohle.
Die Schöpfung hat es so eingerichtet, dass sie zusammengehören, einander bedürfen und das das eine ohne das andere kein natürliches und in seelischer und körperlicher Hinsicht gesundes Leben führen kann.
Weshalb ja auch die göttliche Religion gleichgeschlechtliche Sexualität und all das Widernatürliche und Ungesunde, was aus dieser hervorgeht, konsequent verneint.

M- Gatte und Gattin sind wie die zwei Hälften eines Apfels oder, anders ausgedrückt, eine Seele in zwei Körpern. Und da dem so ist, sollten sie einander gegen alles Schädigende und Abwegige, was dies auch immer sein mag, schützen.

K- So sagt der Islam und auch, dass sie -
Gatte und Gattin - einander vertrauen, ihre Geheimnisse, auch ihre Schwächen, nicht ausplaudern, nicht gegeneinander agieren und taktieren.
Sie sind einander wie ein Gewand, d.h. wie ein schützendes, Mängel verhüllendes, aufwertendes und schmückendes Gewand.

M- Und auch dies sagt der Heilige Koran, nämlich im 187. Vers der Sure zwei, Baqareh. Dort, wo es heißt:

„Sie, (die Frauen), sind euch (Männern) ein Gewand, und ihr (Männer) seid ihnen (den Frauen), ein Gewand."

M- Abgesehen davon aber ist es die innere Ruhe und Ausgeglichenheit, die Mann und Frau einander geben.
Was völlig natürlich ist, geben sie einander doch das, was der Partner bzw. die Partnerin benötigt. Unruhe und Unausgeglichenheit werden auf diese Weise beseitigt, und sie können sich, miteinander, entfalten und veredeln...

K- Trotz oder gerade aufgrund ihres unterschiedlichen Wesens ziehen sie einander an, motivieren und fördern einander.
Vorausgesetzt allerdings, dass sie miteinander leben und wirken, nicht gegeneinander...

W- Und einander wirklich ein schützendes und schmückendes Gewand sind, von dem wir gerade sprachen...

W- Wie wichtig das, was wir eben sagten, natürlich auch für den Nachwuchs ist, der aus einer solchen Ehe hervorgeht, dürfte jedermann klar sein.
Gesunde Kinder sind das Resultat gesunder, stabiler Ehen.

K- Und da dem in der Regel so ist, legt der Islam auf Ehe und Familie großen Wert.
Und auch in diesem Zusammenhang, im Zusammenhang mit der Familie, bestätigt sich die hohe Bedeutung der Frau, die im islamischen Verständnis als die eigentliche „Erzieherin der Gesellschaft" verstanden wird.

M- Soweit heute. Weiteres zu diesem Punkt und einigem anderen mehr dann das nächste Mal.

K- Bis dahin aber, wie immer, Ihnen und uns allen eine gute Zeit...

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