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Sonntag, 15 Juli 2007 22:26

Frau im Islam- Teil 8

Frau im Islam- Teil 8
M- Sie kennen es alle, das Bibelwort: „Die Frau sei dem Manne untertan..."
Und diesem Punkt, nämlich dem Gehorsam der Frau dem Manne gegenüber, wollen wir uns heute widmen.

K- Wir zitieren aus dem ersten Buch Mose, drittes Kapitel, Vers 16:

„Und zum Weibe sprach Gott:
Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst. Unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und ein Verlangen soll nach deinem Manne sein, er aber soll dein Herr sein..."

M- Es scheint, dass sich die Frau, angesichts dieser Anordnung, stets dem Manne zu fügen hatte. Eine Anordnung, die die gesamte Zeit des Alten Testamentes hindurch praktiziert wurde. Der Mann war absoluter Herr und Machtgewaltiger im Hause. Ein Brauch, der seitens aller befolgt wurde. Auch in den Häusern und Familien der jüdischen Gelehrten...

K- Es ist daran zu erinnern, dass es vor dieser Zeit der absoluten Machtgewalt des Mannes die Frau war, die das Sagen hatte. Wenn ein Mann heiratete, zog er in das Haus seiner Gattin. Er war es, der sein Elternhaus verlassen sich dem Stamme seiner Frau anschließen musste. So schreibt Will Durant in seiner Zivilisationsgeschichte. Und auch, dass sich dieser Brauch nach und nach, nachdem die monarchistische Herrschaftsordnung in Erscheinung trat, verlor.

M- Die Weisung Jehowas bzw. Jahwes an die verheiratete Frau war:
„Dein Augenmerk hat deinem Gatten zu gelten. Er soll über dich herrschen..."

M- In der Zeit des Neuen Bundes, des Neuen Testamentes ruft der Apostel Paulus in mehreren seiner Briefe die Frau auf, ihrem Gatten untertan zu sein und ihm, als ihrem Herrn, zu gehorchen.

K- Dies erfahren wir unter anderem aus dem Brief des Paulus an die Epheser. Und zwar in den Versen 22-23 des fünften Kapitels besagten Briefes, in denen es heißt:.

„Die Frauen seien untertan ihrem Gatten als ihrem Herrn. Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleich wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist."

K- Und ein wenig weiter wird noch einmal daran erinnert, dass die Frauen ihren Männern in allen Dingen untertan zu sein haben, ebenso wie die Gemeinde Christus untertan ist...

M- Denn der Mann ist der Herr und Betreuer der Frau, ebenso wie auch Jesus Herr und Betreuer der Christenheit ist.

K- Die Frau hat also dem Manne in allen Dingen gehorsam und ihm, gern und voller Bereitschaft, untertan zu sein. Ebenso wie die christliche Gemeinde oder aber Kirche Jesus untertan ist...

K- Ähnliches schreibt Paulus in einem Brief an die Korinther, im elften Kapitel, Vers 3:

M- „Die Frau hat dem Manne zu gehorchen und der Mann Jesus Christus, ebenso wie auch Jesus Christus Gott gehorsam ist."

K- Auch diesen Worten ist zu entnehmen, dass der Herr der Frau, der Mann, ihr Gatte ist, dem sie untertan und gehorsam zu sein hat.
Der Mann aber fügt sich Jesus Christus und ist ihm gehorsam und dieser ist Gott untertan...

M- Und in des Apostel Paulus Brief an Timotheus lesen wir, und zwar im zweiten Kapitel, im 12. Vers:

„Der Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre. Auch nicht, dass sie sich über den Mann erhebe. Sondern, sie sei stille..."

K- Mit anderen Worten, sie hat sich, auch wenn sie etwas besser weiß, still zu verhalten und sich nicht zu erdreisten, beispielsweise den Mann etwas lehren bzw. ihn belehren zu wollen. Es ist ihr nicht erlaubt, sich über den Mann zu erheben...

M- Im Islam ist der Sachverhalt ein anderer. Der Islam erwartet von der Frau, dass sie sich in erster Linie dem Worte Gotte fügt.

K- Das heißt, in erster Linie hat sie Gott gehorsam zu sein. Gottes Wort ist ihre Leitlinie, daran orientiert sie sich. Und was ihre Verbindung zum Manne, zu ihrem Gatten anbelangt, ist sie nur soweit verpflichtet, sich ihm zu fügen, soweit das, was er sagt und von ihr erwartet, richtig und rechtens ist.

M- Erinnern wir uns doch an Assieh, die Gattin des Pharao. Da sie sich Pharaos Gottes-Lästerei und Gott-Leugnen nicht anschloß, sondern sich dagegen verwahrte, wird sie im Heiligen Koran gelobt...

K- Allerdings, auch der Koran ruft die Frau auf, sich ihrem Gatten zu fügen, soweit dies ihrem Gehorsam Gott gegenüber nicht im Wege steht. Das heißt, besagte Verpflichtung fällt fort, wenn ihr Gatte von ihr etwas verlangt, das sündig ist und gegen das göttliche Gebot verstößt.

M- So lesen wir in der bekannten Koraninterpretation „Al Misaan" des islamischen Gelehrten Alaameh Tabaatabaa`i:
Die gute Frau fügt sich Gott, ist Ihm gehorsam und kommt ihren Verpflichtungen Gott gegenüber nach, auch bezüglich der Rechte ihres Gatten an ihr.

K- Dazu gehört unter anderem, dass sie Ehre und Würde ihres Gatten und ihrerselbst stets wahrt und das, was ihm gehört, nicht vergeudet...
Auch, dass sie Belange ihres ganz privaten Miteinanderlebens nicht ausplaudert...
Und etliches andere mehr.

M- Wie gesagt, im Heiligen Koran werden auf die Pflichten und Rechte von Frau und Mann hingewiesen. Darauf, dass sie diesen entsprechen sollten, um ein gemeinsames Leben in Frieden und Wohl miteinander führen zu können.

K- Auf dass Liebe und Freundlichkeit zwischen ihnen sei, sie sich gegenseitig stützen und schützen und miteinander zu Vollkommenheit finden...
Und dies, als abschließendes Wort heute:
Einige wollen glaubens machen, dass der Islam der Frau weit weniger Rechte als dem Manne einräumt und so weiter. Doch dem ist nicht so. Im Gegenteil.

M- Als Menschen sind sie gleichwertig. Wohl aber sind ihnen, aufgrund ihrer unterschiedlichen natürlichen Fähigkeiten und Qualitäten, unterschiedliche Rechte gegeben. Dem Mann diese, der Frau jene...
Sozusagen adäquate Rechte...

K- Und auf diese adäquaten Rechte werden wir noch zu sprechen kommen.
Ein wenig später...
Und das gleiche trifft für die Pflichten, die Aufgaben von Mann und Frau zu.
Dem Manne sind Pflichten auferlegt worden, die die Frau nicht zu erfüllen braucht und umgekehrt.

M- Wobei wiederum, wenn man genauer hinsieht, die Aufgaben und Verantwortungen des Mannes um einiges schwerer bzw. beschwerlicher sind als die, die die Frau betreffen.

K- Eben darum, weil sie, die Frau - ihrer Natur und ihrem Wesen gemäß - anders geartet und beschaffen ist als er, der Mann. Doch keineswegs minderwertiger, auf was auch der Islam betonend hinweist!
Und wie treffend sagt dies doch Prophet Mohammad (s):

M- Die Großen ehren die Frauen,
die Niedrigen, Gemeinen schmähen sie...

 

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