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Sonntag, 15 Juli 2007 22:26

Frau im Islam- Teil 2

Frau im Islam- Teil 2
Letztes Mal erwähnten wir, dass auch im Griechenland der Antike, trotz dessen ruhmreicher Zivilisation und Philosophen wie Sokrates, Platon und Aristoteles, die Frau auf der Stufe eines zweibeinigen Tieres stehend verstanden wurde.
Nicht einmal die geringfügigsten Rechte, natürliche Rechte eines Menschen, wurden ihr zugestanden.
Sie war, wenngleich die griechische Zivilistation ihre goldene Zeit erreicht hatte, von dieser ausgeschlossen...

Und nicht nur das. In den alten Sagen und Mythen der Griechen galt sie, die Pinodora, als Quelle allen Unglücks.

Sie, die Frau, war ein niedriges wertloses Leben. Nicht viel anders dachte auch Sokrates. Auch für ihn war das weibliche Wesen ein minderes, dem Beachtung nicht gebührte. Dieweil die Knaben lernen durften, mussten die Töchter im Hause bleiben, hatten niedrige Arbeiten zu verrichten und dem Manne zu dienen...

Die Frau wurde wie eine Ware auf den Märkten feilgehalten, gekauft und verkauft und hatte, wenn ihr Gatte bzw. Herr starb, ebenfalls kein Recht mehr auf Leben...

Nun zur Zivilisation der Sumerer.
Die Sumerer waren ein altes, früh schon kultiviertes Volk mit einer erstaunlichen Zivilisation. Ihr Lebensraum war - 5000 vor Christus - Sumerien, ein Gebiet im Zwischenstromland, in Mesopotamien und benachbart mit dem Persischen Golf.

Wie gesagt, sie schufen eine große Zivilisation, und gründeten - etwa 3000 vor Christus - eine gut funktionierende Regierung. Im zweiten Jahrtausend vor Christus aber zerfiel ihre Herrschaft, und ihr Reich geriet in die Hand der Assyrer und Babyloner.
Anzumerken ist, dass sie einer Vielzahl Gottheiten huldigten...

Bei den Sumerern war der Frau, unabhängig vom Mann bzw. Gatten, Handelstätigkeiten und eigene Angestellte und Sklaven erlaubt. Sie konnte sie, wann immer sie wollte, verkaufen oder aber ihnen die Freiheit schenken. Das war ihr überlassen.
Auch als Herrscherin des Reiches fungierte sie ab und an, und sie nahm diese ihre Aufgabe in bester Weise war, herrschte bevölkerungsfreundlich, war milde und sorgte für ihr Volk.

Allerdings waren dies Ausnahmen. Im allgemeinen aber und insbesondere in krisen- und gefahrenreichen Zeiten hatte der Mann das Sagen. Auch bei den Sumerern...
Auch sollte nicht ungesagt bleiben, das der Gatte berechtigt war, seine Frau, unter bestimmten Voraussetzungen, zu verkaufen oder aber sie, was auch vorkam, seinen Gl?ubigern auszuleihen...

Zudem galten in jener frühen Zeit im Sumererland, für Mann und Frau noch längst nicht die gleichen Rechte, auch nicht hinsichtlich Eigentum und Erbe. Und wenn sich der Mann moralisch verging, beispielsweise Ehebruch beging, wurde ihm das nicht sonderlich verübelt. Gab sich die Frau aber ehebrecherischen Beziehungen hin, wurde sie zum Tode verurteilt...

Wie aber war es im Ägypten der Antike?

Ägypten zählt zu den ältesten Ländern der Welt. Ist bzw. war das Land der Pharaonen, und seine Zivilisation reicht bis in die Zeit vor viertausend Jahren vor Christus zurück.
Aus dieser seiner frühen Zeit ist so einiges geblieben. Unter anderem die Pharaonengräber, die Pyramiden und zahlreiche althistorische Tempel bzw. deren Überreste, die Nachweis für Ägyptens damalige Macht und Majestät sind.

Auch im Niltal, der Wiege der alten ägyptischen Zivilisation, war die Situation der Frau nicht gerade eine ideale. Ihre Aufgabe war auch hier, zu dienen. Dem Mann, der Familie. Für das häusliche Leben und die im Hause anfallenden Arbeiten und Aufgaben hatte sie zu sorgen, und zwar in bester Weise...
Zudem, das Haus verlassen durfte sie nicht, es sei, um den Göttern und Herrschern zu dienen.

Allerdings, Will Durant ist der Meinung, dass die soziale Stellung der ägyptischen Frau jener frühen Tage eine weitaus gehobenere war als die der Frauen in etlichen anderen Ländern, sogar in der heutigen Zeit...
Und Max Müller sagt sogar, dass in keinem Volk - weder heute noch vormals - die Frau so geachtet war wie in der Antike, im Tale des Nils...

Sogar die alten Griechen, die ihre Frauen unterdrückten und gering achteten, wunderten sich über die Möglichkeiten, die den ägyptischen Frauen gegeben waren und mehr noch über die Hochachtung, die der Ägypter der Ägypterin entgegenbrachte.

Nun ein Blick nach Indien. Wie war es dort um die Frau bestellt?

Indien war einst die Bezeichnung eines weiten Gebietes, das das heutige Indien und Pakistan und eine Vielfalt an Provinzen umfasste, die alle einen eigenen Namen trugen...

Vor zwei bis viertausend Jahren vor Christus nahm die indische Zivilisation ihren Anfang.
Arische Stämme aus dem Norden zogen vor rund 1500 Jahren, vor Christus, in dieses Gebiet, schufen die brahmanische Kultur und riefen damit, nach und nach, die hinduistische Religion ins Leben.

In jenen Tagen glaubte die indische Frau, dass sie, wenn man sie für viel Geld kaufte, geachteter sein würde. Besonders aber, wenn man sie raubte. Geraubt zu werden, verstand sie als hohes Glück.

Damals war es üblich und gehörte zum guten Ton bzw. sprach für die Würde des Mannes, wenn er viele Gattinnen besaß. Diese aber, seine Frauen, waren sein Eigentum. Er besaß sie. Sie waren sein Besitz wie seine Ländereien, sein Gold, seine Elefanten und derlei mehr...
Er konnte mit ihnen nach Belieben umgehen, sie verkaufen, versto?en, aus dem Hause treiben und so fort...

In der altindischen Maanu-Gesetzesschrift über die Frau in einer Weise gesprochen, das an alte christliche Vorstellungen erinnert.
Beispielsweise: Die Frau ist die Quelle von Schmach und Schande, von Krieg und Blutvergießen und so weiter. Mit anderen Worten, es gilt, sich vor der Frau in acht zu nehmen..."

Und an anderer Stelle der besagten Gesetzesschrift heißt es: "Die Frau vermag nicht nur den törichten, sondern auch den klugen Mann vom rechten Weg abzubringen. Sie ist in der Lage, ihn in einen Sklaven sinnlicher Verlangen und zorniger Empfindungen zu verwandeln.

Daher, laut zitierter Gesetzesschrift, ist die Frau stets unter Aufsicht und Kontrolle zu halten. Zunächst vom Vater, dann vom Gatten und schließlich, wenn diese nicht mehr sind, vom Sohn.
Und auch sagte Maanu, dass die treue Frau dem Manne so zu dienen hat, als sei er Gott. Niemals darf sie ihn durch irgendetwas erzürnen oder verbittern...

Und diese Weisung gilt immer, sei der Mann, der Gatte gutsituiert oder nicht, töricht und dumm oder klug und weise, edler Gesinnung oder aber schlechter...

Kurz, sie hat sich in jedem Fall dem Mann zu fügen. Und tut sie das nicht, so ist sie in ihrem späteren Leben zu einem Dasein als Schakal verurteilt.

Dabei wollen wir es für heute bewenden lassen, zum einen, um Sie nicht zu ermüden, und zum anderen, weil unsere Beitragszeit ihrem Ende zugeht.

Bis dann also...

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