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Sonntag, 15 Juli 2007 22:26

Frau im Islam- Teil 1

Frau im Islam- Teil 1
Zu den nach wie vor und weltweit aktuellen Themen gehört das Thema "Frau".

Insbesondere seit Beginn des letzten Jahrhunderts begann man, über sie nachzudenken, sie ergründen zu wollen und ihr nach und nach, immer mehr Rechte zuzugestehen. Denn mit ihren Rechten, ihren Menschenrechten, haperte es bis dato recht stark.

Doch dann, als ihr bewusst wurde, was ihr jahrhundertelang angetan ward und wie sehr man sie unterdrückte bzw. ihr vorenthielt - unter anderem hinsichtlich schulischer Ausbildung, Studium, Beruf und in einigen Ländern Europas sogar betreffs Eigentum und Stimmrecht - begann sie, sich für ihre Rechte einzusetzen und aufzuholen.
Vieles erreichte sie. Auf etlichen Gebieten schuf sie sich einen Namen, in der Wissenschaft leistete sie Erstaunliches. Ebenfalls auf den Sektoren Kunst, Kultur, Pädagogik und nicht zu vergessen in der Politik und Wirtschaft oder aber in Sachen "Soziales"...

Und das war fraglos gut und vonnöten. Ist sie es doch, die Frau, von deren Eignung und Fähigkeiten, deren Qualitäten und Einsatz das Wohl nicht nur der Familie, sondern des Volkes abhängt.
Wiewohl es den Anschein hat, dass sie auch heute noch bzw. wieder, mancherorts, wenn auch auf andere Art und Weise als in früheren Zeiten, ausgenutzt bzw. als Mittel zum Zweck benutzt wird. Vielfach als eine Art Freiwild für ein recht fragwürdiges Marketing der Geldmacher...
Was jedoch in keinster Weise mit der Würde der Frau und ihrem hohen menschlichen Niveau zu vereinbaren ist...

Doch, wie gesagt, missbraucht oder aber, gelinde ausgedrückt, benutzt oder ausgenutzt wurde die Frau eigentlich immer schon. Ein Blick in die Geschichte macht dies deutlich.

Jedenfalls, in dieser Beitragsreihe wollen wir uns mit ihr, der Frau, befassen. Mit ihrer Situation und ihrem Stellenwert einstens, heute und vor allen Dingen auch von der Warte des Islam, des islamischen Verständnisses aus betrachtet...
Immerhin gehört dies, nämlich die "Frau im Islam", zu den Themen, derer sich der Großteil der Medien und Medienmacher der westlichen Welt bedienen, und zwar im Sinne ihrer eigenen hintergründigen Zielsetzungen...
Doch lassen wir das, sie tun ja doch, was sie wollen...
Uns aber bleibt: zu informieren, und das versuchen wir, zu tun. Nach bestem Wissen und Gewissen...

Und nun, nach dem kleinen "Vorspann", zunächst zur "Frau in der Geschichte":

Wie die iranische Wissenschaftlerin Dr. Fataahi-Sadeh schreibt, ist aus der Geschichte zu erfahren, und zwar aus dem Munde der alten Griechen, dass die Frau nichts weiter sei als ein Tier mit langen Haaren und wenig Verstand.

Diese Auffassung aber widerspricht voll und ganz dem, was das Wort Gottes sagt und der Prophet verkündete und lehrte. Ganz abgesehen von den zahlreichen großen Frauen, die in der Geschichte der göttlichen Religionen erschienen.

Frauen wie Aassiyeh, Maria, wie Khadidscheh, Faatimeh, Saynab und all die anderen, die durch ihre menschliche Größe und hohen Qualitäten derartig irrige, die Frau betreffende Auffassungen, Lügen straften...

Sehen wir uns doch einmal in der Geschichte um. Beispielsweise in jener Epoche vor dem Erscheinen des Islam. Wie war es seinerzeit auf Erden um die Frau bestellt?

In so manchen Gesellschaften jener frühen Tage wurde sie tatsächlich wie ein zweibeiniges Tier verstanden. Eine Art Haustier, das zu gehorchen, zu arbeiten und den Nachwuchs in die Welt zu setzen hatte, ganz abgesehen davon, das es sich zu verschiedenerlei Amüsements des Mannes zur Verfügung zu stellen hat.
Und das wars dann auch schon...
Rechte wurden ihr nicht zugestanden, nicht die geringsten.
Und keineswegs war sie dem Manne ebenbürtig. Sie war eine minderwertige Kreatur, der menschliche Würde nicht zugestanden wurde...

Nicht nur wurden ihr menschliche Würde und menschliche Rechte nicht zugestanden, sondern sogar ein Recht auf Leben wurde ihr vielerorts verwehrt.
Das heißt, ihr Leben war abhängig von dem Willen des Mannes, dem sie gehörte. Wollte er, dass sie lebte, nun gut. Wollte er es nicht, so konnte er ihrem Erdendasein ein Ende setzen.
Das war ihm überlassen.

In manchen Gesellschaften war es sogar so, und zwar bis noch vor gar nicht so langer Zeit, dass dann, wenn der Mann starb, auch seine Gattin neben ihm in den Schoß der Erde gesenkt wurde...

Und mancherorts folgte man Lehren, denen gemäß die Frau als teuflisches Wesen verschrien und dementsprechend mit ihr umgesprungen wurde.

Sie zu quälen, galt als gute Tat, war vorgeschrieben. Und ebenfalls war es durchaus rechtens und sogar löblich, kleine Mädchen lebendig in der Erde zu verscharren, um das Umfeld Satans durch sie, die kleinen Mädchen, die ja als Ausgeburten Satans verstanden wurden, nicht auch noch auszuweiten...

Beispielsweise in Griechenland. Wie ging man vormals, dortzulande, mit der Frau um? Welchen Stellenwert hatte sie dort, in jenem Land, dessen Bildung, Geisteswissenschaft, kurz, dessen Zivilisation schon in frühen Zeiten gerühmt war?

Wenngleich sich die alten Ägypter, Inder, Khaldäer und andere östliche Völker bereits um einiges früher als die Griechen in den Kreis der Zivilisationen eingereiht hatten. Allerdings, ihre Zivilisationen war anders geartet und ausgerichtet als die alte griechische und keineswegs so umfassend wie diese.

Wie dem auch sie, die Welt verdankt der alten griechischen Zivilisation so einiges, und wie unter anderem der große iranische Wissenschaftler und Enzyklopädist Dehkhodaa schreibt, fand sie schon im fünften Jahrhundert vor Christus zu hoher Blüte.
Durch Sokrates, Platon Aristoteles, die der Wissenschaft und Bildung Griechenlands ein festes Fundament schufen...

Doch wenngleich die griechische Zivilisation schon früh eine goldene Zeit erlebte, war die Frau jener Tage und Breiten von dieser so quasi ausgeschlossen.
Doch mehr darüber das nächste Mal, da wie uns wieder einmal - für heute - von Ihnen verabschieden müssen. Bis dann also,

Ihnen allen eine gute Zeit...

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