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Sonntag, 29 Dezember 2013 05:29

Die Muslime grüßen Jesus und Maria (5)

Die Muslime grüßen Jesus und Maria (5)
In der Koransure 2 steht im Vers 285, dass Prophet Mohammad und die Muslime an alle Propheten glauben. Es heißt dort:

„Gottes Gesandter (Mohammad) glaubt an das ihm von seinem Herrn Offenbarte  und auch die Gläubigen: sie glauben alle an Gott, an Seine Engel, an Seine Bücher und an Seine Gesandten.“ Sie sagen: „Wir glauben an die Gesandten, ohne Unterschiede zwischen ihnen zu machen!“ 

 

Maria hatte ihren Sohn Jesus an einem einsamen Ort zur Welt gebracht.  Sie fürchtete sich vor den Verleumdungen der anderen.Denn sie war nicht verheiratet.  Wer würde ihr glauben, dass Gott das Kind in ihr auf ähnliche Weise hatte entstehen lassen wie den ersten Menschen, Adam?  Doch Gott machte ihr Mut und sagte: Wenn die Menschen dich fragen: Wo kommt dieses Kind her? Dann sage: ich habe ein Schweigegelübde für einen Tag abgelegt.  Es kam wie erwartet: Als Maria mit dem Kind auf dem Arm gesehen wurde, wurde sie  schwer verleumdet. Doch sie schwieg . Aber an ihrer Stelle begann das Neugeborene    zu sprechen und Jesus sagte:

                                           

„Ich bin der Diener Gottes.“

Und es heißt weiter:                           

„Mir wurde die Schrift gegeben und ich wurde zum Propheten  bestimmt.“

                                       

So steht es im Koran in Sure 19, Vers  30.

                                 

Der Vers 30 folgt  der Koranstelle, in der die  Geburt Jesu und deren Verheißung  beschrieben werden. Der Koran, diese Offenbarungsschrift der jüngsten der drei großen Weltreligionen spricht noch an anderen Stellen respektvoll von  Jesus und seiner Mutter  Maria. Die Verse 16 bis 35 der Sure 19  handeln von diesen beiden auserwählten Menschen.    In dem Vers 34 spricht Gott:

 

                          

„Das ist Jesus, der Sohn Marias!

Das Wort der Wahrheit, an dem sie zweifeln!“

Diese Botschaft an den Propheten Mohammad unterstreicht noch einmal den Inhalt der vorhergehenden Verse, in denen Jesus zitiert wird, nämlich  als  Gott ihn durch ein Wunder als Neugeborenes sprechen läßt: Ich bin der Diener Gottes und weiter: 

                            

 

„Und Er, Gott,  hat mich , wo immer ich bin, zu einem Segen werden lassen

und gebot mir das Gebet zu verrichten und die Zakkatsteuer zu geben, solange ich lebe.Und er ließ mich liebevoll zu meiner Mutter werden.. Er machte keinen elenden Hochmütigen aus mir.“

                                

Auf diese Weise offenbart  Gott dem Propheten Mohammad  im Koran , wie Jesus sich den Menschen vorgestellt hat. Und daraufhin sagt er im Vers 34:

                 

„Das ist Jesus, Sohn der Maria! Das Wort der Wahrheit, an dem sie zweifeln!“

Im ersten Satz wird betont, dass Jesus der Sohn der Maria ist. Außerdem dass Jesus eine Wahrheit ist, die auf Gottes Anweisung kam , dass es aber Leute gibt, die daran zweifeln, entweder weil einige  daran zweifeln, dass er durch die jungfräuliche Empfängnis Marias auf die Welt kam oder andere wiederum daran zweifeln, dass Jesus überhaupt ein Mensch ist, und  ihn anstelle dessen als Sohn Gottes betrachten!

 

Durch den Vers: „Das ist Jesus, Sohn der Maria. Das Wort der Wahrheit, an dem sie zweifeln „

 wird  der  Mensch geistig  auf den darauffolgenden wichtige Koranvers 35 der Sure 19  vorbereitet, der lautet:

„Es passt nicht zu Gottes Würde sich einen Sohn zuzulegen. Er ist rein von dem was man ihm nachsagt . Er ist gepriesen!“

 

Der Koran blieb vor Veränderungen geschützt. Er ist die Schrift der jüngsten Weltreligion und  bestätigt die   Offenbarungsschriften die vor ihm von Moses und Jesus überbracht wurden, in der Form, wie sie ursprünglich waren, nicht aber die Änderungen, die daran vorgenommen wurde. Er bestätigt, dass Moses und Jesus auserwählte Menschen und Propheten waren 

 

Der Koran  ist aber auch eine Ermahnung für die Menschen in aller Welt, wie es an mehreren Stellen heißt, zum Beispiel in dem letzten Satz der Sure 68 : „Der Koran ist nur eine Ermahnung an alle Weltenbewohner.“

Die, die an die Wahrheit des Korans glauben, nehmen diesen Satz im Koran  völlig Ernst.   

                 

„Es passt nicht zur Würde Gottes einen Sohn zu haben. Er ist rein von dem, was man ihm nachsagt. Er ist gepriesen.“

Für sie ist dies wahres Gotteswort. Hat Gott  nicht das Gebot: Ihr sollt nur Gott anbeten an die Spitze der 10 Gebote gestellt, denen die Anhänger Moses und Jesu folgen sollen?

 

Es passt nicht zur Würde Gottes, einen Sohn zu haben!

 

Ist Gott denn ein Wesen wie wir, dass er Kinder bräuchte?

Steht diese Vorstellung nicht im Widerspruch zu Seiner unvorstellbaren Größe und Herrlichkeit?

 

Ja, ein Volk stirbt aus, wenn es sich nicht durch Kinder vermehrt.  Jede neue Generation ist für den Erhalt einer Gesellschaft notwendig. Die Gesellschaft geht zugrunde, wenn es keine neue arbeitsfähige Generation gibt, die an stelle der alten treten kann .  Die Fortpflanzung ist nicht nur für die Gesellschaft wichtig sondern sie ist auch dem Einzelnen lieb, denn er spürt ein seelisches Bedürfnis nach  Kindern.

Der Wunsch nach Kindern beruht  auf den Bedürfnissen des Einzelnen und den Bedürfnissen der menschliche Gesellschaft. .

 

Gott aber steht über jedem Bedürfnis. Er besitzt unendliche Macht.  Er ist auf nichts angewiesen. Er ist unsterblich. Er ist der, der war, als nichts existierte und der, der sein wird, wenn alles stirbt und in dessen Macht es steht, alles wieder zum Leben zu erwecken.  Seine Größe und Würde, seine Herrlichkeit  ist unbeschreiblich.  Etwas oder jemanden neben ihn zu stellen  , zum Beispiel ihm Söhne oder Töchter zuzuschreiben  verstößt gegen die Wahrheit:

Nichts und niemand ist wie er!

 Es passt nicht zur Würde Gottes , einen Sohn zu haben. Er ist rein von dem, was man ihm nachsagt. Er ist gepriesen.

Wenn immer Gott will, gebietet er „Sei“ und dann ist es:

                               

Und um Jesus hervorzubringen  genügte sein Wort:  Sei!

Und er war! 

Mit diesem Wort wurde Jesus ins Leben gerufen . Er erhielt den Auftrag Gottes Gesandter zu sein und sein Diener: Und sagte:  Ich bin Gottes Diener.

Jesus diente seinem Schöpfer, indem er sein ganzes Leben lang  für den Glauben an den Einzigen Gott kämpfte.  Von ihm stammt der Satz, den der Koran in den Versen 63 und 64 Sure 43 zitiert:                             

“ Ich bin mit der Weisheit zu euch gekommen und um euch etwas von dem zu erklären, worüber ihr uneins seid. So fürchtet Allah und hört auf mich.

Gewiss! Allah ist mein Schöpfer und Erhalter und euer Schöpfer und Erhalter.  Betet nur Ihn an , dies ist der rechte Weg.“

Und auch in der Sure 19, im Anschluss an die Geschichte von der jungfräulichen Empfängnis Marias und der Geburt Jesu , werden diese Worte wieder zitiert 

Es sind die gleichen Wörter, die auch der Prophet verkündet:

                                

“Gewiss! Allah ist mein Schöpfer und Erhalter und euer Schöpfer und Erhalter!

Betet nur Ihn an!

Dies ist der rechte Weg!“

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