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Freitag, 23 Dezember 2011 18:47

Jesus - Zeichen Gottes und Verkünder der Gerechtigkeit

Jesus - Zeichen Gottes und Verkünder der Gerechtigkeit
Die Geburt Jesu war ein Segen für die Menschheit. Jesus kam, um die Unwissenheit zu bekämpfen und Glauben, Brüderlichkeit und Freundschaft, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit unter den Menschen zu verbreiten. Zu seiner Geburt gratulieren wir allen Freunden, insbesondere den Christen.

 

Das erste Wunder Jesu war, dass er in der Wiege sprach, wie die Verse 30 bis 33 der Sure Mariam (19) bezeugen: Er sagte: Da sprach er: "Ich bin ein Diener Gottes. Er wird mir das Buch (das Evangelium) geben und mich zum Propheten bestimmen. Er hat mich, wo immer ich bin, gesegnet und mir befohlen, zu beten und die Zakat-Abgaben zu entrichten, solange ich lebe. Ich soll gut zu meiner Mutter sein, und Er machte mich nicht zu einem anmaßenden, bösen Gewalttäter.

Friede sei mit mir am Tag meiner Geburt, am Tag meines Todes und am Tag meiner Wiedererweckung zum Leben!"

Dieses Jahr gibt es zur Weihnachtszeit in den meisten Ländern mit christlicher Bevölkerung wirtschaftliche und politische Krisen. Seit einigen Wochen protestieren Bürger in Europa und den USA gegen ihre Regierungen und scheuen dabei nicht die Winterkälte. Einige von ihnen haben sogar ihre Unterkunft verloren. Die Christen fordern in den USA Gerechtigkeit in der Praxis und nicht nur in den Gesetzesbüchern. Der Jahrestag der Geburt Jesu ist ein guter Anlass um uns die Lehren der göttlichen Propheten vor Augen zu führen, und ihre Botschaft von der Gerechtigkeit umzusetzen.

Jesus wurde von der Jungfrau Maria geboren. Maria bedeutet Anbeterin und Dienerin des Gottestempels. Gott überließ dem Propheten Zacharias die Fürsorge für Maria. Er berichtet über Maria im heiligen Koran Vers 37 der Sure Ale Imran (3):

Sooft Zacharias zu ihr in die Gebetskammer kam, fand er bei ihr Nahrung. Er fragte: "O Maria, woher hast du das denn?" Sie antwortete: "Es ist von Gott. Gott gibt Nahrung wem Er will ohne Grenzen."

 

So war Maria, die Mutter Jesu. Die vaterlose Empfängnis Jesu ist ein Gotteswunder. In den Versen 16 bis 19 der Sure Mariam (19), die nach Maria benannt wurde, steht:

„Gedenke im Koran Marias, als sie sich von ihren Angehörigen entfernte und an einem Ort im Osten aufhielt.

Sie trennte sich von ihnen durch einen Vorhang, und Wir schickten ihr Unseren Geist (Gabriel), der sich ihr in der Gestalt eines wohlgeformten Menschen zeigte.

Sie sagte: "Ich bitte Gott, den Barmherzigen, um Beistand gegen dich. Du mögest gottesfürchtig sein."

"Ich bin doch ein Bote deines Herrn, damit ich dir einen reinen Sohn beschere."

An verschiedenen Stellen bezeichnet der Koran Jesus als den Sohn der Maria, um zu betonen, dass er ein Menschenkind ist. Jesus selber hat hervorgehoben, dass er keine Gottheit ist, sondern ein Mensch und Diener und Geschöpf Gottes.

 

Jesus ist wie die anderen Gottgesandten gekommen, um den Menschen den Weg zu Glück und Wohl zu weisen. Er strebte nach Frieden, Gerechtigkeit und Wohl für alle. Jesus verabscheute Unrecht und Aggression und den Mord an Unschuldigen und Plünderung. Er hat im Gegenteil zu dem, was die Kirchenväter behaupteten, niemals gegenüber den Gewaltsamen geschwiegen. Es gereicht ihm zur Ehre, dass er sich gegen die Korruption und Abweichungen unter den Juden und den Verwaltern der Synagogen stellte und sich nie ihrem Druck beugte.

 

Die Juden befürchteten die Verbreitung seiner Botschaft. Sie hatten Angst, Jesus könne eine große Revolution auslösen und sie würden Macht und Ansehen verlieren. Deshalb schmiedeten sie Pläne gegen ihn. Doch diese schlugen fehl. Jesus wanderte von Stadt zu Stadt, sprach zu den Menschen und verkündete die Gottesbotschaft. Er überbrachte ihnen Wunder, damit sie auf den rechten Weg kommen, erweckte Tote zum Leben, heilte Blinde und Schwerkranke. Er hatte 12 treue Anhänger, die Jünger, die bei der Verbreitung seiner Lehre mithalfen. Es wird überliefert, dass Jesus für sie aus steinigem Boden Brot hervorholte und Quellwasser aus der Erde heraustrat, wenn er die Hand auflegte. Aber Jesus mahnte sie, dass es besser ist, wenn jemand sich sein tägliches Brot selber verdient.

Jesus lebte sehr schlicht. Er kleidete und ernährte sich wie das einfache Volk. Niemals war er bestrebt sich über die anderen zu stellen und Selbstverherrlichung war für ihn eine Eigenschaft der Unwissenden. Er sagte zu seinen Jüngern: "Ihr Söhne Adams, flüchtet vor der Welt in Richtung Gott und trennt euch innerlich von ihr. Denn ihr passt nicht zu ihr und sie passt nicht zu euch. Ihr werdet nicht in ihr bleiben und sie wird nicht für euch bleiben. Die Welt ist voller Betrug und Abenteuern. Betrogen ist jemand der auf sie stolz ist, und jemand hat den Schaden, der sein Herz an sie hängt, und jemand wird vernichtet, der sie liebt und begehrt“

 

Jesus war so bescheiden und gütig, dass die Schwachen und Notleidenden in ihm ihren wahren Helfer sahen.

Einmal gab Jesus seinen Jüngern folgenden Rat: "Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr eure Herzen nicht mit der Erinnerung an den Tod besänftigt und sie nicht an die Härten des Gottdienens gewöhnt, werden sie frevlerisch. So eilt euch. Erleuchtet eure dunklen Herzen durch die helle Weisheit, bevor der Rost der Sünden sich auf ihnen absetzt und sie härter als Gestein werden. Wie kann jemand das Wohlgefallen Gottes erreichen, der Ihm nicht gehorcht. Wahrlich genauso wie es dem Meer nichts schadet, wenn ein Schiff in ihm untergeht, so können eure Sünden auch nichts an der Größe Gottes mindern oder Ihm schaden. Vielmehr schadet ihr euch selber.

 

Ihr lebt dank Seines (Gottes) täglichen Brotes und wer für die Gaben Gottes dankt, dem wird Er sie vermehren.“

 

Im Heiligen Koran steht über die Himmelfahrt Jesu in dem Vers 55 der Sure 3 geschrieben. Und es wird darauf hingewiesen, dass Jesus am Leben bleibt. Die Juden behaupteten, Jesus gekreuzigt und getötet zu haben. Auch die Christen haben geglaubt, dass Jesus von den Juden gekreuzigt wurde und er 3 Tage später in den Himmel aufstieg. Aber der Koran verkündet, dass Jesus vor seiner Himmelsfahrt nicht getötet worden ist. Der Islam lehrt, dass Jesus in der Endzeit wiederkehren wird.

Jesus (a.s.) – der Botschafter der Gerechtigkeit und Güte - wird eines Tages wieder erscheinen und er wird mit dem Verheißenen Retter Imam Mahdi – er möge bald erscheinen - die Gerechtigkeit auf der Erde verbreiten.

Diese beiden Auserwählten werden Unterdrückung und Unrecht auf der Welt beenden. Die Unterdrückten werden durch sie befreit werden.

Gottes Segen und Gruß sei auf Jesus, Sohn der Maria und gegrüßt seien alle freiheitlich denkenden Christen, die die Lehren der göttlichen Propheten pflegen und sich an deren Grundsätze und Werte halten.

Allen Freunden der Gerechtigkeit und Freiheitlichkeit sei anlässlich des Jahrestages der Geburt von Jesus Christus gratuliert.

 

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