Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Dienstag, 28 Dezember 2010 12:43

Jesus im Qur’an

Jesus im Qur’an
Die Geburt Jesu als Wille Gottes Hinsichtlich der Geburt Jesu heißt es in der Sure 19, bekannt als Sure Maryam (Verse 16 – 21): „Und gedenke in der Schrift der Maria, als sie sich von ihrer Familie an einen östlich gelegenen Ort zurückzog''.

Auf diese Weise trennte sie sich selbst von ihnen, woraufhin wir ihr unseren Geist sendeten, und er erschien ihr wie ein richtiges menschliches Wesen.

Sie sagte: `Ich suche vor dir bei dem Allerbarmer Schutz,so du gottesfürchtig bist!`

Er sagte: `Ich bin nur ein Bote deines Gottes, der dir sagt, dass dir ein reiner Sohn gegeben wird.`

Sie antwortete: `Wie soll ich ein Kind haben, da mich kein menschliches Wesen berührt hat, noch dass ich unrein geworden bin?`

Er sagte: `So soll es sein. Unser Herr sagt: Für Mich ist es einfach; und so machen Wir ihn als ein Zeichen für die Menschheit und weil Wir den Menschen Barmherzigkeit erweisen wollen. Dieser Befehl ist erlassen.‘“

Nach diesen Versen war die Geburt Jesu durch seine jungfräuliche Mutter ohne einen männlichen Partner ein sofortiger Effekt des göttlichen Willens, welcher der Welt als ein Wunder geoffenbart wurde. Wenn der allmächtige Gott möchte, dass etwas geschieht, dann geschieht es.

Jesus

In den letzten zwei Versen der Sure 36, bekannt unter dem Namen Yasin, ist im Qur’an die Kraft des allmächtigen Gottes in seiner Schöpfung dargestellt.

Es heißt: „Bei Ihm ist es so: Wenn Er etwas will, sagt Er nur dazu: `Sei!`, dann ist es.

Gepriesen sei Er, in dessen Hand die Herrschaft über allem liegt, und zu dem ihr zurückgebracht werdet!“

In der dritten Sure des Qur‘an, Aal-i Imraan (Die Familie Imraan), Vers 59 heißt es:

„Jesus ist vor Gott gleich wie Adam. Den schuf er aus Erde. Hierauf sagte er zu ihm nur: `Sei!“, und da war er.

Gemäß diesem Vers fand die Geburt Jesu ohne Vater statt, so wie die Geburt Adams ohne das Zutun eines Vaters oder einer Mutter stattgefunden hatte. Jesus und Adam sind sich daher ähnlich, und zwar besteht diese Ähnlichkeit in der Manifestation des Willens und der Kraft des allmächtigen Gottes.

Jesus wird im Qur`an geehrt

:Für die Muslime ist Jesus einer der größten Gesandten des Allmächtigen. Seine wunderbare Geburt dient als größtes Zeichen Gottes und Seiner Barmherzigkeit zu den den Menschen. Im folgenden Vers sehen wir wie Jesus im Koran geehrt wird:

In der Sure 2, Vers 87 sagt Gott: „...Und wir haben Jesus, dem Sohn der Maria, die klaren Beweise gegeben und ihn mit dem Heiligen Geist gestärkt.“

Der heilige Geist hat im Qur’an eine besondere Bedeutung. Nach den islamischen Gelehrten bezieht sich dieser Begriff auf eine sehr hohe geläuterte spirituelle Wesenheit, deren Funktion es ist zu führen, inspirieren und den prophetischen Geist einzugeben. Ebenso rüstet er den von Gott Auserwählten dafür aus, wunderbare Kräfte auszuüben. Die wiederholte Erwähnung des heiligen Geistes zusammen mit dem Namen Jesus im Qur’an stellt klar die Tatsache dar, dass einzig Jesus für diese Würde auserwählt worden war.

Jesus

Im 46. Vers der fünften Sure sagt Gott, der Allmächtige:

„Und Wir ließen hinter ihnen her Jesus, den Sohn der Maria, folgen, dass er bestätigte, was von der Thora vor ihm da war. Und Wir gaben ihm das Evangelium, das Rechtleitung und Licht enthält, damit es bestätigte, was von der Thora vor ihm da war und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen.“

In diesem Vers wird erklärt, dass Jesus gekommen war, um die grundlegenden Lehrsätze und die universale Religion des Einzigen Gottes und die Gerechtigkeit des Allmächtigen sowie die Wahrhaftigkeit aller Propheten, die vor ihm waren, zu bestätigen und zu belegen. Jesus selbst war mit dem Evangelium, welches Führung und Licht enthält, gekommen. Daher liegt darin die genaue Erwähnung, dass die ursprüngliche Thora durch das ursprüngliche Evangelium bestätigt worden war, und in jedem Buch lag Führung für die Gottesfürchtigen.

Quelle: Taghrib.ir

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren