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Mittwoch, 04 Juni 2014 08:29

Über den gesegneten Monat Scha'ban in Überlieferungen

Über den gesegneten Monat Scha'ban in Überlieferungen
Der erste Tag: Es ist ein Tag von großartiger Vortrefflichkeit, und es ist von Imam as-Sadiq (ع) überliefert, dass wer immer diesen Tag fastet, der Himmel ihm zugesichert wird.
Sayyid ibn Tawoos hat vom Propheten Muhammad (ص) berichtet, dass eine Person, die die ersten drei Tage fastet und am Vorabend zwei Rakaats vollbringt, in jeder Raka nach der Sure al-Fatiha 11 mal die Sure al-Ikhlas rezitiert, unglaublichen Lohn bekommen wird.

Im Bericht des elften Imams wurde die großartige Vortrefflichkeit des Monats Scha'ban und des ersten Tages sowie seine Vorzüge zum Ausdruck gebracht. Thiqatul Islam Noori (möge Allah sein Grab erhellen) hat das Berichtete am Ende seines Werkes "Kalam et-Tayyib" übersetzt, aber es wäre hier zu lang, um es auszuführen. Daher wird im folgenden eine Zusammenfassung vorgebracht:

Am erstens des Scha'bans ging der Befehlshaber der Gläubigen (ع) an eine Gruppe vorbei, die in einer Moschee saßen und über das Thema "Schicksal" diskutierten. Ihre Stimmen erhoben sich als die Diskussionen hitzig wurden und die Auseinandersetzungen heftiger. Der Befehlshaber der Gläubigen (ع) hielt an und grüßte sie. Sie erwiderten, erhoben sich vor Hochachtung vor ihm und baten ihn sich ihnen anzuschließen. Ohne ihre Bitte zu beachten, sprach er zu ihnen:

"Oh ihr Leute, begibt euch nicht in eine Diskussion, die nicht nutzbringend für euch ist. Seid ihr euch nicht bewusst, dass es Geschöpfe Gottes gibt, die zwar nicht dumm oder unfähig sind, aber dennoch sprachlos sind vor Ehrfurcht vor ihm? Wann immer sie über die Großartigkeit Allahs nachdenken, werden ihre Zungen wie zugeschnürt und ihre werden Herzen schwach, sie verlieren ihre Sinne und werden verwirrt aufgrund Seiner Herrlichkeit, Großartigkeit und Erhabenheit. Wenn sie sich von diesem Zustand wieder besinnen, dann kehren sie sich sündhaft zu Allah um, obwohl sie von Sünden und Fehler entfernt sind. Sie sind mit ihrer Anstrengung, die sie für Allah aufbringen, nicht zufrieden, noch sehen sie ihre großen Taten als reichlich an, und ständig verpflichten sie sich selber zur Bemühung für das Wohlgefallen Allahs. Wann immer man sie im Gebet sieht, sieht man sie voller Furcht und geängstigt. Wie könnt ihr euch mit ihnen vergleichen, ihr die Anfänger? Wisst ihr denn nicht, dass der weiseste Mann der ist, der der Ruhigste ist und dass die Ignorantesten die Lautesten sind? Oh ihr Leute, heute ist der erste des geehrten Scha'bans. Allah hat ihn so benannt, weil die guten Sachen in diesem Monat ausgezahlt werden.

Allah lässt die Tore seiner Wohltätigkeit in diesem Monat offen, und hat euch Seinen Palast und die Segnungen bereit gestellt für ein kleinen Wert eurerseits. Also seid bestrebt darum (erwerbt diese). Aber der verdammte Teufel (Iblis) verschönert euch die Fehler und das Schlechte und ihr geht dabei immer in die Irre und hin zur Auflehnung verbunden mit dem Bösen und das sich Abwenden von Tugend, weswegen Allah euch aber die Tore geöffnet hat. Das ist der erste des Scha'bans und ein Teil seiner Segnungen sind Gebete, Fasten, Almosen, Ermahnung zu Tugenden bzw. zum Guten und das Zurückhalten des Schlechten, Ehren der Eltern, der Verwandten und der Nachbarn, Beilegung des Streits und Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und den Armen. Jedoch müsst ihr euch den Ballast auferlegen, den ihr durch diese Diskussion über das Schicksal eigentlich gar nicht tragen könnt. Das Fragen in Angelegenheit, die in Allahs Hand liegen sind nicht für jeden erlaubt, dies kann sogar zur Irreleitung führen. Beachte, wenn ihr wüsstet, was Allah für die Diener hervor gesehen hat, dann würdet ihr euch nicht in solche Diskussionen begeben, sondern er würde sich darin beschäftigen sich die Angelegenheiten von heute aufzuerlegen."

Sie fragten: "Oh Befehlshaber der Gläubigen, was sind die Angelegenheiten, die Allah den Dienern für heute hervor gesehen hat?"

Er berichtete ihnen von dem Vorfall, bei dem der Prophet Muhammad (ص) seine Armee hinaus sandte gegen die Ungläubigen zu kämpfen. Es war nachts und während die Ungläubigen einen Nachtangriff gegen die Muslime planten, waren diese alle am schlafen außer Zaid bin Harith, Abdullah bin Rawaha, Qatadah bin No'man und Qays bin Asim Munqari. Jeder von ihnen war darin beschäftigt zu beten, Quran zu lesen. Die Feinde schossen Pfeile auf die Muslime ab. Es war stockfinster, und die Feinde konnten die Muslime nicht sehen, um ihre Größe zu fürchten und sie waren den Muslimen so nah, dass sie sie binnen kurzem töten könnten. Plötzlich strömte ein Licht aus den Gesichtern der wachgebliebenen Muslime, dass die ganze muslimische Armee erleuchtet wurde. Dies gab Anlass, dass die Muslime ihre Schwerter zogen und die Feinde angriffen, töteten oder verwundeten und sie ins Gefängnis brachten. Als sie zum Propheten Muhammad (ص) gingen und sie ihm ihre Begegnung berichteten, sagte er, dass die Gebete ihrer Brüder am Vorabend des ersten Scha'bans der Grund waren, warum ihre Gesichter leuchteten. Iblis verstreute seine Armee über die ganz Erde und stachelte sie dazu an, sich richtig zu bemühen die Geschöpfe Allahs anzulocken. Dem gegenüber verstreute Allah an diesem Tag seine Engel und befahl ihnen die Geschöpfe zu umsorgen und sie zu Tugenden/Gutes anzuhalten und dem zu folgen, wegen ihnen. Die Geschöpfe werden sich zum Guten wenden, außer den Ungehorsamen und den Aufständigen, welche sich mit der Armee von Iblis verbündet haben.

Am ersten des Scha'bans ordnet Allah wahrlich an, die Tore zum Himmel zu öffnen und den Baum der Tauba und seine Zweige der Erde zu nähern, und zu dieser Zeit gibt es eine Offenbarmachung von Allah: "Oh Geschöpfe Gottes, dieses sind die Zweige des Baumes Tuba. Haltet euch an ihnen fest, damit sie euch zum Himmel heben, und diese sind die Zweige des Baumes Zaqum. Hütet euch vor ihnen, denn sie führen zur Hölle."

Der heilige Prophet (ص) sagte: "Bei demjenigen, der mich zum Propheten ernannt hat, wer auch immer eine Tugend (oder etwas Gutes) an diesem Tag übernimmt, wird einen Zweig der Zweige des Baumes Tuba halten, welche ihm in den Himmel bringen werden, und wer auch immer eine Boshaft an diesem Tag annehmen wird, wird wahrlich einen Zweig der Zweige des Baumes Zaqum halten, welche ihn in das Feuer führt."

Wer auch immer freiwillig Gebete am ersten des Scha'bans vollzieht, um damit das Wohlgefallen Allahs zu erlangen, der wird einen seiner Zweige festhalten.

Wer auch immer diesen Tag fastet, wird gewiss einen seiner Zweige fassen.

Wer auch immer einen Streit schlichtet zwischen einem Ehemann und einer Ehefrau, einem Vater oder einem Sohn, oder unter Verwandten, Nachbarn oder anderen Leuten wird gewiss einen seiner Zweige festhalten.

Wer auch immer jemanden bei den Schulden hilft oder sie mindert, der hält wahrlich einen seiner Zweige.

Wer auch immer seine Konten überprüft und einen Schuldensatz wegen ihm feststellt, von dem er nicht mehr auf Rückzahlung hofft und er ihm dann diese erlässt, der hat wahrlich einen seiner Zweige gefasst.

Wer auch immer für eine Bürgerschaft eines Waisen steht, der hält gewiss einen seiner Zweige.

Wer auch immer die Würde eines Gläubigen vor Torheit beschützt, der fasst gewiss einen seiner Zweige.

Wer auch immer den heiligen Quran liest oder einen Teil davon, hat sicher einen seiner Zweige in der Hand.

Wer auch immer Allahs gedenkt und Seine Wohltaten zählt und seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringt, hat wahrlich einen seiner Zweige gehalten.

Wer auch immer eine kranke Person besucht, hat wahrlich einen seiner Zweige gefasst.

Wer auch immer sich tugendhaft vor seinen Eltern oder einem von ihnen verhält, der hält gewiss einen seiner Zweige fest.

Wer auch immer einen erfreut, den er vorher erzürnt hat, der hält ebenfalls einen seiner Zweige fest.

Wer auch immer an einer Beerdigung teilnimmt, der hat wahrlich einen seiner Zweige in der Hand.

Wer auch immer heute eine betrübte Person tröstet, hält wahrlich einen seiner Zweige.

Und ebenfalls, wer auch immer etwas Gutes an diesem Tag macht, der hat wahrlich einen seiner Zweige festgehalten.

Der heilige Gesandte (ص) sagte: Bei dem, der mich zum Propheten ernannt hat, wer auch immer sich an diesem Tag in Übel oder Sünde begibt, hat wahrlich einen der Zweige des Baumes Zaqum gefasst, welcher ihm in das Feuer der Hölle ziehen wird.

Bei dem, der mich als Gesandter entsandte, wer auch immer gegenüber seinen Pflichtgebeten an diesem Tag nachlässig ist, der hält wahrlich einen Zweig dieses Baumes fest.

Wem auch immer sich eine schwache oder arme Person annähert, dessen Verfassung man sich bewusst ist und man in der Lage ist ihm zu helfen, ohne für sich selber ein Leid davon zu tragen, und es gibt niemanden, der diesem Armen helfen kann, und sogar sich von ihm abwendet und er zusammenklappt ohne dass er seine Hände festhält, hat wahrlich einen Zweig dieses Baumes gefasst.

Wer auch immer eine Entschuldigung von jemandem bekommt, der ihm Unrecht tat, und von ihm verlangt ihn zu bestrafen, für mehr als das, was er Falsches gemacht hat, dann hat er wahrlich war einen Zweig dieses Baumes gefasst.

Wer auch immer eine Trennung zwischen Ehemann und Ehefrau oder Eltern und Kind, zwischen Brüdern, oder Brüdern und Schwestern oder Verwandte, Nachbarn, zwei Freunde oder zwei Schwestern, der hat wahrlich einen Zweig dieses Baumes in der Hand.

Wer auch immer sich der Notlage einer Person bewusst ist, und jedoch noch hart zu ihr ist und ihre Misere durch seinen Zorn vermehrt, der hat wahrlich einen Zweig dieses Baumes erfasst.

Wer auch immer verschuldet ist und seine Schulden abstreitet und bemüht ist, dies zu entkräften, hält wahrlich einen Zweig dieses Baumes.

Wer auch immer einen Waisen belästigt, ihm Probleme und Ärger bereitet oder sein Besitz zerstört, hält einen Zweig dieses Baumes fest.

Wer auch immer sich an dem Ruf eines gläubigen Bruders versündigt und verursacht, dass die Leute ihm Missfallen entgegenbringen, dann hat er wahrlich einen Zweig dieses Baumes in der Hand.

Wer auch immer in einer Weise singt, dass Leute dadurch in Sünden fallen, hat wahrlich einen Zweig dieses Baumes gefasst.

Wer auch immer da sitzt und seine schlechten Taten und Unterdrückung während eines Krieges erzählt, und stolz darauf ist, dann hält er wahrlich einen Zweig dieses Baumes.

Wer auch immer einen erkrankten Nachbar hat, ihn aber nicht besucht, da er ihn minderwertiger als sich selbst ansieht, hat einen Zweig dieses Baumes in der Hand.

Wer auch immer es versagt an der Beerdigung des Nachbars teilzunehmen, nur weil er ihn als schlecht betrachtet, hat wahrlich einen Zweig dieses Baumes gefasst.

Wer auch immer sich von einer bedrückten Person abwendet und sie unterdrückt, indem er sie als etwas Schlechtes ansieht, hält wahrlich einen Zweig dieses Baumes in der Hand.

Wer auch immer von seinen Eltern enterbt wird und obwohl er dazu in der Lage ist, sie zu bitten nicht so zu verfahren, hat wahrlich einen Zweig dieses Baumes gefasst.

Und ebenfalls wer auch immer etwas Schlechtes macht, hat gewiss einen Zweig des Baumes Zaqum in der Hand.

Bei dem, der mich als Gesandter entsandte, die Zweige des Baumes Tuba werden diejenigen zum Himmel erhöhen, die sich an ihnen festgehalten haben."

In diesem Moment schaute der heilige Prophet (ص) für kurze Zeit zum Himmel und war erfreut und dann senkt er seinen Blick auf die Erde, war aber dann unzufrieden, er drehte sich zu seinen Gefährten und sagte: Bei dem, der Muhammad als Prophet entsandte, wahrlich ich habe den Baum Tuba gesehen, wie er sich selbst erhöhte und mit sich all diejenigen, die daran hangen, Richtung Himmel. Und ich sah diejenigen, die ein oder mehrere Zweige hielten, gemäß der Stufe ihrer Gehorsamkeit. Wahrlich ich sah Zayd ibn Harith, wie er an eine gewisse Zahl an Zweigen hing, und sie erhöhten ihn zu dem höchsten Platz im Himmel. So wurde ich erfreut. Dann senkte ich meinen Blick zur Erde. Bei dem, der mich als Gesandter entsandte, sah ich dann den Baum Zaqum. Seine Zweige senkten sich selbst zur Hölle und all diejenigen, die an einem oder mehrere hingen, als das Ergebnis ihrer üblen Taten. Wahrlich, ich sah einige Heuchler an eine Zahl von Zweigen dranhängen und sie zum niedrigsten Abgrund der Hölle sinken. So wurde ich traurig.

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