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Freitag, 06 Februar 2015 10:30

Kitab Al-Irschad -von Scheich al Mufid (Teil 11)

Kitab Al-Irschad -von Scheich al Mufid (Teil 11)
Kurze Zusammenfassung der Berichte, die als Erklärung für das gekommen sind, was wir vorher gebracht haben


Schu´ba berichtete von Abu Ishaq, von Harith ibn Mudharrib, welcher berichtete:

„Ich hörte ‘Ali ibn Abi Talib (a.) sagen: ‘Wir waren bei Badr ohne einen Reiter

außer Miqdad ibn al-Aswad, und wir verbrachten die Nacht vor (der Schlacht von)

Badr, und da war kein Mann unter uns, der nicht schlief, außer dem Gesandten

Allahs (s.). Er stand an dem Stamm eines Baumes, verrichtete das rituelle (Nacht-

)Gebet und rief Allah an bis zum Morgen.‘“1

´Ali ibn Haschim berichtete von Muhammad ibn ‘ Ubaidullah ibn Abu Rafi‘, von

seinem Vater, von seinem Großvater Abu Rafi‘, dem Gefolgsmann des Gesandten

Allahs (s.), welcher berichtete:

„Als die Leute am Morgen von (der Schlacht von) Badr erwachten, formierten sich

die Quraisch, und ‘Utba ibn Rabi´a, sein Bruder Schaiba und sein Sohn al-Walid

waren an ihrer vordersten Front. ´Utba rief dem Gesandten Allahs (s.) zu: ‚Mu-

hammad, lasse uns Gleichwertige von den Quraisch gegen uns antreten.‘ Drei der

junge Männer von den Ansar traten vor. ‘Wer seid ihr?‘, fragte ‘Utba. Sie gaben

ihm ihre Abstammung an. ‚Wir brauchen nicht gegen euch zu kämpfen‘; sagte er,

‘wir wollten (gegen) die Söhne unseres Onkels (kämpfen).‘ ‚Geht zurück auf eure

Stellungen‘, sagte der Gesandte Allahs (s.) zu den Ansar. Dann sagte er: ‚ O ‘Ali,

steh auf. Hamza, steh auf, ‚‘Ubaida, steh auf. Kämpft für eure Wahrheit, mit der

Allah euren Propheten gesandt hat, da sie mit ihrer Unwahrheit gekommen sind,

um das Licht Allahs auszulöschen.‘ Sie standen auf und formierten sich vor den

Leuten. Sie trugen Helme, so dass sie nicht erkannt wurden. ‘Sprecht‘, sagte ‘Utba

zu ihnen, ‚wenn ihr die uns Ebenbürtigen seid, dann werden wir gegen euch kämpfen.‘

‘ Ich bin Hamza ibn ‘Abd al-Muttalib‘, sagte Hamza, ‚der Löwe Allahs und

der Löwe Seines Gesandten.‘ ‚‘Ein edler Ebenbürtiger‘, sagte ‘Utba. Da sagte der

Fürst der Gläubigen (a.): ‘Ich bin ‘Ali ibn Abi Talib ibn ‘Abd al-Muttalib.‘ ‚‘Ich

bin ‘Ubaida bin al-Harith ibn ‘Abd al-Muttalib‘, erklärte ‘Ubaida. Da sagte ‚‘‘Utba

zu seinem Sohn al-Walid: ‘Erhebe dich, Walid‘. Der Fürst der Gläubigen (a.)

trat gegen ihn an. Zu jener Zeit war er der Jüngste der Gemeinschaft. Sie führten

jeder zwei Schwertstreiche gegeneinander, und der Schlag Abu Walids verfehlte

den Fürsten der Gläubigen (a.). Dann wehrte er mit seiner linken Hand den Schlag

des Fürsten der Gläubigen (a.) ab, und (der Schwertstreich) schlug sie ab.“

Es wurde überliefert, dass er (Imam ‘Ali, a.) Badr (oft) zu erwähnen pflegte und

(die Tatsache), dass er al-Walid getötet hatte. Er sagte in einem seiner Aussagen:

„Es war, als ob ich auf das Blitzen seines Ringes an seiner linken (Hand) blickte.

Dann traf ich ihn mit einem weiteren Streich, streckte ihn nieder und nahm ihm

seine Sachen weg. Ich nahm den Geruch von Safran an ihm wahr, und da wusste

ich, dass ich nahe vor meiner Heirat stand.“

Dann trat ´Utba gegen Hamza (r.) an, und Hamza tötete ihn. ´Ubaida, der der Älteste

von den Leuten war, marschierte gegen Schaiba. Sie schlugen mit den Schwertern

gegeneinander, und die Klinge von Schaibas Schwert traf ´Ubaidas Oberschenkel

und schnitt ihn ab. Der Fürst der Gläubigen (a.) und Hamza retteten ihn

vor ihm (Schaiba), töteten Schaiba und trugen ´Ubaida weg. Er starb in al-Safra‘.1

Hind, die Tochter ´Utbas, rezitierte folgendes (Trauergedicht) über die Tötung

´Utbas, Schaibas und al-Walids: „Oh mein Auge, überquellend vor Tränen, er

wandte sich nie von einem Besseren ab von den Chindif. Seine Schar, die Banu

Haschim und die Banu al-Muttalib riefen ihn am Morgen. Sie ließen ihn die Klingen

ihrer Schwerter kosten. Sie zogen ihn aus, nachdem er vernichtet wurde.“2

Al-Hassan ibn Humaid überlieferte: Abu Ghassan erzählte uns: Abu Isma´il ´Umair

ibn Bakkar berichtete uns von Dschabir, von Abu Dscha´far (a.): „Der Fürst der

Gläubigen (a.) sagte: „Ich war verwundert über den Mut der Leute bei Badr. Ich

hatte al-Walid getötet. Hamza hatte ´Utba getötet, und wir haben Schaiba gemeinsam

getötet, als Hanzala ibn Abi Sufyan auf uns zu kam. Als er sich mir genähert

hatte, traf ich ihn mit einem Schwertstreich. Seine Augen flossen über (vor Tränen),

als er getötet auf dem Boden lag.“1

Abu Bakr al-Hudhali berichtete von al-Zuhri, von Salih ibn Kaisan (welcher) berichtete:

´Uthman ibn ´Affan ging an Sa´id ibn al-Aas vorbei und sagte: „Komm mit

uns zum Fürsten der Gläubigen, ´Umar ibn Chattab, damit wir mit ihm sprechen

können.“ Sie machten sich beide auf den Weg. (Sa´id berichtete:) Was ´Uthman

betraf, so nahm er Platz, wo er wollte, doch ich hielt mich an die Seite der Leute.

´Umar schaute mich an und sagte: „Was ist es, was ich da in dir sehe, als ob du

eine Feindschaft gegen mich hegst? Denkst du, dass ich deinen Vater getötet habe?

Bei Allah, wenn ich sein Mörder hätte sein wollen und ich ihn getötet hätte,

dann hätte ich mich nicht dafür entschuldigt, einen Ungläubigen getötet zu haben.

Aber ich ging am Tage von Badr an ihm vorbei, und ich sah, wie er auf Kampf aus

war, so wie der Stier seine Kuh sucht. Seine Kiefer schäumten wie bei einer Eidechse.

Als ich das sah, bekam ich Furcht vor ihm und wich vor ihm zurück.

´Wohin, Ibn al-Chattab?, fragte er. „Da ging ´Ali zu ihm hin und holte ihn ein. Bei

Allah, ich behielt meinen Platz, bis er ihn getötet hatte.“ Er (Sa´id) berichtete weiter:

´Ali war bei der Sitzung anwesend (als ´Umar das erzählte). Er sagte: „Vergebung,

oh Allah, die Götzenverehrung ist mit dem, was in ihm war, verschwunden,

und der Islam hat ausradiert, was vorher (an Schlechtem) existierte. Was ist mit

dir, dass du die Leute gegen mich aufhetzt?!“ ‘Umar hörte auf (zu reden). Sa´id

sagte (später): „Das Einzige, was mich (am Tode meines Vaters) freute, war (die

Tatsache), dass sein Cousin ´Ali ibn Abi Talib meinen Vater getötet hatte.“

Die Leute überlieferten (diese Geschichte) in einer anderen Erzählung.2 Muhammad

ibn Ishaq berichtete von Yazid ibn Ruman, von ´Urwa ibn al-Zubair: „´Ali (a.)

marschierte auf Tu´aima ibn ´Adi ibn Naufal zu und stieß seinen Speer gegen ihn

und sagte: „Bei Allah, du wirst uns nicht mehr in Bezug auf Allah bekämpfen nach

heute.“

´Abdurrazzaq überlieferte von Ma´mar, von Zuhri, welcher berichtete: Als der

Gesandte Allahs (s.) von der Anwesenheit Naufal ibn Chuwailids bei Badr erfuhr,

sagte er: „O Allah, sei meine Genüge gegen Naufal“, und als die Quraisch entdeckt

wurden, sah ihn ´Ali ibn Abi Talib, und er (Naufal) war verwirrt und wusste nicht,

was er tun sollte. Er (Imam ´Ali, a.) marschierte auf ihn zu und traf ihn mit seinem

Schwert, und er ergriff seinen Schild und zog ihn fort von ihm. Dann traf er sein

Bein, während sein Panzer seinen Körper bedeckte, schnitt es ab und versetzte

(Naufal) einen letzten Stoß und tötete ihn. Als er zum Propheten (s.) zurückkehrte,

hörte ich ihn sagen: „Wer weiß, was mit Naufal ist?“ „Ich habe ihn getötet, oh

Gesandter Allahs“, sagte er (Imam ´Ali, a.). „Allahu Akbar!“, rief der Prophet (s.)

aus, „Preis sei Allah, Der mein Bittgebet in Bezug auf ihn (Naufal) erhört hat.“1

(Der Dichter) Usaid ibn Abu Iyyas rezitierte über die Taten des Fürsten der Gläubigen

(a.) in Badr, um die Götzendiener der Quraisch gegen ihn aufzuhetzen: „In

jeder Zusammenkunft steckt ein Ziel, das euch beschämt, eine Remonte2, die die

siebenjährigen Pferde (an Stärke) übertrifft.3 Allah hat euch mit Reichtum überschüttet,

wollt ihr das leugnen? Der Freie, Edle leugnet es und fühlt Scham. Das

ist der Sohn Fatimas, der euch in einer Schlacht durch schnelles Töten vernichtet

hat, nicht durch wildes Gemetzel. Sie gaben ihm Geld, um seine Schwertstreiche zu

vermeiden, eine Tat der Demut und ein Handel, der keinen Gewinn bringt. Wo

waren die reifen Männer? Wo waren alle Stützen (der Stämme, Stammesoberhäupter)

unter diesen Heimsuchungen? Wo war der Beste des Tales (al-Abtah)?Er

(Imam ´Ali, a.) vernichtete sie, indem er sie schnell tötete und mit einem Schlag mit

dem Schwert, dessen Klinge nicht stumpf wird.“

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