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Mittwoch, 06 Februar 2013 05:41

Liebe und Barmherzigkeit- Von Ibrahim Amini (Teil 5)

Liebe und Barmherzigkeit- Von Ibrahim Amini (Teil 5)
Deplacierte Forderungen


Die materiellen Möglichkeiten, über die die einzelnen der Gesellschaft verfügen, sind nicht einheitlich. Der eine hat mehr, der andere weniger. Deswegen können nicht alle in der gleichen Weise leben. Eine jede Familie ist daher angewiesen, ihrem Einkommen gemäß zu wirtschaften. Es wäre nicht sinnvoll, unnötiger Anschaffungen und Ausgaben wegen eine Anleihe aufzunehmen, Ratenkäufe zu tätigen oder sich sonst wie zu verschulden.

Es liegt daher an “ihr” - der Frau des Hauses - vernünftig vorzugehen und so zu wirtschaften, das sie mit dem Haushaltsgeld Über die Runden kommt, das sie auch

am Ende des Monats möglichst noch ein wenig Geld für notwendige oder unvorhergesehene Sonderausgaben in Händen hat.

Es sollte für sie unwichtig sein, wie sich die Nachbarin, Freundin oder Kollegin kleidet. Und wenn sie eine Mode nicht mitmachen kann, weit die erforderlichen Finanzen dazu fehlen, so sollte sie deswegen nicht betrübt sein und glauben, das Erwünschte nun auf Raten oder im Rahmen eines Bankkredits erstehen zu müssen.

Unnötiger Dinge wegen geht man kein Risiko ein und erlegt Mann und Kindern keine Härten und Belastungen auf..., nur um etwas anzuschaffen, das “andere auch haben”.

Es muss ihr genügen zu wissen, das derartige Ausgaben das gegenwärtige Budget Übersteigen und das man um derlei Wünsche willen keine Schulden macht oder gar fragwürdigen Beschäftigungen nachgeht!

Richtig ist, wenn sie sich ein wenig in Geduld Übt, gut haushaltet, hin und wieder etwas Geld beiseitelegt, um dann, wenn sie es sich wirklich leisten können, “etwas zu erstehen”, was ihnen allen Freude macht.

Doch leider! Immer wieder hört man von Frauen, die ihre Männer — wenngleich sie wissen, das diese es finanziell nicht schaffen - bedrängen, dieses und jenes zu kaufen und sie, wenn sie ihnen unvernünftigen Forderungen nicht nachkommen, mit Vorwürfen Überhäufen und ihnen das Leben zur Hölle machen.

Solche Frauen haben den Sinn ehelicher Partnerschaft nicht erfasst. Sie gehen wohl in der Annahme, eine Ehe sei eine Art Sklavenhalterei und ihr Mann nur dazu da, ihre Wünsche zu erfüllen.

Bisweilen sind ihre Ansprüche so hoch, das sie den Verdienst des Ehemannes weit übersteigen. Allerdings ist es derartigen Frauen völlig unwichtig, ob ihm Mann sich diese und jene Anschaffung finanziell leisten kann oder nicht. Sie wollen “es” haben! Nur das zählt! Auch wenn ihm Mann deswegen bankrott gehen oder Dinge tun müsste, die gefährlich, illegal oder hässlich sind.

Diese selbstgefälligen und egoistischen Frauen treiben, ihren Mann in den Ruin, veranlassen ihn zu den großen Risiken, machen ihn und ihre Familie unglücklich..., und werden - möglicherweise - letztendlich geschieden. Und was dann?

Meinen sie etwa, dann alles erreichen zu können, was sie sich in den Kopf setzen? Auch ist das Alleinsein nicht so einfach und leicht zu ertragen, wie sie es sich vielleicht vorstellen! Und wenn sie - nach einer Scheidung - wieder heiraten sollten, so haben sie noch lange keine Garantie dafür, das dem zweiten Ehemann nun auch wirklich allen ihren Wünschen nachkommt.

Was aber dich betrifft..., nun, du stellst ganz gewiss keine hochgeschraubten und unvernünftigen Forderungen an deinen Mann. Du lebst und haushaltest gemäß dem, was ihr euch leisten könnt. Du stürzt deinen Mann und euch alle nicht unnötiger Anschaffungen wegen in Unkosten und Schulden und bemühst dich stattdessen,

euer Heim und Familienleben durch dein nettes, gewinnendes Wesen angenehm und freundlich zu gestalten.

Und sollte dein Mann nicht rechnen und wirtschaften können und über seine Verhältnisse hinaus Geld ausgeben, so halte du ihn in deinem feinen Art davon ab. Lass ihn überflüssiger Dinge wegen keine Ratenkäufe machen oder Kredite aufnehmen. Steh ihm zur Seite und hilf ihm, seinen Verdienst richtig zu nutzen. Kauft die Dinge, die notwendig sind und die ihr euch Ieisten könnt, und legt nach Möglichkeit jeden Monat ein wenig Geld - für den Notfall -zur Seite.

Prophet Muhammad (s.a s.) warnte:

“Eine Frau, die zänkisch ist, auf ihren Mann nicht eingeht und ihn zu etwas nötigt, das über seine Kräfte geht, wird vor Gott keine Anerkennung finden und am Tage der Auferstehung den Zorn Gottes erfahren.”

Auch sagte er:

Die Gebete einer Frau, die unverträglich ist und sich nicht mit dem begnügt, was Gott ihr zusagte, die ihrem Mann das Leben vergällt und von ihn mehr fordert, als er zu geben vermag, werden von Gott nicht akzeptiert werden. Sie zieht den Zorn Gottes auf sich.”

Folgendes Zitat ist ebenfalls von unserem Propheten:

“Abgesehen von dem Glauben an Gott ist dir nichts so segensreich wie eine Frau, die verträglich und freundlich ist und mit dir übereinstimmt!”

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