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Mittwoch, 12 März 2014 03:00

Zurzeit noch im Zug der Zeit (23)

Zurzeit noch im Zug der Zeit (23)
O Nachkomme des Adam! Ich habe alles für dich erschaffen und dich habe Ich für mich erschaffen! Überliefertes heiliges Gotteswort

Wir alle sind auf der Erde nur Gäste. Gäste in einem großen Garten. Auch alle, die vor uns waren und inzwischen gegangen sind, waren nur Gäste. Sie kamen und gingen wieder. Und der Gastgeber tischte alles für sie auf:

„Gott ist es, der Himmel und Erde erschuf. Der aus den Wolken aus dem Himmel Wassser herabregen lässt, durch das Früchte hervorgebracht werden, die euch versorgen ... „ (aus Sure 14, Vers 32)

Gott ist der großzügigste aller Gastgeber. Er bewirtet sogar  diejenigen , die ihn leugnen!

Die Menschen beschenkt er zudem mit der Freiheit, sich nach Belieben in seinem  Garten und Gästehaus zu bewegen und warnt ihn zugleich vor den Fußangeln und Gefahren.  Es sind nämlich auch  Dinge in seinem Gasthaus, die die Gäste trunken machen und ihnen den Verstand rauben können, aber der Gastgeber warnt vor dieser Trunkenheit.

Er gibt uns Menschen am Eingangstor  Verstand und Willen mit. Wir können in diesem Garten den Rat des Gastgebers befolgen und uns nur an Dingen gütlich tun, die uns körperlich und seelisch und immateriell nicht schaden. Wir können den von ihm gekennzeichneten Weg gehen, auf dem wir sicher sind.  

Wer wird als  Gast nicht alles zu unterlassen versuchen, was diesem unermässlich großzügigen Gastgeber nicht recht wäre?

 

Das Leben ist ein Kommen, Gehen –

Als großes Gasthaus anzusehen.

Nur wer den Gastgeber erkennt,

wird seinen wahren Sinn verstehen.

Wer nach dem Urheber sich sehnt,

wird auf das klare Ziel zugehen.

Er wird im Leben würdig leben!

 

Das Leben ist ein Kommen, Gehen –

Als großes Gasthaus anzusehen.

Nur wer den Gastgeber erkennt,

wer Ihn, den Herrn, den Einz`gen nennt,

wird Ihm zu Diensten stehen.

Wer auf Vergebung vom Ihm brennt

Und dem entsagt, was von Ihm trennt,

wird nach dem Geh`n viel Schön`res sehn,

als was schon hier gegeben.

 

Wer irgendwo zu Gast ist, möchte auch wissen, wer der Gastgeber ist, erst recht wenn er große Gastfreundlichkeit erfährt. Warum fragen aber viele Menschen nicht, wer ihr Gastgeber  im Leben ist?  Denken sie nicht nach? Wer aber wird, sobald er sich als Gast Gottes begreift, nicht nach ihm suchen und Ihm danken wollen? Gott hat uns Verstand und die Fähigkeit zu denken, zu lernen  und zu danken mitgegeben.

 

 

 „Gott hat euch aus dem Leib eurer Mütter, ohne das geringste Wissen herauskommen lassen und hat euch Gehör, Augenlicht und Verstand  und Herz gegeben –  Dafür solltet ihr Ihm Dankbarkeit erweisen.“

Sure 16: 78:    

 

Wer wird bei vertiefter Betrachtung der Schöpfung und seiner Umgebung nicht begreifen, dass Gottes Segnungen so zahlreich sind, dass  wir immer nur unvollkommen danken können:

 

„... Wenn ihr Gottes Gaben zählen wolltet, würdet ihr sie nicht erfassen können...“ (Sure 14, Vers 34)

 

Wie kann ich Ihm danken? Wie?

Nie kann ich Ihm danken! Nie!

Wer gab mir denn etwas, Wer?

ER gab mir doch alles! ER!

Verzeih mir das Schlechte!

Verzeih!

Verleih mir das Rechte!

Verleih!

Schenk mir Geduld als

Geschenk!

Lenke mit Huld mich,

o lenk!

Lehr mich den Weg, wenn`s mir schwer!

Zu Dir her führ mich, o Herr!

Sieh wie ich vor Dir auf Knien!

Nie kann ich dir danken!

Nie!

 

Nicht nur der Dank an Gott lässt uns auf die Knie fallen und uns in den Staub werfen, auch die Herrlichkeit Gottes, Seine Macht und Sein Wissen geben ständig  Anlass dazu.

Wir  verspüren diese Allmacht und dieses Allwissen immer wieder. Besonders in der Natur und vielleicht ist dies auch ein Grund dafür, weshalb die Menschen, die außerhalb der Stadt leben und denen sich die Schönheit und Größe der Schöpfung so unmittelbar und in den großen Dimensionen der natürlichen Landschaft offenbart, gläubiger und  fester von Gott überzeugt sind; dies erst recht, wenn sie Landwirtschaft betreiben und  spüren, wie sehr sie auf den Segen Gottes  für ihre Arbeit und ihre Ernte angewiesen sind. Aber sind wir Städtebewohner und reine Konsumenten der Agrarprodukte nicht genauso auf diesen Segen angewiesen?

 

Es ist immer wieder notwendig, dass wir die künstliche Betonwelt der Städte , dieses Meer aus Steinen und Asphalt mit seinen spärlichen Bauminseln, verlassen und die Natur wieder aus der Nähe erleben.

Selbst eine Halbwüste und eine karge Steppe wie wir sie in einem Land wie im Iran häufig zu Gesicht bekommen kann zum Erlebnis werden: eine weite kaum bewachsene Ebene von blanken Felsen gesäumt. Hier kann das Auge wieder wie beim Meer  über eine weite Fläche bis zum Horizont wandern. Der Geist braucht diese Weite:

 

Schau

Wie der Himmel, weit gerockt

In Blau-

Leichte Wölkchen tragend

Zart geflockt –

Und dann rau

Und dennoch lieblich,

Felsen in braun und rot

Am Rand des Steppenlandes aufgeblockt!

So schau!

 

Schau,

wie die Stadt in der Ferne hockt,

in blassem Grau -

schau,

wie sie hier verlor den Reiz

und so genau,

das, was sie uns doch scheinbar bot!

An ihren engen Strand sie uns damit gelockt!

Schau!

Schau doch, schau!

Wie fein – wie weit

Das Tau

Des Horizonts

Und

Der Blick – er stockt

Nach einer Weile erst

Ganz fern –

Es tat im Not

dem Auge -

es tat ihm gut –

das Wandern über diesen weiten Raum!

So schau!

Ahnst du erneut die wunderbare Herrlichkeit des Herrn?

...

 

 „Sehen sie denn nicht, wie alle von Gott erschaffenen Dinge Schatten werfen, die sich nach rechts und links bewegen, und sich auf ihre Art vor Gott niederwerfen und sich Ihm ergeben?“

„Vor Gott wirft sich alles nieder, was es in den Himmeln gibt. Alle Lebewesen auf der Erde und die Engel, die frei von jeglichem Hochmut sind.“

Sure 16: Vers 48, 49

 

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