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Mittwoch, 10 April 2013 04:17

Berufstätigkeit der Frau

Kämpferinnen: Frauen haben in Saudi-Arabien kaum Zugang zum Arbeitsmarkt. Nur 15 Prozent der Berufstätigen sind Frauen, und diese sind fast ausschließlich in Arbeitsstätten angestellt, in denen Männer nicht zugelassen sind. Diese 15 Frauen sind Jurastudentinnen - und hoffen, später in ihrem Beruf arbeiten zu dürfen. (Symbolbild) Kämpferinnen: Frauen haben in Saudi-Arabien kaum Zugang zum Arbeitsmarkt. Nur 15 Prozent der Berufstätigen sind Frauen, und diese sind fast ausschließlich in Arbeitsstätten angestellt, in denen Männer nicht zugelassen sind. Diese 15 Frauen sind Jurastudentinnen - und hoffen, später in ihrem Beruf arbeiten zu dürfen. (Symbolbild)
Der Mensch besitzt eine Reihe von Rechten, die unabhängig von Position, Geschlecht und Volkszugehörigkeit usw .

sind. Eines dieser Rechte ist das Recht auf Beschäftigung und Arbeit.  In einem Teil des Artikels 23 der Menschenrechtsproklamation wird diesbezüglich festgelegt, dass jeder Recht auf Arbeit und auf freie Wahl seines Berufes hat. In jeder Gesellschaft bilden die Frau  die Hälfte der Bevölkerung und können aktiv an den gesellschaftlichen Tätigkeiten mitbeteiligt werden.

Die Frauenbeschäftigung in ihrer heutigen Form ist neu.

Zahlreiche Entwicklungen die sich in den letzten 200 Jahren auf der Welt abgespielt haben, haben dazu geführt, dass immer mehr Frauen eine Arbeitsstelle möchten.

Nach der Industrierevolution und dem Bau von Fabriken und Werkstätten hielten die Kapitalinhaber nach billigen Arbeitskräften Ausschau und hießen die Frauenarbeit willkommen.

Der amerikanische Historiker Durant schreibt dazu: „Die Frauen waren billigere Arbeitskräfte und die Arbeitgeber zogen sie widerspenstigen und besser bezahlten Männern vor.“

Heute noch werden Frauen oft für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt als Männer.

Das automatisierte Leben und die Entwicklung in der Industrie haben zu einer schlimmen Ausbeutung von weiblichen Arbeitskräften durch ihre Arbeitgeber geführt.

Einerseits werden ihnen schwere Arbeiten und Anstrengungen aufgebürdet, die sie körperlich krank machen und andererseits herrschen für die Frau oftmals moralisch gesehen keine geeigneten und sicheren Bedingungen am Arbeitsplatz.

Diese Entwicklung ist in vielen westlichen Ländern zu beobachten, die beteuern, die Frauenrechte zu verteidigen und Diskriminierung abzubauen.

Feministen haben stets danach gestrebt, eine gleiche Mitbeteiligung der Frauen am Arbeitsgeschehen zu erreichen und die Frau aus ihrem sicheren Heim an die Seite männlicher Mitarbeiter zu holen.

Die westlichen Industriegesellschaften haben organisiert und indem sie die physischen und natürlichen Unterschiede zwischen Frauen und Männern ignorierten , den Frauen die gleiche Arbeit angeboten wie den Männern und ihnen sogar harte Beschäftigungen zum Beispiel als Arbeiter, Putzhilfe, Bergbauarbeiter, Bauarbeiter und Soldat und damit Arbeiten zugemutet, die früher nur Männer durchführten.

Doch die Nichtbeachtung der Unterschiede zwischen Mann und Frau war zum Nachteil der Frauen und zum Vorteil der Männer.

Die überlegenen Körperkräfte des Mannes und sein starker Trieb einerseits und die im Vergleich zum Mann geringere Körperkraft der Frau und ihre Attraktivität, führen immer wieder dazu, dass Frauen am Arbeitsplatz von Männern belästigt werden.

Im Westen interessiert man sich für die Beschäftigung der Frau, um einen höheren Gewinn einzustreichen. Der Mensch wird dann geachtet, wenn er einen größeren Gewinn einbringt und im Dienste der kapitalistischen Gesellschaft steht. Auch die Frauen werden aus dieser Sicht betrachtet.

Der westliche Feminismus setzt für die Gleichstellung von Mann und Frau voraus, dass die Frau außer Hause arbeitet. Eine reine Tätigkeit als Hausfrau wird mit Rückständigkeit gleichgesetzt.

Aus westlicher Sicht müssen die Frauen ihre Rolle als Mutter und als Ehefrau den Rollen in der Gesellschaft opfern. Die Frauenärztin Jessica Anderson sagt dazu: „Der Beruf ist ein Teil des Lebens und nicht das ganze Leben und die eigentliche Aufgabe der Frau ist die Kindererziehung. Aber die westliche Konsumgesellschaft hat die Beschäftigung der Frau außerhalb des Hauses in den Vordergrund gestellt und betrachtet die Pflichterfüllung als Mutter als Nebensache.

Die Fortsetzung dieser Entwicklung hat den seelischen Druck auf Frauen und Mütter in der westlichen Gesellschaft gesteigert.“

Der Islam vertritt eine fortschrittliche Ansicht hinsichtlich der Berufstätigkeit der Frau.

Mit Beginn des Islams traten wesentliche Änderungen in der Gesellschaft ein. Dazu gehörte der Wandel hinsichtlich der Teilnahme von Frauen an politischen und gesellschaftlichen Aktivitäten.

Hinsichtlich der Rechte als Mensch werden Frau und Mann im Islam gleich behandelt und den Männern werden im Vergleich zu den Frauen keine Privilegien eingeräumt.

Der Islam akzeptiert die wirtschaftliche Beteiligung der Frauen in der Gesellschaft und betont ihr Recht auf eigenen Besitz. Er weist die Männer an, die finanzielle Absicherung der Frau zu übernehmen, damit diese, ohne andere Sorgen haben zu müssen, ihren Aufgaben in der Familie nachkommen kann.

Daher ist die Frau nicht darauf angewiesen, außer Hause zu arbeiten. Trotzdem können die Frauen gemäß dem Islam jedem religionsrechtlich zulässigen Beruf nachgehen.

Sie haben das Recht neben ihrer Aufgabe in der Familie , als Ehefrau und Mutter, auch in der Gesellschaft eine Rolle zu übernehmen und eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen.

Allerdings sollte ihre wichtigste Rolle als Ehefrau und Mutter nicht darunter leiden.

Ajatollah Khamenei, das Oberhaupt der Islamischen Revolution sagt: „Der Islam ist für die Berufstätigkeit der Frau. Vielleicht betrachtet er ihre Berufstätigkeit sogar als notwendig, solange diese nicht ihrer elementaren und wichtigsten Beruf, nämlich die Erziehung der Kinder und die Wahrung der Familie beeinträchtigt. Ein Land kommt nicht ohne die Arbeitskraft der Frauen in den verschiedenen Bereichen aus. Aber diese Arbeit darf nicht im Widerspruch zur Würde und dem immateriellen und menschlichen Wert der Frau stehen.“

Der Islam achtet die Frau und der Mann hat nicht das Recht , die Frau zu einer Arbeit innerhalb oder außerhalb des Hauses zu zwingen. Das bedeutet, dass es nicht die Pflicht der Frau ist, sich um den Haushalt zu kümmern. Wenn sie dies dennoch tut, so geschieht es aus freien Stücken und weil sie sich die Arbeit mit ihrem Ehemann teilen will.

Laut islamischer Lehre sind bei der Arbeitsplatzvergabe auf einige wichtige Punkte zu achten, wie das Wohl der Gesellschaft und der Familie, die Bedingungen und das Wohl des Einzelnen und die Prioritäten bei der Vergabe von Arbeitsstellen.

Der Islam unterstützt die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frauen, aber nicht in dem Sinne der Gleichstellung die im Westen üblich ist.

Der Islam möchte, dass die Arbeitstätigkeit mit der Natur und den seelischen und körperlichen Besonderheiten der Frau im Einklang steht. Es ist nicht zum Wohl des Einzelnen, der Gesellschaft oder der Familien, wenn den Frauen Arbeit überantwortet wird, die für sie schädlich und schwer ist.

Die amerikanische Autorin Nancy Leigh DeMoss, schreibt: „Es hatte lediglich außerordentlichen Stress für die Frauen zur Folge, dass in ihnen Frustration hinsichtlich der Tätigkeit als Hausfrau entfacht wurde und man sie aus dem Haus ins Berufsleben lockte, um sie angeblich dadurch glücklicher zu machen. Viele Frauen kommen nun nicht mehr ohne die Hilfe eines Psychologen und Arzneimittel aus.

Frauen, die ständig den Ort und ihre Tätigkeit wechseln, werden schneller Opfer von unmoralischen Beziehungen.“

Die Menschen sind von Wissen und Begabung und von der Körperkraft her voneinander verschieden und daher für unterschiedliche Tätigkeiten geeignet. Die Fähigkeiten und Veranlagungen bei der Frau und dem Mann sind nicht die gleichen, was mit ihrer Erschaffung zu tun hat. Etwas was mit der Schöpfung zu tun hat, kann nicht durch Erziehung geändert werden.

Eine der Hauptaufgaben der Frau ist es Mutter zu sein. Die Liebe der Mutter ermöglicht die beste Erziehung für Kinder. Aber die kapitalistische Gesellschaft versucht, die Frauen unter dem Vorwand der Berufstätigkeit von ihrer eigentlichen Aufgabe und Berufung zu trennen. Auf diese Weise kann der Kapitalismus sie besser in seinen Dienst stellen.

Der kanadische Autor William Gardner ist der Überzeugung: „Die Feministen haben noch keine Antwort auf den Einwand gefunden, dass die Kindertagesstätten kein Ersatz für die Familie sein können. Die feministische Bewegung ist nur die Widerspiegelung einer Kultur, die sie selber angeblich kritisiert. Die Tatsache des Feminismus besteht in einer großen Masse von beunruhigten und von der Arbeit erschöpften Frauen, die ihre Kinder im Kindergarten abgeben, um zu einer schlecht bezahlten Arbeit zu eilen, an der sie noch nicht einmal Interesse haben.“

Ajatollah Khamenei sagt über die Erziehung der Kinder durch die Frau:

„Eine der wichtigsten Aufgaben der Frau besteht darin, Kinder gefühlvoll und richtig aufzuziehen. Sie soll ein Kind besonnen und opferbereit auf eine Weise großziehen, dass dieses menschliche Wesen, ob es nun ein Mädchen oder ein Junge ist, als Erwachsener seelisch und geistig gesund ist, keine Minderwertigkeitskomplexe aufweist, keine Probleme mit sich selber hat, sich nicht zurückgesetzt fühlt und ohne die Übel und Schwierigkeiten, die heute für die junge Generation und die Herausanwachsenden im Westen, in Europa und Amerika, vorkommen, aufgewachsen ist.“

Zusammengefasst sei gesagt, dass der Islam die Bemühung um einen rechtmäßigen Unterhalt hoch einstuft und die Frauen neben ihrer Rolle als Mutter und Ehefrau, Erwerbstätigkeiten nachgehen und sich in der Gesellschaft nützlich machen können.

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