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Montag, 23 Februar 2015 04:17

Himmelsbuch frei von Verfälschungen

Himmelsbuch frei von Verfälschungen
Durch den Islam und die Beachtung seiner moralischen Regeln soll den Menschen zum Glück im Diesseits und Jenseits verholfen werden.

Die Lehre des Islams entspricht der von Gott verliehenen Natur des Menschen und berücksichtigt alle seine Bedürfnisse. Gott hat die wichtigsten Punkte  dieser Religion in seinem Himmelsbuch Koran aufgeführt. Der Koran ist Gottes Wort und das unvergängliche Wunder des Propheten.

                                   

Seit 1400 Jahren liegt den Muslimen der Koran vor, ohne irgendeine  Verfälschung erfahren zu haben. Alle Muslime sind der Überzeugung, dass der Korantext, den sie in der Hand haben, mit den Offenbarungen, die der Prophet des Islams erhielt, identisch ist und ihm nichts hinzugefügt oder etwas weggelassen oder geändert wurde.

Der Prophet  hat laufend dazu aufgefordert, dass die Muslime sich die Offenbarungsverse ins Gedächtnis einprägen bzw.  schriftlich festhalten und sie  durch Abschriften vervielfältigen. Schon zu seinen Lebzeiten gab es viele, die den Koran im Gedächtnis hatten. Ihre Zahl war beachtlich hoch. Wir lesen in der Geschichtsbeschreibung, dass in einem Ort in der Nähe von Medina namens Bir Ma`una  zu Lebzeiten des Propheten fast 70  Koranrezitatoren den Märtyrertod fanden. Daran dass alleine bei einem Vorfall so viele Koranrezitatoren starben ist zu sehen, wie groß die Zahl der Muslime war, die den Koran in ihrem Herzen trugen, ihn rezitieren  und lehren konnten. 

                   

Nach  Offenbarung von Koranversen, hat der Prophet sie für die Menschen vorgetragen. Prophet Mohammad (s) wies Imam Ali (a) an die Offenbarungszeichen niederzuschreiben und beauftragte Schreiber damit.  Er sage auch, wo neu offenbarte Verse in den Suren zu stehen kommen. Zamachschari, einer der großen sunnitischen Gelehrten, hat in seiner Koranexegese Al Kaschaf , eine der ältesten und umfassendsten Korankommentare im 6. Jahrhundert nach der Hidschra, (12. Jahrhundert nach Christus) zu Beginn der Erläuterungen für die Sure 9 (Sure Tauba) geschrieben: „Falls du fragst, weshalb diese Sure nicht wie die anderen Suren mit „Im Namen Gottes des Allerbarmers, des Begnadenden“ beginnt, werde ich dir antworten, dass Ibn Abbas nach dem Verscheiden des Propheten (s) dies von Uthman, dem dritten Kalifen, wissen wollte. Der erwiderte ihm: `Der Prophet Gottes ging wie folgt vor: Immer wenn eine Sure oder ein Vers auf ihn herabgesandt wurde, sagte er den Schreibern, die die Offenbarungen festhielten: `Tragt ihn an der und der  Stelle ein`. Bis an sein Lebensende hat er  uns jedoch niemals gesagt, dass wir die Worte „Im Namen Gottes des Allerbarmers, des Begnadenden vor diese Sure (die Sure 9) stellen sollen.`“

 

Es gibt zahlreiche Überlieferungen von Worten des Propheten über die Unveränderlichkeit des Korans, die zeigen dass das Himmelsbuch der Muslime  unverfälscht blieb. Imam Sadiq (a) sagte, als er über den Koran befragt wurde:

„Der Koran ist das Wort Gottes. Er ist  das Buch Gottes, göttliche Offenbarung und von Ihm herabgesandt worden. Dieses Buch ist unveränderbar und keine Lüge wird es berühren. (Bahar ul Anwar Band 89.  In einer anderen Überlieferung hat Imam Sadiq (a) gesagt: „Der Koran ist von Anfang bis Ende Recht und Wahrheit.“ Uyun al Achbar Ar Risa (a) – Bd. 1.

 

Bekannte Prophetengefährten haben nach seinem Verscheiden sehr viel Sorgfalt an den Tag gelegt, um das Himmelsbuch Koran vor jeglicher Änderung und Fälschung  zu bewahren und sie haben  bei seiner Abschrift genau Acht gegeben. Zur Zeit des Kalifen Uthman galt es als unerlaubt,  die Punkte für bestimmte Buchstaben oder die Striche für Vokalzeichen hinzuzufügen und selbst eventuelle Schreibfehler wurden nicht geändert. Es gab verschiedene Sprachakzente, aber sie waren bestrebt, nur die Rezitationsart, welche der Prophet akzeptiert hatte, zu benutzen. damit der Koran überall auf die gleiche Weise vorgetragen wird. Sie überprüften sogar die Zahl der Buchstaben in Koranexemplaren und hielten schriftlich fest, wie die Wörter ausgesprochen werden müssen.  Daran ist zu sehen, welchen großen Wort der Prophet und seine Gefährten darauf legten, den Koran vor jeglicher Veränderung zu schützen.

                                

Der Koran bleibt deshalb vor jedem Übergriff geschützt und  unveränderbar, weil er ein Wunder ist.

Ein Wunder  ist er besonders wegen seinem Inhalt, der von A bis Z Wahrheit und Recht ist. Aber auch sprachlich gesehen ist er ein Wunder.  Weil Inhalt und sprachliche Gestaltung des Koran nicht von Menschenhand sein können, würde eine Änderung von Menschenhand sofort störend wirken und auffallen.

 

Gott hat, um zu veranschaulichen dass der Koran ein Wunder und nicht zu übertreffen ist,  im Koran direkt und indirekt die Gegner und Leugner der Offenbarung zur Nachahmung des Korans aufgefordert. In dem Vers 13 der Sure Hud ( 11 ) fordert er sie auf, zehn Suren wie die des Korans vorzulegen, und im Vers 38 der Sure Yunus ( 10 ) sagt er, sie sollen nur eine Sure bringen. Im Vers 33 bis 34 der Sure Tur (52) heißt es:

„Oder sagen sie etwa: `Er hat ihn (den Koran) aus der Luft gegriffen`? Nein, aber sie wollen es nicht glauben."

„Lass sie denn eine Verkündigung gleicher Art herbeibringen, wenn sie die Wahrheit sagen.“

                         

Die arabischen Götzendiener in der islamischen Frühzeit waren die besten  Wortkünstler, Poeten  und Rhetoriker. Dennoch vermochten sie nicht der Herausforderung des Korans nachzukommen, so sehr sie sich auch Mühe gaben. Dies liegt daran, dass der Koran eben sowohl inhaltlich als auch sprachlich und von der melodischen Klang her  einmalig ist, so dass sich keine andere Rede damit messen kann und konnte.

Zweifelsohne  hätte jemand, der eine Änderung oder Verfälschung des Korans hervorzurufen vermochte, dies  als wichtigsten Beweis gegen den Islam ausgenutzt.

 

Einmal hatte sich der Prophet nach Umschreitung der Kaaba in einen Winkel der Al-Haram-Moschee gesetzt und verlas dort die Verse der Sure Ghafir. Es war noch ganz am Anfang seiner Berufung als er kaum einen Helfer hatte. Da kam Walid Ibn Mughira vorbei der für seine hohe Redekunst bekannt war.  Ihm gefiel  was der Prophet aus dem Koran vortrug. Aber er sagte nichts. Erst als er mit seinen Freunden zusammen saß, äußerte er  sich darüber, indem er sagte: „Was er (Mohammad)  vorträgt, ist von einer besonderem Reiz. Es besitzt eine besondere Schönheit und Frische. Seine Äste sind voller Früchte, und seine Wurzeln mächtig. Es ist ein Wort – besser als jedes andere. Kein Wort ist ihm überlegen.“

(Madschmah al Bayyan, Bd. 1 – Erläuterungen zur Sure Muddathir. (74)

                                 

Einer der klaren Beweise für die Richtigkeit des Korans, der jegliche Vermutungen hinsichtlich einer Veränderung vertreibt, ist Gottes Garantie.  Gott bürgt selber für den Schutz des Korans. Im Vers 9 der Sure Hidschr (Sure 15) spricht der Allmächtige:

„Wahrlich, Wir Selbst haben diese Ermahnung herabgesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein.“

 

In diesem Vers bestätigt Gott die Bedeutung und Herabsendung des Korans, der hier Ermahnung genannt wird. Er versichert, dass er den Koran schützen wird. Gott lässt also nicht zu, dass etwas vom Koran gelöscht oder vernichtet  oder etwas zugefügt wird.  Es hat immer nur den einen Koran in der Geschichte des Islams gegeben. Auch wenn die Muslime sich in verschiedene Gruppen teilten, so sind  sie trotz der  Unterschiede in ihren Ansichten, hinsichtlich des Korans und seiner Herabsendung auf den Propheten  (s) völlig einer Meinung.  Sie stützen sich bei  Debatten immer auf den Inhalt des Korans, als die wichtigste Quelle der Beweisführung.  Es wäre mit Sicherheit in der Geschichte erwähnt worden, falls irgendeine Fälschung am Koran vorgenommen worden wäre.

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