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Mittwoch, 11 Februar 2015 03:06

Für alle Zeiten tauglich: Die Werte der Islamischen Revolution

Für alle Zeiten tauglich: Die Werte  der Islamischen Revolution
Wie  in den Vorjahren wird die iranische Bevölkerung wieder am 11. Februar den Jahrestag des Sieges ihrer Revolution feiern, diesmal zum 36. Mal.

Dieser Jahrestag ist auch für die  politischen und Nachrichtenkreisen der Welt ein wichtiges Ereignis. Die rege Teilnahme der Bevölkerung an den Veranstaltungen zum Jahrestag des Revolutionssieges und dem großen Fußmarsch am 11. Februar sind ein Zeichen dafür, dass die Islamische Revolution und ihre Losungen und Werte weiterleben. Dies ist der Grund weshalb jedes Jahr Dutzende von Reportern zum 11. Februar in den Iran   kommen, um aus nächster Nähe über die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zu berichten.

                             

Wie die Geschichte dokumentiert, sind  die Revolutionen im Laufe der Zeit normalerweise schwächer geworden, weil ihre Anführer den anfänglichen revolutionären Werten und Losungen   den Rücken gekehrt haben. Schließlich blieb nur noch ihr Name übrig.  Historiker Crane Brinton    hat in seinem Werk

 „Anatomie der Revolution“ den Verlauf von Revolutionen beschrieben und eine der wichtigsten Theorien über die Gefahren für Revolutionen aufgestellt.

Brinton ist  der Ansicht, dass nach dem Revolutionssieg eine allmähliche Umkehr zu den  Zuständen und Werten vor der Revolution ihren Verlauf nimmt.

 

 Laut seiner Theorie  durchlaufen Revolutionen drei Phasen. Die erste besteht in der Phase nach dem Sturz des herrschenden Regimes. In dieser Phase nehmen die gemäßigten Kräfte die Macht in die Hand. In der zweiten Phase kurz danach werden die gemäßigten Regierungskräfte beiseite gestellt, weil sie nicht die revolutionären  Erwartungen der Bürger erfüllen und es treten radikale Kräfte an ihre Stelle. In der dritten Phase ereignet sich die Zeit der Restoration nach der Revolution, d.h. die Werte des vorherigen Regimes werden wieder hergestellt und die radikalen Kräfte entmachtet. Es ist die Zeit, in der die Revolution ihre eigenen Kinder verschluckt.

Crane Briton zieht zur Veranschaulichung seiner Theorie die  vier großen Revolutionen in Frankreich, Russland, England und den USA als Beispiele heran.

                  

Viele Analytiker haben versucht, den Entwicklungsverlauf  der Islamischen Republik in diesen theoretischen Rahmen der Restorationstheorie von Brinton zu sehen. Aber die Entwicklungen der Islamischen Revolution im Iran in den letzten 36 Jahren zeigen eine Entfaltung dieser Revolution und keine Rückkehr in die Vergangenheit.

 

Die Leitsprüche und die Botschaft der Islamischen Revolution sind auch nach 36 Jahren wegen den besonderen Eigenschaften, die diese Revolution im Vergleich zu anderen besitzt, erhalten geblieben. Diese Revolution blieb ein Vorbild für unterdrückte Völker, insbesondere muslimische. Heute kann keiner auf der Welt leugnen, dass die Befreiungsbewegungen in  den verschiedenen muslimischen Ländern von der Islamischen Revolution beeinflusst wurden. Auch die jetzigen Befreiungsbewegungen in einigen islamischen Ländern gegen gewaltsame Stammesregierungen sind zweifelsohne von der Islamischen Revolution im Iran beeinflusst. Selbst der Säkularismus, der in den 90iger Jahren in der Türkei herrschte, konnte die muslimische Bevölkerung dieses Landes nicht daran hindern, sich mit der Botschaft der Islamischen Revolution näher vertraut zu machen.  Die Zuwendung der muslimischen Bevölkerung in diesem Land zu den neu entstandenen islamischen Parteien zeugt davon.

Die Bewegung Islamischen Erwachens, die 2011 in den nordafrikanischen und westasiatischen Ländern begann, ist ein weiteres deutliches Beispiel für den Erhalt und die Erstarkung der Losungen und Botschaft der Islamischen Revolution.

                                        

Für jede Revolution sind mindestens ein geistiger Bestandteil  und  zwei menschliche Faktoren notwendig. Der geistige Bestandteil  ist die Ideologie oder Lehre, auf der sich die Revolution stützt und die beiden menschlichen Faktoren sind zum einen das Volk und zum anderen die Führung. Wenn diese drei Größen zusammentreffen und in die gleiche Zielrichtung gehen, entsteht eine Revolution.  Je stärker diese drei Eckpfeiler sind, desto schneller wird die Revolution sich formieren und es zum Sieg kommen.

Die Islamische Revolution im Iran fußt auf der islamischen Denkweise und Weltanschauung.  Eines der herausragenden Merkmale   dieser Revolution im Iran besteht darin, dass der Islam die revolutionäre Kultur bildete. Diese Kultur beinhaltet Begriffe und Werte wie Dschihad – das Mühen auf Gottes wegen -, Schahadat – der Märtyrertod , die Befolgung eines gottesfürchtigen gerechten Menschen, die Abkehr  von Unrecht und denen, die Unrecht verüben , Solidarität und Zusammenhalt sowie  das Vertrauen in Gott.  Diese Dinge waren der Grundstoff für die Islamische Revolution und ihren Sieg. Deshalb lässt sich sagen, dass es zu den Besonderheiten dieser Revolution gegenüber anderen Revolutionen der Welt gehört, dass sie sich auf die religiösen Werte stützt.

 

Ein Grund für den Fortbestand und die Wirkung der Werte der Islamischen Revolution auf andere unterdrückte Völker liegt gerade darin. 

                        

Ein weiterer Faktor für den Erhalt der Islamischen Werte ist die besondere Führung und speziell die Führung von Imam  Chomeini gewesen. Die gelungene Führung der  Islamischen Revolution durch den Imam geht auf sein Ansehen als  religiöse Persönlichkeit zurück, das wiederum bestimmte hohe Eigenschaften voraussetzt. Ein solcher Führer muss sich im Islamischen Recht auskennen und hohe Erkenntnis und großes Wissen besitzen. Er muss nach Gerechtigkeit streben, gottesfürchtig sein und zugleich Lenkungsfähigkeit und Mut besitzen und genug von Politik und Planung verstehen.

Imam Chomeini besaß alle diese Eigenschaften und vereinte in sich die menschlichen und religiösen Werte. Dies machte ihn zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und befähigte ihn dazu die iranische Nation im Kampf gegen einen der größten Diktatoren  zu mobilisieren und gegenüber allen politischen und militärischen Drohungen standzuhalten. 

 

Imam Chomeini übernahm mit Hilfe dieser besonderen Attribute das Steuer der Islamischen Revolution und stellte seine Führungskompetenz unter Beweis.

Einer der großen Unterschiede, die Imam Chomeini im Vergleich zu anderen Reformern in der Geschichte des Islams aufweist, ist dass er für das Volk die Theorie und Praxis miteinander verknüpfte. Er hat als erstes die Grundsätze seiner politischen Schule für die Bevölkerung dargelegt und hat sie glaubensbewusst gemacht und sie danach allmählich auf die Kampfszene geholt, damit sie dort aktiv wird.

                         

 

Das dritte Element für den Sieg der Islamischen Revolution, ihren Verbleib und ihre Entwicklung zu einem Modell für unterdrückte Völker bestand darin, dass die Bevölkerung an dieser Revolution teilnahm und die Islamische Revolution eine Volksrevolution blieb.  Sowohl beim Sieg als auch bei der Behütung der Ideale und Errungenschaften der Revolution gegenüber allen Gefahren von innen und außen war die gesamte Nation ernsthaft mitbeteiligt.  Aber bei den anderen großen Revolutionen sind es meistens bestimmte Schichten der Gesellschaft gewesen, die die Hauptrolle spielen. 

Ajatollah Khamenei, Nachfolger Imam Chomeinis und heutiges Revolutionsoberhaupt, ist wie dieser der Überzeugung, dass die Staatsordnung und Revolution dem Volk gehört und führt dafür mehrere Gründe an.

 Erstens gibt der Islam in einer Gesellschaftsordnung am meisten der Bevölkerung Recht und jedes Regierungssystem soll ein  System sein, das im Dienst der Bevölkerung steht. Zweitens bilden die Bürger dieses System und bringen es zustande, denn eine solche Ordnung geht von einer Revolution aus und diese Revolution haben die Menschen in einem Land hervorgebracht. Drittens sind der Einfluss und die Aufsicht der Bevölkerung der beste Garant für den Schutz der Regierungsordnung vor einer Abweichung.

                                  

Die Islamische Revolution gab durch Wiederbelebung der islamischen Werte den Muslimen Identität. Sie konnte die islamischen Gesellschaften aus der Stille, dem Stillstand und dem Abseits herausholen. Sie war ein ausgezeichnetes Beispiel für die Geschlossenheit eines Volkes im Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit aufgrund der Lehren des Islams.

Die beachtlichen Fortschritte der Islamische Republik Iran in Politik, Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft haben sie besonders für die muslimischen Völker  zu einem erfolgreichen Modell für die Erreichung hoher menschlicher Ziele werden lassen.   

Durch die Rekonstruktion der wahren religiösen Werte und Lehren entstand eine Welle des Religionsinteresses insbesondere in den muslimischen Ländern.  Dies führte zur Stärkung des Islams und zwar des  wahren Islams, der Freiheit und Menschenrechte sowie Frieden und Gerechtigkeit fordert.  Demgegenüber ist der  angebliche Islam, auf den Takfir-Terrorgruppen wie die Daisch (IS), und Al Kaida Anspruch erheben, ein Produkt der Feinde der Islamischen Revolution. Diese Extremisten-Gruppen  sollen dazu dienen, das Antlitz des Islams des Propheten, welches die Islamische Revolution der Welt vorgestellt hat, zu lädieren.

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