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Montag, 09 Februar 2015 05:22

Die Islamische Revolution war zugunsten der Frauen

Die Islamische Revolution war zugunsten der Frauen
    Schon bei einem flüchtigen Blick auf die Weltgeschichte stellen wir fest, dass in vielen Gesellschaften die Frauen in irgendeiner Form unter Entbehrungen litten und ihre Menschenrechte verletzt wurden, weil es zu Extremen in den Ansichten über die Frau kam.

Bei einigen Ansichten galt sie einerseits als minderwertiges zweites Geschlecht. Andererseits bildeten sich als Reaktion auf diese ungerechte Denkweise feministische Bewegungen, die wiederum über die Stränge schlugen und bei der Gleichstellung von Frau und Mann ihre natürlichen Unterschiede übergangen haben. 

In der  Einstellung des Islams zur Frau sind jedoch  keine Extreme zulässig. Der Islam  sieht in den Unterschieden zwischen Mann und Frau eine Notwendigkeit für die Weiterentwicklung der Menschheit.  Gemäß Islam sind Mann und Frau als Menschen gleichgestellt. Aber wegen ihrer Verschiedenheit in Körperbau und Gefühlsstrukturen weisen sie in einigen Fälle unterschiedliche Eigenschaften auf und haben sie unterschiedliche Rechte und Pflichten. Der iranische Philosoph Schahid  Morteza Motahhari sagt: Mann und Frau sind zwei Sterne, jeder mit einer eigenen Bahn. Jeder dieser Sterne muss sich  auf seiner eigenen Bahn bewegen … Voraussetzung Nr. eins dafür, dass eine Frau und ein Mann glücklich werden und im Grunde auch dafür dass die Menschheit glücklich wird, besteht darin, dass beide Geschlechter jedes sich in seiner Umlaufbahn bewegt. Freiheit und Gleichstellung sind nur dann sinnvoll und nützlich, wenn  keiner von beiden seine natürliche Bahn, die seiner natürlichen Veranlagung (Fitra) entspricht, verletzt.“ 

 

In einer Zeit, in der in vielen Gesellschaften und insbesondere in der Beduinengesellschaft auf der Arabischen Halbinsel die elementarsten Rechte der Frauen nämlich das Recht auf Leben verletzt wurde, hat der Islam mit seiner himmlischen Lehre die Stellung der Frau als Mensch und ihre Menschenrechte wieder hergestellt und große Schritte für die Frauenrechte getan.

 

In der Islamischen Republik Iran genießen die Frauen eine hohe Wertstellung. Die Iraner haben schon immer und erst Recht nachdem sie Muslime geworden waren,  den Frauen besondere Achtung entgegengebracht. Natürlich hat die politische und gesellschaftliche Stellung der Frau im Laufe von politischem Auf und Ab  und Wandlungen auch Einbußen erlebt. Zum Beispiel wurde die Frau vor dem Sieg der Islamischen Revolution wegen der Kulturpolitik des Schah-Regimes instrumentalisiert und unwürdig behandelt. Imam Chomeini hat die Lage der Frauen zur Zeit des Schah-Regimes mit der vorislamischen Zeit auf der Arabischen Halbinsel verglichen. Er hat gesagt, dass ihr spiritueller Rang missachtet wurde undsie auf die Stufe einer Ware herabgewürdigt worden waren.  Das Pahlaviesystem beachtete nicht die religiösen  und einheimischen Forderungen der iranischen Gesellschaft. Die Freiheit der Frau wurde nur deswegen seitens des Regimes proklamiert,  weil der Schah  eine möglichst große Ähnlichkeit zum Westen herstellen wollte. Mit anderen Worten versuchte die Pahlavie-Regime die Iranerinnen in westliche Frauen umzuwandeln. Der Schah hat mit seinen Regierungsprogrammen die religiösen und traditionellen Werte in der Gesellschaft bekämpft und besonders in den größeren Städten Verdorbenheit hervorgerufen.

Deshalb haben sich die iranischen Frauen, welche die islamischen und iranischen Werte beibehalten wollten und die Anti—Religionspolitik des Regimes ablehnten, gescheut, politisch oder wirtschaftlich oder gesellschaftlich tätig zu werden und ein Großteil der Frauen lebte gesellschaftlich im Abseits.

                         

 

Die Frauen haben immer eine wichtige Rolle bei den politisch-gesellschaftlichen Veränderungen in den Gesellschaften gespielt. Sie waren wesentlich an der Islamischen Revolution mitbeteiligt  und haben zum Revolutionssieg 1979 und zu den kulturellen und sozialen Veränderungen nach dem Revolutionssieg beigetragen. Der amerikanische Schriftsteller und Übersetzer Dr. Paul Sprachman sagt dazu:

„Auf meinen Reisen in den Iran war ich Zeuge für die weitgehenden Aktivitäten der iranischen Frauen in der Gesellschaft … ich glaube  die iranischen Frauen sind noch stärker als die Männer.“

 

Nach dem Beginn der Ära der Islamischen Revolution ereignete sich für die Frauen grundsätzliche Änderungen auf allen Ebenen – der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen.  In dieser Ära  wurden den Frauen gemäß der Verfassung aufgrund der religiösen Lehre Bürgerrechte zugeordnet. Im Kapitel 3 Artikel 20 des Grundgesetzes der islamischen Republik Iran steht über die Beachtung der Menschenrechte:

„Jedes Mitglied des Volkes, ungeachtet ob Frau oder Mann, genießt gleichermaßen den Schutz des Gesetzes und, unter Berücksichtigung islamischer Prinzipien, alle menschlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte.“

Außerdem heißt es im Artikel 21, des gleichen Kapitels:

„Der Staat ist verpflichtet, die Rechte der Frauen auf allen Ebenen unter Berücksichtigung der islamischen Prinzipien zu gewährleisten.

                       

 

Die Islamische Revolution hat die Einstellung zur Frau gewandelt. Diese Revolution hat die Frauen selber seelisch-geistig geändert und  eine geeignete kulturelle Umgebung für ihre verstärkte Gegenwart in der Gesellschaft geschaffen.

Die Kapazitäten für eine akademische Ausbildung werden zurzeit zu 68 Prozent von Studentinnen in Anspruch genommen. Während der Anteil der Frauen mit einer Schulausbildung vor der Revolution 34 Prozent betrug beläuft er sich nun auf 80  Prozent.

Laut Bericht der UNESCO von 2012 gehört die Islamische Republik Iran zu den ersten 6 Staaten, denen am besten eine Gleichstellung der Geschlechter im Bildungsbereich gelang.  Auch sind wir, nachdem Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei in den letzten Jahren immer die Entstehung einer Bewegung für Wissenschaftsproduktion in Iran hervorhebt, Zeuge,  das viele junge Iranerinnen in Form von Erfindungen und als Teilnehmer  an internationalen Wissenschaftsolympiaden ihre Begabung entfalten. 

Die zunehmende Mitbeteiligung iranischer Frauen in den verschiedenen wissenschaftlichen und technologischen Bereichen zum Beispiel bei der Patentierung von Erfindungen , und Initiativen und Innovationen in der Nano-Wissenschaften, Atomenergie, Luft- und Raumfahrt, und den Grundlagenwissenschaften usw. sind Beispiele für  ihre Weiterentwicklung nach der islamischen Revolution. Während für die Iranerinnen das Recht auf Wahlbeteiligung und die Chancen auf einen staatlichen Verwaltungsposten zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist,  werden in  einigen muslimischen Ländern den Frauen noch immer einige völlig elementare Rechte verwehrt.

                            

Eine Ursache für die Verbesserung der Stellung der Frauen nach der Revolution ist die positive Einstellung der Revolutionsführer Imam Chomeini und Ayatollah Khamenei über die Mitbeteiligung der Frauen an sozialen und politischen Aktivitäten. Nach dem Revolutionssieg wurde die Wahrung der Menschenwürde der Frau in allen Bereichen vielfach betont. Imam Chomeini war der Ansicht, dass Frauen  bei den Veränderungen in der Gesellschaft sogar noch eine größere Rolle spielen als die Männer. Er war davon überzeugt, dass die Frau die Kapazität besitzt Menschen charakterlich zu veredeln und wenn sie diese Kapazität nutzt, der Gesellschaft zum Glück gereicht. In Wahrheit wurde nach dem Sieg der Revolution die Stellung der iranischen Frau in der Gesellschaft deutlich verbessert und Bahnbrecher dieser Entwicklung ist Imam Chomeini gewesen.

In seinem politisch-religiösen Testament  hat er die Frauen als Ehre der islamisch-republikanischen Staatsordnung bezeichnet.

                        

Das heutige Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei hat wie der Begründer der Islamischen Republik Imam Chomeini den Beitrag der Frauen zum Revolutionssieg und ihre politische und soziale Mitbeteiligung unterstrichen. Er sagt, dass die  Frauen in der Islamischen Revolution  zwei positive und effektive Rollen übernommen haben indem sie sich entweder direkt am Kampf beteiligten oder Unterstützung leisteten, geduldig blieben  und die Schwierigkeiten ertrugen. Ajatollah Khamenei sagt: Der Beitrag der Frauen zur Revolution zeigt, dass sie dank Glauben und Wissen und frei von der Verdorbenheit, welche die westliche Welt für sie erzeugt hat, die Hauptrolle bei historischen und universalen Entwicklungen spielen können. Ihr Beitrag hat bewiesen, dass die Ehre und Größe der Frau nicht in den Dingen besteht, welche die besudelten Hände der Zionisten für sie in der heutigen Welt bereitgestellt haben, sondern dass die Frauen dank Fertigkeiten, Anständigkeit und Verantwortungsgefühl Schulter an Schulter mit den Männern wichtige Schritte unternehmen können und den Männern manchmal sogar im Handeln voraus sind.“

Die Islamische Revolution  hat die iranischen Frauen auch zu ihrer Rolle in der Familie, und ihre Hauptrolle als Erzieherin der zukünftigen Generation angespornt. Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei ist der Überzeugung dass die Frauen aber auch wie ihre religiösen Vorbilder ´gesellschaftlich aktiv sein sollen. Er sagt:

„Das höchste Beispiel ist die große Dame der Welt, Hadrate Sadigha Tahera (Fatimah) (aleihasalam) Sie ist es, die sowohl ihre Rolle als Mutter vollendet ausübte  und der Gesellschaft die besten Kinder in der Geschichte der Menschheit  übergab, als auch auf beste Weise ihre Aufgabe als Gemahlin Imam Alis (a) erfüllte und gleichzeitig wie bei einem Dschihad aufgrund einer tiefen  religiösen Überzeugung offen die Welayat -  Statthalterschaft des Gottesfreundes (ImamAli (a)) -  verteidigte.

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