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Dienstag, 08 Januar 2013 07:46

Mit Blick auf die fortgesetzte Hetzpolitik im Jahre 2012

Mit Blick auf die fortgesetzte Hetzpolitik im Jahre 2012
Die USA und ihre Verbündeten haben im Jahre 2012 noch intensiver den Prozess der Angstmache vor dem Islam und der Islamanfeindung vorangetrieben. Dabei übernahm ihr Medienimperium den wichtigsten Teil dieser Mission.
Unter dem Deckmantel Meinungsfreiheit haben diese Medien durch Filmproduktionen und Karikaturen den Propheten des Islams s.a.a.s. und den Heiligen Koran verunglimpft. Solche beleidigenden Angriffe auf die Heiligkeiten des Islams waren nichts Neues und haben sich in den letzten Jahren gehäuft. So hat zum Beispiel der islamfeindliche amerikanische Pastor Terry Jones zweimal den Heiigen Koran in Brand gesetzt. Doch die Attacken waren letztes Jahr noch ausgedehnter . Zum Affront gehörten Angriffe auf den edlen Propheten des Islams s.a.a.s.. Diese begannen mit der Veröffentlichung des Films „Unschuld der Muslime“ in YouTube und wurden mit den Diffamierungen durch die französische Zeitschrift Charlie Hebdo fortgeführt. 

Der politische Hintergrund für die Schmähung von Islamischen Werten im Westen ist kompliziert. Im Westen wird das Recht auf freie Meinungsäußerung für Beleidigung von religiösen Werten missbraucht. Doch das ist nicht der einzige Grund für die Schmähung des Islams, sondern es verbergen sich politische Motive dahinter. Der Zionismus und die westlichen Hegemoniestaaten sehen durch die Erwachungsbewegung in den Staaten der Region und in der Islamischen Welt ihre Interessen in Gefahr und haben daher die Intensivierung der Beleidigung dessen, was den Muslimen lieb und heilig ist, auf ihre Tagesordnung gesetzt.

Die westlichen Politiker behaupten , sie könnten wegen des Rechtes auf freie Meinungsäußerung gegen die beleidigenden Angriffe nichts tun.. Aber es ist klar, dass diese Schmähungen zu einem gezielten organisierten Projekt gehören. Der Film, den Sam Bacile in YouTube veröffentlichte, ist künstlerisch wertlos und zielt nur auf die Verunglimpfung der edlen Lehre des Islams ab. Natürlich hat die westliche unlogische Interpretation vom Recht auf freie Meinungsäußerung die Voraussetzungen für eine solche Offensive geschaffen.

Soziologisch gesehen ist die Freiheit im allgemeinen und die Meinungsfreiheit im engeren Sinne ein anerkanntes Recht. Der Mensch hat das Recht, seine Meinung zu äußern. Aber zugleich fordert der gesunde Menschenverstand, dass diese Freiheit nicht absolut gilt. Diese Regel trifft auf alle Formen der Freiheit zu und die Redefreiheit fällt auch darunter. Jeder sieht schnell ein, dass Dinge wie Lügen, Kränkung und Schmähung nicht zur Redefreiheit gehören. Im Westen behaupten einige hinterlistig , die Redefreiheit dürfte nicht begrenzt werden. Sie sagen, wenn in einem Falle die Freiheit eingeschränkt würde, würde dies zu weiteren Einschränkungen führen. Aber selbst die Menschenrechtserklärung, die die westlichen Regierungen heranziehen um ihr Verhalten zu rechtfertigen, setzt der Redefreiheit eine Grenze.

Meinungsfreiheit bedeutet, dass jeder jegliches politische, gesellschaftliche oder religiöse Denken, das er für richtig hält, frei wählen kann, ohne dass ihn jemand dazu nötigt. Die Redefreiheit, in der die Meiungsfreiheit sich manifestiert, bedeutet freie Äußerung eines Gedankens und einer Überzeugung. Dies gehört zu den Freiheitsrechten, welche die internationalen Menschenrechtserklärung hervorgehoben hat und die in vielen Ländern durch Gesetze unterstützt werden.

Im Arteikl 19 der Menschenrechtserklärung steht: „Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“ Im Artikel 19 des internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte wird unterstrichen, dass keiner wegen seiner politischen Ansichten belästigt werden darf.

Doch Absatz 3 des Artikels 19 des letztgenannten Vertrages nimmt eine Einschränkung vor, denn es heißt dort über das Recht auf freie Meinungsäußerung, welches in Absatz 2 des Artikel definiert wird : Die Ausübung der in Absatz 2 vorgesehenen Rechte ist mit besonderen Pflichten und einer besonderen Verantwortung verbunden. Sie kann daher bestimmten, gesetzliche vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die erforderlich sind

a) – für die Achtung der Rechte odes des Rufs anderer,

b) für den Schutz der nationalen Sicherheit, der öffentlichen Ordnung, der Volksgesundheit oder der öffentlichen Sittlichkeit.

Auch im Artikel 13 der US-Konvention für Menschenrechte von November 1969 , der mit „Meinungs- und Redefreiheit überschrieben ist, wird die Freiheit nicht als uneingeschränkt betrachtet und sie wird bei Angriff auf die öffentliche Ordnung und Sittlichkeit und den Ruf von Personen eingeschränkt. 

Die internationalen Gesetze befürworten zwar die Redefreiheit als ein Grundrecht des Menschen, stellen aber auch Schranken für sie auf. Daher ist es nicht zulässig, dass jemand unter Berufung auf das Recht auf Redefreiheit einen Film, der aus lauter Schmähungen der heiligen Werte einer großen Gottesreligion besteht, dreht und verbreitet. Es handelt sich bei diesem abstoßenden Vorgehen nicht um Ausübung der Redefreiheit sondern um „die Herausnahme des Rechtes , andere zu beleidigen.“

Die angeblichen Verfechter der Meinungsfreiheit haben aber keinerlei Bedenken Personen, die Kritik an der Darstellung des Holocausts üben , in ihrer Freiheit einzuschränken. In vielen westlichen Ländern wagt niemand den Holocaust anzuzweifeln oder etwas über die amoralische westliche Politik, wie zum Beispiel hinsichtlich der Förderung der Homosexualität, zu veröffentlichen. Warum steht der Einschränkung der Redefreiheit in dieser Beziehung nichts entgegen, aber kann die Verunglimpfung des Islams und der islamischen Heiligkeiten ungestört vonstatten gehen?

Die westlichen Verantwortungsträger mit der US-Regierung an der Spitze haben immer versucht, den Protesten der Muslime gegen die Beleidigung des Propheten, das Recht auf Redefreiheit entgegen zuhalten.

Die Redefreiheit ist wie viele andere menschliche Begriffe und Werte wie zum Beispiel die Menschenrecht zu einem Instrument in den Händen der westichen Regierungen geworden, damit sie ihre islamischfeindliche Politik vorantreiben. 2008 ist Obama mit seinem Slogan vom Wechsel in das Weiße Haus gelangt . Er betonte, er werde die Beziehungen der USA zu den muslimischen Ländern wieder herstellen. Doch er hat nichts getan, um die feindselige US-Politik gegenüber dem Islam einzustellen. Deshalb sind in den letzten 4 Jahren die Schmähungen der islamischen Werte in den USA nicht zurückgegangen, sondern haben sogar zugenommen. Das Ergebnis der Politik Obamas war, dass Exemplare des Korans in Brand gesteckt wurden und ein Film, in dem der Prophet des Islams angegriffen wird, gedreht wurde.

Die Angstmache vor dem Islam im Westen und seine Anfeindung wurde mit langfristigen Zielen ins Auge gefasst. Es geht darum ein Feindbild aufzubauen um die Einmischung in islamischen Ländern zu rechtfertigen. Aber anders als von den westlichen Staaten gewünscht und erwartet, hat sich genau das Gegenteil ergeben.

In den westlichen und musslimischen Ländern zeichnet sich dieser Misserfolg des Westens ab. Wir sind Zeuge, dass die westlichen Regierungen den Islam nicht als Bedrohung für den Westen darstellen konnten und die Zahl der Menschen im Westen, die sich dem Islam zuwenden zunimmt. In einigen westlichen Ländern gehört der Heilige Koran zu den Bestsellern des Jahres. In den letzten 10 Jahren hat der Moscheenbau in den USA um 70 Prozent zugenommen. In den meisten westlichen Ländern bilden die Islamanhänger die größte religiöse Minderheit. Gemäß Prognosen wird in den kommenden 10 Jahren die Muslimengemeinde in England 10 Prozent der Bevölkerung dieses Landes ausmachen. Die Hinwendung zum Islam nimmt zu, obwohl die westlichen Regierungen und Medien mit allen möglichen Mitteln versuchen, den Islam verzerrt als Fanatismus und Gewaltverherrlichung darzustellen. In diesem Zusammenhang sind auch die Beleidigungen gegenüber den islamischen Heiligkeiten, die im Westen erfolgen, zu sehen. Doch trotz der Intrigenund Störmanöver der Feinde, bahnen sich die Lehren des Islams, die Gerechtigkeit, Frieden und Menschenliebe verbreiten, einen Weg in die Herzen und stillen den Durst nach der Wahrheit.

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