Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Freitag, 12 November 2010 13:03

Die konstruktive Rolle der Religion

Die konstruktive Rolle der Religion
Viele halten Religion für die Quelle der Perfektion der Wissenschaften. Gott, der Weise, Allmächtige und Allgegenwärtige ist der Schöpfer und Verwalter des Universums.
Dies steht in starkem Gegensatz zu der sonderbaren atheistischen Theorie, welche die Welt als ein Produkt eines Vorfalles hält, für den es weder einen Beweis noch eine Erklärung gibt. Religion und ihre ätherischen Prinzipien haben in der Tat das Leben von Billionen Menschen auf der Erde geprägt.

Im Islam, der als die letzte, endgültige und universale Religion, welche von Gott den Menschen offenbart wurde, gilt, ist die Erkenntnis des Allmächtigen durch Wissen von allerhöchster Wichtigkeit. Dadurch, dass der Islam die Menschen zum Wissenserwerb einlädt, erschließt dieser unbekannte Grenzen. Dies hat Wissenschaftler wie Einstein dazu gebracht, die Perfektion der Wissenschaften für eines der Hauptziele der Religion zu halten. Er schrieb: „Ich gebe zu, dass Religion der kräftigste und höchste Anreiz für wissenschaftliche Studien und Forschung ist. Diejenigen, welchen die Schwierigkeiten der Wissenschaften bekannt sind, können die Kraft wahrnehmen, welche die Quelle all dieser Erfindungen und Entdeckungen ist. Dieser geistige Ruck war die Inspiration für Keppler und Newton gewesen, um jahrelang in Einsamkeit zu forschen und zu versuchen, versteckte Fakten zu entdecken.“ Einstein sagte weiterhin: „Derjenige, der eine klare Religionsansicht hat, ist voll und ganz auf diesen Weg engagiert. Eigentlich ist das Religionsgefühl die Antriebskraft, die hinter den wissenschaftlichen Entdeckungen steht.“

Nach Einstein ist auf diese Weise das Religionsgefühl und die Beobachtung der Ordnung und Verwaltung in der Schöpfungswelt ein starker Antrieb für Wissenschaftler, das Unbekannte zu verstehen und wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse zu erreichen. Religion ist zweifelsohne die Quelle ordentlichen Betragens und Legislation sowie der Ausführung von Gesetzen. Ohne Regeln gäbe es zwischen Menschen und Tieren keinen Unterrschied. Die menschlichen Gesellschaften konnten durch das Erschaffen exekutiver Kräfte erfolgreich ein geordnetes Leben hervorzurufen. Wie dem auch sei, Gesetze können alleine noch keine Probleme lösen und sie verhindern nie, das Verbrechen begangen werden. Die meisten von Menschen ohne Zuhilfenahme von religiösen Schriften als Grundlage gemachten Gesetze sind in der Tat kurzsichtige oder egoistische Gesetze, welche weder die Bedürfnisse aller befriedigen, noch soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft garantieren. Sie dienen eher dazu, Amt und Würde zum persönlichen Vorteil zu missbrauchen. Daher kann nur die Religion alle Aspekte des menschlichen Lebens auf eine ordentliche Weise befriedigen, weil eine gläubige Person die Tatsache erkennt, dass das Leben nicht auf das vergängliche irdische Leben begrenzt ist und keines seiner Worte und keine seiner Taten dem Schöpfer dieser Welt verborgen bleiben. In der vierten Aje der Sure Hadid wird Gott folgendermaßen beschrieben: „Und Er ist mit dir, wo auch immer du bist.“

Mit anderen Worten, der Glaube ist so mächtig, dass er uns zur Erfüllung unserer Pflichten ermutigt. Dieses Gefühl schreckt uns nicht nur von offenen Gesetzesbrüchen ab, sondern bewahrt uns vor dem Begehen von geheimen Verstößen. Religion hilft auch den Menschen, ihren natürlichen Instinkt unter Kontrolle zu halten und ihn richtig einzusetzen. Es gibt einige interne Tendenzen im Menschen, von denen sein Leben abhängt. Aber es soll beachtet werden, dass man nicht in das Extreme ausufern soll. Zum Beispiel gehört das Selbstinteresse zum menschlichen Überlebensdrang, aber dieses Für-Sich-Sorgen und diese Eigenpflege kann zu Übertreibung führen, und das Ergebnis ist das Einschränken der Rechte der anderen. Diese egoistischen Tendenzen werden von der Religion niedergedrückt. Religion schafft im Menschen ein Gefühl für Verantwortung.

Daher sehen wir unter den Gläubigen arme, aber würdevolle Personen, welche niemals die Hand nach unnötiger Hilfe von anderen ausstrecken. Die wahren Gläubigen treten nicht die Rechte der anderen mit Füßen, um daraus weltlichen Nutzen zu ziehen. Diese Selbsteinschränkung ist das Ergebnis des Glaubens an Gott, den Allmächtigen, und die Furcht vor der Strafe am Tag des Jüngsten Gerichtes. Die schönen Werte der Religion halten, wenn sie richtig ausgeführt werden, Sünden und Verbrechen fern. Sie schärfen uns Tugend ein. Von Natur aus ist der Mensch dem Guten zugeneigt. Nur diejenigen ohne Bewusstsein geben Verbrechen und unmoralischem Betragen nach. Auf diese Weise ist Religion die Grundlage für Wachstum und die Entwicklung von Ethik und Moral. Religion reinigt die Seele, und nach Denkern ist jeder Anspruch auf Ethik ohne Religion nichts als eine nichtige Idee. Man kann sagen, dass in der heutigen Zeit hinsichtlich der sehr schwierigen sozialen Verhältnisse und eines Anstiegs der Verbrechen die Gegenwart der Religion mehr denn je benötigt wird. Wenn einmal die religiösen Werte von der jungen Generation aufgenommen werden, dann wird es weniger Verbitterung und Enttäuschung in der Gesellschaft geben, und das Leben wird mit Bedeutung und Zweck erfüllt sein.

Quelle: Taghrib.ir

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren