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Montag, 31 Mai 2010 07:28

Der Weg Imam Chomeinis Aus der Sicht des Oberhauptes der Islamischen Revolution

Der Weg Imam Chomeinis  Aus der Sicht des Oberhauptes der Islamischen Revolution
1989 verlor die Islamische Welt und die iranische Bevölkerung ihren Imam Chomeini.
Der Vater der Islamischen Republik Iran hatte mit seinen Wegweisungen, die auf dem Islam beruhten, den Weg zur Befreiung von dem tyrannischen Kaisertum gewiesen und danach 10 Jahre lange das Schiff der islamisch-republikanische Staatsordnung an den gefährlichsten Klippen vorbeigelenkt. Er hat ein neues Modell der religiösen Führung in unserer Ära vorgestellt. Sein Weg und seine Art zeichneten sich durch besondere Merkmale aus. Sie werden von Ajatollah Khamenei auf gelungene Weise dargestellt.

Trotzdem 21 Jahre seit dem Verlust Imam Chomeinis vergangen sind, bleiben seine Ratschläge und Ausführungen immer noch aktuell. Sie sind nicht an Ort und Zeit gebunden, denn sie beruhen auf der ewigen Lehre des Islams. Ajatollah Khamenei, das heutige Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans sagt: „Die politische Schule, von der der Imam gesprochen, für die er gekämpft und die er verwirklicht hat, enthält neue Gedanken und schlägt einen neuen Weg vor. Sie hält Dinge bereit, nach denen der Menschheit dürstet, und deshalb wird sie nicht alt. Der Imam lebt in Form seiner politischen Schule Denkschule weiter und solange diese politische Geistesschule lebt, ist die Anwesenheit des Imams in der Islamischen Weltgemeinde und nicht nur das – auch unter der Menschheit - Quelle großer und bleibender Folgen.“

Das entscheidende Merkmal der Volksrevolution im Iran war ihr islamischer Charakter. Imam Chomeini hat dies jahrelang hervorgehoben. In einer Situation, in welcher der Islam wegen der Intrigen des Westens und wegen einiger anti-religiösen Strategien von Regierungen in Ländern mit muslimischer Bevölkerung an den Rand gedrängt worden war, hat Imam Chomeini sich intensiv dafür eingesetzt, dieser Religion wieder ihre wichtige Rolle zurückzugeben. Hierzu sagt sein Nachfolger Ajatollah Khamenei : „Es wurden Riesensummen dafür ausgegeben, als erstes den Islam aus dem Leben zu vertreiben und als zweitens ihn aus dem Denken und Handeln der Einzelnen zu verbannen. Denn man wusste, dass diese Religion die großen imperialistischen Mächte am meisten bei ihrer Ausbeutung behindert. Aber der Imam hat den Islam wieder zum Leben erweckt und ihn in das Denken und Handeln der Menschen und auf die politische Weltszene zurückgeholt.“

Ajatollah Khamenei betont: „Unser ehrwürdiger Imam hat den Islam und den Muslime Ehre und Größe verliehen.“ Er erklärt dies damit, dass durch die Bewegung Imam Chomeinis die Muslime überall auf der Welt wieder zu ihrer eigenen Identität zurückfanden. Durch seine islamische Revolution und seine leuchtenden Gedanken löste er eine Woge des Islamischen Erwachens in der Islamischen Welt aus.

Imam Chomeini hat alle Muslime als ein einheitliches Volk betrachtet und war darum bemüht, unter ihnen den Geist der islamischen Brüderlichkeit zu verbreiten. Diese Islamische Einheit kann zu seinen großen Zielen gezählt werden. Darüber sagt sein Nachfolger, das heutige Oberhaupt der Islamischen Revolution: „Heute fühlen sich alle Muslimen - von den entlegenen Orten in Asien bis ins Herz Afrikas und im ganzen Nahost, in Europa und Amerika als Teil einer großen Weltgemeinde namens „Volk der Muslime“. Der Imam hat die Liebe zur Islamischen Weltgemeinde erweckt. Sie ist der stärkste Hebel zur Verteidigung der Islamischen Gemeinschaften gegenüber den arroganten Mächten.“

Imam Chomeini stärkte das Gefühl der Muslime, eine große Weltgemeinde zu bilden und dass ließ den Islam zu einer vitalen dynamischen Kraft in den internationalen Gleichungen werden. Es entstanden an verschiedenen Ort der Welt muslimische Bewegungen gegen die Hegemonie . Ajatollah Khamenei bezeichnet diese Entstehung islamischer Bewegungen als wichtigen Verdienst des verstorbenen Revolutionsführers und sagt: „Heute beruht an jedem Ort der großen Islamischen Welt, wo eine Gemeinschaft oder Gruppe auf der Suche der Freiheit und im Kampf gegen die arroganten Mächte handelt, ihre Bewegung auf dem islamischen

Denken und dieses Denken liefert auch die Grundlage für ihr Handeln und Hoffen.“ Zu nennen ist zum Beispiel die Intifada der Palästinenser gegen die zionistischen Besatzer. Dieser islamische Aufstand der Palästinenser wird von den Lehren des Kampfes gegen Unrecht und Unterdrückung, die Imam Chomeini verbreitet hat, inspiriert.

Revolutionsführer Ajatollah Khamenei nennt noch weitere Merkmale des Weges Imam Chomeinis. Er sagt: „Heute wünschen sich die jungen Menschen und Intellektuellen in vielen Ländern den Islam. Er ist ihr Ideal. Als Beispiel kann Palästina dienen.“ Das Revolutionsoberhaupt erklärt weiter, dass die palästinensische Bevölkerung heute im Namen des Islams kämpft und Widerstand leistet, daher sei der Kampf von den Organisationen, Truppen Persönlichkeiten und Führern auf die breite Massen der Bevölkerung übergegangen. Ajatollah Khamenei weiter: „Ein solcher Kampf wird niemals scheitern… Dies ist dem Segen des Islams zu verdanken, - des Islams, dessen Namen der Imam wieder aufblühen ließ und der das islamische Gewissen der Muslime wachrüttelt.“

Weil die palästinensische Bevölkerung beim Islam Schutz suchte, hat – wie Ajatollah Khamenei sagt, die Bevölkerung beim Widerstand gegenüber dem Feind - ähnlich wie die iranische Bevölkerung bei ihrer Revolution - eine entscheidende Rolle übernommen. Imam Chomeini hat immer die bewusste Teilhabe der Bevölkerung an allen Wandlungen in der Gesellschaft – von den politischen bis zu den kulturellen, sowie ihren Zusammenhalt unterstrichen.

Über die Wirkung des Volkswillens sagt Ajatollah Khamenei: „In der politischen Denkschule des Imams besitzt der Mensch eine würdige wertvolle Identität, die stark und einflussreich ist und aufgrund dieser wertvollen Identität und Größe muss die Stimme der Bevölkerung bei der Bestimmung über das Schicksal des Einzelnen und der Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb haben wir es bei der Volksregierung, in der Form wie sie in der politische Denkschule des geehrten Imams vom Islam abgeleitet wird, mit einer Volksregierung im wahrsten Sinne des Wortes zu tun.

Aus der Sicht des Imams können die Menschen jedoch nur dann eine effektive Rolle spielen, wenn sie einmütig und geeint sind. Deshalb fordert er neben der Islamischen Welt auch die iranischen Bürger zur Einheit auf.“ Ajatollah Khamenei erinnert in diesem Zusammenhang an einen Satz, den der Imam oft gesagt hat, nämlich: „Der Schlüssel zu allen Erfolgen ist die Einmütigkeit und die Gegenwart auf der Arena.“

Der Imam richtete sich nicht nur mit seinen guten Ratschlägen an andere, sondern ging selber als gutes Beispiel voran. Er führte ein sehr einfaches Leben. Darüber sagt Ajatollah Khamenei, der selber genauso lebt: „Der Imam hat gezeigt, dass der populäre Führer eines Volkes und der anderen Muslime auf der Welt, ganz einfach leben und statt in einem prächtigen Palast in einer Husseini-Trauerhalle seinen Besuch empfangen und wie die Propheten einfach gekleidet, in ihrer Sprache und mit ihrer Haltung den Menschen begegnen kann. Der Imam erweckte in einer Welt der Materialität die Spiritualität von neuem und betrachtete die Immaterialität nicht getrennt vom Gesellschaftsleben und der Politik. Dazu verweist Ajatollah Khamenei darauf, dass in der politischen Schule des Imams die Politik mit der Mystik und der Moral einhergeht. Außerdem gehören die Gerechtigkeitssuche, das Vertrauen in die eigenen Kräfte, die Gesetzestreue und der Schutz der Unterdrückten zu dieser Politik. Ajatollah Khamenei betont daher die Fortsetzung seines Weges und sagt: „Wenn wir den Imam lieben, müssen wir seinen Weg und seine Lehre am Leben erhalten und seine Ziele als die wahren Ziele der Revolution betrachten und auf sie zustreben.“

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