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Mittwoch, 17 Februar 2010 06:21

Ein Mensch, der suchte und fand (Teil 1)

Ein Mensch,  der suchte und fand (Teil 1)
    Der Islam strebt eine schöne und kultivierte  Welt an. Er  sagt: Kein Volk und keine Gruppe ist besser als die anderen.

Von Beginn an waren es besonders seine Lehren über Charakterveredlung und Spiritualität, die dem  Islam Anziehungskraft verliehen. Mittelpunkt dieser Ausstrahlungskraft ist der Koran der mit seinen hohen Lehren die Menschen auf den Weg zu Wohl und Glück lenkt. Der Islam besitzt durch seine eigenen Kräfte Vitalität. Er überlässt den Menschen das Recht zu denken und frei zu entscheiden und lässt ihn hohe Ziele  erreichen. Islam regt den Menschen immer zum Denken und zur Findung der Wahrheit an.

Die 31-jährige Ivette B. ist nun seit einiger Zeit Muslim . Sie kommt aus Australien, ihre Mutter ist Engländerin und ihr Vater Italiener. Sie ist katholisch getauft und hat eine katholische Schule Besuch. An der Universität studierte sie Soziologie und Jura. Sie erzählt:

Ich kam in einer christlichen Familie zur Welt. Aber als heranwachsender Mensch habe ich immer gespürt, dass es nur einen Schöpfer  geben kann und  konnte die Dreifaltigkeit nicht verstehen und ich auch konnte nicht glauben, dass einige schlechte Dinge die in der Bibel den Propheten nachgesagt werden, Gottes Wort sein sollen. Aber die katholische Umgebung in der ich aufwuchs ließ nicht zu, dass ich über diese religiösen Fragen nachforsche.“

Diese junge Australierin fährt fort: Mit 9 Jahren sind wird zur Beichte gebracht worden. Der Priester wollte, dass ich die Sünde, die ich in der Woche begangen haben, bekenne, damit meine Sündenlast weniger wird. Ich sagte ihm: Ich habe in der letzten Woche nicht gesündigt und wenn ich sündigen sollte, dann werde ich es direkt Gott sagen und es bereuen.

Ivette begann aufgrund ihrer Zweifel sich mit anderen Religionen auseinanderzusetzen. Sie berichtet: Auf der Suche nach dem Einen Gott, habe ich mich mit den östlichen Religionen beschäftigt.  Allerdings mied ich anfangs den Islam, denn an unsere Schule wurde viel Schlechtes über  ihn  gesagt und man hatte uns gelehrt, dass die Frau im Islam unterdrückt wird.  Ich habe mich mit dem Hinduismus beschäftigt, aber dieser konnte mich nicht begeistern. Der Buddhismus war in meinen Augen besser. Jedoch stimmte  die Denkweise der Buddhisten  nicht   mit den Grundsätzen der Logik überein und konnte meinen Durst nicht stillen.“ Eine Stimme im Innern dieser jungen Frau schien sie weiter zu rufen.  Das Verlangen Gott zu erkennen, ließ ihr keine Ruhe mehr.   Da ergab es sich,  dass ihre Mutter eine Reise nach Ägypten unternahm und sie ihr nach einiger Zeit nachfolgte.

Ivette berichtet: Auf dem Flug nach  Ägypten, hörte ich mir verschiedene Radiosender an. Ich wechselte von einem Sender auf den anderen, bis ich plötzlich auf schöne Klänge in einem besonderen Rhythmus stieß.  Ich hatte den Eindruck es ist arabisch. Diese Stimme strahlte eine solche Ruhe auf mich aus, dass ich bis zum Ende des Fluges nur noch diesen Radiosender und dieser Stimme zuhörte, obwohl ich nicht verstand, was die Sätze bedeuteten.“

Diese junge Frau aus Australien die heute den Vornamen Thorayah trägt, fährt fort:  In Ägypten war alles interessant. Ich habe Muslime erlebt, die nicht viel besaßen und dennoch  großzügig waren  und mit ihrem Leben zufrieden waren. Sie behandelten ältere Personen sehr respektvoll. All das war für mich erstaunlich,   denn im westlichen Kulturraum  laufen die Menschen von Morgens bis Abends dem Geld nach, aber sind ständig unzufrieden. Außerdem sind Menschen nur dann etwas wert, wenn sie noch arbeiten und kommen als alte Menschen ins  Altersheim.  Die Werte die ich in Ägypten zum ersten Mal erlebte, haben mich beeindruckt und später habe ich festgestellt, dass dies alles auf den Einfluss der islamischen Kultur auf diese Menschen zurückgeht.

Thorayah fährt fort:

Die Muslime fasten im Monat Ramadan und achten auf ihr Verhalten. Im Islam sind die Familien gesund und die Kinder leben mit den Eltern zusammen und bleiben normalerweise den Zentren der Unzucht fern. Wegen dieser Vorzügen tendieren viele Nicht-Muslime von selber zu der Islamischen Lehre. Laut Berichten sind 2009 über 400 Tausend Menschen in Europa Muslim geworden, und die meisten von ihnen kommen aus Schichten mit höherer Bildung. Die menschlichen Gesellschaften bedürfen  in Wirklichkeit   wegen der Verbreitung von Zügellosigkeit und Missständen  einer grundsätzlichen Revision im Bereich Denken und Moral.

 

Ivette fährt fort:   Ein Mensch der Weiterentwicklung sucht und mehr erreichen will,  sieht  den Islam als eine Lösung und sieht dass der Islam nicht nur nicht gegen  seine logischen Forderungen verstößt sondern ihn sogar Schritt für Schritt seinem Glück und Wohl näher bringt.

Die belgische Zeitschrift Lose Ware schrieb vor kurzem dass im Laufe der letzten Jahre über 40 tausend Belgier zum Islam übergetreten sind. Dieser Artikel  verweist darauf, dass von der Gesamtbevölkerung von 10 Millionen 450 tausend Muslime sind und fährt fort: Wenn der Übertritt der Belgier zum Islam so schnell wie jetzt anhält,  werden es bis 2012 eine halbe Millionen sein. „

 

Frau B. sagt weiter:

In Ägypten hörte ich eines Tages, während ich an einer Kaffeestube vorbeikam, wieder die selben beruhigenden Klänge, die ich auf dem Flug  gehört hatte. Ich blieb stehen und fragte: „Was sind das für Klänge?“ Man antwortete mir:  Das ist der Heilige Koran.“ Ich stöberte eine  englische Übersetzung des Korans auf und  studierte sie. Die Koranverse haben mich sehr beeindruckt. In diesem erstaunlichen Buch fand ich die komplette Summe von Lebenssitten die einleuchtend und praktizierbar waren. Der Koran scheint kein Thema ausgelassen zu haben.  Die Art zu sprechen, die Art des Umgangs mit anderen, die Beachtung von  Erlaubtem und Verbotenem, Wissenschaft, Psychologie, Familie, Erziehung , Regierung und einfach alles ist im Islam behandelt worden.

Frau B. sagt: „Ich bin mit der Bibel aufgewachsen aber ich hatte immer das Gefühl ein Teil davon ist nicht Gottes Wort. An dem Abend als ich in meinem Zimmer den Koran las, habe ich sofort nachdem ich begonnen hatte ihn zu lesen, den Unterschied verspürt.  Die Botschaft des Korans kommt von Gott, dem Einzigen, und sein Sinn ist sehr genau und klar. Ich habe bis zum Morgen im Koran gelesen und schließlich gefunden, was meiner Denkweise entsprach. Ich hatte immer gedacht, dass Jesus nicht Gott sein kann und gedacht, wenn er Gott sein sollte, zu wem hat er denn auf Erden gebetet? Jemand der Gott ist, braucht doch nicht zu beten. Der Koran sagt offen und klar: Ihr Besitzer der Schrift, die ihr Jesus den Sohn Gottes nennt, er ist nicht mehr als ein Prophet.

Der Koran hat mich so sehr beeindruckt, dass ich am nächsten Tag zur Al Azhar-Unviersität gegangen bin und mich zum Islam bekannte.

Die Freude, die der Mensch verspürt , wenn er die Wahrheit erkennt,  lässt sich nicht beschreiben. Viele Neu-Muslime haben diesen Zustand erlebt.  Sie sagen, sie haben den Islam angenommen, weil Gott ein Licht in ihrem  Herz entfachte und ihren Durst an der Quelle der Wahrheit stillte. .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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