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Mittwoch, 11 März 2015 02:42

Radikalismus unter den Anhängern muslimischer Rechtsschulen

Radikalismus unter den Anhängern  muslimischer Rechtsschulen
.  In diesem Beitrag wird die große Abweichung  einer Gruppe, die als  „Londoner Schiiten“ bekannt wurde, von den wahren islamischen Lehren Mohammads (a) dargelegt.

 

Wir alle wissen, dass der  Takfirismus mit seinem radikalen und gefährlichen Inhalt ein dringendes aktuelles Thema ist. Die Terroraktivitäten und schrecklichen Verbrechen der takfiristischen Gruppen sind nicht nur für den Nahen Osten eine Gefahr. Die Krebsgeschwulst dieses fanatischen Denkens wächst rasch auf der ganzen Welt.

Die takfiristischen Gruppen haben  gegenüber den Bestrebungen nach Einheit und Annäherung der Islamischen Rechtsschulen eine Front aufgebaut und sind eine große Bedrohung für die Muslime und das Islamische Erwachen.

Für die Feinde des Islams bietet sich  durch Stärkung und wunschgemäße Steuerung  solcher und ähnlicher rakidaler Gruppen unter den Muslimen die Gelegenheit, ihre  kulturelle, politische, wirtschaftliche und militärische Vorherrschaft über die Muslime zu erweitern. Radikale Strömungen gibt es sowohl unter den Sunniten als auch unter den Schiiten.
Das Problem der Verfälschung der himmlischen Religionen gab es schon immer.

 Die größten Feinde der Gottesgesandten sind  die gewesen, welche die himmlischen Lehren verfälscht haben. Solche Feinde sind heute Israel, die USA und England.    Ein Blick auf die Ursprünge von abwegigen Strömungen unter den islamischen Rechtsschulen bestätigt, dass die Islamfeinde eine entscheidende Rolle bei der Entstehung solcher abwegigen Bewegungen gespielt haben.

Hinter der Erzeugung von radikalen Strömungen verbirgt sich vor allen Dingen die Absicht durch Zwietrachtstiftung zwischen den Islamischen Rechtsschulen   die muslimischen Gesellschaften von den wahren Feinden des Islams abzulenken.

Zum Beispiel hat keine der abwegigen Strömungen, die unter den Islamischen Rechtsschulen in den letzten Jahrzehnten entstanden und vom Wahhabismus angeführt werden, das zionistische Regime als eine Bedrohung für die Islamischen Gesellschaften bezeichnet und behandelt.

Keine dieser Gruppen haben irgendetwas gegen das zionistische Regime in den besetzten Gebieten der Palästinenser und außerhalb von Palästina unternommen. Alleine dies deutet daraufhin, dass die Islamfeinde wie Israel bei der Stärkung von takfiristischen Gruppen, ihrer Steuerung und Ausrüstung bei gewaltsamen Aktivitäten, mitwirken.

Die Islamfeinde profitieren  davon, dass  radikale und takfiristische Gruppen gegenseitig ihre Heiligkeiten beleidigend angreifen, denn dann können sie weiter ihre Spaltungspolitik betreiben und zum Radikalismus unter den Muslimen anspornen.

 

Nach dem Sieg  der Islamischen Revolution im Iran haben die Islamfeinde abgesehen von anderen feindlichen Maßnahmen Angstmache vor dem schiitischen Glauben in den islamischen Gesellschaften betrieben und den Schiitismus bekämpft. Sie wollten  verhindern, dass der Geist der Unrechtbekämpfung, der diese Revolution prägt,  auf die anderen Muslimvölker übergeht.  Unter anderem haben sie versucht falsche Vorstellungen vom schiitischen Glauben unter den Muslimen  zu verbreiten.

 Den Auftrag zur Verbreitung dieses unrealistische Bild über die Schiiten haben  die Wahhabiten und die Abzweigungen von dieser takfiristischen Sekte inne.

Allerdings haben sich  unter den Schiiten   Gruppen gebildet, die den takfiristischen und wahhabitischen Gruppen Vorwände in die Hand geben, um die Überzeugungen der Schiiten verzerrt darzustellen. Hierzu muss noch gesagt werden, dass es schon vor nicht allzu langer Zeit Gruppen in der schiitischen Rechtsschule gegeben hat, die den schiitischen Glaubens, einhergehend mit Unter- oder Übertreibung abwegig interpretierten.        

Ein Beispiel ist die Hodschatiyeh-Gemeinschaft gewesen. Ihre Anhänger haben einige Überlieferungen missverstanden und gedacht, die Religion sei von der Politik zu trennen und vor der Widerkehr des verheißenen Imam Mahdi (a) dürfe niemand  etwas gegen Unrecht unternehmen,  aufbegehren und eine Revolution durchführen. Sie glaubten dass jeder Schritt für eine Änderung und  Besserung der Lage  unzulässig ist und die Muslime nichts tun dürfen, bis der Verheißene in Erscheinung tritt.

Aber die Bewegung von Imam Chomeini und der Sieg der Islamischen Revolution im Iran hat diese abwegige Denkströmung ins Abseits geraten lassen.

                                                

Mahdawiyat, d.h. der Glaube an den Verheißenen Retter Imam Mahdi ist eines der großen Überzeugungsmomente der Schiiten. Dank der Anwesenheit des Imam Mahdi – Gott möge sein Erscheinen beschleunigen – werden alle Überzeugungen der Schiiten in die  Wirklichkeit umgesetzt werden. Mahdawiyat ist Grundlage  des schiitischen Wesens und Ideals.

 Diejenigen aber, die die Schiiten vernichten wollen, versuchen ihnen als erstes ihre Identität zu nehmen um sie dann von  innen auszuhöhlen. Der Glaube an den Verheißenen Imam Mahdi (a) lieferte auch die Basis für die Theorie Imam Chomeinis  von der Velayat-e Faqih – der Verwaltung durch den befugten Rechtsgelehrten als Stellvertreter von Imam Mahdi (a).

Im Zusammenhang mit dem Velayat-e Faqih-Denken war Imam Chomeini davon überzeugt, dass in der Zeit, in der Imam Mahdi (a) sich im Verborgenen aufhält, der Kampf um Gerechtigkeit und gegen Unrecht fortgeführt werden soll, bis schließlich die Grundlage geschaffen ist, damit Imam Mahdi in Erscheinung tritt ( was hoffentlich bald geschehen wird.) 

Aber die abwegigen  Gruppen die heute unter den Schiiten aktiv sind, nehmen das Velayat-e Faqih und die bedeutenden schiitischen  Gelehrten wie Schahid Motahhari, die als Verbreiter des unversehrten reinen Islams Mohammads bekannt sind, ins Feuer der Kritik. 

                 

Interessanterweise leben die bekanntesten Vertreter dieser Bewegung in England und haben, unterstützt von der englischen Regierung, Sattelitensender eröffnen können. Daher die Bezeichnung „englische“ oder Londoner Schiiten.                                     In den vergangenen Jahrhunderten  hat England  oftmals eine Rolle bei der Entstehung von Sekten und der Zwietrachtstiftung in islamischen Gesellschaften  gespielt.                                        

Dieses Land hat auch aktiv zur Herstellung von radikalen Gruppen unter den Schiiten beigetragen.  Aber auch wenn diese radikale Strömung die Bezeichnung Londoner Schiiten, trägt, so geht ihre Entstehung auf die imperialistische Politik eines andres Landes zurück, nämlich die USA.,

Die sogenannten Londoner Schiiten,  greifen die Überzeugungen der Sunniten an und äußern sich beleidigend über heiligen Werte der Sunniten, was die  wahhabitischen takfiristischen Gruppen und ihre Abzweigungen wie die IS und Al Qaida ausnutzen,  um die schiitische Rechts- und Denkschule unter den Muslimen auf der Welt schlecht zu machen.

Es verstößt  gegen die Lehre des Propheten und der Imame  aus seinem Hause sowie der bekannter Islamgelehrter, die Heiligkeiten einer Religion und erst recht die heiligen Werte von islamischen Religionsgruppen zu schmähen.  

                                   

Beim englischen Schiitismus stoßen wir auf heftige Ablehnung gegenüber jeder Maßnahme die eine Vereinigung zwischen den Muslimen beabsichtigt, ob zwischen Schiiten und Sunniten oder unter den schiitischen bzw. sunnitischen Gruppen. Ganz besonders empfindlich reagieren sie auf jeden Vereinigungsversuch gegenüber dem  Weltimperialismus , vor allen Dingen gegen die USA und England. und versuchen ihn zu vereiteln.

Aber Imam Chomeini hat gleich zu Beginn der Islamischen Revolution und  lange bevor sie siegte, die Einheit unter allen Muslimen gefordert. Sein Nachfolger Ajatollah Khamenei ging denselben Weg. Er hat in Anbetracht dessen, dass einige Gruppen die Vereinigung verhindern,  gesagt, dass die großen politischen Persönlichkeiten,  vom Imam bis zu den anderen,  immer die Wahrung der Einheit der Islamischen Ummah betont haben.    Ajatollah Khamenei sagte weiter:

!Im Gegenteil zu dem was die Medien in England und den USA weismachen wollen, bewegt  sich ein   Schiitismus  der Spaltung anstrebt, nicht auf dem wahren schiitischen Weg.“  

           

Ein weiteres befremdendes Merkmal der abwegigen schiitischen Gruppe ist ihr Aufruf zum Schweigen, zur Tatenlosigkeit und Kapitulation.

Sie sind davon überzeugt, dass jegliches Aufbegehren gegenüber Unglauben und Unterdrückung  durch den Imam der Zeit geschehen müsse und vor seinem Erscheinen  die Schiiten sich in jegliche Vorherrschaft fügen müssten.

Auf religiösen Versammlungen wie während der Trauerzeit für Imam Hussein – gegrüßet sei er - oder während religiöser Feierlichkeit begehen die Anhänger der Londoner Schiiten Dinge, die dem Schiitismus  schaden, und gemäß der schiitischen Lehre  gar nicht  erlaubt sind. Dabei werden nur oberflächliche Gefühle aufgeheizt aber es wird nicht zum Nachdenken angeregt. Das Leben und die Vorgehensweise der Anhänger und sowie die Fitwas der Anführer dieser abwegigen Strömung im Schiitismus erregen den Verdacht, dass sie damit  beauftragt sind, den  wahren Islam des Propheten verzerrt darzustellen..

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei hat zu verschiedenen Gelegenheiten den wahren Islam des Propheten von dem Islam nach amerikanischem und englischen Geschmack abgegrenzt.

In seiner Hadschbotschaft 2014 hat er gesagt:

Der echte, unversehrte Islam ist ein Islam des Friedens und der Spiritualität, ein Islam voller Gottesfürchtigkeit und bei dem das Volk regiert. Es ist der Islam derjenigen, auf die die Beschreibung des Korans  „hart gegen die (feindlichen) Ungläubigen, doch barmherzig zueinander" zutrifft.
Die amerikanische Islamversion ist eine Tarnhülle, hinter der sich der Dienst an den Fremden und die Feindschaft gegenüber der Islamischen Weltgemeinde, verbirgt. Ein Islam, der das Feuer der Zwietracht zwischen den Muslimen schürt, der statt auf die göttlichen Verheißungen zu hoffen den Feinden Gottes vertraut, der statt gegen den Zionismus und die arroganten Unterdrückermächte zu kämpfen gegen die muslimischen Brüder Krieg führt und der sich mit den arroganten gewalttätigen USA gegen die eigene Nation oder andere Nationen vereint, ist kein Islam. Es ist eine gefährliche und schreckliche Heuchelei, gegen die jeder aufrichtige Muslim kämpfen muss.“

In einer anderen Ansprache hat Ajatollah Khamenei  gesagt, dass der wahre Islam des Propheten Mohammads durch den Begründer der Islamischen Revolution Imam Chomeini ins Leben zurückgeholt wurde und dafür die Gründung einer islamischen Staatsordnung nötig war.

Er sagte: „Unser großartiger Imam hat immer an den wahren Islam gedacht. Nicht nur zur Zeit der islamischen Republik. Doch die Umsetzung des wahren unversehrten Islams war nur durch die Herrschaft des Islams und die Herstellung der Islamischen Staatsordnung möglich. Wenn die politische Ordnung des Landes nicht auf dem islamischen Recht und der islamischen Denkweise beruht, ist es nicht möglich dass der Islam reell die die Unterdrücker der Welt bekämpft.   

Daher hat Imam Chomeini den Schutz der Islamischen Republik  als die  höchste Pflicht bezeichnet… Denn der Schutz des Islams – im wahrsten Sinne des Wortes – hängt von dem Schutz der Islamischen Staatsordnung ab .“.

  Die Gruppe „englische Schiiten“ aber  stellt sich  mit ihrem Verhalten, das nicht den Lehren der schiitischen Rechtsschule entspricht, gegen das Denken Imam Chomeinis, und damit einer Persönlichkeit die den unversehrten Islam des Propheten Mohammads wiederbelebte.

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