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Montag, 19 August 2013 23:58

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 15

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 15
  Wir beginnen mit einem Wort von Imam Ali a.s. über den geehrten Propheten des Islams. Er hebt darin den Punkt hervor, dass vor der Aussendung des Propheten die Menschheit in Unwissenheit und Gott-Ungehorsam geraten war und einer Rechtleitung seitens Gottes bedurfte.

Imam Ali hat gemäß Nahdschul Balagha, Schreiben 62, gesagt: In der Tat hat Gott, der Gepriesene, Mohammad (s) ausgesandt, damit er die Weltbewohner mahnt, dass sie Ihm gegenüber nicht ungehorsam sein sollen und damit er für die Propheten, die vor ihm waren, zeugt.“

 

Sie haben im letzten Beitrag Ausschnitte aus dem Buch „Muhammad - sein Leben nach den frühesten Quellen“ des englischen Denkers und Wissenschaftlers Dr. Martin Lings kennen gelernt. Lings demonstriert in seinem literarisch wertvollen Buch seine Achtung für den Propheten und hat viele, die durch sein Werk über das Leben des Propheten erfahren haben, beeindruckt. Dieser westliche Autor und Denker unterstreicht, dass das Licht des Propheten des Islams, welches Gott den Weltbewohnern schickte, nicht zeitgebunden ist, sondern ewig leuchtet. Er kritisiert die Konstruktion neuer Religionen und erinnert an die fruchtbare Rolle der Weltreligionen himmlischer Herkunft. Insbesondere sieht er in Jesus und Mohammad die herausragendsten religiösen Persönlichkeiten der Geschichte. In einem Kapitel seines Buches lobt er das Vorgehen des Propheten nach der Eroberung von Mekka und schreibt:

„Der Prophet ordnete an, dass alle Bilder und Figuren und Götzen in der Kaabeh zerstört werden, aber er hat weder das Bild von Abraham(a.s.) noch das Bild von Maria und ihrem Sohn Jesus angerührt.“

 

Der westliche Denker Martin Lings sagt, die Verunglimpfung des Propheten habe auch mit seiner Abstammung zu tun und schreibt: „Die Juden warteten sehnsüchtig auf das Erscheinen des Verheißenen Propheten, damit sie vielleicht ihre ehemalige Herrschaft in Yathrib (Medina) wieder aufbauen. Aber enttäuscht stellten sie fest, dass der Prophet, der in Erscheinung trat und zum Einen Gott herbeirief, nicht der Nachkomme von Isaak sondern der Nachkomme von Ismail ist.

Die Erfolge dieses geehrten Menschen (des Propheten) gingen zweifelos auf seine Bestätigung durch Gott zurück. Die Juden fürchteten sich davor, Mohammad als den verheißenen Propheten anzuerkennen und beneideten seine Glaubensgemeinschaft. Sie hatten sich stets gewünscht, er hätte nicht die Merkmale eines wahren Propheten gehabt. Deshalb hofften sie immer, wenn sie ein Wunder von ihm forderten, dass er es nicht durchführen kann.“

Über die Wunder des Propheten schreibt Martin Lings weiter: „Der Prophet hat zahlreiche Wunder vollbracht. Einmal forderten die Anführer der Qureisch, dass er den Vollmond in zwei Hälften teilt, zum Beweis dafür, dass er Prophet ist. Der Prophet kam ihrer Forderung nach. Aber sie nannten diese gewaltige Wunder Zauberei und sagten, der Prophet habe sie mit einem Zauber geblendet. Lings schreibt, dass der Prophet, während er verschiedene Wunder vollbracht hat, diese Wunder nicht zum Schwerpunkt seines Wirkens machte, denn sein größtes Wunder war ja die Offenbarungsschrift. Lings weiter: „Diese war sein größtes Wunder und die göttliche Charta für die Rechtleitung der Menschen in allen Epochen. Der Koran ist das Buch des Lichtes und der Rechtleitung.“

 

Dr. Lings bezeichnet die Existenz des Propheten des Islams als etwas Reines und Ewiges und erklärt: „Unter etwas Reinem und Echten ist etwas zu verstehen, das direkt vom Ursprung oder der Quelle kommt, wie reines unvermischtes Wasser, das von nichts berührt wurde, was es hätte verderben können.

Der Prophet steht als erstes mit Offenbarung in Verbindung. Er ist auf erstaunliche Weise von dem Rest der Menschen verschieden und überbringt die Botschaft der Rechtleitung. Denn er spricht von dem Einen Wesen (von Gott).“

Lings hat in seinem Buch das Leben und die Art und Weise des Propheten geschildert und schreibt: „Wer die Islamische Mystik und das göttliche Wissen des Propheten betrachtet, kann Blumen aus dem schönen blütenreichen Garten seiner Worte pflücken. Wie zum Beispiel folgendes schöne Wort: `Strebt nach Wissen, selbst wenn es sich in China befinden sollte.`“

Martin Lings ist der Überzeugung, dass die frohe Botschaft von dem großen Retter das schönste ist, was der Propheten der Menschheit überbracht hat. Er sagt: „Ein großer Teil der menschlichen Gesellschaft begeht einen höchstgradigen Irrtum und es gibt kaum einen Irrtum der schlimmer sein könnte. Aber dieser Irrtum wird nicht alles erfassen. Die Welt ist insgesamt gesehen etwas Heiliges und es ist nicht vorstellbar, dass sie von Gott sich selbst überlassen wird. Der Prophet hat vorausgesagt, dass trotz allen Schmutzes und Häßlichen in der Endzeit sich ein Retter erheben wird, und die Menschen ihn Mahdi nennen werden. Diese große Retter wird bestimmt kommen.“

 

Martin Lings war bis einen Monat vor seinem Tode im Alter von 97 Jahren ein unermüdlicher Schriftsteller. Viele haben ihn als einen großen Meister der Metaphysik betrachtet und andere haben in einen erstgradigen Dichter genannt. Aber für seine engsten Schüler erinnert der Name dieses großen Mannes als erstes an zwei Dinge: An die Ästhetik und an das Gott-Eingedenksein. In Liebe zum Schönen verwandelte er seinen kleinen Hausgarten in Westerham, Kent, in ein Blumenparadies. Nach seinem Tod im Jahre 2005 wurde er in diesem kleinen Paradiesgarten beigesetzt. Lings hat sein Buch „Muhammad – sein Leben nach den frühesten Quellen“ mit dem folgenden Vers aus dem Koran zu Ende gebracht:

„Allah sendet Segnungen auf den Propheten und Seine Engel beten für ihn. O die ihr glaubt, betet (auch) ihr für ihn und wünschet ihm Frieden mit aller Ehrerbietung.“

Aus dem Koran , Sure Ahzab (33), Vers 56

 

 

 

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