Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Mittwoch, 14 August 2013 01:46

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 14

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 14
Wer Forschungen über das Leben der Propheten Gottes betrieben hat, fragt sich meistens, welche Vorzüge sie im Vergleich zu anderen Menschen besitzen und was sie in der Geschichte verewigte. Sie wollen zum Beispiel wissen, warum der Prophet des Islams , obwohl bereits 14 Jahrhundert seit seiner Aussendung vergangen sind, auch im modernen Zeitalter weiter die Herzen so vieler Menschen für sich gewonnen hat.

Die Ausstrahlung des Propheten ist so stark, dass ein wahrheitssuchender Orientalist und Religionsphilosoph auf einem anderen Kontinent nach eingehender Betrachtung der Biografie dieses großartigen Menschen, in Begeisterung über seine Art und sein Verhalten ein Buch über ihn schreibt. Dieser englische Wissenschaftler betitelt sein Werk mit „Muhammad – sein Leben nach den frühesten Quellen.“ Er beantwortet die Frage darauf, weshalb der Name der Propheten in der Geschichte ewig verblieb damit, dass er sagt, es geschehe nur mit dem Willen Gottes dass Wahrheiten beständig und wirksam bleiben.

 

Dieser westliche Denker heißt Martin Lings (1909 bis 2005).

 

Das Buch „Muhammad – sein Leben nach den frühesten Quellen“ von Martin Lings erschien 1983 zum ersten Mal und ist inzwischen mindestens 6 Mal neu aufgelegt worden. Im ersten Kapitel seines Buches schreibt Lings über die Vorfahren des Propheten, die alle Anhänger des Glaubens an den Einen Gott waren wie folgt:

 

„Im Buch der Genesis heißt es, dass Abraham keinen Nachkommen hatte und die Hoffnung auf einen Sohn aufgegeben hatte, bis eines Nachts Gott ihn vor sein Zelt rief und ihm sagte: `Nun betrachte den Himmel und zähle die Sterne, wenn du kannst!` Als Abraham zu den Sternen hochblickte, hörte er wieder jene Stimme die sagte: `Deine Nachkommenschaft wird genauso (zahllos wie die Sterne) sein`...“

Martin Lings schreibt weiter: „Die Vorsehung bestand darin, dass nicht nur ein sondern zwei große Glaubensvölker und zwei rechtgeleitete Kräfte, zwei Medien für die Umsetzung des göttlichen Willens Nachkommen des Abraham werden. Von Abraham gehen zwei spirituelle Strömungen und zwei Religionen aus, zwei Zirkel und zwei Zentren. Zentraler Ausgangspunkt einer dieser beiden Strömungen war Amina (Mutter des Propheten). Sie wusste von dem Licht in ihrem Innern. Einmal hörte sie eine Stimme sagen: „ Du trägst den Fürsten dieser Menschen unter deinem Herzen. Wenn dein Kind geboren ist, dann sag: ich vertraue es zum Schutz vor dem Übel der Neider dem Einen Gott an. Dann nenne es Mohammad“.

Martin Lings war Anhänger des protestantischen Glaubens aber er verlor circa mit 20 Jahren wie viele andere junge Menschen im Westen seine christliche Überzeugung, gab jedoch die Suche nach der Wahrheit nicht auf und begann sich mit allen Weltreligionen zu beschäftigen. Schließlich bekehrte er sich mit 25 zum Islam und wählte den Namen Abu Bakr Siraj ad-Din.

Lings wurde nachdem er die Werke von René Guénon, einem westlichen Philosophen studiert hatte, bewusst ,dass die Religionen Gottes wahr sind und den Weg zum menschlichen Ideal und zur Begegung mit Gott zeigen. Lings sagt, er sei beim Studium der Werke des Franzosen René Jean-Marie Joseph Guénon auf die Irrtümer der westlichen Zivilisation aufmerksam geworden. Sie hätten gezeigt, dass in den göttlichen Religionen die Wahrheit liegt und die Propheten in verschiedener Form von dieser Wahrheit sprechen. Lings schrieb: „Die Theorie Guénons wirkte wie ein Stromschlag auf mich. Ich wusste, dass ich hier die Wahrheit vor mir habe ... und das ich etwas tun muss.“

Dr. Lings führt hinsichtlich der Voraussagen für die Aussendung Mohammads a.s. die Geschichte von dem Mönch Bahira an. (Bahira hatte den jungen Knaben Mohammad in der Karawane dessen Onkels Abu Talib gesehen) . Lings schreibt: Als Bahira bei Mohammad (s) die Zeichen des Prophetentums erkannte, sagte er zu Abu Talib: „Bring den Sohn deines Bruders in deine Heimat zurück und schütze ihn vor den Juden. Denn ich schwöre bei Gott, wenn sie ihn sehen und das wissen, was ich über ihn weiß, werden sie ihm Schlimmes antun . Deinen Neffen erwarten gewaltige Dinge!“

 

In seinem Buch „Muhammad – sein Leben nach den frühesten Quellen“ berichtet Martin Lings natürlich auch über die erste Offenbarung an den Propheten und über die Geschichte von Waraqa Ibn Naufal. Waraqa Ibn Naufal versichert der Prophetengemahlin Chadischeh, dass Mohammad eine Offenbarung von Gott erhalten hat und er zweifelsohne ein Gesandter Gottes ist.

Als Waraqa dann den Propheten trifft, gibt er ihm die frohe Kunde, dass er ein Prophet ist und sagt: „Sie werden dich einen Lügner nennen und dich misshandeln. Sie werden dich vertreiben und Krieg gegen dich führen. Wenn ich diese Zeit noch erlebe, so werde ich deine Religion verteidigen. Gott weiß das!“ Dann beugte er sich herab und küsste die Stirn Mohammads.

In einem anderen Teil seiner Prophetenbiografie beschreibt Dr. Lings die Mühsale, die mit dem Auftrag des Propheten verbunden waren. Er schreibt: „Es war nicht so, dass jeder der jung war, sogleich die Botschaft Gottes akzeptierte. Aber zumindestens ließ sich eine Schar von jungen Menschen nicht von Stolz und Selbstzufriedenheit gegenüber dem Aufruf Mohammad blenden. Es war, als ob sie aus einem Schlummer erwacht waren und zu einem neuen Leben gefunden hatten. Die Offenbarungsverse brachten in den Ohren derjenigen, in denen sich der Unglauben noch nicht niedergeschlagen hatte, die Glocke der Wahrheit ins Schwingen. Wie zum Beispiel dieser Vers:

„Meint ihr denn, wir hätten euch zum Zeitvertreib geschaffen, und ihr würdet nicht zu uns zurückgebracht?` (Sure Mumenun (Sure 23, Vers 15) –

Die Koranverse waren erleuchtend und konnten rechtleiten. Ein weiterer Grund dafür, dass die Lehre Mohammads angenommen wurde, war seine Persönlichkeit. Mohammad war ein Mensch, von dem alle wussten, dass er so sehr mit der Wahrheit erfüllt ist, dass er niemals beabsichtigen würde, jemanden zu täuschen und dass er so vernünftig war, dass er sich nicht von jemandem täuschen ließ. Seine Botschaft enthält Mahnung und frohe Kunde. Die Mahnungen spornten diejenigen, die sich angesprochen fühlten, zur Praktizierung des Glaubens an und die frohe Kunde erfüllte ihre Herzen mit Freude .“

Said Teherani Nasab hat das Buch „Muhammad - sein Leben nach den frühesten Quellen“ ins Persische übersetzt . Er sagt: „Lings fühlte sich, nachdem er die Wahrheit erkannte, von dem Propheten des Islams angezogen und hat viel Zeit dafür verwendet, diesen großen Menschen vorzustellen. Ich habe ihn 2004, ein Jahr vor seinem Tod, in seinem schönen und einfachen Haus besucht. Er sprach mit Hochachtung vom Propheten Gottes (s) und nannte ihn ein großes Geschenk Gottes an die Menschheit. In seinem Haus stand nur der heilige Name Gottes Allah auf der Wand. Und ein Gebesteppich lag in seinem Zimmer ausgebreitet. Sein Zimmer schien zugleich seine Hausmoschee zu sein. Dort verrichtete er fünfmal das Pflichtgebet und dort hat er vielleicht sogar seine Werke verfassst. Jedenfalls konnte man sehen, dass sein Leben in Befolgung des großen Anführers des Islams, gemäß einem genauen Zeitplan und sinnvollen Programm verlief.“

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren