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Dienstag, 06 August 2013 06:36

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 13

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 13
    Der Prophet Mohammad (s) ist die größte Persönlichkeit in der islamischen Geschichte und hat die Menschen aus der Dunkelheit ins Licht geführt. Er lenkte sie aus der Unwissenheit und dem Aberglauben heraus auf den Weg des Glaubens an den Einen Gott, der Freundschaft und des Wissens.
Deshalb haben sich seit Jahrhunderten viele mit dem Leben dieses großen Menschen auseinandergesetzt. Einige Islamgegner haben allerdings versucht, ihn verzerrt darzustellen. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert war der Blick auf den Propheten des Islams in Europa mit Hass und Feindseligkeit erfüllt. Im 18. Jahrhundert wurde die Betrachtungsweise realistischer und objektiver und im 19. Jahrhundert ernsthafter.

 

Nicht nur Forscher, Gelehrte und Wissenschaftler haben sich mit dem Leben und der Lehre des Propheten des Isalsm beschäftigt, sondern auch Dichter haben sich von ihm inspirieren lassen. So hat Alphonse de Lamartine, der französische Dichter 1854 in einem seiner Bücher ein ganzes Kapitel dem Leben des Propheten des Islams gewidmet.

Victor Hugo, der französische Dichter und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, wurde mit seinem Meisterwerk „Die Elenden“ weltberühmt. Nur wenige wissen, dass dieser französische Schriftsteller unter der Überschrift „Das 9. Jahr nach der Hidschra“ Gedichte zur Ehren des Propheten des Islam (s)verfasst hat.

 

Victor Hugo (1802 bis 1885) war mit der islamischen Geschichte

und Kultur vertraut und seine Gedichte in „Das 9. Jahr nach der Hidschra“ geben zu erkennen, dass er sehr gut über das Leben des Propheten des Islams informiert war. Aus seiner Dichtung klingt Bewunderung heraus. Die Art, wie er die besonderen Eigenschaften des Propheten beschreibt, lässt seine Achtung vor dem Propheten und seiner Botschaft herausspüren. Wir möchten Sie heute ein wenig mit dem Inhalt seines poetischen Werkes über Prophet Mohammad (s) vertraut machen.

In seinem Werk „Das 9. Jahr nach der Hidschra“ ist Victor Hugo mittels Darstellung der spirituellen Seite des Propheten des Islams darum bemüht, die falschen Prophetenportraits ungültig zu machen, die jahrhundertelang von schlechtinformierten und islamfeindlichen Autoren verbreitet worden waren. Er versuchte auf diese Weise, das wahre Antlitz des Propheten vorzustellen.

Hugo schreibt:

 

Er war wie Noah und kannte das Geheimnis der Regenflut;

war geduldiger Richter, und so gut, dass er

wenn Leute ihren Streit vor ihn brachten

Zuließ, dass, wenn der eine sich seinem Urteil beugte,

Ein anderer es leugnete und ihn verlachte.

Der Prophet verhielt sich würdig und freundlich. Sein Antlitz strahlte Freundlichkeit und Ruhe aus und seine Worte hatten eine große Anziehungskraft. Mohammad (s) führte ein schlichtes Leben und half den anderen, wo er konnte. Victor Hugo beschreibt die Eigenschaften des Propheten Gottes in Reimen :

 

Er war so würdig und großartig, dass er niemanden rügte,

Schritt er durch die Straßen, grüßten ihn alle

Und er erwiderte ihren Gruß gütig.

Er hatte eine hohe Stirn , leicht gewölbt waren die Wangen

seine Augenbrauen schmal über einem wirkungsreichen Blick.

Er aß wenig und manchmal band

er sich vor lauter Hunger einen Stein auf den Leib

Seine Schafe molk er mit der eigenen Hand

saß wie Untertanen auf dem Boden

und flickte selber sein Gewand.

 

Der Prophet Gottes (s) zeichnete sich auch dadurch aus, dass er ein nachdenklicher Mensch war. Er dachte, wenn er sich in die Hara-Höhle zurückzog, tief über die Zeichen Gottes und das Geheimnis der Schöpfung nach. Victor Hugo schreibt mit Hinweis auf das Wissen und die Weisheit des Propheten des Islams (s):

 

Er schien erblickt zu haben das Eden und die Liebe des Herrn,

zukünftige Zeiten und die Vergangenheit.

Meistens schwieg er, hörte zu

und äußerte sich erst als letzter.

Und immer pries er Gottes Herrlichkeit.

Dank der 23 Jahre, in der Mohammad (s) aufrichtig die Botschaft Gottes übermittelte, verbreitete sich der Gedanke des Glaubens an den Einen Gott auf der Welt. Der Prophet (s) gründete eine edle Gesellschaft, die frei war von Diskriminierung und erfüllt mit Liebe und Freundschaft. Mit den vitalen Lehren des Korans hat er gezeigt, welcher Weg zum wahren Glück führt.

Victor Hugo schreibt in Gedichtsform weiter:

 

Er verlas den ganzen Koran, den er vom Herrn den Menschen überbrachte und sagte:

Ihr Menschen

Nur Gott bleibt und ist beständig– Er ist der Einzige, der Eine Gott!

Keinen Gott gibt es außer Ihm

Ihr Menschen, hätte Gott es nicht anders gewollt,

dann wäre auch ich unwissend geblieben

Wahrlich der Mensch ist ein erbärmliches Ungeheuer, wenn er nicht den Weg Gottes geht.

Der Prophet Gottes (s) ist der letzten Prophet, den Gott ausgesandt hat. Er wird deshalb auch „Siegel der Propheten“ genannt. Mohammad (s) war das vollendende Glied der Prophetenkette und mit seiner Aussendung veränderte sich die Geschichte der Menschheit.

Victor Hugo lässt den Propheten dazu sagen:

 

„Ich bin ein Wort von meinem Gott

Wie die anderen Propheten spende ich Wärme und Licht!

Jesus hat auf mich vorbereitet

Wie das erste Morgenlicht ,

welches frohe Kunde von der Sonne verbreitet.

Jesus , den eine Jungfrau zur Welt brachte!

Der Sohn der Maria war sanftmütig,

sprach schön und rein wie Kinder.

Doch ich war die Kraft, die sein Licht zu vollenden hatte.

Die Hochachtung für den Propheten ließ Victor Hugo sehr gefühlvoll über die letzten Augenblicke im Leben des Propheten schreiben. Victor Hugo gibt wieder, dass der Prophet (s) das Banner des Islams seinem Bannerträger Ali a.s. anvertraut und sein Blick bis zum letzten Moment strahlt. Er beschreibt die letzten Empfehlungen des Propheten an seine Glaubensgemeinschaft in seinem Werk „Das 9. Jahr nach der Hidschra“ und fährt fort:

 

Nun steh ich

Kurz vor einer tiefen Ruhestätte

Nach vielen Jahren des Mühens auf dem Wege Gottes.

Vor mir Gott und hinter mir eine Welt, die euch gehört!

Ich weiß, dass einige von euch auf diesem Weg viel Mühsal ertrugen,

Aber freut euch, denn ihr werdet das Morgengrauen erleben.

Kommt zum Glauben herbei und bleibt in der Nacht wach für das Gott-Dienen!

Betet Gott an und fürchtet Ihn!

Nicht dass ihr hinter der Mauer bleibt,

welche das Paradies von dem Abgrund der Hölle trennt

Niemand ist frei von Fehlern!

Aber unternehmt etwas, damit ihr nicht die Strafe Gottes verdient.“

 

 

 

 

 

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