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Dienstag, 30 Juli 2013 07:31

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 12

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 12
Wir grüßen den Letzten der Gottgesandten, Mohammad (Friede sei mit ihm und seinem Hause): ein Auserwählter mit vollendetem Charakter, den Gott als gutes Vorbild bezeichnet hat: - denn es heißt im Vers 21 der Sure Ahzab, Sure 33:

 

„Wahrlich, ihr habt an dem Propheten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt.“

 

Nachdem der Islam in Hidschaz (einem Teil der Arabischen Halbinsel) erschienen war und charaktervolle Menschen aus der Schule des Propheten (s.) hervorgegangen waren, wurden auch die Gebiete, die außerhalb Arabiens lagen von der Sonne des Islams beschienen und so entstand eine neue Zivilisation. Sie strahlte auf alle Zivilisationen aus . Das Goldene Zeitalter des Islams begann.

Die Islamische Zivilisation ist von den Denkern aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht worden und es liegen viele Bücher und Artikel zu diesem Thema vor. Doch in diesen Texten wurde die wesentliche und einmalige Rolle des Propheten des Islams bei der Grundsteinlegung für diese gewaltige Zivilisation übergangen. Den Schössling zu diesem großen Baum hat jedoch der Prophet eingepflanzt , nachdem er Mekka verlassen hatte, um den Islam zu schützen und nach Medina gezogen war (Hidschra). Aber die Bedeutung des Propheten für die Entstehung der islamischen Zivilisation und überhaupt für die Weiterentwicklung der menschlichen Zivilisation blieb einem großen Forscher wie Will Durant, dem amerikanischen Historiker und Schriftsteller , nicht verborgen. In seinem Werk „The Story of Civilisation „ (die Kulturgeschichte der Menschheit) hat er die Rolle, die der Heilige Prophet des Islams bei der Herstellung von Frieden und Sicherheit, der nationalen Einheit, der Moral und dem relativen Wohlstand – welcher einer der wichtigen Faktoren für die Entstehung und die Weiterentwicklung der Zivilisationen ist , beschrieben.

Will Durant ist der Überzeugung, dass eine Zivilisation aufgrund verschiedener Faktoren entsteht und wächst. Er schreibt: „Die Entstehung einer Zivilisation ist dann möglich, wenn Chaos und Unsicherheit beseitigt sind. Denn nur wenn die Angst beseitigt wird, erwacht im Menschen die Wissensbegier und das Bedürfnis zu Innovation und und Erfindungen. Dann sind Bedingungen gegeben, dass der Mensch auf natürliche Weise den Weg des Wissenserwerbes und der Verbesserung seiner Lebenslage antritt. Der Prophet war eine Persönlichkeit, der die Voraussetzung für diese Weiterentwicklung geschaffen hat. Mohammad (s) war bestrebt das Wissensniveau und die Moral eines Volkes, welches aufgrund des raues Wüstenklimas ein dunkles wildes Leben führte, maximal zu verbessern. Dies gelang ihm . Dieser Erfolg war größer als der aller Reformer auf der Welt. Außer ihm ist kaum jemand zu finden, der alle seine Vorstellungen auf dem Weg der Religion verwirklicht hätte. Mohammad (s.) vereinte die in der Wüste verstreut lebenden Stämme, welche Götzen anbeteten, zu einem einzigen Volk , welches den Anhängern des Judentums und des Christentums und der altarabischen Religion überlegen war. Er brachte eine einfache Lehre und eine klare und starke Religion hervor [ ...], so dass in weniger als einem Jahrhundert , ein großes Imperium entstand. Seine Religion ist in unserer Zeit eine wichtige Kraft, welche auf die Hälfte der Welt Einfluss hat. Wenn wir also beurteilen wollen, welchen Einfluss dieser große Mann auf die Menschen hatte, müssen wir sagen, dass Mohammad (s) zu den größten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte gehört.“

Will Durant hat in seinem Werk über die Geschichte der Zivilisation hinsichtlich der raschen Entfaltung der Wissenschaften dank der Lehren des Propheten wie folgt geschrieben:

„Die Islamische Zivilisation befand sich vom Jahre 81 bis 597 nach der Hidschra und dem Mondkalender – circa 700 bis 1200 - nach Christus auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung in verschiedenen Wissenschaften und Fertigkeiten. Naturwissenschaften wie Medizin, Chemie, Physik, Geologie Biologie und Botanik erreichten ihren Höhepunkt und die größten Gelehrten auf diesen Gebieten waren die Gelehrten in der Islamischen Welt. Sie forschten, lehrten und verfassten Bücher. Sie übermittelten dieses große Grundwissen ihren Nachbarn und den Wissensdurstigen, die aus den verschiedenen Gebieten zu ihnen kamen.[...] Die westliche Welt hatte während dieser islamischen Glanzepoche unter mittelalterischer Denkweise und Unkultiviertheit und dem Dogmatismus der Kirche zu leiden und ihr fehlte jegliche rationale Tätigkeit und Pluralität. Im Gegenteil widmeten sich in der Islamischen Welt außergewöhnliche Gelehrte wie Ibn Sina (Avicenna), Chwarizmi, Farabi, Mohammad Ibn Zakariya Razi (Rhazes), Abu Reyhan Biruni, Ummar Chayyam, Ibn Chaldun ... uneingeschränkt

der Verbreitung von Wissen auf der Welt.“

 

Will Durant ist im Westen bekannt. Er sagt über den Propheten des Islams: Mohammad stammt aus einer vornehmen Familie, aber hatte von seinem Vater nur wenig geerbt. [...] Mohammad bedeutet „viel Gepriesener“. Zwischen diesem Wort und einigen Sätzen in der Heiligen Schrift (Bibel) gibt es einen geistigen Zusammenhang, und man kann daraus auf eine Verheißung in der Heiligen Schrift hinsichtlich dem Erscheinen Mohammads schließen [...] Scheinbar hat niemand sich darum gekümmert, dass Mohammad Lesen und Schreiben lernt, aber er kannte die Dinge bis ins einzelne besser als jeder Gebildete. Zu der Zeit legten die Araber keinen Wert auf Lesen und Schreiben. Deshalb gab es in dem Stamm der Qureisch nicht mehr als 17 Leute, die lesen und schreiben konnten. Aber der Text des bekanntesten und ausdrucksvollsten Buch auf Arabisch kam aus dem Munde des Propheten! Er bewies eine derartige Fähigkeit, die Probleme im Leben der Bevölkerung zu erkennen, dass sich in dieser Beziehung keiner mit ihm messen konnte. In seinem Buch, dem Koran, decken sich Gesetz und Moral. Im Koran zählt auch irdisches Handeln zum religiösen Verhalten und sein ganzer Inhalt wurde Mohammad seitens Gott offenbart. Im Koran gibt es Regeln über die Sitten, die Gesundheit, Ehe und Scheidung, Verhalten zu Kindern, Leibeigenen und Tiere, über den Handel, die Politik, Kredit und Zinswucher, Verträge und Testamente, Handwerk, finanzielle Fragen, Bußgelder und Strafe, Krieg und Frieden usw.“

Will Durant schreibt weiter: „Mohammad hatte ein erhabenes Äußeres. Er verzieh seinem Feind, wenn dieser Reue zeigte. Die Besorgung der Regierungsangelegenheiten nahm seine meiste Zeit in Anspruch, denn er widmete sich im Einzelnen der Gesetzgebung und dem Gerichtswesen, dem Handel, der Religion und Kriegsführung. Er stellte eine Kalenderordnung für seine Anhänger auf [...]. Entsprechend seiner Aufgabe als Prophet ist er in der Gesetzgebung gemäß der Offenbarung vorgegangen, ebenso wie er für normale übliche Angelegenheiten des Lebens die notwendigen Gebote , die er durch die Offenbarung erhielt, bekannt gab.“

Eine besonders hohe Eigenschaft des Propheten war sein Mitgefühl für Bedürftige und Waisen. Er setzte sich ganz dafür ein, ihnen zu helfen. Will Durant schreibt hinsichtlich dieser Eigenschaft des Propheten: „Nirgendwo in der Geschichte finden wir einen Reformer, der so sehr wie Mohammad (s) zugunsten der Ärmeren, Steuern für die Reichen einführte. Mohammad (s) spornte die Wohlhabenden dazu an, einen Teil ihres Besitzes für die Armen und Bedürftigen zu verwenden.“

Der Prophet hat viel Zeit mit den Armen verbracht.

Will Durant schreibt weiter

„Mohammad (s) hat, indem er zum Islam einlud, im Leben von Millionen von Menschen eine neue geistige Revolution ausgelöst. Sie haben den klaren Ruf Mohammads wahrgenommen und ihn mit Leib und Seele anerkannt.“

 

 

 

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