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Dienstag, 23 Juli 2013 03:45

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 11

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 11
  Es sind wertwolle Werke über den großen Lehrer der Menschen, den Propheten Mohammad (s) geschrieben worden, die jedes für sich Anerkennung und Lob verdienen. Doch bevor wir uns den Stellungnahmen eines weiteren Denkers zuwenden möchten wir
den Koran aufschlagen. Dort steht im Vers 110, der Sure Kahf (Sure 18):

 

„(Prophet) Sprich: «Ich bin nur ein Mensch wie ihr, doch mir ist es offenbart worden, dass euer Gott ein Einziger Gott ist. Möge denn der, der auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, gute Werke tun und keinen andern einbeziehen in den Dienst an seinem Herrn.»

Gustave Le Bon (1841 bis 1931) ist ein bekannter französischer Orientalist, der sich weitgehend mit dem Islam und der Islamischen Kultur auseinandergesetzt hat. Das Besondere an seinen Werken ist, dass wir bei ihm kaum Vorurteilen und negativen Standpunkten gegenüber dem Islam und den Muslimen begegnen.

Während seiner Forschungsreisen in verschiedene Länder hat Le Bon ein wertvolles Buch über die Geschichte und Zivilisation einiger Völker verfasst. Zu diesen Werken gehört sein Buch „La Civilisation des Arabes „(Die Kultur der Araber) . In diesem Buch beschreibt er die Persönlichkeit des Gottgesandten und untersucht die Gründe für die Ausdehnung des Islams und dessen Beitrag zur Entfaltung der Zivilisationen.

Le Bon schreibt, dass sich im Leben des großen Anführers des Islams, Mohammad (s) von Kindheit an bis zu seiner Aussendung als Prophet und bis zu seinem Verscheiden, zahlreiche erstaunliche Dinge ereignet haben. Es sind Ereignisse, die offenbar werden lassen, dass der Prophet des Islams (s) ein auserwählter religiöser Mann ist, dessen Leben von unbestreitbaren Wundern und Zeichen begleitet war. Unter dem Titel“ Kindheit und Jugend Mohammads (s)“ schreibt Gustave Le Bon:

„Die Geburt des großen Anführers des Islams ging mit erstaunlichen, deutlichen Zeichen einher, zum Beispiel heißt es, dass die Welt erbebte, als er geboren wurde, das Feuer im heiligen Tempel der Zaroaster erlosch, die Satane durch Meteore daran gehindert wurden, in den Himmel aufzusteigen und 14 Zinnen des Aiwan-im Kasra-Palast (Ktesiphon) zerbrachen, was ein Vorzeichen für Vernichtung des mächtigen Perserreiches war.“

Le Bon schreibt, der Prophet Gottes habe einen festen Willen und ein hohes Ziel gehabt. Deshalb hätten ihn die Drohungen und der Spott der Bewohner von Mekka nicht einen Augenblick von seinem Auftrag abbringen können. Er habe im Gegenteil den Leuten gesagt: „Selbst wenn ihr mir die Sonne in die Rechte und den Mond in die Linke legen würdet, würde ich nicht mit meinem Tun aufhören.“ Le Bon weiter: „Mohammad (s) blieb standhaft und jeden Tag schlossen sich dank seiner Sprachgewalt noch mehr Menschen seiner Religion an.“

Ein hervorragendes Merkmal des Propheten Gottes (s) ist seine hohe Moral gewesen. Gott hat ihn für dieses besondere Merkmal gelobt und spricht im Vers 4 der Sure Qalam (68): „Und du besitzest ganz sicherlich hohe moralische Eigenschaften.“

Prophet Mohammad hat selber gesagt: „Ich bin ausgesandt worden, um die edlen Tugenden wieder zu beleben.“ In seinen Lehren hebt er oftmals die Moral hervor und sagt: „Gott der Edle, liebt Edelmut und moralische Werte und verabscheut Niedriges und Hässliches.“ (Musannaf Abd al- Razzaq 143.11) und an anderer Stelle heißt es von ihm: Mein bester Freund unter euch ist jemand, der am meisten den anderen Freundschaft erweist...“ (Musannaf Abd al Razzaq 145.11)

In diesem Zusammenhang schreibt Gustav Le Bon unter dem Titel „Das Leben des Propheten des Islams und seine besonderen moralischen Eigenschaften“:

„Die Vernunft und Weisheit dieses großen Mannes überragten die aller anderen und im Denken war er allen überlegen. Er redete nichts Sinnloses und war immer Gott eingedenk. Den anderen begegnete er stets freundlich und oftmals saß er schweigend da. Er hatte ein sanftes Wesen und einen guten Charakter ... Er hat niemals auf einen Bedürftigen wegen dessen Armut herablassend geblickt und er hat niemals einem Reichen wegen dessen Reichtums Respekt gezeigt. Gemäß dem, was die arabischen Geschichtsschreiber aufzeichneten, war Hadhrat-e Mohammad sehr selbstbeherrscht und besonnen. Er redete wenig und war sehr weitsichtig sowie wohlgesinnt und achtete bei seinem Verhalten und Tun genau auf die guten Sitten. Er legte großen Wert auf Sauberkeit. Er hat sogar ,nachdem er an Reichtum und Einfluss gelangt war, niemals seine persönlichen Arbeiten anderen überlassen. Mohammad hatte einen festen Willen und er war zu den anderen milde und freundlich. Einer der Leute, die ihm im Hause halfen, berichtet: „Ich habe im volle 18 Jahre gedient und ich habe in dieser Zeit nicht einmal ein scharfes Wort oder eine verletzende Handlung, auch nicht zur Bestrafung, von seiner Seite erlebt.“

 

Die göttlichen Propheten haben entsprechend der Erfordernisse ihrer Zeit Wunder vollbracht. Der Heilige Koran berichtet über Wunder der Propheten vor Prophet Mohammad, wie Moses und Jesus (gegrüßet seien sie). An einer Stelle in seinem Buch nennt Gustave Le Bon den Koran das Buch mit der größten Redekunst. Er sagt, dass es nur im Koran und nicht in den anderen Himmelschriften diese schönen und klangvollen Versfolgen gibt. Dann weist er noch auf andere Wunder, die der Prophet überbrachte, hin:

„Auf seinen Wunsch teilte sich vor aller Augen der Mond in zwei Teile .... sein Antlitz strahlte immer Licht aus und wenn er die Hand auf die Stirn legte, quoll Licht zwischen seinen Fingern hervor. Steine, Bäume und Pflanzen grüßten ihn mit dem Friedensgruß. Für Ali und seine Familie ließ er einen gedeckten Tisch vom Himmel herunterkommen , als sie hungrig waren. Der Prophet wusste über die Zukunft Bescheid und wusste dass die Söhne Fatimahs (seiner Tochter) unterdrückt werden würden und die Herrschaft der Umayyaden tausend Monate dauern wird. Und es geschah, was er vorausgesagt hatte. Außerdem gilt es für die Muslime als erwiesen, dass Mohammad in einer Nacht in den Himmel aufstieg...“

Die Größe eines Volkes hängt von seiner Einmütigkeit ab. Als die größte Persönlichkeit des Islams, Mohammad (s) Mittelpunkt der muslimischen Gemeinde wurde, begann der schöne Ruf nach Einheit zu erschallen. Gustave le Bon hat die Einheit der muslimischen Gemeinde als das größte Wunder des Propheten bezeichnet und geschrieben:

 

„Das große Wunder des Propheten bestand darin, dass er vor seinem Verscheiden die verstreuten arabischen Volkstämme , die sich auf Irrwegen befanden, umeinander vereinen konnte und ein einheitliches Volk bildete, so dass alle sich einer Religion unterwarfen und einem Führer folgten. Dieses große Werk des Propheten zeigt deutlich die Größe seines Charakters.“

 

Gustave Le Bon fährt fort:

„Die Behauptung, dass Mohammad listig gewesen sei, ist dermaßen falsch und ungebracht, dass sich jede Antwort darauf erübrigt. Er war sehr furchtlos und zugleich so sehr von der Wärme und dem Licht des Glaubens erfüllt, dass er sich auf jeden Kampfplatz wagte. Grundsätzlich muss jemand, der die Saat des Glaubens in die Herzen der anderen sät, den größten Glauben besitzen. Mohammad (s) war sich gewiss, dass Gott ihm Hilfe schickt. Es war dieser Glaube, der ihm Kraft verlieh und ihn gegenüber jedem Hindernis und jeder Schwierigkeit standhaft werden ließ.“

Schließlich hat Gustave Le Bon noch gesagt: „Falls wir den Wert von Personen an ihren guten Werken und Einflüssen messen, ist zweifelsohne Mohammad (s) der größte Mann der Geschichte. Es ist bekannt, dass der Prophet nicht im Schreiben und Lesen unterrichtet wurde, was auch dokumentiert wird. Aber er besaß trotzdem selbstverständlich auf höchster Stufe Verstand und Intelligenz und Weisheit. (Darin ändert sich nichts) Auch wenn Religionseifer und geistige Blindheit die Blicke von Historikern dunkel verschleiern und sie deshalb die Tugenden und Größe Mohammads nicht eingestehen.“

 

 

 

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