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Dienstag, 16 Juli 2013 05:20

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 10

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 10
Imam Sadschad betet: „Preis und Dank sei Gott, dass er uns unter all den Völkern mit Mohammad (s) eine Gnade erwies… O Gott, so sende Segensgrüße an Mohammad Mustafa, den zuverlässigen Treuhänder der Offenbarung, den Edelsten aller Deiner Geschöpfe und den besten Diener unter Deinen Dienern.

Dieser Anführer der Barmherzigkeit und Karawanenführer des Guten und Schlüssel zum Segen , der ja sein Leben für die Durchführung Deines Befehls einsetzte und auf Deinem Wege große Mühsal auf sich nahm ... so dass er in die Fremde und an einen Ort zog, der weit entfernt von seiner Familie und den Verwandten lag, um die Religion zu wahren ... O Gott! Stelle ihn wegen der Mühen, die er für Deinen Weg auf sich nahm, auf die höchsten Stufen des Paradieses, so hoch, dass kein anderer mit ihm auf der gleichen Stufe zu stehen kommt und dass an der Schwelle zu deinem Hofe, kein naher Engel und kein entsandter Prophet ihm gleich gestellt ist!“ (aus Sahifeh Sadschadiyah)

 

 

Recht und Wahrheit sind wie ein klarer strahlender Edelstein. Die Unwahrheit kann sie vielleicht für kurze Zeit zum Verblassen bringen, aber letztendlich rücken die Schleier beiseite und das Licht wird für alle erkennbar. Deshalb wollen gerechte Denker die Wahrheit kennenlernen und sind der Überzeugung, dass sie die Wahrheit sagen müssen.

Zu den nicht zu leugnenden Wahrheiten gehört die Wahrheit über die Persönlichkeit des Propheten des Islams und seine Wirkung auf die Welt.

Frau Karen Armstrong hat darüber ein Buch unter dem Titel Muhammad: A Biography of the Prophet geschrieben, welches im Deutschen unter dem Titel Muhammad, Religionsstifter und Staatsmann erschien. Dieses Buch ist nach dem 11. September zu einem großen Bestseller geworden. Die englische Autorin Frau Karen Armstrong (1944) war von 1962 bis 1969 sieben Jahre lang katholische Ordensschwester, bevor sie ihren Orden verließ und an die Universität Oxford ging. Karen Armstrong zählt gegenwärtig zu den renommiertesten Religionswissenschaftlern und hat viele Bestseller zu religionsgeschichtlichen Themen verfasst, von denen einige in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

 

Karen Armstrong wollte mit der Biografie über den Propheten den Islam verteidigen und den christlichen Welt das wahre Gesicht des Propheten des Islams vorstellen. Vor ihr hatte Salman Roschdi im Westen mit seinem Buch „Satanische Verse“ den Propheten schwer verunglimpft. Frau Karen Armstrong schreibt: „Ich habe dieses Buch „Die Biographie über den Propheten Mohammad“ in der Besorgnis geschrieben, dass die Vorstellung, welche die Menschen im Westen von Mohammad (s.) haben nicht über das Bild hinausgeht, welches Salman Roschdie zeichnet, denn ich sehe in Mohammad eine Ausnahme in der Geschichte der Menschheit. Das Leben des Propheten des Islams diente den Grundsätzen der Offenbarung und der Durchführung der wahren Gebote Gottes zwecks Regelung der menschlichen Gesellschaft. Mohammad (s) hat für die Beseitigung der Unwissenheit gekämpft und konnte das zersplitterte Arabien vereinen. Dies war für damalige Zeiten etwas Unglaubliches.“

Das Buch von Frau Armstrong über das Leben Mohammads, des Propheten des Islams (s) besteht aus 10 Kapiteln. Jedes Kapitel ist einem Abschnitt des segensreichen Lebens des Propheten gewidmet und beschreibt diesen Abschnitt aufgrund der historischen Gegebenheiten. Gleichzeitig beseitigt die Autorin die Zweifel, die jeweils dazu geäußert wurden. Aus ihrer Sicht verstand es Prophet Mohammad (s) so gelungen, die Kultur des Glaubens an den Einen Gott zu verbreiten und Gerechtigkeit herzustellen, dass sie nach kurzer Zeit das ganze Gebiet Hidschaz der arabischen Halbinsel beherrschte. Er lud die mächtigsten Könige der damaligen Welt zu seiner Lehre ein. Mit Hilfe Gottes konnte er eine Regierung begründen, die nach 30 Jahren wichtige Teile der Welt umfasste. Frau Armstrong verweist in einem Kapitel ihres Buches auf die Geschichte der Eroberung Mekkas und bezeichnet die Suche nach Frieden als eines der wichtigen Merkmale des Islams. Sie schreibt: „Der Prophet hat vor allen Dingen versucht, die brutalen Zusammenstöße zwischen den Volksstämmen zu verhindern. Das Wort „Islam“ bedeutet nämlich „Ergebung“ gegenüber Gott und geht auf das Wort „Salam“ zurück, welches „Friede“ bedeutet. Hadhrat-e Mohammad war ein Kämpfer auf dem Weg Gottes, und vor allen Dingen ein wahrer Friedenskämpfer. Er hat das Leben seiner engsten Gefährten für den Frieden mit Mekka riskiert, damit es ohne Blutvergießen zu diesem Friedensbündnis kommt. Mohammad hat statt Blutvergießen, Verhandlungen und Frieden angestrebt.“

Die gerechten Denker sind der Überzeugung, dass die Welt von heute, mehr denn je eine Persönlichkeit wie den Propheten des Islams benötigt. Der gute Rat des Propheten (s.) für die heutige Menschheit besteht darin, dass sie bewusst und weitsichtig sein und nach Gerechtigkeit, Ethik und Würde , nach Barmherzigkeit und Freundschaft, Frieden und Menschenliebe streben soll.

Aus der Sicht von Frau Armstrong ist es in diesem sensiblen Abschnitt unserer Geschichte sehr wichtig mit dem Leben eines solchen Menschen Bekanntschaft zu schließen. Sie ist davon überzeugt, dass man nicht zulassen darf, dass Fanatiker und engstirnige Leute zu ihrem Vorteil das Leben des Propheten verzerrt darstellen...

In dieser veränderlichen Welt muss der westliche Mensch, nach Ansicht von Frau Armstrong, für seine Wegweisung wichtige Dinge aus dem Leben des Propheten lernen.

Frau Armstrong schreibt in einem anderen Teil ihrer Biografie über den Propheten Mohammad: „Die Schwierigkeiten des Westens haben teilweise damit zu tun, dass Mohammad (s.) Jahrhunderte lang als ein Feind der Zivilisation vorgestellt wurde. Dabei hätten wir in ihm eine Persönlichkeit mit einem sehr hohen Geist sehen müssen; einen großartigen Menschen, der alles getan hat, um für sein Volk Frieden und Gerechtigkeit zu erreichen. Wenn wir Mohammad aus dem gleichen Blickwinkel sehen, aus dem wir die großen Persönlichkeiten der Geschichte betrachten, werden wir schnell zu der Überzeugung gelangen, dass er die einflussreichste Persönlichkeit in der Menschheitsgeschichte gewesen ist und wir ihn kennen müssen.“

 

 

 

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