Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Dienstag, 02 Juli 2013 03:33

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 8

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 8
  „Er ist es, der unter denen, die keiner das Lesen und Schreiben gelehrt hat , einen Gesandten erweckt hat, aus ihrer Mitte, ihnen Seine Zeichen vorzutragen und sie zu reinigen und sie die Schrift und die Weisheit zu lehren, wiewohl sie zuvor in offenkundigem Irrtum gewesen waren“ (Sure Dschum`uah, (62), Vers 2
Historiker in Ost und West haben bestätigt, dass es keine andere Persönlichkeit in der Geschichte gibt, die wie der Prophet des Islams in einer dekadenten, rückständigen Gesellschaft eine so hervorragende Zivilisation hervorgerufen hätte.

 

 

Die Geschichte bezeugt, dass mitten in einer Welt, die von Unwissenheit und geistigem Zerfall befallen war, plötzlich ein großer Mensch auftrat und eine neue Lehre überbrachte. Die Lehre, die Prophet Mohammad (s) der Menschheit vorlegte, stützte sich auf Vernunft und Weisheit und bekämpfte Unwissenheit und Aberglauben. Dieser Prophet war einmalig in seiner Art und dem, was er sagte und tat. Wer ihn sprechen hörte, fühlte sich angezogen. Daher haben die Qureisch, die in Mekka herrschten und Götzendiener waren, die Muslime in Mekka als „Verliebte“ bezeichnet. Sie befürchteten, dass der Islam Leuten wie Walid Ibn Mughira, der für seine Redekunst bekannt war und eine ihrer Sippen anführte, gefallen wird, und nach seinem Bekenntnis zum Islam alle Angehörigen des Qureisch-Stammes sich der Religion Mohammads anschließen werden.

 

 

Der amerikanische Wissenschaftler Michael H. Hart (geb. 1932) stellt in seinem Buch „Die 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte“ Mohammad an die Spitze seiner Liste von Persönlichkeiten, die der Menschheit großen Nutzen brachten und ihren Fortschritt bewirkten. Er schreibt:

„Es wird einige Leser überraschen und von anderen in Frage gestellt werden, dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anführen lasse. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Gebiet höchst erfolgreich war.“

 

Im heutigen Beitrag werfen wir einen Blick auf die Ansichten von John Davenport. Dieser englische Autor und Christ, der von 1789 bis 1877 gelebt hat, sieht in der Transparenz des Lebens des Propheten Mohammad s. eine herausragende Besonderheit. Sein Buch unter dem Namen „an Apology for Mohammad „ – (eine Verteidigungsschrift für Mohammad) beginnt er wie folgt:

„Es ist nachgewiesen und eine selbstverständliche Tatsache, dass über keinen der berühmten Gesetzgeber und Eroberer eine solche zuverlässige Geschichtsschreibung vorliegt wie über Mohammad (s) und sein Leben. Es ist dem Segen Mohammads (s) zu verdanken, dass die Araber und Arabien die Aufmerksamkeit anderer Völker auf sich zogen.“

An einer anderen Stelle in seinem Buch schreibt John Davenport weiter: „Diejenigen, die bezüglich Mohammad, dem Propheten des Islams, Zweifel erzeugen, sollten wissen, dass er auf dem Weg zu seinem großen Ziel beharrlich blieb und dieses unentwegt im Auge hatte. Durch diese Beharrlichkeit hat er allen Lob und Achtung abgerungen. Auch irren sich diejenigen gewaltig, die immer noch glauben, der Prophet des Islams hätte seine Religion durch das Schwert verbreitet. Denn Sachkundige und Denker, die mit Fragen der Geschichte vertraut sind, geben offen bekannt, dass Mohammad das Blutvergießen und die Zerstrittenheit zwischen den Völkern und Stämmen beendete und den Gebetsdienst und die Zakkat-Abgabe anstelle menschlicher Opfer und seine Religion anstelle ständiger kriegerischer Aktivitäten und Streit setzte, den Seelen der Menschen den Geist des Wohlwollens, der Menschenliebe und der moralischen Tugenden einhauchte und...“

Er hat die Menschen mit neuen Eigenschaften und moralischen Grundsätzen vertraut gemacht. Nur wenige Jahrzehnte nach der Hidschra des Propheten (Auswanderung von Mekka nach Medina) wurde das byzantinische Reich besiegt und stürzte der König in Persien. Es wurden Gebiete wie Syrien, das Zweistromland und Ägypten erobert und die eroberten Gebiete der Muslime reichten vom Atlantischen Ozean bis an die Ufer des Kaspischen Meeres und bis zum Sayhoun (Syr-Darya).“

In einem Kapitel seines Buches zur Verteidigung des Propheten Mohammad s. behandelt Davenport nacheinander die Vorwürfe, die dem Propheten gemacht wurden. An einer Stelle schreibt er:

„Das Land Arabien war tief ins Götzentum versunken. Aber Mohammad rief große und bleibende Reformen in diesem Gebiet hervor. Er hat es verurteilt, dass Kinder getötet und Mädchen bei lebendigem Leibe vergraben werden und dieses unmenschliche Vorgehen vollständig abgeschafft. Er hat das Trinken von alkoholischen Getränken und das Glücksspiel verboten. Er hat die Ehe mit zahlreichen Frauen auf eine bestimmt Zahl beschränkt und außerdem die Mehrehe davon abhängig gemacht, dass alle Ehefrauen gerecht behandelt werden. Was seine natürliche Redegewandtheit stärkte, war die Tatsache, dass er den schönsten arabischen Akzent im Umgang mit den anderen benutzte und dies war eine zusätzliche Zierde für seine beeindruckende Art zu reden. Ich frage mich: Wie ist es möglich, dass die Berufung und Botschaft eines solchen Mannes von ihm selbst ersonnen worden sein soll? Mohammad hat niemals nach Macht und weltlichem Ruhm gestrebt. Er hat die Menschen aufgefordert, gerecht zu handeln und die Barmherzigkeit und den Edelmut zu lieben ... Zweifelsohne ist er der außergewöhnlichste Mensch, den die Welt bislang hervorgebracht hat. Wir müssen in ihm die größte und einmaligste Persönlichkeit sehen, deren Existenz der Daseinswelt ständig zur Ehre gereicht.“

Nach Ansicht von John Davenport ist der Name des Propheten (s)wegen dessen einmaligen Charakters und hoher Lehre in der Geschichte bestehen geblieben. Der Koran und seine Lehren hatten Seele und Geist Mohammads (s) geprägt und er wurde zum klaren Beispiel für einen vollendeten höheren Menschen. John Davenport beruft sich in diesem Zusammenhang auf einen anderen westlichen Denker nämlich den bekannten Historiker Edward Gibbon (1737-1794) und lässt sich von dessen Beschreibungen vom Propheten Gottes mitreißen.

Gibbon sagt über die besonderen Eigenschaften Mohammads (s.)

„Mohammad besaß äußerliche Vorzüge und hatte ein schönes Gesicht. Noch bevor er zu sprechen begann, fühlte sich jeder der ihm als Einzelner oder Teilnehmer an einer großen Versammlung begegnete, von seiner Ausstrahlung angezogen. Sein ebenmäßiges erhabenes Antlitz, seine würdige großartige Gestalt, sein wirkungsvoller Blick, sein angenehmes faszinierendes Lächeln, der prächtige Bart und nicht zuletzt die Feinheiten, die er beim Sprechen beachtete, zwangen allen Bewunderung ab. In sozialen Angelegenheiten und Lebensfragen beachtete er die guten Sitten und getroffene Vereinbarungen. Dank Klarheit seiner Sprache wurde deutlich, was er meinte. Er besaß ein starkes umfassenden Gedächtnis und außerordentliches Wahrnehmungsvermögen. Mohammad besaß sowohl Verstandes- und Denkkraft als auch Handlungsmacht.“

Der Engländer John Davenport hat in seinem Werk „Eine Verteidigungsschrift für Mohammad“ alle hohen Tugenden des Propheten Gottes (s) wie folgt zusammengefasst: „Mohammad hat die Wahrheiten jenseits der Schleier der weltlichen Äußerlichkeiten gesehen. Er besaß auf vollendeter Stufe Verstand, Weisheit und Bewusstsein und hat das beste Konzept zur Rettung der Menschheit überbracht. In Wahrheit sind die Menschen auf der Welt deshalb in den Genuss des immateriellen und materiellen Segens der Religion Mohammads gelangt, weil diese Religion der Vernunft und der Weisheit entspricht.“

 

 

 

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren