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Samstag, 15 Juni 2013 01:43

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 6

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 6
    „Und Wir haben dich entsandt nur als Bringer froher Botschaft und Warner für die ganze Menschheit; jedoch die meisten Menschen verstehen es nicht.“ 

Sure Saba (Sure 34) im 28. Vers. In der Geschichte finden wir Gedenkschriften auf Steinplatten und Felswänden und an Bauwerken aus alten Epochen, die an Könige und Herrscher erinnern und sie wegen ihrer großen Siege rühmen. Diese Herrscher führten einmal in prächtigen Palästen ein eigenwilliges aufwendiges Leben. Die Reste riesiger Bauwerke in Ägypten, Iran, Griechenland und Rom erinnern an Könige und Feldherren, die ihre Reiche ausdehnten. Doch im Laufe der Zeit verblasste die Erinnerung an sie immer mehr, obwohl sie einmal mächtig und berühmt waren und alles versuchten, sich zu verewigen. Die riesigen Paläste, die Tausende von Arbeiter mühevoll errichteten, konnten ihnen keinen ewigen Ruf bescheren. Einst Sinnbild der Macht, mussten sie diese Welt verlassen und gerieten in Vergessenheit. Und wenn ihr Name und eine Spur von ihnen erhalten blieben, war diese Erinnerung oft wenig ruhmreich.

 

Zweifelslos wird der Name und das Werk derer in der Geschichte ewig bestehen bleiben, die der Menschheit den Weg zu Wohl und Glück geebnet haben. Solche Menschen sind die Propheten gewesen. Fest und zuversichtlich sind sie den Weg von Recht und Wahrheit gegangen und sie haben auf Befehl des Herrns aller Welten, sich dafür eingesetzt, die Menschen aus Unterdrückung und Unwissenheit zu befreien. Unter diesen Wegführern der Menschheit leuchtet Mohammad (s), der große Prophet des Islams, wie eine helle Sonne auf. Denn er hat das vollendete Konzept für die Seligkeit des Menschen überbracht, so dass der Weg des Rechtes und der Wahrheit eindeutig vom Weg des Unrechtes und der Unwahrheit unterscheidbar geworden ist.

 

 

Über die Personalität des Propheten Gottes und seine Bedeutung für die Geschichte ist viel gesagt worden. Auch unter den Nicht-Muslimen gibt es nicht wenige, die sich unberührt vom üblichen Spektakel, vertrauensvoll auf die Suche nach der Wahrheit über den Propheten und seine Lehre begeben haben.

Constantin Virgil Gheorghiu (1916-1992)ist einer von ihnen. Dieser europäische Autor ist der Überzeugung, dass Mohammad ein Prophet ist, der von neuem erkannt werden muss. Er sagt : „Mohammad Ibn Abdullah (s) ist ein Mensch, der im wahrsten Sinne des Wortes viel gelitten hat und sehr mitfühlend war. Unter den berühmten Persönlichkeiten ist keiner zu finden, der schon als Kind und als junger Mensch so sehr an dem Schicksal der Menschen teilnahm und sich deswegen grämte.“

Gheorghiu schreibt, dass der Koran die Empfehlung enthält, mitfühlend zu sein. Er sagt: „Der Koran empfiehlt auch, die Waisen und Bedürftigen zu beachten und ihnen zu helfen. Er empfiehlt, dass die Anhänger des Propheten gut und mitfühlend miteinander umgehen.“

 

 

Der romänische Schriftsteller Constantin Virgil Gheorghiu hat nach eingehenden Studien erkannt, dass der Prophet des Islams außerordentliche Eigenschaften besaß und die Europäer, die Christen und alle Menschen über seine Lebensgeschichte , seine Opfertaten und sein Werk erfahren sollten. Aufgrund dieser Einstellung schrieb er sein Buch: Mohammad, ein Prophet, der von neuem erkannt werden muss. Er schreibt:

 

„Den Standpunkt jener Gruppe von Europäern, die Mohammad nur als Verbreiter von Religionsgesetzen verstehen, lehne ich ab. Die Botschaft Mohammads enthält für den unvoreingenommenen Betrachter viele Dinge. Die Botschaft Mohammads (s) ist nicht nur eine religiös Lehre. Sie ist darüber hinaus eine gewaltige soziale, politische, kulturelle und wirtschaftliche Lehre. Die Hervorrufung einer Bewegung in einem Gebiet wie der Arabischen Halbinsel, in der blinde Sitten und Ansichten herrschten, ist als außergewöhnliches Ereignis zu betrachten, insbesondere wenn man bedenkt, dass es vor 14 Jahrhunderten geschah. Mohammad (s) hat diesen großen Auftrag vollbracht. Mohammad war sowohl Überbringer einer neuen Lehre als auch Anführer einer großen Bewegung in der menschlichen Gesellschaft, weshalb ihm die göttlichen Gebote nach und nach geoffenbart wurden.“

 

 

Dieser romänische Schriftsteller und Theologe fügt hinzu: „Die große Bewegung, die Mohammad (s.) anführte, setzte die arabischen Wüstenbewohner auf eine Weise in Bewegung, dass sie in weniger als einem halben Jahrhundert nach der Hidschra des Propheten (von Mekka nach Medina) ein antikes Imperium wie das Persische Reich den muslimischen Gebieten angeschlossen hatten. Auf der Welt ist keine Religion zu finden, die so schnell Verbreitung fand. Dies lag daran, dass Mohammad (s) an die Vereinigung des Menschengeschlechtes dachte. Gestützt auf den Koran gab er kund, dass das Menschengeschlecht ein einheitliches Volk ist und die Konflikte zwischen den Völkern auf Unterdrückung, Verdorbenheit und Ungerechtigkeit zurückgehen.“

 

 

Constantin Virgil Gheorghiu sieht in der Religion Mohammads die Grundlage für Erkenntnis und Wissenserwerb und sagt: „Ich beglückwünsche die Muslime dafür, dass in der ersten Offenbarung, die Mohammad erhielt, der Erwerb von Wissen als derartig bedeutend vorgestellt wird. Früher haben die muslimischen Gelehrten sich auf die ersten Versen der Sure Alaq, die (als erstes) dem Propheten offenbart wurde, berufen und erklärt, dass die Muslime genauso wie sie das Gebet verrichten und fasten sollen, auch die Pflicht haben, sich Wissen anzueignen.“

 

 

Gheorghiu beschreibt den hohen Geist und Charakter des Propheten Mohammad (s) und schildert die Opfer, die er brachte. Er schreibt: „Nach meiner Meinung bestand das größte Opfer, das Mohammad für seine Religion erbrachte, darin, dass er die Beziehung zu seinem Volksstamm abbrach. Der Familienstammbaum verband die arabischen Beduinen mit ihren Ahnen und Verwandten. Die Beduinen nahmen sich ihre Väter und Ahnen zum Vorbild und holten sich bei ihren Verwandten Hilfe. Als Mohammad die Verbindung zu diesem Stammbaum abbrach, haben ihn weder seine Vorväter den Weg durchs Leben gelehrt noch haben ihm seine Verwandten geholfen. Mohammad brach die Beziehung zu seinem Stamm ab. Aber zum Ausgleich für dieses Opfer wurde er selig, denn er gehorchte Gott und führte die Menschheit auf den Weg der Rechtleitung.“

 

 

 

 

 

 

 

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