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Freitag, 07 Juni 2013 03:41

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 5

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 5
    Professor Carl Ernst (1950) , Professor für religiöse Studien an der amerikanischen Universität North Caroline, schreibt: „ Die Propheten Gottes gelten als die vollkommensten Menschen, die Gott vor Abweichungen und Schmutz bewahrt hat, da sie anderenfalls keine Lehrer für Ethik und Religion für die Menschen sein könnten. Nur durch die göttliche Offenbarung werden den Menschen die unvermischten Wahrheiten und reines Wissen über das Sein, die Vergangenheit und die Zukunft der Welt vermittelt. Daher ist es ein klares Zeichen für Gottes Huld gegenüber der Menschheit, dass ein edler Religionsführer wie Mohammad (s) in der Finsternis der Arabischen Halbinsel in Erscheinung trat.“ Professor Carl Ernst hat sich intensiv mit dem Islam auseinandergesetzt und untersucht seine Geschichte. Er sieht den Islam aus mystischer Sicht. Seiner Meinung nach hat man im Westen keine andere Religion so ungerecht behandelt wie den Islam . Um die Einstellung der Menschen im Westen zum Islam und zum Propheten (s) zu ändern, hat Carl Ernst 2002 sein Buch Following Muhammad: Rethinking Islam in the Contemporary World, (Mohammad folgen – eine erneute Erwägung des Islams in der zeitgenössischen Welt) herausgegeben . Carl Ernst sagt, dass der Islam heute von zwei Seiten Angriffen ausgesetzt ist: „Auf der einen Seite die Orientalisten in Europa und den USA , die dem Islam irgendwie skeptisch gegenüberstehen und bestrebt sind ein negatives Islambild vorzulegen und auf der anderen Seite die Extremistengruppen in muslimischen Ländern wie die Al Kaida, die Taliban und die Wahhabiten, die den westlichen Medien Propagandafutter liefern. Darunter leiden heute Hundertmillionen Muslime auf der Welt , die weder zu dem Camp der westlichen Zivilisation gehören, noch die starren und gewaltsamen Anschauungen von Leuten wie Bin Laden teilen.“   Das Buch „Following Muhammad“ besteht aus 6 Kapiteln. Das 3. Kapitel ist unter der Überschrift „Die heiligen islamischen Schriften“ dem Koran und dem Propheten des Islams gewidmet. In diesem Kapitel will Carl Ernst dem Westen verdeutlichen, dass er durch Schleier der Unwissenheit auf den Propheten des Islams blickt, während die Juden und Christen in der Frühzeit des Islams den Propheten ganz anderes beschrieben haben. Dieser amerikanische Wissenschaftler schreibt weiter: „Es ist nicht richtig die vielseitige und vollendete Personalität von Mohammad (s)in einem kurzen Kommentar, der sich nur auf einige Daten bezieht, beschreiben zu wollen, genauso wenig wie es richtig wäre, das Leben Jesu Christi (a.s.) mit Daten über seine Arbeit oder seine Eltern beschreiben zu wollen. Wir sollten Mohammad (s) über die Kunst kennenlernen. Es gibt viele Kunstwerke über den Propheten des Islams. In einer Kalligrafie begegnen wir zum Beispiel einem Satz, mit dem Gott die hohe Stellung Mohammads (s) wie folgt bekannt gibt, „O Prophet, Wir haben dich als einen Segen für die Weltbewohner geschickt“ . In einem anderen Werk stellt Ali (a.s.) – der Schwiegersohn des Propheten, auf feine Weise die Ausstrahlung des Propheten vor und schreibt: „Mohammad (s) war von mittlerer Größe und hatte lockiges Haar. Er war nicht beleibt, hatte ein rundes, hellhäutiges Gesicht und große schwarze Augen mit langen Augenwimpern. Seine Gangart war wie die eines Menschen, der einen Hügel herabgeht. Auf seinem Schulterblatt war das Siegel des Prophetentums zu sehen.... Sein Antlitz leuchtete wie der Mond am 14. des Monats.“ Carl Ernst zitiert diese Beschreibung des Propheten aus dem Munde Imam Alis und schreibt dazu weiter : „Diese Worte vergegenwärtigen den einmaligen Rang des Propheten des Islams. Er steht bei Gott auf einer hohen Stufe. Mohammad ist der Prophet der Barmherzigkeit.“   Carl Ernst fährt fort: „Alle teilen die Meinung, dass Mohammad große Ausstrahlung besaß und für seine Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bekannt war. Deshalb wurde ihm auch der Beiname Amin (der Zuverlässige) gegeben und wurde er Mohammad Amin genannt. Schon als junger Mann wurde er von allen als gerechter unparteiiger Schiedsmann anerkannt. Was Mohammad (s) verkündete, war erstaunlich und erleuchtend. Das wichtigste Merkmal dieser Botschaft war, dass sie vom Glauben an Gott gegenüber dem Unglauben und dem Götzentum sprach. Mohammad hat sich deutlich der Reform der moralischen Grundlagen der Gesellschaft gewidmet.“     Der westliche Philosoph Carl Ernst sieht keine Widersprüchlichkeit zwischen Mohammad als starke Führungskraft und Mohammad als Verkörperung der Barmherzigkeit vorliegen. Er schreibt, der Koran bezeichne den Propheten als gutes Vorbild und einen guten Anführer. Deshalb haben seine Anhänger genau seine Sunna, nämlich seine Vorgehensweise studiert, um daraus Richtlinien für die Moral und Lebensprinzipien zu entnehmen. Mohammad begegnete laut Carl Ernst allen auf die gleiche Art, ob es sich um einflussreiche oder normale Leute handelte. Auf diese Weise war er Vorbild für Gerechtigkeit, schreibt er weiter. Carl Ernst nennt alle diese Eigenschaften und hebt hervor, dass Mohammad (s) Sinnbild für die Ideale der Gerechtigkeit und sozialen Freiheit war. Glaube und Spiritualität des Propheten haben diesen nach Ansicht von Carl Ernst nicht nur zu einem Ethiklehrer, sondern zu einem ewigen Licht werden lassen, welches immer auf der Welt erstrahlt.   Carl Ernst sieht in den religiösen Revolutionen in der zeitgenössischen Welt eine Reaktion auf die äußerst negativen Darstellungen des Propheten des Islams durch westliche Autoren (wie Rushdie) . Er schreibt: „Die neuen Entwicklungen demonstrieren die wachsende wissenschaftliche Rationalität in den muslimischen Ländern und zeigen, dass man den Propheten des Islams nicht mehr als legendäre Gestalt betrachten kann, welche Prophezeiungen vornehmen konnte. Heute spricht man auf der Welt über ihn als politischen und sozialen Reformer, der den Gegnern mit Weitsicht begegnete und zugleich eine Gesellschaft begründete, die den menschlichen Gemeinschaften auf der Welt als vollendetes Modell dienen kann.“   In dem Buch „Following Muhammad“ wird unter anderem zu den Ehen des Propheten (s) Stellung genommen. Der Autor findet die diesbezüglichen Kritiken verwunderlich und schreibt: „Die Christen haben insbesondere indem sie den Vergleich zu dem unverheirateten Jesus (a.s.) zogen, die Eheschließungen Mohammads als Vorwand benutzt, um gegen ihn zu propagieren. Vielleicht hat die Hervorhebung der Jungfräulichkeit der Heiligen Marie und deren enthaltsamen Lebens die Christen dazu veranlasst, die Eheschließungen des geehrten Mohammad abzulehnen. Unterdessen gehen Mönchtum und Klosterleben in den USA und im modernen Europa immer weiter zurück. In der heutigen westlichen Welt, wo Werbung und allgemeine Unterhaltungsprogramm überfüllt sind mit sexuell anregenden Bildern, fragt es sich, warum man sich darüber aufregt, dass der Prophet des Islams mehrere Ehen geschlossen hat.“ Carl West erklärt weiter: „ In Wahrheit war er, der Prophet, ein einflussreicher Führer und ebenso ein wohltätiger und freundlicher Ehemann und Vater. Mohammad (s) hat in der Zeit, in der er Prophet und politisches Oberhaupt war, seine Aufgaben als Vater und Ehemann erfüllt. Er fühlte sich ernsthaft der Familie und seinen Kindern gegenüber verpflichtet. Erst nach dem Tod von Chadischeh (seiner ersten Frau) hat Mohammad (s) mit anderen Frauen ein Ehebündnis geschlossen. Einige seiner Eheschließungen geschahen aus politischen Motiven und zur Festigung des Bündnisses zwischen Stämmen. Trotz der vielen Schwierigkeiten war es ein wichtiger Punkt für den Propheten, sich um die Angelegenheiten der Familie zu kümmern.“   Carl West, Dozent an der Caroline-Unversität, USA, schreibt in seinem Buch „Following Muhammad“: Am Ende seines Lebens hielt Mohammad die Führung einer großen Gemeinde in der Hand. Er, der Segen für die Weltbewohner, hatte sich mit allen Volksstämmen auf der Arabischen Halbinsel verbündet. Und am wichtigsten war, dass seine Offenbarungslehre zur Grundlage für eifriges Gott-Dienen, moralische Ideale und gesellschaftliche Strukturen wurde, die massiv in der Geschichte weiterbestanden.“      

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