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Freitag, 10 Mai 2013 02:49

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.) Teil 1

Das sagen große Denker über Prophet Mohammad (s.)  Teil 1
In der Sure 33 (Ahzab) Verse 45 und 46 steht: „O Prophet, Wir haben dich als einen Zeugen entsandt, und als Bringer froher Botschaft, und als Warner,“ „ Und dich nach Seinem Gebot zum Aufrufer zu Allah bestimmt, und als eine leuchtende Sonne.“ 

In der Geschichte der Menschheit haben sich dort, wo die Kontinente Afrika, Asien und Europa aufeinandertreffen, die größten Propheten erhoben und die Menschheit auf den Weg zu Wohl und Glück gerufen. Die fünf höchstrangigen Propheten, die im Koran Ulul Azm - die Leute des Entschlusses - genannt werden, haben in einem Gebiet von weltweiter Bedeutung, das sich heute Naher Osten nennt, eine wichtige Botschaft überbracht und dasselbe Ziel verfolgt. Jeder hat auf seine Weise in einer finsternen Welt zur Preisung Gottes des Einen und zur Herstellung der Gerechtigkeit aufgerufen.

Als die Arche Noahs a.s. nach einer schweren Sturmflut auf dem Berg Judii strandete, nahm sich Prophet Noah zusammen mit einer kleinen Schar von Gläubigen vor, die Welt von neuem aufzubauen und ein neues Kapitel in der Geschichte der Menschheit zu beginnen. Nach ihm ließ Prophet Ibrahim, der nur den Einen Gott anbetete, in Babylon seinen Ruf von dem Glauben an den Einen Gott erschallen. Später hat sich der dritte Prophet der Ulul Azm mit seinem Wunderstab zur Rettung der Söhne Israels aus den Fängen des Pharaos und seiner Leute auf den Weg in den Palast dieses Tyrannen gemacht – denn der Pharao hatte sich zum Gott erklärt und betrachtete alle anderen als seine Untertanen.

Nach ihm hat Jesus a.s. zu den trunkenen Skalvenhaltern und den leidenden Unterdrückten über die endlose Liebe Gottes gesprochen und das Kommen des letzten Propheten der Propheten angekündigt.

Und schließlich erschien dieser letzte Prophet in einer Epoche, in der die Völker auf der Welt zahlreichen Götzen frönten und überall Unwissenheit und Aberglauben herrschten. Der letzte Gesandte Gottes – Mohammad – Friede sei mit ihm und seinem Hause - erschien in Mekka auf der Arabischen Halbinsel. Er überbrachte die höchsten Botschaften über die Würde des Menschen, seine Pflichten und seine Freiheit und wurde Lehrer der ganzen Menschheit. Mohammad (s.) vereinte alle Tugenden der vorhergehenden Propheten in sich. Ajatollah Khamenei, das Oberhaupt der islamischen Revolution, sagt, dass das heilige Wesen des Propheten Mohammad wie eine Verkörperung der Personalität aller Propheten und rechtschaffenen großen Gottesdiener, wie Abraham, Noah, Moses, Jesus und des weisen Luqmans ist. 

In der zivilisierten Welt von heute ist gleichzeitig mit zunehmender Ausbreitung des Islams auch die Anfeindung dieser göttlichen Religion seitens reaktionärer fanatischer Gruppen gewachsen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, den Islam zu bekämpfen und verfolgen ihre Absichten organisiert und aufgrund hinterlistiger Pläne. 2006 nahm diese Anfeindung im Rahmen der Beleidigung des Erhabenen Propheten des Islams in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten neue Formen an und 2011 verkündigte der fanatische US-Pastor Terry Jones, er wolle den Koran verbrennen. Als weiterer beleidigender Schritt folgte die Produktion eines Schmähfilms über die höchste Persönlichkeit im Islam , Hasrat-e Mohammad (s) . Dies sind alles Anzeichen dafür, dass die Kampagne gegen den Islam und die höchsten moralischen Werte dieser Religion anhält. 

Aber der Prophet des Islams besitzt einen einmaligen Charakter und so viele großartige Eigenschaften, dass die beleidigenden Angriffe dieser Ignoranten seinem Ruf nichts anhaben können.  

Die Geschichte berichtet auch über frühere dreiste und spöttische Angriffe vonseiten von Leuten, die kein Wissen besitzen und nicht nachdenken, sondern Opfer blinder fanatischer Ansichten und Ignoranz sind.

Der iranische Regisseur Abbas Ladschewardi , der Dokumentarfilme dreht, bereiste einige westliche Länder, um seine Dokumentation „Welche Freiheit denn?“ zu drehen. Ihm gelang es, trotz der Sicherheitskräfte, die Pastor Terry Jones und den dänischen Karikaturist Kurt Westergaard umgaben, diese vor Ort zu interviewen. Ladschewardi hat beide gefragt, ob sie den Koran überhaupt gelesen hätten. Und beide verneinten dies. Sie wussten gar nicht, was im Koran steht und haben dennoch ohne seinen Inhalt zu kennen, diese Schrift und den Propheten geschmäht.

In dieser neuen Beitragsserie möchten wir den Erhabenen Propheten des Islams aus der Sicht anderer sehen, nämlich aus der Sicht von bekannten Denkern. Ein gerechter Denker kann den Einfluss einer so großen Persönlichkeit wie Prophet Mohammad (s) nicht leugnen, denn wenn er sich umschaut, erblickt er überall die Spuren des Beitrages dieses großen Gottgesandten zur Vervollkommnung der Ethik und zum Fortschritt der Zivilisation und menschlichen Kultur. Auch wenn diese Denker keine muslimischen Gelehrten sind und sich aufgrund des Wissens und der Ethik der westlichen Welt ein Urteil über den Propheten Mohammad bildeten, geben sie zwischen den Zeilen Hinweise auf den wahren hohen Charakter des Propheten des Islams und dies verdient Anerkennung.

Für heute begnügen wir uns abschließend mit dem Ausschnitt aus einem Gedicht, das Goethe über den Propheten des Islams (s.) verfasste. Nachdem Goethe sich mit dem Islam vertraut gemacht hatte, schrieb er sein Gedicht Mohamets Gesang. Er beschreibt darin den Weg des Propheten und die Ausbreitung des Islams auf der Welt. Es verdient Beachtung, dass dieser europäische Dichter trotz der verschiedenen materialistischen Ansichten im Westen Zuneigung zum Propheten entwickelte.

Hören Sie einen Ausschnitt aus Mohamets Gesang aus dem Jahre 1772. Goethe vergleicht in diesem Gedicht den Propheten des Islams mit einer erfrischenden Quelle :

 

Seht den Felsenquell,

Freudehell,

Wie ein Sternenblick;

Über Wolken

Nährten seine Jugend

Gute Geister

Zwischen Klippen im Gebüsch.

Jünglingsfrisch

Tanzt er aus der Wolke

Auf die Marmorfelsen nieder,

Jauchzet wieder

Nach dem Himmel.

Durch die Gipfelgänge

Jagt er bunten Kieseln nach,

Und mit frühem Führertritt

Reißt er seine Bruderquellen

Mit sich fort.

Drunten werden in dem Tal

Unter seinem Fußtritt Blumen,

Und die Wiese

Lebt von seinem Hauch ...

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