Donnerstag, 20. Juni 2013

Zuletzt aktualisiert: 02:42:49 UTC

Sonntag, 16. September 2012 um 09:56

Folgen einer Diffamierung

Folgen einer Diffamierung

 

Es gibt weltweit kaum jemanden auf der politischen, gesellschaftlichen und Medienszene, der nicht wüsste, dass beleidigende Angriffe auf die islamischen Heiligkeiten, wie den Koran und den Propheten des Islams, die Muslime in Empörung versetzen. Diejenigen die bewusst die Dinge, die den Muslimen heiilg sind, schmähen und beschimpfen, wollen einen Krieg zwischen den Zivilisationen, Religionen und Völkern vom Zaun brechen.

Beleidigendes Vorgehen gegen die isalmischen Heiligkeiten gibt es schon seit Anbeginn des Islams.

 

In der Islamischen Frühzeit hat eine Gruppe von Ignoranten, die  den universalen Werten des Islams und der Lehren des Propheten des Islam keine sachlichen Argumente entgegensetzen konnten, nach dem Mittel der Beleidigung und des Spotts gegriffen.

Aber nichts von diesen Bemühungen konnte der Größe des Islams etwas anhaben und die Verbreitung dieser abrahamitischen Religion verhindern.

 

Allerdings ist in den letzten Jahrzehnten eine neue organisierte Form der Schmähung der islamischen Heiligkeiten weltweit von westlichen Radikalen  begonnen worden.

Diese Bewegung ist sich bewusst, von welcher Bedeutung die unantastbaren islamischen Größen für die Musime sind und will einen neuen Kreuzzug beginnen.

 

Salman Roschdi , dessen Eltern Muslime waren, hat dieses abenteuerliche Kapitel durch die Veröffentlichung seines beleidigenden Buches "Die Satanischen Verse" eröffnet. Es war  eine lächerliche Schmähung  des Propheten des Islams.

 

Dieser Schritt löste überall in der Islamischen Welt Protestreaktionen aus. Aber die Leute, die unbedingt den Krieg der Zivilisation wollen, ließen sich dadurch nicht davon abhalten, weiter die Gefühle der Muslime zu verletzen.

Natürlich erfordert die Entfachung von Kreuzzügen d.h. in Wahrheit Kreuzkriege nicht nur offene Verunglimpfung der Heiligkeiten der Muslime, sondern auch die Schaffung von radikalen Gruppen unter den Muslimen, die durch gewaltsames Vorgehen Rechtfertigungsgründe für einen brutaleren Umgang mit den Muslimen liefern.

 

Eine solche Funktion haben die Al-Kaida übernommen, die aus dem Labor der CIA hervorgingen und die anti-amerikanische und anti-westliche Rolle übernahmen.

Die Mitglieder der Al Kaida und die Salafisten behaupteten für den Islam zu kämpfen, während sie  durch unmenschliches Vorgehen wie Terror von Unschuldigen und Enthauptungen, ein unwahres gewaltsames Bild vom Islam vorstellten, welches nicht dem echten Islam entspricht.

Nachdem  die extremistischen Gruppen sowohl den Westen als auch die Muslime angegriffen hatten, nahm die Schmähung der Islamischen Heiligkeiten weiter zu.

 

Erst  hieß es, dass die Al-Kaida die Zwillingstürme in New York zerstört haben und dann wurden die Muslime in Afghanistan und  Irak unter dem hohlen Vorwand der Terrorbekämpfung angegriffen, und ihr Leben, ihre Ehre und ihr Besitz gerieten in Gefahr.

Daraufhin waren die beleidigenden Karikaturen in Dänemark an der Reihe und dann kam der  anti-islamische Film Fitna in Holland unter der Behauptung, eine Gruppe von  sogenannten Muslimen im Nahen Osten würden Gewalttaten verüben, zum Vorschein.

 

Dies ging so weiter bis ein US-Pastor , der höchstens 50 Leute in Florida um sich scharen konnte, wagte - angeblich in Erinnerung an den 11. September - zur Verbrennung des Korans aufzurufen.

 

Die letzte Anstrengung der begeisterten Befürworter von Kreuzzügen erfolgte  in Form des absolut beleidigenden Filmes gegen den Propheten des Islams, unter der Regie einer amerkanisch-israelischen Person und der Produktionsleitung des Pastors Terry Jones.

Die Veröffentlichung nur weniger Minuten dieses Films bei  Youtube genügte, um die Empörung der Muslime auf der Welt zu entfachen.

 

Daraus resultierte, dass während der Protestversammlung der Menschen in der Stadt Benghazi  und den Zusammenstößen vor dem US-Konsulat in dieser Stadt, der US-Botschafter mit drei anderen US-Diplomaten getötet wurden.

 

Mit dem Vorfall in Benghazi begann ein neues Kapitel im Zivilisationskrieg.

 

Erstens wurde die Tötung des US-Botschafters in Libyen  zu einer Nachricht gemacht, die die Nachricht über die Reaktion auf den  islamfeindlichen Film übertönen sollte, damit die Protest der Muslime an den Rand gedrängt wird.

 

Außerdem werden die Liebhaber von Kriegszügen  diese Geschichte ausnutzen, um Bedingungen für härtere   Begegnungen mit dem Muslimen vorzubereiten. Dabei sind bereits Anzeichen für die erneute  Anwendung der Al-Kaida-Methode bei dem Raketenangriff auf das US-Konsulat in Benghazi zu sehen.

 

Aber es sind auch andere Szenarios hinsichtlich des Vorfalls in Benghazi denkbar.

 

Der Raketenangiff auf das US-Konsulat in Benghazi ereignete sich am 11. September und daher taucht die Vermutung auf, ob die Amerikaner nicht unter diesem Vorwand einen militärischen Schlag in Libyen verüben werden und in Nordafrika einmarschieren, damit sie  zu ihren Gunsten Oberhand über den Prozess, der sich aus der islamischen Erhebungn in der Region ergeben hat, gewinnen und diesen Prozess aus seiner  Bahn bringen.

 

Ähnliches passierte vor 11 Jahren nach den Ereignissen in New York und Washington, als der Feldzug gegen Afghanistan und dann gegen Irak startete. Das ganze Szenario könnte sich wiederholen.

Wenn der Westen gewaltsame und blutigen Reaktionen  wie den Anschlag auf die Zwillingstürme und den Raketenangriff auf die US-Konsulat in Benghazi  allen Muslimen auf der Welt zuschreiben wollen  und mit dem   zivilen Protesten der Muslime wegen der Beleidigung ihrer Heiligkeiten in Zusammenhang bringen wollen, treiben sie die Welt in einen Krieg der Zivilisationen.

 

Von den negativen Folgen dieser Situation werden nicht nur die Muslime betroffen sein.

 

Mehr Sicherheit auf der Welt erfordert daher, dass man auf Beleidigung und Herabsetzung, Gewaltanwendung und Besatzung verzichtet und die religiösen Werte auf der Welt sowie die Menschenwürde achtet.

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