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Nur wenige Wochen nach dem Abzug der US-Militärkräfte aus dem Irak Ende 2011 wurden folgende Angaben veröffentlicht: „Circa 4500 US-Kräfte verloren ihr Leben, und 32 Tausend wurden verletzt. Die Besatzung kostete mehr als 800 Milliarden Dollar.“Von der irakischen Bevölkerung sind mehr als
2011 war alle Welt Zeuge der Revolutionen in arabischen Ländern. Diese Proteste der Volksmassen begannen in Tunesien und dehnten sich auf Ägypten, Libyen und weitere Länder aus. Die politischen Analysten haben diese Ereignisse mit den verschiedensten Bezeichnungen versehen und Prognosen über die Folgen dieser Volksbewegungen für die Zukunft gestellt. Die Bezeichnung Islamisches Erwachen für die Befreiungsbewegungen in den arabischen Ländern soll hervorheben, dass die Bevölkerung in diesen Gebieten Muslime sind und die Ziele des Islams erreichen wollen. Der Sieg der Islamanhänger bei den freien Wahlen zeugt davon, dass die Bevölkerung möchte, dass die Islamischen Werte in ihren Ländern herrschen.   Hat nun das Islamische Erwachen der Bevölkerung auch einen Einfluss auf das Kino in diesen Ländern gehabt? Bisher ist der ägyptische Film das wichtigste arabische Kino gewesen und hatte viele Freunde in der Arabischen Welt. Der erste Film der in Ägypten produziert wurde, war ein Stummfilm namens Leyla und kam 1927 auf die Leinwand.   In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Filmstudios in Ägypten errichtet und das Kino in Ägypten als Kulturindustrie bekannt. Es entstanden viele Filme, die die arabische Kultur zum Gegenstand hatte und die meisten von ihnen beschäftigten sich mit Themen, die die arabischen Länder betrafen und waren Melodramen.   Es gab auch einige wenige Regisseure wie Yusof Schahin die politische Filme drehten.   Das Tunesische Kino ist ebenso in den arabischen Ländern beliebt gewesen und hat bislang circa 600 Filme produziert. Inhaltlich handeln sie meistens von der tunesischen Gesellschaft und Bevölkerung. Einige davon hatten internationalen Erfolg und konnten auch viele Menschen außerhalb der Arabischen Welt ansprechen. Zu nennen ist der Film Inhaberzeichen von Kemaal Scharif   Ein weiterer auserlesener Film ist „die Botschafter „ von Naser Qatari über die nordafrikanischen Einwanderer in Frankreich der anti-rassistisch geprägt ist. Jährlich werden nur 4 oder 5 Spielfilme in Tunesien gedreht, dafür arbeiten aber viele Regisseure auf dem Gebiet des Dokumentationsfilmes. Die schöne Natur und die besondere Beweise gibt ausländischen Regisseuren einen Anreiz, einen Film in diesem Land zu drehen. In diesem Land gibt es offiziell 6 Filmlehrzentren und 2010 wurden fast 100 Kurzfilme und Dokumentationen in Tunesien gedreht.   Wo aber kommt das Kino, dass sich bisher mehr auf die Fragen in der arabischen Welt und im Inland konzentrierte, heute zu stehen? Genauso wie die politischen Ereignisse im letzten Jahr wie ein Erdbeben entscheidende Veränderungen in den politischen und sozialen Grundlagen dieser Länder schafften, hat sich auch die Situation des Kinos in diesen Ländern in kurzer Zeit enorm gewandelt.   Die meisten Künstler in diesen Ländern haben sich an der Bewegung der Bevölkerung beteiligt und in dieser kurzen Zeit von wenigen Monaten bereits wertvolle Werke produziert. Dabei handelte es sich vor allen Dingen um Dokumentationen und Kurzfilme   Filme wie "Tahrir 2011: Gut, Unterdrücker, politisch". Dieser Film ist zwar technisch nicht perfekt, aber er fand großes Interesse weil er sich auf das Thema ägyptische Revolution konzentrierte. Es wurden auch einige wenige Spielfilme im Jahre 2011 in Ägypten gedreht und gezeigt, zum Beispiel der Film „die Namen“. Diese Filme lassen auf ein zukünftiges Kino mit tieferem Inhalt hoffen. Der ägyptischen Regisseure Ahmad Atef sagt: "Auch wenn das ägyptische Kino Einkommenszwecken dient, müssen die ägyptischen Künstler nach der Revolution von der ägyptischen Wirklichkeit und den Wünschen und der Zukunft des Landes sprechen und tief nachdenken, um an die Wahrheit der Revolution zu gelangen.“   Nader Adeli, der Leiter des internationalen Alexandria-Filmfestivals verwies auf die Pause, die in den künstlerischen Tätigkeiten eingetreten ist, und sagte: "Nachdem sich die Welle der Revolutionen geglättet hat, wird auch das Kino zu Stabilität gelangen und seine neuen Helden hervorbringen.“ Die neuen politischen Bedingungen haben zur Folge gehabt, dass neue Filmunternehmen in Ägypten tätig geworden sind und die Produktion von religiösen Filmen und Gesellschafts- und Dokumentationsfilmen fördern wollen. Das Unternehmen für künstlerische Produktion Rehab ist eine der Institutionen, die bekannt gegeben haben, dass sie für die arabischen Gesellschaften Filme und Serien produzieren und sich dabei verstärkt auf islamische Fragen und ein moralisch sauberes Kino konzentrieren wollen.   Während der Wandlungen im Kino in den arabischen Ländern ist sehr häufig der Begriff "Iranisches Kino" zu hören und wird dieses Kino als Vorbild für saubere Filme in den islamischen Ländern genannt.   Der Sturz der Diktatoren in den muslimischen Ländern in Nordafrika war eine neue Gelegenheit für die Künstler und im Grund eine einmalige Situation zur Hervorbringung von Kunstwerken. Der Film „Genug mit der Angst“ ist eine Dokumentation über junge tunesische Revolutionäre von Murad Ben Scheych einem Filmregisseur dieses Landes. Viele Kritiker sehen in diesem Film den ersten Spielfilm der tunesischen Revolutionsära. Der Regisseur sagt, dass dieser Film entstehen konnte, weil die Bevölkerung keine Angst mehr vor der Diktatur hatten. Murad Ben Scheych ist zur Zeit zusammen mit anderen aus der Kinobranche Tunesiens bestrebt, ein nationales Zentrum für den tunesischen Film zu begründen.   Die bekannte tunesische Schauspielerin Hend Sabri begrüßte die Förderung des Kinofilm in den arabischen Ländern und sagte, sie sei der Überzeugung, dass die Kunst kein Problem für die Islamischen Systeme darstelle, was der Iran veranschauliche. Sie sagte: "Dort gibt es eine Islamische Ordnung und eine starke Kunst wie das Kino."   Die iranischen Verantwortungsträger und Künstler zeigen ebenso Interesse an Kontakten zu den arabischen Ländern und es sind schon einige Schritte in diesem Zusammenhang erfolgt.   In den vergangen Monaten haben Delegationen aus Tunesien und Ägypten den Iran besucht und umgekehrt und es fanden in diesen beiden Ländern iranische Filmwochen statt.   Im Dezember wurde auf der iranische Filmwoche in Tunesien 27 Filme aus der Islamischen Republik Iran vorgeführt. Es wurden Kooperationsverträge mit den tunesischen Instituten für gemeinsame Filmproduktionen abgeschlossen und die Ausbildung von tunesischen Interessenten seitens iranischer Regisseure ins Auge gefasst. Eine Kinodelegation aus Tunesien besuchte den Iran und wurde aus der Nähe mit dem iranischen Kino und den Möglichkeiten für Filmproduktion im Iran vertraut gemacht. Es wurden Gespräche und Verhandlungen über gemeinsame Produktionen und die Bildung eines gemeinsamen Marktes für den Islamischen Film und die Nutzung der technischen Möglichkeiten des iranischen Kinos für tunesische Filmproduktionen diskutiert.   Es sei noch erwähnt dass zuvor auch Delegationen des iranischen bzw. ägyptischen Kinos sich gegenseitig in ihren Ländern besuchten und aus der Nähe die Frage zukünftiger Zusammenarbeit diskutierten. Auch in Ägypten wurden Beispiele des iranischen Kinofilms vorgeführt.                  
Samstag, 03 Dezember 2011 04:29

Der iranische Film "Sabbatjäger "

 Täglich werden ungefähr 45 Millionen Wörter Nachrichten produziert und circa 90 Prozent davon stammen aus Agenturen und Nachrichtenmedien, die unter dem Einfluss der Zionisten stehen. Daher ist es klar, dass die Nachrichten über ihre unmenschlichen Verbrechen boykottiert werden und niemals zu Schlagzeilen werden. Aber in den letzten Jahrzehnten konnten freie Medien in gewissem Umfange  dennoch über die Tatsachen aufklären. Wegen der wichtigen Rolle, die heute
Montag, 21 November 2011 05:45

Ein Vierteljahrhundert Kinderkino im Iran

Das internationale Festival für Kinderkino im Iran ist ein Anlass über diese Filmgattung nachzudenken. Viele Kinderfilme, die heute auf der Welt produziert werden, scheinen das Kind von seiner reellen Umwelt trennen zu wollen. Sind solche reinen Phantasiefilme es wert sind, dass man soviel in sie investiert?
 Soleinam Sirafi, war ein Seefahrer aus dieser Stadt. Er zog 237 nach der Hidschra (851 nach Christus) über die See nach China. Er hat circa 400 Jahre vor Marco Polo diese weite Strecke mit dem Schiff zurückgelegt. Soleyman hat nach dieser Reise seine Erinnerungen aufgeschrieben und so entstand der Reisebericht von Sirafi
Freitag, 11 November 2011 07:35

Die dringenden Dinge

Sie haben uns zu sehr unterdrückt. Das ist vorbei. "Wir haben keine Angst mehr!" schreit auf der Straße ein Mann - im tunesischen Dokumentarfilm "No more Fear" 2011, Regie: Mourad Ben Cheikh. Vom Festival des Arabischen Films in Berlin Von Tom Mustroph
Teheran (ILNA) – Der politische Dokumentarfilm „Britische Muslime“ unter Regie von Seyyed Reza Schirazi, wird beim 5. Internationalen Filmfestival „Cinema Haqiqat“ (Wahrheitskino) in der Gattung „Politische Dokumentation“ der Festival-Sparte „nationaler Wettbewerb“ gezeigt.
Mittwoch, 02 November 2011 07:24

Hollywood im Dienste der Dekadenz

Hollywood steht an der Spitze des Weltkinos. Aber welchen Beitrag hat es für die Moral der Menschen und ihre Spiritualität  geleistet und wieviel Hoffnung hat es den Menschen mitgegeben?“
Dienstag, 01 November 2011 04:37

'Bittere Milch' beim Kurzfilmfestival in Bilbao

Maschhad (ILNA) – Der Kurzfilm "Bittere Milch" – eine Produktion vom Kunstkreis Chorasan-e Razawi, wurde von der Wettbewerbsabteilung des Internationalen Kurzfilm-Festivals im spanischen Bilbao angenommen.
Teheran (IRIB) - Der neueste Film von Asghar Farhadi hat beim Internationalen Filmfestival in Vancuver-Kanada den Publikumspreis gewonnen.