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Montag, 02 November 2015 10:32

Die neuesten Ziele der Zionisten in der Kinowelt

Die neuesten Ziele der Zionisten in der Kinowelt
  Das zionistische Besatzerregime hat seit seiner Gründung die verschiedensten Möglichkeiten in der Kinowelt ausprobiert, um das Medium „Film“  für seine Weiterexistenz auszunutzen.

Zu Beginn waren die Kulturbehörden dieses Regimes besonders an den Produktionen in Hollywood interessiert. Die Zionisten waren weitgehend in diesem  Zentrum der amerikanischen Filmindustrie aktiv und um Stärkung und Verbreitung des  zionistischen Denkens bemüht. Durch Filmdramen  haben sie den Menschen überall auf der Welt suggeriert, dass es Millionen von Juden waren, die Hitler vergasen ließ. Die Zionisten  haben riesige Geldsummen in die Produktion von entsprechenden Filmen gesteckt, um das Unrecht, das Juden im Westen angetan wurde, überall in den Vordergrund zu rücken. Damit wollten sie die westlichen Regierungen dazu bringen, trotz  der Besatzung  Palästinas und der Vertreibung seiner Bevölkerung eine Politik zugunsten der Zionisten zu betreiben.

Das erste Signal für die zionistische Herrschaft in Hollywood war der Zusammenschluss von 7 großen Filmunternehmen,  die von Juden gegründet worden waren. Diese Unternehmen waren intensiv darum bemüht,  durch Filme Mitleid mit den Juden zu erregen und so die Sache der Zionisten zu unterstützen.  Hollywood   wurde durch sie zu einer Festung der zionistisch gefärbten Kultur und Kunst.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts  fand das  Kino auch in den besetzten Gebieten und unter den zionistischen Siedlern Einzug. Dieses Kino  entfaltete sich besonders in den 70iger Jahren und nach dem Krieg von 1967, als das zionistische Regime von sich behauptete „Israel“ sei eine sichere Insel.

In den meisten dieser zionistischen Filmproduktionen drehte es sich darum die Araber als brutale Menschen darzustellen. Israel wird als sicherer und kultivierter Ort vorgestellt, an den die Juden aus anderen Teilen der Welt kommen sollten. Ab den 80iger Jahren wurde aufgrund der expansionistischen Bestrebungen der Zionisten auch der israelische Geheimdienst Mossad und der Militarismus in diese Filme eingebaut. Selbst US-Filme fokussierten auf diese Dinge.  Nach der Hollywood Produktion des anti-iranischen Filmes „Nicht ohne meine Tochter“ hat das Besatzerregime in seinen Filmen den Iran als Feind dargestellt und versucht, jüdischen Einwanderungswilligen etwas vorzumachen.  Diese Entwicklung hielt auch nach der Intifada an.  In den zionistischen Filmen dieser Epoche wird das friedliche Zusammenleben von Arabern und Muslimen mit den Juden propagiert und werden die islamischen Gruppen und das islamisch-revolutionäre Denken sowie die Islamische Republik Iran als das einzige Hindernis für eine solche Co-Existenz hingestellt.  

 

In diesem Zusammenhang kann auch auf den Film „Ajami“ hingewiesen werden:  ein Produkt der israelischen Kino-Stiftung. „Ajami“ nominierte zusammen mit 4 anderen Kandidaten für die 82. Oscar-Verleihung.  Dieser Film von 2009 war der erste israelische Film auf Arabisch. Er verteidigt die gesellschaftliche Identität der Zionisten und attackiert wieder einmal die palästinensischen muslimischen Araber. „Ajami“ schiebt den Palästinensern die Schuld an den sozialen Missständen und dem Chaos in den besetzten Gebieten in die Schuhe. Indirekt wird Vandalismus in den besetzten Gebieten den einheimischen muslimischen und christlichen Arabern zugeschrieben. Unterdessen wird die Vergeltungssucht des Besatzerregimes als Gerechtigkeitsliebe hingestellt. Der Film „Ajami“ täuscht vor, keiner der sozialen Missstände hätte etwas mit der Besatzung zu tun. „Ajami“ scheint aber auf den ersten Blick unpolitisch zu sein. Denn die Auseinandersetzungen in diesem Film sind nicht politisch sondern vielmehr ethnisch, familiär und sozial bedingt und haben mehr mit den Bräuchen der Araber zu tun als mit ihrem Konflikt mit den Besatzern.

 

In diesem Film ist man um ein gutes Image der israelischen Polizei- und Sicherheitskräfte bemüht.   Es sind keine Militärs zu sehen und ihre Präsenz in den Wohngebieten der Muslime wird nicht gezeigt. Israelische Kräfte treten erst in dem Film in Erscheinung, nachdem ein zionistischer Soldat vermisst wird.

                                    

In den letzten Jahrzehnten ging es der zionistischen Filmindustrie nicht nur darum, die Existenz des Besatzerregimes zu schützen, sondern die Zionisten haben das Kino auch dazu ausgenutzt, die Barbarei  der Besatzer zu rechtfertigen und ihre Verbrechen an den Palästinensern zu vertuschen. Das zionistische Kino enthält zahlreiche rassistische ungerechte Begriffe und es fehlen darin menschliche Werte. Außerdem wird versucht die Verbindungen von jüdischen Einwanderern zu ihrem Herkunftsland durchzutrennen.

 

Vor kurzem stellte das Kino des zionistischen Regime einen ersten persischsprachigen Spielfilm mit dem Titel „Baba Dschun“ (lieber Papa) für die Abteilung der fremdsprachigen Filme bei der Oscar-Verleihung 2016 vor. „Baba Dschun“ wurde von Yuval Delschad, einem iranisch-stämmigen Israeli gedreht.  In einem Interview sagte er, dass er  diesen Film in Anlehnung an seine Kindheit,  in der er mit seiner Familie aus dem Iran in die besetzten Gebiete Palästinas umgesiedelt ist, gedreht hat. Er sei in einem Dorf, ähnlich wie es im Film dargestellt wird,  groß geworden. Der Film dreht sich vornehmlich um Traditionen, Väterherrschaft und die Attraktivität eines Lebens im amerikanischen Stil. „Baba Dschun“ spornt die Zuschauer an sich gegen die väterlichen Traditionen zu stellen, weil sie nicht mehr richtig einzuhalten seien.

Mit diesem Film verfolgt das zionistische Regime mehrere Ziele: Als erstes will es zweifelsohne viele Juden iranischer Herkunft, die von den Zionisten zur Auswanderung in die besetzten Gebiete angespornt wurden und nun dort leben,  ansprechen. Viele von diesen könnten sich vielleicht noch immer nach ihrer eigentlichen Heimat sehnen, was für das Besatzerregime nicht gut ist.  Deshalb haben die Zionisten  einen Film drehen lassen, welcher die Verbindungen zu den Vorfahren der Einwanderer durchtrennen könnte. Ähnliches  wurde vorher schon für Juden aus Europa und den USA, die nach Israel ausgewandert sind inszeniert. Ein Regime kann seiner  Bevölkerung keine Vaterlandsgefühle  zu einem Gebiet aufzwingen, in dem sie nicht verwurzelt ist.  Das einzige was ein solches Regime also  tun kann ist es, die Verbindung zur Vergangenheit und den Ursprünge aus der Erinnerung zu verdrängen. Ein weitere Absicht, die in der Denkfabrik für den Psychokrieg des zionistischen Regimes geschmiedet wird und hinter dem Film „Baba Dschun“ steckt, könnte darin bestehen, dass sie überhaupt allen Farsi-Sprachigen auf der Welt ihre frühere Identität  nehmen und die Verbindung zu ihrer eigentlichen Herkunft auslöschen wollen.   Daher haben die zionistischen Filmemacher  die Story von „Baba Dschun“ mit der iranischen Geschichte und den alten Traditionen in Zusammenhang gebracht und iranisch-stämmige Schauspieler für die Filmproduktion angeheuert. Der Film ist deshalb auf  Farsi, damit er eine größere Wirkung auf das   Zielpublikum, speziell Iraner hat.

 

Die US-Zeitschrift  „variety“,  zeigte sich erstaunt darüber, dass der Film „Baba Dschun“ für das zionistische Regime nominieren soll und schrieb: „Wer hätte gedacht, dass in einer Zeit, in der der Atomstreit eskaliert ist, ein Film in persischer Sprache seitens Israels für den Oscar nominiert? Dass  Israel sich zur Produktion eines  persischsprachigen Filmes, der die eingewanderten Iraner zum Thema hat,  herablässt, wirft viele Fragen auf.  Wollen sich die Vertreter des israelischen Kinos besonders friedliebend und demokratisch geben oder versucht der Film indirekt der iranischen Kultur einen Schlag zu versetzen?“

Eines ist jedenfalls klar, nämlich dass die Zionisten seit einiger Zeit dem iranischen Film und Persischsprachigen eine besondere Aufmerksamkeit widmet.  Eine weitere Aktion bestand darin, dass sie den unter den Iranern unbeliebten Filmemacher Mohsein Machmalbaf  zum Leiter der Jury für die Spielfilmsparte ihres 31. Filmfestival von Haifa gewählt haben. Er ist jemand, der vor einigen Jahren nahe Beziehungen zu den Zionisten aufgenommen hat und sogar mit ihrer direkten Unterstützung einen Film drehte.

Abschließend sei noch hinzugefügt, dass bislang 10 Filme des Besatzerregimes von El-Quds   sich für den Oscar beworben haben, aber bislang noch keiner von ihnen einen Preis erhielt.

 

 

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