Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Mittwoch, 02 November 2011 07:24

Hollywood im Dienste der Dekadenz

Hollywood im Dienste der Dekadenz
Hollywood steht an der Spitze des Weltkinos. Aber welchen Beitrag hat es für die Moral der Menschen und ihre Spiritualität  geleistet und wieviel Hoffnung hat es den Menschen mitgegeben?“


Zu den wichtigen Problemen, die durch die  Kulturoffensive für  andere Länder insbesondere für religiöse Gemeinschaften entstehen,  gehören die Versuche, unmoralische Erscheinungen zu normalisieren.

Insbesondere so starke Werkzeuge wie die visuellen Medien versuchen, moralisch Hässliches als normal hinzustellen. Dabei versuchen sie unter geschicktem Einsatz der Bildersprache Abstoßendes ins schöne Licht zu rücken und die Menschen für die Nachahmung zu gewinnen.

Während seines Aufenthaltes in der iranischen Provinz Kermanschah  hat Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei vor Universitätsdozenten auf den Einfluss der Medien hingewiesen und gesagt, dass sich die Kulturoffensive  nicht nur gegen den Iran sondern gegen alle Generationen der Menschheit richtet.

Er sagte, Wissenschaft und Kunst seien dann von Vorteil und nützlich, wenn sie der Vervollkommnung des Menschen dienen. Er führte in diesem Zusammenhang die Filmkunst an und  sagte: „Hollywood steht an der Spitze des Weltkinos. Aber welchen Beitrag hat es für die Moral der Menschen und ihre Spiritualität  geleistet und wieviel Hoffnung hat es den Menschen mitgegeben?“  Ajatollah Khamenei  sagte, der Beitrag Hollywoods wäre nicht nur gleich Null, sondern er liege sogar im Minusbereich, d.h. Hollywood hat an der Zerstörung der moralischen, denkerischen und höheren Grundlagen der Menschheit gearbeitet.

 

Bei Betrachtung der Erzeugnisse des Kinos im Westen und besonders der Hollywoodfilme sehen wir, dass diese Worte  zutreffen und uns wird klar,  dass die Menschen  bewusster dem Hollywood-Kino gegenübertreten sollten.

 

Wir möchten nun Beispiele für diese moralischen Missstände und deren Propagierung  durch  dieses Kino nennen.

Hollywood ist ein starkes Instrument zur Verbreitung des Ehebruchs. Viele haben sicher den Film Titanic gesehen. Die ganze Geschichte dreht sich im Grunde  um einen Treuebruch und die Romanze in diesem Film baut auf diesem Verrat auf.  Durch besonders schöne Effekte versucht der Regisseure die Gefühle des Zuschauers noch mehr anzuregen und ihm einzuflößen, dass ein Ehebruch nicht immer etwas Schlechtes ist.

Dieser Filmer wurde dank der westlichen Medienpropaganda ein Kassenschlager, obwohl es ein Film zur Verschönerung des Ehebruchs war und die Geschichte der Titanic dabei zu kurz kam.

Bald darauf kam der nächste Film, in der eine Frau mehrmals ihren Ehemann hintergeht und der sich „die untreue Frau“ nannte auf die Leinwand.  Dieser Film versuchte dem Zuschauer ebenso einzuflößen, dass  Betrug und Hintergehen des Ehepartners  etwas ganz normales  und rechtfertigbar sei.

Am Ende dieses Filmes verzeiht der Ehemann seiner Frau, die ihn betrogen hat und lässt den Zuschauer mit zahlreichen offenen Fragen zurück.

Die Filmemacher von Hollywood führen das Betrügen in der Ehe nicht nur in Liebesfilmen  oder Melodramas vor Augen, sondern pflegen dies auch in Action-Filmen und Komödien zu tun.

Filme wie the departed (deutscher Titel: Unter Feinden) und No strings attached ( Freundschaft Plus)  versuchen deutlich das Hintergehen des Ehepartners als etwas normales zu akzeptieren.

Auch wird in diesen Filmen neben Zurschaustellung von moralischer Abwegigkeit oder  deren Verschönerung versucht, Wörtern eine andere Bedeutung zu geben. Als Beispiel können die Filme The Losers (die Verlierer) und Original Sin (die Originalsünde) gelten. In dem Film The Losers ist dauernd von Liebe die Rede, während es sich um Betrug handelt. Und in dem Film Original Sin haben wir es mit einem Ehebetrug zu tun und als der Ehemann von der Vergangenheit seiner Frau erfährt,  gibt er sich mit ihrem  Verhalten  zufrieden und unterstützt sie so gar darin.

Hollywood hat neben allen Verstößen gegen die Traditionen und die menschliche Natur und Moral  seit Jahren versucht, Dinge in die Kultur der Menschen einzuschleusen, die absolut gegen deren Überzeugungen verstoßen. Zum Beispiel  die amoralische Beziehung zwischen Personen, die eng miteinander verwandt sind.  Wir sehen in Hollywoodfilmen Beispiele dafür.

In dem Film „Damage“ (Verhängnis) ist man bestrebt,  eine solche Beziehung in ein schönes Licht zu rücken  und emotionell als gerechtfertigt zu erklären.

Ein weiteres Beispiel für den Bruch mit Sittenregeln, den Hollywood begeht, ist  die Verbreitung von Homosexualität.  Das Thema der Verbreitung ungehinderter Beziehung zwischen Homosexuellen ist nicht nur auf öffentlichen Tribünen zu hören und es werden nicht nur Gesetze dafür aufgestellt, sondern die Homosexualität wird von Hollywood nahezu propagiert.

Damit hat Oliver Stone ernsthaft im Jahre 1991 mit dem Film the doors  begonnen.   Dieser Film handelt von einem berühmten Rocksänger, der jede Art von unmoralischem und abwegigem Verhalten an den Tag legt.

In diesem Film wird er als Rockidol dargestellt, ein Idol, dass ständig aus der Rolle fällt.  Es wird versucht die Lebensweise diesen heruntergekommenen Menschen  so darzustellen, als wäre sie für ein kreatives Künstlerleben notwendig.

Nach diesem Film haben die Medien  Verteidiger der Homosexuellen eingeladen, damit sie ihre Meinung äußern und diese abwegige Tendenz unter der Bevölkerung als natürlich vorstellen.

Noch umfassender hat  Hollywood diese Leute 2008 mit der Produktion des Filmes „Milk“ unterstützt. Im Rahmen einer wahren Geschichte wird das Leben einer Person namens Milk dargestellt. Mit Hilfe der Homosexuellen wird Milk sogar erfolgreich auf politischem Gebiet tätig.   Natürlich sind auch Filme wie Brokeback Mountain und Black Swan (der Schwarze Schwan)  in dieses Genre einzuordnen.

Auch wird der Drogenkonsum ausgiebig im Hollywood-Kino vor Augen geführt, ebenso wie risikoreiches Verhalten, welches Aids verursachen kann.  Die Filmproduzenten in Hollywood geben nicht auf die weltweite Protestwelle gegen diese dekadenten Filme acht.

Aber Hollywood ist auch selber  ein krankes System. Es gibt Verbindungen mit der Drogenmafia und den Frauenschmugglerbanden und enge Beziehungen zu dem politischen Apparat in den USA.  Hollywood löst nicht nur Amoral in der eigenen Gesellschaft und anderen Ländern aus, sondern seine Leute sind ebenfalls von der Amoral betroffen.  Viele der Schauspieler haben sich bei Dreharbeiten für schmutzige Filme mit HIV infiziert und einige bekannte Hollywood-Größen sind bereits an Aids gestorben.

Stephanie Coontz, die amerikanische Historikerin, die sich mit Familienfragen beschäftigt, sagt: „Hollywood ist nun in der Lage, positive Filme über die Beziehungen zwischen Menschen mit abwegigen Ansichten auf die Leinwand zu bringen. Dabei haben  diese Leute große Probleme. Wenn das so weiter geht, wird eine weitgehende Bewegung in der Kultur in Gang gesetzt, von deren Folgen alle erfasst werden.“

Frau Coontz weist auf eine wichtige Gefahr hin, vor der viele Medienfachleute warnen.

Die Propaganda, welche Hollywood attraktiv gegen die menschliche Kultur betreibt, hat in Wahrheit zu einer Änderung des Modells für zwischenmenschliche Beziehungen und zur Unzucht geführt.

Wir sehen, dass Hollywoodfilme ungehindert in aller Welt gezeigt  und zum Teil von Kindern und Heranwachsenden gesehen werden, wodurch diese  zweifelsohne in einen Konflikt mit ihrer eigenen Kultur geraten.

Jeffrey Kahner der für die Zeitung World Tribune schreibt ist der Meinung: „Es scheint, dass wir zu den Zuständen zurückkehren, die am Ende des Römischen Reiches herrschten, nämlich die Ära der Korruption, des moralischen Verfalls, der Genusssucht und der Abnahme  spiritueller Überzeugungen.“

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren