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Die Islamische Zivilisation und Kultur um Laufe der Geschichte Teil 38   Eines der Wissensbereiche der Menschheit, für die sich die Muslime eingesetzt haben, war die Geografie. Vor Beginn des Islams hat es geografisches Wissen unter den Arabern gegeben. Dieses bestand aus traditionellen Vorstellungen und der Kenntnis von Ortsnamen auf der Arabischen Halbinsel und in Nachbargebieten. Die vorislamischen Araber besaßen auch gute Kenntnisse über die Windverhältnisse
Wir haben bereits über mehrere Methoden der Geschichtsschreibung unter den Muslimen berichtet. Zum Beispiel wurde bei einer Methodik nach dem Stammbaum und Familiengeschichte geordnet und bei einer anderen Methodik nach Klassifizierung von wichtigen Gesellschaftsklassen. Wir hatten Hischam Kalbi, Al Balazuri und Waqidi als Vertreter dieser Methoden vorgestellt. Doch die Muslimen wandten noch andere Methoden der Geschichtsschreibung an.
Wir haben bereits einige Methoden der Geschichtsschreibung, welche die Muslime anwandten und einige bekannte Vertreter dieses Gebietes wie Ibn Athir, Mas`udi und Yaqubi vorgestellt. In diesem Teil werden wir das Thema fortführen.Eine weitere Form der Geschichtsschreibung der Muslime beruht auf dem Wissen über
Wir stellen heute weitere Historiker der Islamischen Zivilisationsepoche vor.  Die muslimischen Historiker haben verschiedene Methoden zur Beschreibung der Geschichte verwandt.  Eine Methodik , die im dritten 3. Jahrhundert nach der Hidschra (9. Jahrhundert nach Christus) üblich wurde und als Neuerung begrüßt wurde, bestand in der Beschreibung der Ereignisse in chronologischer Anordnung. Dies war insoweit ein Fortschritt als zuvor
In diesem Beitrag wollen wir über die Islamische Geschichtsbeschreibung sprechen. In der vorislamischen Geschichte der Araber, die Zeit der Unwissenheit genannt wird, lassen sich keine zuverlässigen Dokumente darüber finden, ob die Geschichtsschreibung von Bedeutung war.  Es gab jedoch eine mündliche Überlieferung die sich Aiyam ul Arab – „Die Zeit der Araber“ nannte und von einer Generation auf die andere übertragen wurde.
  Nachdem wir eine Reihe islamischer Philosophen aus der Islamischen Zivilisationsära vorgestellt haben, möchten wir heute über muslimische Gelehrte sprechen, die in der Logik, welche sowohl eine Disziplin der Philosophie als auch der Mathematik ist,  einen Beitrag zu dieser Zivilisation beitrugen.
Zwei weitere bekannte iranische Philosophen aus der Islamischen Zivilisationsära  sind Mirdamad und sein Schüler Mulla Sadra. Mirschams-ud din Mir Mohammad Baqer Esterabadi, bekannt als Mirdamad ist ein bekanntes Gesicht der Philosophie, Scholastik und des Religionsrechts der Islamischen Welt . Er hat zur Zeit der Saffawiden gelebt und kam circa 1020 nach der Hidschra (gegen Beginn des 17. Jahrhunderts) im iranischen Isfahan auf die Welt. Es ist unter anderem auch ihm zu verdanken,
Im Gegensatz zur Maschai-Philosophie, d.h. der peripathetischen Philosophie, die nur auf  Beweisführung und Rationalität basiert, stützt sich die Philosophie der Erleuchtung – die Ischraq-Philosophie auch noch auf innere Erfahrungen. Der Bahnbrecher für diese Philosophie war in der Islamischen Welt Mohammad Suhrawardi. Wir möchten ihn und seine Ansichten heute vorstellen.Suhrawardi - eigentlich Abul Fath Schihabuddin Yahya as-Suhrawardi - kam 1153 n. Christus  (549 nach der Hidschra) in dem Dorf Suhraward nahe Sandschan, Norwestiran,  auf die Welt. Er studierte in Maragheh und Isfahan und schloss  mit dem Gedankengut von Abu Ali Sina (Avicenna) Bekanntschaft. Suhrawardi, der auch Scheich Ischraq (Meister der Erleuchtung) genannt wird,