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  Sie erinnern sich: Früher trugen die  Erzählmeister in Kaffeestuben und auf anderen öffentlichen Plätzen für die Allgemeinheit Geschichten  vor und jeder von diesen Naqal spezialisierte sich auf eine bestimmte Art von Erzählungen: der eine auf den Schah Nameh von Ferdausi mit seinen Heldengeschichten  und ein anderer auf romantische Geschichten.
  Wir setzen auch in diesem Beitrag zunächst unsere Ausführungen über die Erzählkunst fort. Wie gesagt trat ein Erzähler (Naqal genannt) auf öffentlichen Plätzen oder in Kaffeestuben auf und trug nationale Epen vor.
   Auch diesmal sprechen wir wieder als erstes über die iranische Erzählkunst und dann folgt die Fortsetzung der Geschichte von den vier jungen Wanderern und ihren Abenteuern. 
Sie haben erfahren, dass es im alten Iran Leute gab, die sich mit dem Vortrag von Geschichten ihr täglich Brot verdienten und dass solche Erzähler –Naqal genannt, praktisch  die Traditionen eines Volkes wahrten.
Wir sagten dass, es in der Antike  die sogenannten Gusan gab, die zu Hofe und unter dem Volke Folklore-Geschichten in Begleitung von Musik vortrugen. 
Donnerstag, 30 April 2015 02:15

Volkstümliche Erzählungen aus dem Iran (49)

  Im Rahmen unserer Ausführungen über die Folklore besprechen wir gerade wie Sie wissen, die Erzählkunst. Im Iran hat es die Erzählkunst schon in sehr alten Zeiten gegeben.
   Wir setzen als erstes unsere Ausführungen über die Erzählkunst fort und bringen anschließend den letzten Teil aus dem iranischen Märchen von „Dschuzar und der Schamardal-Schatz.“
Donnerstag, 09 April 2015 04:11

Volkstümliche Erzählungen aus dem Iran (47)

Wie bereits gesagt, haben die meisten großen historischen und religiösen Epen bevor sie niedergeschrieben wurden, mündlich existiert haben. Julius Mohl hat daher die mündliche Erzählung von Geschichten als den Ausgangspunkt für die Geschichtsschreibung der Völker betrachtet.