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Dienstag, 16 Februar 2016 19:46

Hörerpostsendung am 14.02.2016

Hörerpostsendung am 14.02.2016
Bismillaher rahmaner rahim   -   Hörertreue und Verbundenheit stehen heute als wichtige Schlagworte für unsere Hörerpostsendung, zu der wir Sie wieder ganz herzlich begrüßen möchten. Und wie kommen Hörertreue und Verbundenheit zum Ausdruck Herr Radschabi?

 

Zum Beispiel so Frau Tschupankare:

"Mit besten Wünschen zum 11.Februar! bei Sonnenschein und Plus 8° C"

heißt es da in der Mail von Paul Gager aus Wien.

Oder wie in dieser Mail:

"Liebe deutsche Redaktion,

gerne sende ich meine freundlichen Grüße und Glückwünsche zum heutigen Jahrestag vom 11. Februar 1979 an die deutsche Redaktion in Teheran.

Mit den besten Wünschen aus dem leider weiterhin ungemütlichen und stürmischen Ottenau, Bernd Seiser"

Vielen Dank unseren Hörern, die an diesen bedeutenden Tag hier bei uns – nämlich den Tag des Sieges der Islamischen Revolution – gedacht haben.

Hörertreue und Verbundenheit stehen auch bei dem nächsten Hörer, der sich zu Wort meldet außer Frage, wenn er auch schon länger als ein Jahr nicht mehr mit uns in Kontakt getreten ist:

"Liebe Freunde in Teheran!

Ja ja, wenn Ihr jetzt schimpft mit mir, so kann ich nichts dagegen sagen. Ihr habt ja recht, weil ich mich so lange, nicht gemeldet habe.

Liebe Freunde, ihr könnt es Euch nicht vorstellen, wie es einem Pensionisten geht – keine Zeit.

Zum Empfang: ganz schlecht. Die Morgensendungen, an manchen Tagen überhaupt nicht zu empfangen, nur Rauschen.

Die Abendsendungen auf, 5900 und 7425, wenn ich Glück habe – mehr recht, als schlecht. Warum?, ich habe keine Antwort. Das war früher nicht so, da war der Empfang gut.

Liebes Team, ich wünsche Euch eine schöne Zeit!

Herzlichen Dank, für Eure Mühe!!! Euer Hörer, Hans Zmaritz"

Mit einem verschmitzt lächelnden Smilie-Symbol hat uns der gute Herr Zmaritz zu verstehen gegeben, dass er nun im Ruhestand keine Zeit hat. Wir wissen wie es gemeint ist, und sehen es ihm nach. Wichtig ist, dass er noch am Empfänger ist und wir freuen uns über sein Lebenszeichen. Danke für die Hörertreue und schade, dass es mit dem Empfang nicht so klappt bei Ihnen. Ihr Landsmann in Wien, der Gager Paul, der bestätigt uns für die 5900 und auch die Morgensendungen SINPO-Werte von ausschließlich 4!

Und auch Ihre Landsleute die Harings in Kapfenberg haben uns am 11. Februar Werte von 4 bestätigt:

"Liebe Damen und Herren der Stimme der Islamischen Republik Iran!

Wir hoffen, es geht Ihnen ALLEN GUT? Möchten Ihnen auch für den Monat Februar 2016 einen Empfangsbericht zusenden. Ich möchte in diesem Jahr wenn möglich monatlich einen Empfangsbericht an IRIB senden, dann müsste es doch mal klappen...!

Hier der Empfangsbericht vom 10.02.2016. Über die 5900 kHz SIO 4-4-4, sehr guter Empfang.

Wiederum war das Programm von IRIB sehr interessant und aufschlussreich! 

Alles Gute, liebe Grüße aus Österreich, Heinz und Felicitas Haring" 

Liebe Harings vielen Dank und wir drücken die Daumen, dass unsere QSL-Karten in diesem Jahr wieder bei Ihnen ankommen.

Hörertreue und Verbundenheit sind auch bei dem folgenden langjährigen Hörerfreund keine Frage:

"Hallo nach Teheran,

ich bin schon wieder überfällig, aber zuletzt hatte ich mit der lieben Gesundheit so meine Probleme, da blieb die Korres-pondenz mit den Rundfunksendern etwas liegen.

Der Empfang ist hier in Grafing so mittelmäßig, mehr als Brauchbarkeit 3 ist nicht drin. Das wird sich wohl bis zur Zeitumstellung an Ostern nicht mehr ändern. Es reicht immerhin zum Zuhören.

Letzte Woche habe ich zum ersten Mal seit langem wieder einen Leserbrief an meine Tageszeitung geschrieben. Ein anderer Leser hatte sich zum Treffen zwischen "zwei bedeutenden religiösen Würdenträgern", dem Papst und dem Präsidenten Irans, geäußert. Es sei ein Zeichen der Hoffnung, dass sich der Papst mit "dem Ajatollah" getroffen habe. Ich habe mir daraufhin erlaubt darauf hinzuweisen, dass Präsident Rohani gar kein Ajatollah ist. Religiöses Oberhaupt der Islamischen Republik Iran wäre Ajatollah Khamenei. Dessen Standpunkte zur aktuellen Weltlage könne man in seinen zwei Briefen an die jungen Menschen in den westlichen Ländern auf der Seite "german.irib.ir" nachlesen.

Sollte sich also tatsächlich jemand mit Bezug auf einen Leserbrief im Münchner Merkur bei Ihnen melden, dann habe ich das verbrochen...

Das Wetter bei uns ist ziemlich wechselhaft, mal ein paar Tage Winter, dann wieder Frühling, meist aber irgendwas undefinierbares dazwischen. Der richtige Winter kommt wohl doch erst zu Ostern.

Herr Schubert schreibt weiter: Das Flüchtlingsthema ist derzeit auch bei uns in Grafing wieder sehr aktuell, ein ortsansässiger Geschäftsmann wollte eine Unterkunft bauen, wurde dafür aber heftig angegriffen. Nun baut er nicht, weil er Angst hat viele Kunden zu verlieren. Dafür soll es einen Neubau am Stadtrand geben, damit würde sich die Zahl der Asylbewerber in unserer Stadt verdoppeln. Wer sich um die Leute kümmern soll weiß noch keiner. Und in Syrien ist von Frieden weit und breit nichts zu sehen. Das wird wieder ein schwieriges Jahr. Wenn ich am Wochenende von Oberaudorf zurück nach Grafing fahre ist der Schlussteil des Zuges immer tabu, weil dort Flüchtlinge unter Bewachung der Bundespolizei sitzen, die immer "schubweise" von Kufstein nach Rosenheim gebracht werden zur Registrierung.

Aber das mal kurz für heute.

Liebe Grüße wie immer von Werner Schubert mit Molly und Speedy (ich denke an das Foto - versprochen!)"

 

Herr Schubert hat vielerlei Themen angesprochen in seiner Mail, für die wir ihm zunächst danken möchten. Zum Thema "Treffen von zwei religiösen Würdenträgern" ist zu sagen, dass Herr Schubert recht hat.

Unser Präsident Hassan Rohani ist kein Ayatollah, aber er ist auch ein schiitischer Rechtsgelehrter, also ein Mudschtahid, und er trägt den Titel Hodschatoleslam.

Danke Herr Schubert, dass Sie sich für die Aufklärung des Fehlers eingesetzt haben, hoffentlich werden viele Leute dadurch informiert.

Bevor wir nun mit Ihren Zuschriften weitermachen liebe Hörerfreunde, hier erst einmal unser heutiges Musikstück. 

Hörertreue und Verbundenheit stehen auch bei unsrer Hörerin Martina Pohl an vorderster Stelle, das zeigen ihre regelmäßigen Empfangsberichte, die zumeist auch SINPO-Werte von 4 und 5 bestätigen, sowohl beim Morgen- als auch Abendempfang. Wir danken Frau Pohl herzlich für alle Bestätigungen. Heute wollen wir auch Ihre aktuellen Zeilen zur Flüchtlingsproblematik, die ja schon von Herrn Schubert angesprochen wurde, vorlesen:

"Liebe Redaktion von IRIB,

man schätzt, dass sich weltweit mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht befinden. Viele Länder sind im Kriegszustand. Völkermorde, bewaffnete Konflikte, Hungersnöte oder Vertreibungen zwingen die Menschen dazu ihr Land oder Gebiet zu verlassen. Man könnte die Liste noch beliebig fortführen. Leidtragende der ganzen Misere sind besonders die Kinder, welche unter diesen Umständen mit psychischen und physischen Belastungen zu kämpfen haben. Oft werden Kinder, bedingt durch Kriegsgeschehnisse, von den Eltern getrennt. Der Einsatz als Kindersoldat folgt in diesen Fällen recht häufig. Dazu zählen auch Missbrauch, Kinderhandel und Ausbeutung. In den Schlagzeilen spiegelte sich dieser Tage die Besorgnis um tausende verschwundene unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wieder. Viele dieser Teenager sollen unter 10 Jahre alt sein. Die Gefahr ist groß, dass diese Kinder in die Hände der falschen Leute geraten. Personen, welche jetzt als Schlepper tätig sind, haben nicht selten ihr Geld zuvor mit Menschenhandel verdient. Man hofft aber auch, dass sich eventuell noch viele dieser Kinder bei Verwandten aufhalten könnten.

Viele Grüße von Eurer Hörerin Martina"

Es ist ein wirklich bewegendes Thema, das unsere Hörerfreunde angesprochen haben, und über dessen Lösung sich viele Menschen die Köpfe zerbrechen und das große Konflikte vor allem auch in den westlichen Gesellschaften auslöst. Möge das Leid so vieler Menschen bald ein gutes Ende finden.

Hörertreue und Verbundenheit stehen auch bei den Hörerfreunden, die Ihre Zeilen an die IRIB-Zweigstelle nach Berlin geschickt haben außer Frage. Wenn auch die Abstände mal länger sind, so hat es dieses Mal kein Jahr gedauert, bis eine weitere Zuschrift aus Frankfurt kam von Stefan Schliephacke, das freut uns. Sein neuer Brief wurde dieses Mal schon nach einem halben Jahr aufgesetzt:

"Frankfurt, 10.1.2016

Sehr geehrte Damen und Herren, seit einigen Tagen bin ich wieder zurück von meiner kleinen Urlaubsreise in den Norden Dänemarks und möchte mich gerne nach längerer Zeit wieder einmal bei Ihnen melden. Ich bin immer froh, wenn Urlaubszeit ist, denn dann habe ich genügend Zeit Ihre Sendungen in Ruhe zu verfolgen. Dort in Dänemark bei "DX183" stehen ja auch ausreichend lange und in die richtige Richtung gespannte Antennen zur Verfügung und der Empfang ist dadurch in der grossen Regel gut bis sehr gut, was das Hörvergnügen natürlich zusätzlich positiv beeinflusst.

Hier in Deutschland verbleibt die Nachrichtenlage leider weiterhin oft einseitig, sodass ich gerne Ihre Berichterstattung verfolge und sich dadurch mein Blickwinkel auf die Welt und was alles geschieht immer weiter verbreitern kann. Mit grossem Interesse habe ich z.B. Ihren Bericht über die "Einheit der Muslime" verfolgt und lernen können, dass bereits Ayatollah Khomeini auf die Wichtigkeit der Überwindung vermeintlicher Widersprüche zwischen den einzelnen Religionsschulen – die ja vom sog. "Westen" auch gerne geschürt werden – verwiesen hat, vielen  Dank hierfür. Natürlich sind aber weiterhin auch alle anderen Nachrichten und Berichte von mir gerne gehört und speziell die täglich ausgestrahlten Interviews vermitteln mir viele neue und interessante Sichtweisen auf die aktuellen Problemlagen hier und im Nahen Osten in dieser ja leider unruhigen Zeit.

Wie immer füge ich einige Empfangsberichte über die deutschsprachigen Sendungen bei.

Damit schliesse ich für heute, und wünsche Ihnen und der gesamten deutschsprachigen Redaktion viel Erfolg mit der Rundfunkarbeit im neuen Jahr 2016!

Mit vielen herzlichen Grüßen an die deutschsprachige Redaktion von IRIB, verabschiedet sich Ihr Stefan Schliephacke"

Danke, das Sie unsere Arbeit zu schätzen wissen. Danke auch für die Empfangsberichte und die Hörertreue lieber Herr Schliephacke!

Am 19. Januar ist eine Postkarte in unserem Berliner Büro eingegangen, die Empfangsberichte vom 16. und 17. Januar enthielt, und zwar hat Helmut Schafheitle uns da über die Abendfrequenz 5900 kHz empfangen mit SINPO-Werten von 3 und 2, ähnliche Werte hatte er dann auch am nächsten Vormittag über die 15715 und die 17690, an dem er über Schneefall und -3 °Celsius am Empfangsort in Singen berichtete. Dazu schrieb er:

"Sehr geehrtes Redaktionsteam,

nun freue ich mich darüber, dass es nun statt der Sanktionen wieder eine Dialogbereitschaft gibt. Wir brauchen doch statt der Kriege die Völkerfreundschaft, Brüderlichkeit und Barmherzigkeit.

Der Empfang Ihrer deutschsprachigen Sendungen ist ziemlich wechselhaft, was auch den KW-Ausbreitungsbedingungen entspricht. Erschwerend kommt hier hinzu, dass es netzbezogenes Internet gibt und TV-Geräte mit erheblichen Störstrahlungen in dichtbesiedelten Gegenden. Unabhängig von Welt-anschauungen, die es zu respektieren gilt, wünsche ich uns allen eine gute Zukunft, in der auch den künftigen Generationen brauchbare Lebensmöglichkeiten angeboten werden können. Um das zu erreichen, muss global auch auf einen Wachstumswahn verzichtet werden (Klimawandel/ Ressourcen).

Mit freundschaftlichen und herzlichen Grüßen

Helmut Schafheitle"

Lieber Herr Schafheitle, danke für Ihre Zeilen. Wir wissen es zu schätzen, dass Sie trotz mancher gesundheitlicher Probleme ihre lesens- und hörenswerten Ansichten zu Papier bringen, und wir sie in der Hörerpostsendung vorlesen dürfen.

Zum Abschluß wollen wir heute noch den Weltradiotag erwähnen, der ja gestern war, und auf den uns Hemant Kumar, der Präsident von einem Radiohörerclub im Distrikt Bhagalpur, im nordostindischen Bundesstaat Bihar, hingewiesen hat.

Die UNESCO hat auf ihrer 36. Generalkonferenz im November 2011 die Einrichtung des Weltradiotags am 13. Februar beschlossen, um auf die wichtige Bedeutung dieses Mediums aufmerksam zu machen. Die Idee zum Weltradiotag kam von der Academia Espanola de la Radio, also der spanischen Radioakademie.

Ohne das Radio wären viele Menschen von Informationen ausgeschlossen, denn lokale Rundfunkstationen sind in abgeschiedenen Regionen oft die einzige Informationsquelle.

Das Radio spielt auch in der Notfallkommunikation und im Katastrophenschutz eine entscheidende Rolle, und ist das Massenmedium mit der größten Hörerschaft weltweit. Gleichzeitig ist es ein sehr kostengünstiges Kommunikationsmittel, deshalb unterstützt die UNESCO im Rahmen ihres internationalen Programms zur Medienförderung (IPDC) den Aufbau von Radiostationen in ländlichen und isolierten Gebieten.

Unabhängige Radiostationen versorgen die Menschen mit Informationen in ihrer lokalen Sprache und ermöglichen es ihnen, an der öffentlichen Diskussion und am demokratischen Meinungsbildungsprozess teilzuhaben.

Auch in der Katastrophenvorsorge ist das Radio eine wichtige Nachrichtenquelle, um die lokale Bevölkerung vor Gefahren zu warnen. Das Radio erfüllt auch einen wichtigen Bildungs-auftrag, zum Beispiel durch spezielle Informationsangebote zur Gesundheitsvorsorge oder als Plattform in der Alphabetisierungsarbeit.

Aufgrund der rasanten Medienentwicklung haben sich die Serviceleistungen des Radios heute jedoch verändert. Breitband, Internet, Handy und Tablet-PC eröffnen neue technische Möglichkeiten für das Radio und bieten einen anderen, modernen Umgang mit dem traditionellen Kommunikationsmittel. Aber diese neuen Formen des Radios sind im Vergleich zum traditionellen Rundfunkempfänger mit Antenne für noch weniger Menschen erschwinglich. Fast eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zum Radio.

Liebe Hörerfreunde in der Runde, bleiben Sie dem Radio und uns treu und verbunden, ganz nach unserem heutigen Motto der Hörerpostsendung.

Bis zum nächsten Mal wünschen wir weiterhin guten oder besseren Empfang  und Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

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