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Dienstag, 09 Februar 2016 07:23

Hörerpostsendung am 07.02.2016

Hörerpostsendung am 07.02.2016
Bismillaher rahmaner rahim   -   Pünktlich zur Stelle – da sind wir wieder liebe Hörerfreunde, Sie können sich auf uns verlassen! Und wir verlassen uns auf Sie! Wir finden das gut, dass wir unseren festen Treffpunkt mit Ihnen haben, an dem uns ein wenig Zeit zugestanden wird, uns auszutauschen.

 

Wenn uns die liebe alte Post nicht im Stich lässt, dann gibt es immer etwas, über das wir berichten können. Mag es das aktuelle Weltgeschehen betreffen oder unseren kleinen persönlichen Hörer-Sender-Kosmos, es gibt immer etwas, über das man reden, berichten und Meinungen austauschen kann.

Dann wollen wir mal beginnen und den zweiten Monat Ihres neuen Jahres begrüßen liebe Freunde von IRIB. Es ist schon unglaublich wie schnell die Zeit vergeht und das große Fest Ihres Jahreskreises scheint schon wieder lange vorbei.

Wie heißt es bei Herrn Hessenbruch zu seinen Januar-Empfangsberichten, für die wir ihm danken:

"Nun ist der 1. Monat des Jahres 2016 vorbei, es ging schnell."

Ja es ging schnell, Sie haben Recht Herr Hessenbruch, unglaublich mit welcher Geschwindigkeit die  Zeit dahinfliegt.

Unser Team will sich heute zunächst noch für weitere schöne Grußkarten zu Weihnachten und gute Wünsche zum neuen Jahr bedanken. Die Absender der neu eingetroffenen Weihnachtspost lauten in alphabetischer Reihenfolge:

Sandro Blatter, Dieter Buchholz, Walter Franz, Stephan Lipsius, Peter Möller, Jutta und Kurt-Jürgen Przystupa, Bernd Riga.

Herrn Blatter danken wir für die Mühe mit der schönen Karte, die er mit eigenen Fotos aus seiner Region geschmückt hat. Darauf sind winterliche Szenen wie zum Beispiel von einem teilweise vereisten Gewässer, oder ein Fischreiher zu sehen.

Und Herr Przystupa hat uns noch eine Spruchkarte dazu gelegt, auf der steht:

"Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein."

Vielen Dank, ein Spruch, über den es sich nachzudenken lohnt.

Hörerfreund Walter Franz schrieb noch zu seinen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen:

"Vielen Dank für die liebevoll aufgearbeiteten Sendungen. Ich hoffe, dass das so noch einige Zeit geht. Danke."

Wir hoffen es auch lieber Herr Franz und grüßen freundlich nach Pößneck.

Wir bedanken uns auch bei allen, die der Weihnachtspost noch Empfangsberichte beigefügt haben, und unserem werten Hörerfreund Helmut Matt danken wir für sein Usbekistan-Buch. Wir freuen uns, dass dieses "Freundschaftsexemplar" heil bei uns angekommen ist.

Vor kurzem schrieb ein Hörerfreund etwas zu den schriftstellerischen Aktivitäten von Helmut Matt:

"Hörer Helmut Matt berichtete über seinen neuen KW-Empfänger und über seine Bücher. Leider ist jetzt sein Usbekistan-Buch nicht wirklich interessant für mich, aber ein Buch über den Iran, da wär ich dann gerne dabei, bzw. Leser. Mal sehen, wann er das verwirklichen kann."

Lieber Herr Matt sehen Sie dies als einen Ansporn und sehen Sie uns auch hinter den Wünschen dieses Hobbykollegen.

In der zuletzt eingegangenen Weihnachtspost tauchte auch die Frage auf, ob man denn auch persönliche Zeilen und Erklärungen schreiben kann, die nicht in der Sendung vorgelesen werden. Dazu können wir nur antworten: Natürlich, das geht immer.

Wichtig ist nur, dass Sie dazu schreiben, wenn Sie nicht möchten, dass es in der Sendung vorgelesen wird, denn wirnehmen in der Regel an, dass die Inhalte der Post, die uns erreicht, bei "Wir und unsere Hörer" verwendet werden können.

Auch bei den Angaben von Namen und Wohnort ist das so, deshalb nochmal ein genereller Aufruf an Sie liebe Hörerfreunde: Teilen Sie uns bitte immer mit, wenn etwas nicht veröffentlicht werden soll, denn heutzutage gehen ja alle Informationen durch das Internet ganz schnell um die Welt.

Für unser heutiges Musikstück haben wir damit aber kein  Problem, ganz im Gegenteil. Da wir uns ja in der Fadschr-Dekade befinden, also in der Zeit, in der die Islamische Revolution in Iran 1979 ihren Siegeszug angetreten hat, spielen wir heute unser Musikstück mit Bezug zu diesem großen Ereignis. 

Im 37. Jahr nach der Islamischen Revolution wurde in der iranischen Geschichte ein weiterer Meilenstein gelegt. Das Ergebnis der 12-jährigen, zumeist zähen Verhandlungen Irans mit den UN-Vetomächten, Deutschland und der EU, mündete am 16. Januar 2016 in der Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen Iran, weil Iran die Auflagen des Gemeinsamen umfassenden Aktionsplans mit der G5+1 erfüllt hatte.

Natürlich haben wir zu diesem Thema auch einige Hörerstimmen, die wir heute gerne vorlesen wollen.

Unser regelmäßig Empfangsberichte verfassender Hörerfreund Alfred Albrecht schrieb:

"Liebe Redaktion, 
ich habe gerne vernommen, dass die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben wurden. Die wirtschaftlichen Interessen sind nun sowohl auf Seiten vieler Länder als auch auf Seiten des Iran sehr hoch. Allerdings ist jetzt der Iran noch mehr gefordert, bei der Bewältigung der Krise in Syrien mitzuwirken, damit dort schnellstens Frieden geschaffen und auch die Flüchtlingsfrage zum großen Teil gelöst werden kann. Ich sende Ihnen dazu zwei Berichte unserer Badischen Zeitung zu."

Vielen Dank Herr Albrecht, leider ist die Zeit zu knapp die Artikel vorzulesen, hier nur ihre Titel:
Ende der Iran-Sanktionen: Vertrauen aufbauen

Regime im Iran zeigt erneut Härte.

Von Hörerfreund Walter Franz kamen folgende Worte zum Thema:

"Ich bin sehr erfreut, dass die leidige Atomangelegenheit aus der Welt geschafft, und das Ansehen des Iran wieder zurechtgerückt ist. Nicht nur wir brauchen den Handel mit dem Iran, sondern der Iran braucht auch den Handel mit uns. Darum sollte man sich auch nicht gute Beziehungen kaputt machen."

Hörerfreund Jörg-Clemens Hoffmann nahm in seinem ersten Empfangsbericht im neuen Jahr auch Bezug dazu:

"Neben den ausführlichen Nachrichten hat mich besonders das Interview mit Herrn Hörstel interessiert. Seine Analyse zu den iranisch - saudischen Beziehungen waren für mich sehr detailiert und aufschlussreich.

Da der Iran eine stabilisierende Funktion im Mittleren Osten einnimmt, wäre es überaus wichtig, dass die Spannungen zwischen beiden Ländern nicht weiter eskalieren, so dass die iranische Bevölkerung von den endlich aufgehobenen Wirtschaftssanktionen profitieren können."

In Magdeburg sieht man die USA mit kritischem Blick in diesem Zusammenhang und unser Hörer dort äußerte seine Bedenken folgendermaßen:

"Ob sich die Lage im Iran nun nach Aufhebung der Sanktionen durch die USA verbessert, ist in der Tat eine sehr interessante Frage. Natürlich hoffe ich, dass sich für die iranische Bevölkerung in allen Lebensbereichen eine Verbesserung abzeichnet, selbst bin ich jedoch von den "guten" Absichten der USA gegenüber Iran noch nicht vollends überzeugt.

Das beste Beispiel für die unilateralen Interessen der USA ist der Karibikinselstaat Kuba, über dem seit über 50 Jahren das Damoklesschwert eines US Handels-,Wirtschafts- und Finanz-embargos schwebt.

Zwar gibt es seit einigen Monaten beiderseits Bemühungen der Annährungen, bis jetzt scheint es aber so zu sein, das nur die US-Wirtschaft der Profiteur der neu eingerichteten Freiräume ist. Für die starke und stolze kubanische Bevölkerung hingegen, hat sich nichts zum Positiven verändert. Sie ist es nämlich, die immer noch die Folgen der ungerechtfertigten Repressalien der US-Regierung zu ertragen hat. Es bleibt abzuwarten, ob ein weiterer Ausverkauf des Landes an amerikanische Unternehmen dazu führt, das sich die Lebenssituation der kubanischen Bevölkerung dahingehend verschlechtert, wie es zu vorrevolutionären Zeiten unter Fulgencio Batista der Fall war.

Auch das ungezügelte Verhalten der US-Regierung, den Ölpreis auf dem Weltmarkt weiterhin auf niedrigen Niveau zu halten, um die Wirtschaft ungeliebter Schwellenländer und Staaten wie zum Beispiel Venezuela vollends zu ruinieren, zeigt was die USA unter der Präsidentschaft eines 'Friedensnobelpreisträgers' vom Weltfrieden versteht. Jede Regierung die nicht die Interessen der USA und der US-Wirtschaft vollends unterstützt, muß mit der zwangsweisen Zerstörung des eigenen Wirtschaftssystems und der sozialen Aushungerung der eigenen Landesbevölkerung rechnen.

Auch in der hiesigen Tagespresse zeigten deutsche Unternehmen, unmittelbar nach Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran, was Sie sich unter den zukünftigen Handelsbeziehungen mit dem Iran vorstellen. Primäre Ziele waren dabei eine Befriedigung der eigenen Kapitalgeber und Aktionäre, weniger der iranischen Bevölkerung. Ich sende Ihnen die  Artikel gern (per Post) zu.

Bis demnächst und viele Grüße aus Magdeburg Ihr Stammhörer R.Weiner"

Die kritischen Worte von Herrn Weiner gegenüber den USA, für die wir uns bedanken, spiegeln die Bedenken auch vieler Menschen in Iran und der iranischen Regierung wieder. Das geehrte Revolutionsoberhaupt hat deshalb mehrfach zur Vorsicht und Wachsamkeit, vor allem gegenüber den USA, aufgerufen. Leider werden diejenigen, die skeptisch und um die Werte der Islamischen Revolution besorgt sind, von der westlichen Presse dann gerne als Hardliner bezeichnet und sehr negativ dargestellt.

Worauf es aber den sogenannten Hardlinern in Iran ankommt, dass hat unser IRIB und Iran-Freund Michael in Italien ganz gut auf den Punkt gebracht. Herr Radschabi und ich lesen nun seine Zeilen zu dem bedeutenden Ereignis der Sanktionsaufhebung gemeinsam vor und bedanken uns bei ihm für seine großes Engagement für Iran und seine wohlwollende Stellungnahme:

"Heute ist ein Tag, der wichtig ist für die Führung des Iran und seiner Bevölkerung, zeigt er doch, dass der Iran mit seinem Weg in den vergangenen 40 Jahren richtig lag, nämlich: Seine Werte der Kultur, der Religion und der Traditionen zu festigen und zu vertreten und sich diesbezüglich durch nichts davon abbringen zu lassen. Jeden willkommen zu heissen, der diese Werte achtet und respektiert aber auch jedem, der Vorschriften machen und unsachliche Kritik üben will, die kalte Schulter zu zeigen. Sicherlich haben Imam Ayatollah Khomeni und Imam Ayatollah Khamenei viele Kritiker in der Politik auf den Plan gerufen, weil sie Ihnen einen Spiegel vorgehalten haben, in dem unsere Politiker erkennen mussten, dass das Verhalten des Iran genau dem entspricht, was sie selber gerne hätten, aber durch ihre Politik nie erreichen werden, nämlich der Bevölkerung zu zeigen wie wichtig die Werte Respekt, Toleranz, Humanität, Solidarität und Gleichheit sind.

Das wird auch einigen Leuten im Iran nicht gefallen haben, da man dafür von seinen eigenen Interessen einige hintenanstellen muss und auch Rücksicht nehmen muss, und das fällt leider sehr sehr vielen Menschen schwer und sie suchen Argumente um es auch gar nicht erst zu versuchen.

Ich persönlich bin der Meinung, das Imam Ayatollah Khomenie und Imam Ayatollah Khamenei den richtigen Weg gegangen sind, um den heutigen Tag zu erreichen und der Welt zu zeigen: Der Iran und seine Bevölkerung sind stolz auf ihre Heimat, ihre Traditionen, ihre Kulturen und ihr Leben, sie sind bereit Kompromisse zu machen, wenn dadurch ihre Werte nicht berührt werden, aber sie treffen ihre Entscheidungen selber. Das ist die richtige Einstellung für eine gleichberechtigte Partnerschaft und darauf aufbauend eine gute und effektive Zusammenarbeit auf allen Gebieten.

Natürlich darf jetzt nicht in der Freude die Vorsicht ausser acht gelassen werden, denn wie auch Sie erfahren haben, haben Herr Netanjahu und seine Regierung sofort wieder versucht die Angst zu schüren und dagegen geschimpft, weil in seinem Land die Kritik an ihm wächst, aber auch, weil er um Vormachts-rollen und Gelder fürchtet. Jeder, der sich mit dem Nahen - und Mittleren Osten beschäftigt, wird jetzt erkennen, dass mit dem heutigen Tag die Situation sich verbessert hat, ein guter Partner für den Frieden in der Region bereitsteht, der zuverlässig ist und, das hat er bewiesen, eine zukunfts-orientierte Politik betreiben will. Leider aber gibt es auch hier Zeitungen, z.B. "Bild" die gegen Alles und Jeden wettern, der Israel kritisiert, ich hoffe diese Zeitungen werden im Iran nicht überbewertet. Die westliche Hemisphäre muss nun die nächsten Schritte tun und auf den Iran zugehen, denn dann wird das Jahr 2016 ein sehr erfolgreiches für die Welt-gemeinschaft in Sachen Frieden, Toleranz, Humanität, Respekt und Gleichheit.

Ich habe Bilder gesehen aus dem Iran, dass junge Schüler und Studenten mit freundlichem und glücklichem Lachen auf den Gesichtern und auch Stolz auf das Erreichte zeigte: "Wir sind Iraner, wir lieben unsere Religion und unser Land, wir sind stolz auf unsere Kultur und unsere Werte. Diese wollen wir erhalten und nehmen dafür vieles in Kauf, lassen uns aber nicht unterkriegen und verraten diese Dinge nicht "

Bravo !!!!  Das ist die richtige Einstellung für einen gemeinsamen Weg mit Nationen, die diese Werte respektieren und achten. Nur so werden auch neue Freundschaften entstehen. Ich werde auch weiter alles in meiner Macht stehende tun, um den "wirklichen Iran" hier weiter bekannt zu machen.

Ich freue mich, das 40 Jahre Ungerechtigkeit ein Ende gefunden haben und die iranische Bevölkerung und die Führung des Iran unbeirrt ihren Weg gegangen sind, zeigt es doch, dass die Gerechtigkeit zwar langsam ist, am Ende aber trotzdem siegt.

Mit freundlichem Gruss Michael von der Heyde"

Herzlichen Dank noch einmal an Sie werter Herr von der Heyde, wir sind stolz Sie als unseren Freund zu haben und zu wissen, dass die Gedanken und Werte der Islamischen Revolution auch in der westlichen Welt auf Menschen getroffen sind, die sie verstehen und die helfen diese Werte zu verteidigen. Danke.

In diesem Sinne allen, die es heute wieder einrichten konnten dabei zu sein beim Hörer-Treff von IRIB, ein herzliches DANKESCHÖN und bleiben Sie uns treu bis zum nächsten Mal!

Choda hafez – Gott schütze Sie!

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