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Dienstag, 26 Januar 2016 07:22

Hörerpostsendung am 24.01.2016

Hörerpostsendung am 24.01.2016
Bismillaher rahmaner rahim   -   Die Qual der Wahl – die kennen Sie liebe Hörerfreunde ja sicher auch von vielen Beispielen in Ihrem eigenen Leben. Heute haben wir auch die Qual der Wahl, nämlich aus welcher Abteilung der Postmappe wir heute die Zuschriften herausnehmen sollen, denn sowohl in der Mailabteilung, als auch in der Abteilung "Post aus Berlin" und in der Abteilung "Post nach Teheran", sind Zuschriften eingetroffen.

Natürlich spielen wir mit dem Gedanken uns zunächst der Schneckenpost zuzuwenden, denn die ist ja am längsten unterwegs gewesen.

Ja, sicher ist es richtig, zuerst in diese Abteilung der Postmappe zu schauen, wenn wir dabei dann auch nochmal in die Vorweihnachtszeit zurück müssen. Der sehnlichst erwartete Schnee ist ja auch erst nach Weihnachten eingetroffen, da wollen wir es der Post auch verzeihen und außerdem sind wir es ja seit Jahren gewöhnt, dass unsere gegenseitige Weihnachtspost erst nach den Feiertagen eintrifft.

Aber die Mühe wurde sich gemacht und deshalb soll auch ihre Anerkennung nicht ausbleiben.

Die Eingangsstempel der iranischen Poststelle sind von der letzten Dezemberwoche, aber bei uns auf dem Schreibtisch ist die deutsche Schneckenpost dann erst im neuen Jahr 2016 gelandet.

Fern von Weihnachten beginnen wir mit der Post aus Europas hohem Norden. Ein Empfangsbericht von Hannu Kiiski aus Finnland mit schönen Briefmarken, die typische Landes-eigenheiten wie eine Stabkirche, wogende Getreidefelder und Wälder, Flößer bei der Arbeit, oder auch Vogelbeeren, zeigen. An letzterem Motiv hätte auch unser Waldmeister im Erzgebirge sicher seinen Spaß.

Herr Kiiski hörte uns am 20.11. über die 5900 kHz immerhin mit SINPO-Werten von 4 und 3.

Aus Südschweden kam wieder ein engagierter Brief von den Mosbergs, dessen Thema leider den Rahmen einer Hörerpostsendung bei IRIB sprengt, wir deshalb auch nicht darauf eingehen, weil - wie schon früher auch gesagt - uns die Kompetenz dazu fehlt. Wir danken trotzdem für die Mühe.

Besondere Mühe hat sich auch Andreas Schäfer aus Schwalmtal gemacht, denn er hat seinen Empfangsbericht vom 7.12. sowohl nach Berlin, als auch nach Teheran geschickt. Vielen Dank, wir haben Ihnen schon die erste QSL-Karte zugeschickt Herr Schäfer, sie wird hoffentlich ankommen. Vielen Dank auch für den beigelegten Aufkleber und den Schulferientaschenkalender für 2016.

Die Empfangsberichte die uns Michael Brawanski geschickt hat, sind noch vom ersten Halbjahr 2015 und er schrieb dazu am 2. Juli:

"Liebe Freunde in Teheran,

ich melde mich nach einiger Zeit wieder bei Ihnen, bin zur Zeit wieder auf Sommersaison an der Nordsee arbeiten, was nicht immer einfach ist ihre Sendungen zu hören und zu Papier zu bringen.

Mit freundlichem Gruß Michael Brawanski"

Wir danken ihm auch für die Ansichtskarte "Schöne Nordsee" + zwei Internationale Postwertscheine.

Woran es gelegen hat, dass die Post so lange unterwegs war?

Die Empfangsberichte von Peter Möller und Dieter Buchholz sind zum Glück aktueller, d.h. vom November. Vielen Dank. Auch Hörerfreund Ulrich Wicke hat sich Ende November mit einem Empfangsbericht und folgenden Zeilen gemeldet:

"Liebe Freunde,

Zeit für ein Lebenszeichen von mir. Bedanken muß ich mich noch für die QSL-Karte, die ich bereits vor längerer Zeit von Euch erhalten habe.

Anbei ein neuer Empfangsbericht, und zwar über die Abendsendung auf 5900 kHz. Die internationale Lage mit ihren Krisen und Kriegen eskaliert immer weiter. Das macht den grenzüberschreitenden Rundfunk auf analoger Kurzwelle umso wichtiger. Interessant fand ich den heutigen Beitrag über den Ausbau der Zusammenarbeit des Iran mit Rußland. Die Annäherung zwischen Eurem Land und dem Westen scheint hingegen ins Stocken geraten zu sein, was ich sehr schade finde.
Euer Ulrich W."

Nach der Umsetzung der vereinbarten Aktionen des Atomabkommens wird es sich ja nun auf diesem Gebiet auch ändern lieber Herr Wicke, kommt Zeit kommt Rat. Hoffen wir das Beste für alle Seiten. Dieses Thema wird uns sicher in den nächsten Sendungen noch beschäftigen, denn es gibt schon Hörerpost dazu.

Jetzt aber zur erwähnten Weihnachts-Schneckenpost. Da danken wir mehreren Hörerfreunden für die schönen, jetzt bei uns eingetroffenen Karten. Für gute Wünsche ist es nie zu spät und der erste Monat des neuen Jahres ist ja auch noch nicht um, das heißt das neue Jahr ist noch jung.

"Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr,

wünscht Ihnen Ihr Hörer Bernhard de Bache - 6.12.2015

Ich hoffe meine Post kommt noch pünktlich an."

Die nächste Karte zeigt Weihnachtsgrüße in mehreren Sprachen:

"Hallo liebe IRIB Redaktion,

wünsche dem gesamten IRIB-Team für das kommende Jahr 2016 alles Gute und Gesundheit.

Und, dass es Euch auch noch viele Jahre über Kurzwelle und Internet gibt.

Mit besten Wünschen

Dieter Leupold"

"IRIB Worldservice German Service

Liebes IRIB-Team,

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute und Gottes Segen für das kommende Neue Jahr!

Herzliche Grüße Ihr Fritz Andorf"

"Frohe Weihnachten und viel Glück im Neuen Jahr

Liebe Mitarbeiter des Deutschen Teams,

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016. Hoffentlich bleibt uns das deutsche Programm auf der Kurzwelle noch lange erhalten!

Herzliche Grüße Ihr Hörer aus Großbeeren

Martien Post"

Vielen Dank Ihnen allen liebe Hörerfreunde, dass Sie mit netten Grüßen und guten Wünschen an uns gedacht haben. Wir freuen uns.

Bevor wir noch zu den längeren Zuschriften kommen, erst einmal unser heutiges Musikstück.

Nun wie schon angekündigt zur ausführlicheren Schneckenpost. Dazu gehört die schöne und stilvolle textile Weihnachtskarte von Hörerfreund Michael Lindner, er hat auch noch einen Empfangsbericht und ein Bild mit Enkel Filip beigelegt. Wir haben uns darüber sehr gefreut:

"Liebe Freunde in der deutschen Redaktion!

Wieder sind die Monate viel zu schnell vergangen. Nur noch wenige Wochen trennen uns vom Heiligen Weihnachtsfest und vom Jahreswechsel. Es ist immer eine sehr hektische Zeit, aber auch die Zeit um innezuhalten und über einiges nachzudenken. So denke auch ich nach, über die vielen interessanten, unterhaltsamen und wertvollen Stunden, die ich vor meinem Radioempfänger verbrachte, um Ihre deutschsprachigen Sendungen zu verfolgen. In den vergangenen Monaten und Jahren haben Sie mir viel Freude damit bereitet und dazu beigetragen, dass ich mein Wissen über Land und Leute vertiefen konnte. Dank Ihrer deutschsprachigen Radiosendungen bin ich in der glücklichen Lage, meine wenige Freizeit kurzweilig und sinnvoll zu gestalten. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen.

Radio hören ist für mich absolut lebenswichtig, denn Radio ist Leben pur! Aber ich mache mir auch große Gedanken über die unfassbare Flüchtlingswelle, die mein Heimatland regelrecht überrollt hat. Viele dieser Flüchtlinge werden nach langer Zeit endlich wieder einmal ein friedliches Weihnachten erleben können und gehen mit großen Hoffnungen in das neue Jahr. Weiterhin mache ich mir große Sorgen um den Weltfrieden, da es leider noch viel zu viele Kriege und Konflikte gibt, die eine ernste Bedrohung für die gesamte Menschheit darstellen.

Bleibt also nur zu hoffen, dass der Wunsch nach Frieden, Gesundheit und etwas persönlichem Wohlstand sich für alle Menschen dieser Erde erfüllen möge!

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen erfolgreichen Start in das neue Jahr  2016.

Nochmals vielen Dank für Ihre Kooperation und Ihre Freundschaft, Ihr treuer Hörerfreund Michael Lindner"

Lieber Michael Linder, wir freuen uns, dass unsere Freundschaft auch 2015 fortgesetzt werden konnte und hoffen es geht so weiter im neuen Jahr.

In der Post nach Teheran war auch wieder der Jahresbericht der Winklers aus dem Taunus, die sich zum Ausklang jeden Jahres die Zeit nehmen, die wichtigsten Ereignisse in der Familie festzuhalten, eine schöne Tradition. Zusammen mit einem Empfangsbericht mit sehr guten SINPO-Werten über die 5900 kHz vom 1. Dezember und einem schönen Postkartenbild aus der Zeichenwerkstatt von Frau Christiane Winkler kam alles gut bei uns an. Vielen Dank.

Der Bericht handelt von den Fortschritten der Töchter des Hauses bei ihrem Studium, und dass nun auch "Nesthäkchen Clara" die Schulbank gegen den Hörsaal-Stuhl vertauscht hat. Dadurch ist es bei den Winklers noch ruhiger geworden, und Frau Christiane hat Ihren Abschluss als Seniorenbetreuerin gemacht und ist nun schon bald ein Jahr im neuen Beruf. Unser Hörerfreund Lutz Winkler ist beruflich auch weiter mit seinem Projekt beschäftigt und das Hobby, sprich Funken und Kurzwelle, kommen bei ihm oft zu kurz.

Alles in allem gab es auch in diesem Jahr bei den Winklers eine Menge Ereignisse, die jedoch nicht alle erfreulich waren, wie z.B. ein Hundebiss und ein Diebstahl.

Aber Herr Winkler schreibt:

"Nun am Jahresende können wir aber über das eine oder andere Erlebnis lächeln, und werden die Zeit im Advent und zu Weihnachten genießen.

Ich möchte mich an dieser Stelle für die nette Hörerbetreuung bedanken.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit und einen guten Start in das Jahr 2016.

Ihr Hörer Lutz Winkler."

Liebe Winklers, auch Ihnen einen herzlichen Dank für die Verbundenheit mit unserem Sender im vergangenen Jahr. Mögen Gesundheit und günstige Umstände die Fortsetzung auch in 2016 ermöglichen.

Beruhigend war auch ein weiterer Posteingang in Teheran, nämlich ein wie immer mit viel Mühe handgeschriebener mehrseitiger Brief von unserem lieben Bruder im Islam, Frank-Luqman Bresonik, den Herr Radschabi und ich nun abwechselnd vorlesen werden:

"Gladbeck, 10. November 2015

As salamu alaikum wa rahmatullahi wa brarkatuh!

Meine lieben Geschwister, Freunde von Radio Teheran!

Vor einigen Tagen bin ich aus Bonn am Rhein von meiner Kurzreise, dem sogenannten Trostpflastertrip für den mißglückten Marokko-Urlaub nach Gladbeck zurückgekehrt. Doch unterwegs machte ich einen Zwischenstopp bei Germanwings im Airport von Köln und konnte meine Geldbörse mit komplettem Inhalt, nach langem Kampf um das verlorene Gut, dort in Empfang nehmen.

Damit hatte ich nicht mehr gerechnet, aber Allah hat alles in die richtigen Hände und Wege geleitet.

In Bonn begegnete ich dann auch mehrmals meinem syrischen Bruder und Freund aus Aleppo, der zunächst in der großen Flüchtlingsunterkunft hier in Gladbeck untergebracht war und zwei Monate später nach Bonn verlegt wurde. In Gladbeck hatten wir miteinander guten Kontakt, unternahmen auch außerhalb der Moschee sehr viel, ich zeigte ihm viele der Sehenswürdigkeiten unserer schönen Stadt, wir gingen miteinander spazieren, und kochten syrisches Essen zusammen.

Zwischenzeitlich lehrte ich ihm etwas Deutsch, so dass er schon vieles von meiner Muttersprache in Wort und Schrift umsetzen konnte.

Durch ihn weiß ich, wie die allgemeine politische Lage in Syrien in der Wirklichkeit ist, und er teilte meine Meinung, dass die oftmals unkontrollierte Masseneinwanderung, die hauptsächlich Deutschland und sicherlich Schweden und Österreich genau so betrifft, die USA und Europa zu verantworten haben, denn sie unterstützen militärische Orgnisationen in dem sie sie aufrüsten und anschließend letztendlich wieder bekämpfen. Somit machen sie sich in doppelter Art und Weise ihre Kassen voll. Deutschland nimmt diesbezüglich eine Vorreiterrolle ein. Amerikas Ziel ist es meiner Meinung nach, Europa, die arabische Welt und Rußland zu schwächen, damit sich das Weiße Haus in seiner Weltmachtposition noch mehr als zuvor behaupten kann.

Nun weiter mit dem Brief von Herrn Bresonik:

Von meinem syrischen Freund erfuhr ich, dass nur an gewissen Orten Syriens kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden und die mediale Propagandaindustrie Deutschlands die ganze Situation durch Schreckensbilder zu verschlimmern versucht.

Damit setzt man sich zum Ziel die bundesdeutschen Bürger in die Irre zu leiten und Mitleid zu erwecken.

Natürlich ist es nicht angenehm in einem Land zu leben in dem Unruhen herrschen, doch eine Flucht nach Europa, meistens aus wirtschaftlichen Gründen, können sich nur oberste Schichten der syrischen Bevölkerung und der anderen Länder leisten und die wirklich Armen bleiben wie so oft auf der Strecke.

Es kann und darf nicht sein, dass Deutschland Millionen von Menschen ins Land läßt und danach nicht mehr weiß wo und wie diese Menschen untergebracht werden sollen.

Deutschland sollte endlich seine Grenzen schließen, damit wir nicht eines Tages Bürgerkriegsunruhen im Land haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit ihrem Tun ein Eigentor geschossen. Aber die bundesdeutschen, gleichgeschalteten Medien, würdigen ihre Politik.

Dieser Zustand wird sicherlich bis zur nächsten Bundestagswahl anhalten, bei der die Menschen dann die CDU, SPD und andere etablierte Parteien abwählen werden.

Inzwischen schließen schon Hotels und entlassen ihre langjährigen Mitarbeiter, nur um dort weitere Flüchtlinge unterzubringen.

Menschen, die eine Wohnung suchen, bekommen keine, da Flüchtlinge eine Vorreiterrolle haben, wie ich am eigenen Leib erleben konnte. Das darf alles nicht sein und diesbezüglich stimmt mir mein syrischer Bruder und Freund zu. Unter den vielen Menschen, die nicht kontolliert ins Land kommen, können sich auch Terroristen befinden, aber das scheint den Machthabern hier im Land wohl egal zu sein. Und dann ist da noch das Verhalten von Katar und Saudi-Arabien, die ihren eigenen Glaubensbrüdern in der derzeitigen Situation keine Aufnahme gewähren.

Mit den einseitigen Berichterstattungen der deutschen Medien über die momentane Flüchtlingsdebatte kann ich nichts anfangen und ich bin froh, dass Radio Teheran in seiner Berichterstattung seine Objektivität bewahrt hat.

Ich hoffe, dass meine Karte aus Bonn Euch erreicht, doch nicht nur diese Stadt besichtigte ich, sondern auch das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf, die Rokkoko Schlösser im schönen Brühl und das hübsche Bad Neuenahr, wie auch die Stadt Köln.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen alles erdenklich Gute, Euer Hörer Frank-Luqman Bresonik"

Anbei ein Empfangsbericht vom 11.11.2015. Über Eure QSL-Karte freue ich mich, Danke!"

Lieber Frank-Luqman, wir haben uns wie gesagt auch sehr gefreut, wieder von Ihnen zu hören. Wir sehen es als gutes Zeichen, dass Sie nicht von Ihrem Vater berichtet haben, und hoffen es geht ihm besser.

Übrigens hat sich jetzt auch unser und Ihr lieber Freund Fazel Mondani mal wieder einmal per Mail bei uns gemeldet und sich auch nach Ihnen erkundigt. Wir werden ihm von Ihrem Brief berichten. Für heute müssen wir leider den Hörerpostkasten schließen und verabschieden uns mit den besten Wünschen für alle in der Hörerrunde.

Freuen wir uns auf ein gesundes Wiederhören in der nächsten Woche.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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