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Samstag, 23 Januar 2016 09:03

Hörerpostsendung am 17.01.2016

Hörerpostsendung am 17.01.2016
Bismillaher rahmaner rahim   -   Schon das dritte Mal im neuen Jahr dürfen wir Sie heute wieder herzlich willkommen heißen zum "uns und unseren Hörern" lieb gewordenen Treffen in der Hörerpostrunde.
Das "Neusein" des neuen Jahres verschleißt schon so langsam wieder und die Auswirkungen und Nach-wirkungen der Fest- und Feiertage klingen immer deutlicher ab. Die Situation normalisiert sich also sozusagen wieder.

Leider wird wohl auch der sogenannte Alltagsstress wieder deutlicher bemerkbar. Stellvertretend für sicher viele unter Ihnen liebe Hörerfreunde, hat diese Feststellung auch einer von Ihnen gemacht. Am 4. Januar schrieb er:

"Hallo liebe Redaktion!

Der Alltagsstress im neuen Jahr hat mich schon fast wieder eingeholt.... Trotzdem wollte ich es nicht verpassen, dem gesamten Team von IRIB alles Gute für 2016 !!!! zu wünschen. Vor allem Gesundheit und Frieden in dieser doch sehr unruhigen Zeit.

Vielen Dank für Ihre Kurzwellenausstrahlungen, mögen sie uns noch lange erhalten bleiben.

Ihr Radiofreund Antonio Mateo."

Vielen Dank, dass Sie an uns gedacht haben, lieber Herr Mateo. Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Unsere Hörerfreundin Martina Pohl hat sich da ganz ähnlich geäußert wie Sie:

"Liebe Redaktion von IRIB,

einen Weihnachtsgruß von Überlingen nach Teheran, sowie alles erdenklich Gute für das Neue Jahr 2016, verbunden mit Glück, Wohlergehen, Gesundheit und Frieden, wünschen Martina und Bernd

Bitte bleibt noch lange auf der Kurzwelle bestehen."

Die schöne Weihnachtskarte von Frau Pohl ging zusammen mit 5 handschriftlich angefertigten Empfangsberichten vom Dezember bei unseren Kollegen in Berlin ein. Vielen Dank für alles, Frau Pohl.

Unserem Kollegen in Berlin, Herrn Rahimi, danken wir für die Übersendung der per Scan eingetroffenen Post. Dabei waren auch wieder 5 Empfangsberichte von Hörerfreund Werner Schubert aus Grafing, dieses Mal sind es Berichte vom Dezember. Am 5. und 31. Dezember hörte er uns in Oberaudorf, wo es den besseren Kurzwellenempfang gibt. Am 6. und 27. Dezember hörte er uns in Grafing, dazwischen lag die Weihnachtspause. Ob er wohl wieder der Vanillekipferlbäckerei gefröhnt hat in dieser Zeit? Geschrieben hat er nichts davon, sondern nur:

"Hallo nach Teheran, anbei 5 Berichte vom Dezember, der Empfang ist eher durchschnittlich. Alles Gute für 2016. Ihr Hörer W.Schubert."

Die Berliner Post enthielt auch noch einen Brief vom 3. Januar, von unserem Glaubensbruder M. Kretz, den wir bis auf einige Stellen vorlesen werden. Wir hoffen er kann uns zuhören, denn schreiben sollten wir ihm lieber nicht, dass seine Post angekommen ist, das geht aus seinen Zeilen hervor, die wir nach einer kurzen Musik vorlesen werden.

"Liebe Freunde von IRIB Teheran

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben durch Allah.

Seit einigen Tagen habe ich mein Radio. Doch ich muss vorsichtig sein. In einer Visite habe ich nachgefragt, ob ich Mitglied in einem Hörerverein sein darf. (Dafür muss ich einen Antrag schreiben, der in der Visite besprochen wird.) Die therapeutische Leiterin erkundigte sich sofort nach Afghanistan, Irak, Libanon und dergleichen. Ich sagte, es ist ein gemeinnütziger, in Deutschland eingetragener Verein, der sich für die Völkerverständigung einsetzt. Die Obertherapeutin wollte sich erst einmal beim Staatsschutz erkundigen, in Deutschland gibt es ja so viele eingetragene Vereine.

So muss ich Euch quasi heimlich hören, sonst könnte mein Radio wieder weg sein. Die Morgensendung ist auf 15175 kHz etwas besser zu empfangen als auf der anderen Frequenz. Die Abendsendung auf 5900 kHz ist auch gut. Nur die hauseigenen Störungen durch Kommunikations-/Sicherheitstechnik macht mir zu schaffen, sowie der Stahlbeton. (Antennen außerhalb des Fensters sind verboten.)

So höre ich Euch fast jeden Tag, mal morgens, mal abends.

Leider muss ich Euch bitten mir nichts zuzusenden. Das gibt hier bestimmt Ärger.

Mohammad Abulankabut"

Lieber Herr Kretz, wir wünschen Ihnen gute Besserung und freuen uns, dass Sie nun doch wieder in der Lage sind unsere Sendungen zu hören. Hoffentlich kommt nicht wieder etwas dazwischen und Ihre Situation wird sich weiter normalisieren. Alles Gute und Gottes Segen.

 

Mit Freude dürfen wir auch mitteilen, dass unser guter OM Karl-Heinz Probst wieder in der Lage ist, unsere Sendungen zu hören. Das wissen wir natürlich von Michael Lindner, der schon gleich in der ersten Woche des neuen Jahres nach Dresden gefahren ist, um auch seinen alten Freund zu sehen und zu erfahren ob der von ihm weitergeleitete Weltempfänger nun auch seinen Dienst tut. Sein Bericht hat uns beruhigt, denn ein paar Tage zuvor ging bei uns die Mail von einem Betreuer von Herrn Probst ein, der schrieb unter anderem:

"Der Empfänger, den er kürzlich bekommen hat funktioniert leider nur im UKW-Bereich gut. Leider habe ich keine Ahnung von der Disziplin und weiß nicht, welches Gerät ich ihm beschaffen soll. Vielleicht können Sie mir ja einen Tipp geben?
Ich richte Herrn Probst Ihre Grüße aus!
Vielen Dank für Ihr Bemühen!
Mark Knobloch"

Wie Herr Knobloch schreibt ist er nicht vom Fach, vielleicht wird er aber auch noch ein Kurzwellenfan, denn wir wollen ihm den Kontakt zu Michael Lindner vermitteln. Da wäre es schon möglich, dass der Begeisterungsfunke überspringt.

Nun der Bericht von Michael, der sich am 7. Januar mit seiner Frau Ute spontan zu einem Besuch in Dresden entschlossen hatte:

"Natürlich nutzten wir da gleich die Gelegenheit, um unseren alten Radiofreund Karl-Heinz im Seniorenheim zu besuchen. Er glaubte zu träumen, als wir in seinem Zimmer standen. Er schien bei relativ guter Verfassung zu sein, aber es geht alles sehr, sehr langsam und schwer hören tut er auch. Die Unterhaltung war also nicht ganz einfach, denn ich bin es auch nicht gewöhnt sehr laut zu sprechen! Was den Radioempfänger betrifft, kann ich den Zeilen von Herrn Knobloch nicht ganz zustimmen. Natürlich ist der Empfang auf Kurzwelle in einem so großen Gebäude mit vielen elektrischen Geräten nicht einfach. Dazu kommt noch, dass gegenüber sich der Neustädter Bahnhof befindet, wo alle Zugstrecken elektrifiziert sind. Das alles kann den Empfang mächtig zusetzen. Wenn Herr Knobloch den Empfänger getestet hat, war das garantiert tagsüber im hellen, dann hat er logischer Weise nur Rauschen vernommen. Karl-Heinz berichtete mir aber, dass er IRIB schon öfters sogar mit erstaulicher Qualität auf der 5900 KHz gehört hat. Ein neuer Empfänger wäre, so wie ich das einschätzen kann, total sinnlos. Ich arbeite mit etwas teureren Geräten, aber auch da ist tagsüber nur auf hohen Frequenzen was zu hören. Das 49 bzw. 41 Meterband ist oft total zu. Erst wenn die Dunkelheit eintritt, öffnen sich diese Bänder zum Weitempfang."

Da spricht der Profi, dass kann man merken. Sicher wird es dann auch noch mit der Verständigung zwischen Michael Lindner und dem Betreuer von Herrn Probst klappen.

Bevor wir berichten was Herr Knobloch uns noch mitgeteilt hat, spielen wir erst einmal unser heutiges Musikstück. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung

Jetzt wie gesagt die weitere Mitteilung des Betreuers von Herrn Probst:

"Sehr geehrte Frau Sheikholeslami,
ich betreue Herrn Karl-Heinz Probst in Dresden. Sie hatten freundlicherweise versucht ihm ein Geschenk zu Weihnachten zukommen zu lassen. Leider ist es im deutschen Zoll stecken geblieben. Der Zoll fängt ab und zu Pakete ab um sie zu verzollen, wenn er glaubt das tun zu müssen. Er hat dann Herrn Probst eine Benachrichtigung geschickt, dass das Paket binnen zwei Wochen abzuholen ist. Leider war ich genau in den beiden Wochen nicht im Heim so dass die Frist verstrichen ist. Besser Sie schicken das Paket direkt an mich."

Im Fall von Herrn Probst finden wir es besonders bedauerlich, dass unser kleines Geschenk – eine Tisch- oder Wanduhr in Isfahaner Kunsthandwerk – nicht bei ihm angekommen ist.

Wenn wir Glück haben und das Päckchen zu uns nach Teheran zurückkommt, dann werden wir das nette Angebot von Herrn Knobloch gerne annehmen, und es an seine Adresse schicken. Wir danken für seine Hilfsbereitschaft.

Schlechte Nachrichten zu Beginn des neuen Jahres hatten wir ja, besonders auf internationaler politischer Ebene schon zuhauf, auch unserem Hörerfreund Dieter Feltes machen sie zu schaffen. Er hörte uns am 7.1. über die Morgenfrequenz 15175 mit SINPO-Werten von 3-5-3-4-3 und schrieb:

"Sehr geehrte Damen und Herren!
Ja, das neue Jahr hat bei uns, wie auch in der Türkei wieder schrecklich angefangen. Manchmal weiß ich nicht, wie es weiter gehen soll. Ich kann mir vorstellen, das neben den vielen Flüchtlingen auch viele Menschen in Deutschland stranden, die schlechtes wollen. Das beunruhigt sehr.
Ich hoffe, das Sie nach unseren Festtagen und Jahreswechsel gut in 2016 gelandet sind. Sie werden sicherlich auch manchmal während dieser Tage an die Hörer denken, wie sie die Feste feiern.
Wie sie aus der Vergangenheit  mitbekommen haben, nehme ich nur sehr selten zu politischen Situationen Stellung. Auf der einen Seite verurteile ich die Hinrichtungen in Saudi-Arabien in der vergangenen Zeit, aber auf der anderen Seite sollte der iranische Staat darauf achten, das Botschaften nicht durch Demonstranten angegriffen werden.  Auch hier können Menschen zu Schaden kommen.
Ich wünsche Ihnen nun alles Gute und sende viele Grüße

Ihr Hörer Dieter Feltes"

Vielen Dank Ihnen Herr Feltes für Ihre Mail. Unserer Verbundenheit besonders auch an den großen Feiertagen bei Ihnen in Deutschland können Sie sicher sein. Unseren Nachrichten haben Sie ja vielleicht entnehmen können, dass die Täter des Überfalls auf die saudi-arabische Botschaft in Teheran juristisch verfolgt und bestraft werden.

Nach mehr als zwei Jahren "Ruhepause" hat sich unser treuer Hörerfreund Ronny Weiner aus Magdeburg endlich wieder einmal bei uns gemeldet. Eines der Themen seiner Mail ist ebenso die bersorgniserregende internationale Situation. Hören Sie, was er so alles zu berichten hat:

"Hallo liebe Redaktion von IRIB,

nach viel zu langer Ruhepause wieder einmal ein paar Zeilen von mir. Euer Abendprogramm höre ich täglich, zum Schreiben komme ich allerdings, und das bedauere ich sehr, viel zu selten.

Ja die politische Weltlage hat sich seit meinem letzten Brief an Euch

stark verändert. War es damals noch die internationale Finanzkrise

die die Welt in Atem hielt, so sind es diesmal die Handlungen

des Aggressors Saudi-Arabien gegen den Iran. Es scheint als müsse der Iran erneut als Sündenbock einer verfehlten Politik unter Salman ibn Abd al-Aziz herhalten, der diesen für die wirtschaft-lichen Probleme seines Landes verantworlich machen möchte. Das immer weiter steigende Ansehen des Iran, insbesondere auch nach

der Einigung im Atomkonflikt, scheint für Saudi-Arabien regelrecht unerträglich zu sein.

Dennoch hoffe ich, so Gott will, dass dieser Konflikt mit beträcht-lichem Eskalationspotential friedlich und mit diplomatischen Mitteln gelöst werden kann.

Nun zu der aktuellen Empfangslage. Das Signal der Abendsendung im 49m Band (5900 kHz) kommt praktisch immer mit guter bis sehr guter Signalstärke bei mir in Magdeburg an und kann bereits mit einem kleinen Weltempfänger (Tecsun PL 600) und

integrierter Teleskopantenne störungsfrei aufgenommen werden. Auch fallen mit Beginn der Wintersendeperiode und Umstellung der Aussendung auf 5900 kHz die doch sehr starken

Störungen durch Funkamateure weg (siehe Sommerproblemaktik auf 7200 kHz).

Ich hoffe auf einen weiterhin bestehenden Betrieb Eures Kurzwellensenders mit interessanten Programmen über den Iran und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Euer Stammhörer aus Magdeburg, Deutschland R. Weiner"

Wir freuen uns sehr Herr Weiner, wieder einmal ein Lebenszeichen von Ihnen bekommen zu haben. Ihre Mail stärkt auch unsere Hoffnung, dass viel mehr Leute unsere Sendungen hören, als wir wissen. Das ist die Hauptsache, wenn dem so ist.

Für die besorgniserregende internationale Situation kommen die Hoffnungen, die uns Volker Willschrey seinen 10 neuen Empfangsberichten beigefügt hat gerade recht:

"Für das neue Jahr hoffe ich, dass endlich mal die Vernunft bei den Menschen siegt und die unsinnigen Kriege und Auseinander-setzungen ein Ende finden, bei denen so viele unschuldige Menschen sterben müssen."

Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen lieber Herr Willschrey. Aber wie wir wissen ist das Wort Frieden ja ein viel bemühtes Wort und erscheint heute in noch ungreifbarer Entfernung als zuvor.

In unserer Weihnachtspost an die Hörerfreunde haben wir das Wort Frieden folgendermaßen definiert:

F    –  wie Fortschritt statt Feindschaft

R   –  wie Ruhe statt Rechthaberei

I    –  wie positive Ideen statt falsche Ideologien

E    –   wie Entfaltung statt Entmenschlichung

D   –   wie Dialog statt Divergenz

E   –   Engagement statt Engstirnigkeit

N   –   wie Nachsicht statt Nachlässigkeit

In diesem Sinne verabschieden wir uns heute mit den besten Wünschen für die beginnende Woche und freuen und auf ein gesundes Wiedersehen in der nächsten Hörerrunde.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

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