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Mittwoch, 23 Dezember 2015 14:06

Hörerpostsendung am 20. Dezember 2015

 Hörerpostsendung am 20. Dezember 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -   Es weihnachtet sehr liebe Hörerfreunde, das merken wir auch an der Post, die uns erreicht hat. Vielen Dank. Wir werden heute daraus vorlesen. Zunächst wollen wir aber auf eine interessante Konstellation in diesem Jahr hinweisen, die natürlich auch mit Weihnachten zu tun hat.

 

Konstellation bedeutet frei übersetzt das "Zusammentreffen von Sternen". Ja und in diesem Jahr treffen zwei ganz besondere "Sterne" am 24. Dezember zusammen. Und zwar ist an diesem besonderen Tag in diesem Jahr nicht nur der Geburtstag von Jesus Christus, sondern dieses Jahr fällt auch der Geburtstag von Prophet Mohammad –s.a.-, der nach Überzeugung der sunnitischen Muslime am 12. Tag des islamischen Monats Rabi al-awwal ist, genau auf den 24. Dezember. Die schiitischen Muslime – wie hier bei uns in Iran - feiern den Tag der Geburt Ihres geliebten Propheten aber 5 Tage später, am 17. Rabi al-awwal. In Iran wird zwischen diesen beiden Geburtsdaten des geehrten Propheten die "Woche der Einheit" gefeiert, und verschiedene Veranstaltungen, die sich um die Einigung der islamischen Konfessionen oder Rechtsschulen bemühen, und auch die Feierlichkeiten finden im Laufe dieser Woche statt. Sie werden darüber ja noch in unseren Programmen hören.

Die diesjährige besondere Konstellation findet auch ganz besonders in der heutigen Zeit, wo so viele Muslime als Flüchtlinge nach Europa und Deutschland gekommen sind und weiterhin kommen, an Bedeutung. Sollte dieses Aufeinandertreffen der Geburtstage unserer großen Propheten deshalb nicht auch ein Denkanstoß für alle Christen und Muslimen sein?

Im Koran heisst es in der Sure 5, Vers 82:

"Und du wirst ganz gewiß finden, daß diejenigen, die den Gläubigen in Freundschaft am nächsten stehen, die sind, die sagen: 'Wir sind Christen.' Dies, weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie sich nicht hochmütig verhalten."

 

Und im Matthäus Evangelium Kapitel 25, Vers 35 heißt es:

„Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen"

Zwischen den vielen Empfangsberichten, die vor einiger Zeit von W.K. aus Glinde eingetroffen sind, stand dieser Bibelvers auch:

"Wo ihr einen Fremden aufgenommen habt, da bin ich."

Und unsere Hörerfreunde, die Grüters aus Nordfriesland, haben sich ebenso ganz aktuell zu diesem Thema gemeldet und von der praktischen Umsetzung dieses Bibelwortes berichtet:

 

"Liebes IRIB-Team,

wir senden Euch mal im Anhang ein sehr schönes Gedicht, denn biblischer kann Weihnachten gar nicht sein. An Heiligabend werden immer noch Tausende unterwegs sein und haben keinen warmen Platz erreicht.

Gisela und ich haben seit November die Patenschaft für vier syrische Flüchtlinge übernommen, und wir versuchen mit der Hilfe vieler Dorfbewohner ihren Alltag hier zu gestalten. Die Dankbarkeit und Warmherzigkeit unserer Flüchtlinge entschädigt uns immer wieder für all die Arbeit und wir hoffen so sehr, dass dieser schreckliche Krieg bald zu Ende gehen möge und der IS vernichtet werden könnte. Insha'allah

Mit herzlichen Grüßen

Gisela und Manfred aus Nordfriesland"

 

Ganz herzlichen Dank den Grüters für Ihr Engagement.

 

Nun lesen Herr Radschabi und ich das von den Grüters mitgeschickte Gedicht, dass die Lebens-erfahrungen eines Menschen unserer Zeit wiederspiegelt. Es ist von Dr. Ernst Woll aus Erfurt und trägt den Titel

 

AKTUELLES

 

Im 2. Weltkrieg, den ich erlebte, erfuhr ich wie die Erde weltweit bebte,

die Menschen flüchteten ringsumher teils aus ihrer Heimat, ohne Wiederkehr.

Nun treibt es wieder Menschen fort von ihrem gefährdeten Heimatort,

Weil man heute unbelehrt und ungerührt Krieg an vielen Orten ungehindert führt.

Fluchtdramen, die damit heraufbeschworen, klingen erinnernd in der Veteranen Ohren,

als 1945 Restdeutschland in großer Not Flüchtlingen gezwungen eine Aufnahme bot.

Nicht jeder, der damals in der Heimat geblieben, empfing freundlich die, die daraus vertrieben.

Jedoch die meisten zeigten sich sehr hilfsbereit in dieser für fast alle sehr schweren Zeit.

Nun setzt sich ähnliches schon wieder fort. Es gibt heute manchen überforderten Ort,

wo bisher nach gerechtem Asylverfahren Flüchtlinge stets noch willkommen waren.

Noch sind Flüchtlingsgegner die Minderheit. Viele Menschen sind zu großer Hilfe bereit.

Würden diese aber die Bereitschaft verlieren, könnte das auch zu einer Katastrophe führen.

Gäbe es auf der Welt keine Kriege mehr, manch Flüchtlingsproblem beseitigt wär';

Doch das bleibt eine der größten Illusionen unerfüllt früherer und künftiger Generationen.

Der Mensch kann sich noch so sehr zwingen, es wird ihm durch sein Wesen schwer gelingen,

allem ungesunden Egoismus abzuschwören und nur auf friedliches Miteinander zu hören.

Kriege entstehen und können sich ausdehnen, weil die Waffenindustrien sich Gewinne ersehnen,

die sie in einer friedlichen Welt nie erreichen, sie bleiben deshalb Kriegstreiber ohnegleichen.

So gilt es die Schlussfolgerung zu ziehen: Hilflosen Menschen, die vor Kriegen fliehen,

ist unbedingte Unterstützung zu geben, sie sind einzubinden in unser friedliches Leben.

Doch das Gedicht soll nicht damit enden, es könnte sich nichts zum Guten wenden.

Wenn sich bei allen mehr Vernunft einstellt, hat Frieden eine Chance auf dieser Welt!

 

Bevor wir nun zur schon zu Beginn angekündigten Weihnachtspost kommen, spielen wir erst einmal unser heutiges Musikstück.

Die erste Weihnachtspost, die wir in diesem Jahr per Mail erhielten, war folgende:

"Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten Ihnen, Ihren Familien und Kollegen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest, sowie ein gutes Neues Jahr 2016 wünschen!

Liebe Grüße Heinz und Felicitas Haring, Karpfenberg Österreich"

Auf der Karte von den Harings steht: 'Merry Christmas from Antarktica'

Ob die Harings sich wohl in dieses kalte, schneereiche Gebiet begeben haben, aus Sehnsucht nach einem richtigen Winter?

Beim Anblick der Karte laufen einem gleich Kälteschauer über den Rücken.

Vielen Dank liebe Harings, dass Sie in dieser besonderen Zeit des Jahres wieder an uns gedacht haben, wenn wir hier auch nicht Weihnachten feiern.

 

Unser Hörerfreund Klaus Pfahl hat wohlahnend, dass es auch in diesem Jahr nichts mit weißen Weihnachten wird, bei einem Waldspaziergang die mit Rauhreif bedeckten Bäume und Gräser fotografiert. Auf seiner für uns angefertigten Bildpostkarte steht dann:

"Ihrem Redaktionsteam frohe Weihnachten und ein gutes erfolgreiches neues Jahr!

Mit einem von mir aufgenommenen Foto meiner Heimat bedanke ich mich für die informativen Sendungen und hoffe das wir uns noch lange auf der Kurzwelle begegnen können.

mit den besten Grüßen

Ihr Hörer Klaus Pfahl, Elsnigk"

Alle von Ihnen liebe Hörerfreunde, die Internetanschluß haben, können diese Weihnachtswünsche von Herrn Pfahl, für die wir ihm danken, gerne auf unserer Internet-Kulturseite anschauen.

Auch Hörerfreund Dieter Feltes aus Pyrbaum hat seinem Empfangsbericht vom 2. Dezember Weihnachtswünsche und einige Zeilen zu aktuellen Themen beigefügt:

 "Sehr geehrte Damen und Herren!

Jetzt ist es wieder so weit, das die letzten Tage des Jahres 2015 anbrechen. Leider hat sich viel Schlechtes während des abgelaufenen Jahres ereignet. Ich glaube auch nicht, dass sich in der nächsten Zeit etwas ändern wird. Sehr positiv sehe ich, dass es eine Annäherung zwischen Ihrem Land und dem Westen gibt. Dies sollte auch in anderen Teilen ausgebaut werden. Viele Flüchtlinge aus Ihrem Land kommen zur Zeit auch in Nürnberg (in der Nähe liegt mein Heimatort) an. 
Ich wünsche Ihnen persönlich ein frohes Weihnachtsfest (insofern Sie es zu diesem Zeitpunkt auch feiern) und einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Ihr Hörer Dieter Feltes"

Vielen Dank Herr Feltes, auch für das Bild ihres Weihnachts-baumes im Anhang der Mail.

 

Wie jedes Jahr hat unser muslimischer Hörerfreund Torsten Mustafa Schackert zum Jahresausklang an uns gedacht, und uns eine schöne Weihnachtskarte geschickt. Aus seinen Zeilen, die er seinen guten Wünschen für uns für das neue Jahr beigefügt hat, lesen wir einige Auszüge vor und danken ihm, der uns leider aber gar nicht hören kann.

"Köthen, 5.12.2015

Sehr geehrte iranische Freunde,

ich  kann leider die Radiosender von Iran, Nordkorea, China, Rußland und Weißrusland (Belarus) nicht mehr hören, denn sie werden in Köthen gestört. Und ein Internetcafe gibt es in Köthen auch nicht mehr. Ich muß mir von meinem Vater meinen neuen Laptop (Notebook) geben lassen, damit ich ins Internet kann.

Im Ausland sind die Iraner und die Nordkoreaner meine besten Freunde. .... Mein Weltbild ist jetzt ziemlich gefestigt. Ich bin sicherlich ein Sonderling, da ich noch niemand traf, der das selbe Weltbild hat wie ich. Religiös bin ich ein Schiit, der sich auch mit ein wenig Sufismus beschäftigt. Im sunnitischen Islam gibt es viele gefälschte Hadithe (Überlieferungen), das ist mir jetzt klar. Ich begreife jetzt auch Leute, die Quranisten werden, nur den Quran als Islam gelten lassen.

Über meine persönliche Weltsicht werde ich in einem kommenden Brief noch ausführlicher schreiben. Damit möchte ich erst einmal enden.

In Freundschaft

Torsten Mustafa Schackert"

 

Die Karte von Herrn Schackert ist mit der neuesten Scan-Post aus Berlin eingetroffen und es war außerdem noch eine Weihnachtskarte von OM Andreas Schäfer vom Kurzwellenclub Schwalmtal mit dabei, er wünschte uns "Ein frohes Fest und viel Glück im Neuen Jahr"

Am 7. Dezember hörte uns dieser neue Hörer mit seinem Sony 77 über die Frequenz 7365 kHz – also nahe an unsrer 7425 kHz, und schrieb dazu noch:

"Ich habe gelernt, dass einige Stationen aus verschiedenen Gründen die Empfangsberichte nicht immer bestätigen.

Ich hoffe, dass Sie freundlicherweise meine Beobachtungen bestätigen können. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.

Alles Gute für Sie und Ihr Team

Andreas Schäfer, Schwalmtal"

Wir danken Ihnen Herr Schäfer und werden sicher Ihrem Wunsch nach einer QSL-Karte nachkommen.

Die Mail bzw. der Empfangsbericht eines anderen neuen Hörers liegt schon etwas länger zurück, und zwar stammt sie vom 27. November.

Herr Alessandro Agosta aus Fritzlar, der seinen Empfangsbericht in Englisch verfasste, hörte uns an diesem Tag mit seinem Perseus SDR von 7Uhr 20 bis 8 Uhr über die 15175 kHz, die SINPO-Werte waren bei ihm sehr gut und lagen bei 4-5-4-4-4. Als Beweis hat er seiner Mail auch noch eine Audio-Datei über das Gehörte hinzugefügt.

Seinem Wunsch nach einer QSL-Karte sind wir natürlich nachgekommen.


Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit ist auch wieder die "Reisezeit im Erzgebirge" von unserem lieben Waldmeister Christoph Schmidt eingegangen. Wer darin blättern kann, dem wird es dann erst richtig weihnachtlich ums Herz. Waldmeister Schmidt bestätigt uns auch immer wieder die große Bedeutung dieser Zeit in seiner Heimat:

"Bei uns hier im Bereich ist die Vorweihnachtszeit immer ein Höhepunkt im erzgebirgischen Leben. Neben mir steht die große 4-stöckige Pyramide meiner verstorbenen Frau, mit den Rehen, dem Wald, Förster, Bergaufzug, Engel, Häuser, Schafe usw. usw.."

Aber mit dem so wichtigen Moos für den traditionellen Weihnachtsberg hat es in diesem Jahr wohl Probleme gegeben. Herr Schmidt schreibt:

"Dieses Jahr gab es wegen der absoluten Trockenheit kein Moos, oder in sehr schlechter Qualität."

Und jetzt muss man im Erzgebirge wohl nicht nur auf das Moos sondern auch noch auf den Schnee verzichten, denn das Wetter spielt auch in diesem Jahr wieder "verrückt". Nach frühen Schneefällen im Oktober und Prophezeihungen für einen Jahrhundertwinter, heißt es jetzt vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach

"An weiße Weihnachten ist gar nicht zu denken", und nicht einmal ein Spaziergang in der Sonne sei möglich - zu viele Wolken. "Leider bleibt es unbeständig und meist versinken wir im Dauergrau", sagte eine Wetterexpertin in Offenbach, und auch zum Jahreswechsel soll sich die Wetterlage nicht ändern.

Ob es an Weihnachten  weiß ist oder nicht, dass wird unseren OM Karl-Heinz Probst wohl nicht mehr allzuviel interessieren, denn er ist ja jetzt in einem Pflegeheim und auf den Rollstuhl angewiesen. Wichtig ist aber, dass er nun endlich wieder die Sendungen vom deutschen Programm aus Teheran verfolgen kann. Denn durch die Initiative unseres lieben Michael Lindner, seinem langjährigen Hobbykollegen und Freund, ist ja inzwischen wieder ein Kurzwellenempfänger bei Herrn Probst eingetroffen. Gespendet hat ihn OM Dieter Unger, ein anderer Freund von Herrn Lindner, aus München. Diesen beiden sagen wir herzlichen Dank für ihre Initiative.

 

Bevor wir uns nun von Ihnen verabschieden, wollen wir daran erinnern, dass Montagnacht die längste Nacht des Jahres ist, bei uns hier die Yalada-Nacht genannt. Wir bedanken uns für die Grüße der Grüters aus Nordfriesland zu diesem Anlaß, denn die Yalda-Nacht wird hier ja besonders gefeiert. Sie hören darüber in unseren Sendungen.

So kurz vor Weihnachten, und anlässlich der langen Winternächte wollen wir gerne noch für ein Buch eines Hörerfreundes Werbung machen. Es heißt:

"Usbekistan - Geheimnisvolles Land an der Seidenstraße", und kommt aus der Feder von unserem Hörerfreund Helmut Matt.

Hier einen kleinen Überblick darüber:

"Pulsierendes Leben im modernen Taschkent, mystisch-geheimnisvolle Orte entlang der Seidenstraße, ergreifende Landschaften, liebenswerte Menschen: Die Seidenstraße, einst bedeutender Handelsweg zwischen China und Europa, ist Leitmotiv einer jeden Reise durch Zentralasien – Usbekistan ist der wahrscheinlich faszinierendste Abschnitt dieser historischen Route.
In lebendigen Bildern, amüsanten Anekdoten und spannenden historischen Rückblenden nimmt das Buch seine Leser mit auf eine bewegende Reise in eine Welt voll Licht und Farben – mit Bildern, so malerisch und Geschichten so geheimnisvoll, als tauche man ein in die Poesie der Märchen aus Tausend und einer Nacht."

Das Buch ist im Wiesenburg Verlag erschienen und überall im Buchhandel oder auch im Internet erhältlich.

(die nachfolgende Internetadresse brauchen Sie nicht zu lesen, ist nur für die site. Danke)

http://www.helmutmatt.de/buecher.htm

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Zeit und hoffen, dass unsere Festagspost Sie auch bald erreicht.

Choda hafez – Gott schütze Sie.

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