Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Dienstag, 15 Dezember 2015 11:30

Hörerpostsendung am 13. Dezember 2015

Hörerpostsendung am 13. Dezember 2015
Bismillaher rahmaner rahim   - Wir hoffen, dass die meisten von Ihnen liebe Hörerfreunde trotz aller Vorbereitungen für die bevorstehenden Festtage doch Zeit gefunden haben für "Uns und unsere Hörer".

Und damit herzlich willkommen Ihnen allen in Wuppertal, Ottenau, Remscheid, Gladbeck, Schmitten, Grafing, Überlingen, Ehrenhain, Gera, Schwaig, Emmendingen,  Isny, Hammelburg, Passau,  Leipzig, Mannheim, Duisburg, Gera, Salzburg, Deutschkreuz, Passau, Hamburg, Minsk, in der Schweiz oder in Schweden, und überall sonst, wo Sie liebe Hörerfreunde am Empfänger sitzen.

Herzlich willkommen zur Sendung am zweiten Advent. Das Stichwort Advent hat unser Hörerfreund Bernd Seiser gleich aufgegriffen und zu seiner neuen Serie von Empfangsberichten geschrieben:

"Sehr geehrte Redaktion,

anbei meine Empfangsberichte mit der Bitte um Bestätigung mit einer IRIB QSL-Karte.

Mit freundlichen Adventsgrüßen, Bernd Seiser"

Auch Ihnen einen schönen Advent Herr Seiser.

Herr Seiser hört uns meistens morgens auf der 15175 kHz, die SINPO-Werte sind in der Regel im 3-er oder auch  4-er Bereich. Abends scheint allerdings die 5900 kHz bei ihm mehr 4-er Werte bei der SINPO zu bekommen. Im Oktober und November hat OM Seiser seinen 3721. bis 3760. Empfangsbericht  für uns geschrieben. Vielen Dank, Sie liegen direkt hinter unserem Spitzenreiter Heinz-Günter Hessenbruch, dem wir an dieser Stelle für seine Novemberberichte herzlich danken.

Bezüglich der Bestätigung der Empfangsberichte gab es wohl in letzter Zeit auch Beschwerden in der Hörerschaft, die uns indirekt erreichten. Deshalb möchten wir alle bitten, die nicht zufrieden sind, sich doch direkt bei uns zu melden. Wir sind gerne bereit Verbesserungen vorzunehmen, wenn wir wissen das jemand unzufrieden ist, und um was es geht. Unzufriedenheit wollen wir gar nicht bei den Hörerfreunden – also schnell eine Mail oder einen Brief auf den Weg bringen, damit eventuelle Missstände schnellstmöglich abgeschafft werden.

Heute wollen wir denn auch unseren Hörerfreund Oskar Schmitt in Hamburg ganz herzlich grüßen und hoffen, dass unsere Weihnachtspost wohlbehalten bei ihm eintrifft, und nachdem alle Mißverständnisse aufgeklärt sind, er sich wieder aktiv bei uns in der Hörerrunde beteiligt.

Also liebe Hörerfreunde, anstatt kritisierendem Gemurmel in der Hörerschaft, lieber erstmal offen die Probleme vorbringen, das hat eine langjährige Hörer-Sender-Freundschaft doch verdient. Da sind Sie sicher mit uns einer Meinung! Oder?

Nun sind wir froh, dass wir gleich auch ein Lob aus den Zuschriften, die in Berlin eingegangen sind, herausnehmen können:

 

"Schneeberg, den 26.10.2015

Liebe Redaktion!

Ich wollte meine Zeilen an Sie mit einem Lob beginnen – in der Frühsendung am 19.10.15 hatten wir im Hörerkasten einen männlichen Sprecher, der betont langsam und klar das Mikro besprochen hat. Es war für den älteren Hörer ein Ohrenschmaus ohne Übertreibung. Es muß ihm gesagt werden, daß er bei uns im Erzgebirge besonders gut durch das Programm geführt hat, alles war verständlich mit Qualität. Ein sehr wertvoller Mitarbeiter im Bereich Kurzwelle. Ich bedanke mich bei diesem Herrn Sprecher!  

Der Empfang zwischenzeitlich immer wieder gut bis sehr gut für eine Kurzwellenübertragung. Jedes handelsübliche Gerät kann ohne Antennenbastelei die Früh- und Abendsendungen empfangen. Die Empfangsprobleme der früheren Zeit sind nicht mehr vorhanden!

Sie waren nicht nur zu meinem 80. Geburtstag zu mir zutiefst kameradschaftlich, sodaß ich als Gegenleistung mehrfach und zum Hörerkasten mit auf Empfang bin.

Eine Ausnahme dann in den 4 Wochen vor Weihnachten, da ich dann nochmal selbst an der Technik der Stadt Schneeberg bin.

Ich habe Ihnen die restlichen Zeitungsausschnitte zu den Türmen im Erzgebirge und in meiner näheren Heimat beigelegt. Kann in der Weihnachtszeit mal ein Stoff für den Hörerkasten sein.

Ich möchte wieder eine Brücke bauen und darauf verweisen, daß Frau Zangeneh erzgebirgisch lesen kann und viele Dinge dazu kennt.

Meine Augen-OP erschwert mir immer noch die Arbeit an einer Schreibmaschine. Kurze Briefe sind angesagt. Handschriftlich geht nichts mehr.

Ganz liebe Grüße an Sie alle in der Redaktion vom alten Waldmeister d. Christoph Schmidt"

Wenn unser Waldmeister jetzt auch sicher nicht am Empfänger neben seinem Weihnachtsberg in Schneeberg sitzt, sondern sich wieder seinem über 50-jährigen "Beschallungsgeschäft" auf dem Schneeberger-Weihnachtsmarkt widmet, wollten wir doch diese Zuschrift nicht länger in der Postmappe ruhen lassen. Den Mitschnitt der Sendung wird er ganz bestimmt vom mit allen modernen technischen Geräten ausgestatteten Freund Jürgen Putzger bekommen. Zu den mitgeschickten interessanten Zeitungsausschnitten, für die wir danken, kommen wir heute aber leider nicht.

In der Mappe mit der eingetroffenen Schneckenpost haben wir nämlich noch einen Brief, der Mitte September geschrieben wurde, er kommt aus Helsa und traf erst im November bei uns ein:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

am 28.08 und am 11.09.2015 trafen große Briefe bei mir ein, mit den QSL-Karten Nr. 8 und 9 für meine Empfangsberichte vom  18.5. und 22.06.2015, sowie ein Wimpel, das Heft "Bin ich ein Terrorist?" und ein Frequenzplan. Für alles recht herzlichen Dank, speziell auch für die persönlichen Grüße auf den extra Postkarten. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Der Empfang der Sendung am 13.09.2015 auf der Frequenz 17570 kHz war bis auf geringe Schwankungen problemlos. Um 07:36 Uhr war für ca. eine Minute kein Ton! Und um 07:57 Uhr war eine andere Station auf der selben Frequenz kurzzeitig schwach zu hören.

Die Aussagen und Meinungen im Interview waren wieder sehr hörens- und bemerkenswert; das sollten auch verantwortliche Politiker in Deutschland und der Welt hören und berücksichtigen.

Der Beitrag 'Islamische Dörfer, ihre Attraktionen und Wunder' war spannend vorgetragen und macht Lust auf Urlaub in Ihrem Land.  Hier in Deutschland wird es nun doch herbstlich.

Einen freundlichen Gruß aus Helsa, Hans-Peter Themann"

Auch im Brief von Herrn Themann ist Zufriedenheit mit uns zu spüren, das freut uns, und wir danken ihm ansonsten noch für seine Empfangsberichte.

Gleich wollen wir noch ein paar positive Stimmen zu unseren Sendereihen anschließen:

Joachim Thiel: Auch heute hörte ich die Fortsetzung des Märchens vom falschen Kalifen sehr gerne und bin gespannt auf die Fortsetzung.

Alfred Albrecht: "Ihr Beitrag 'Iranische Dörfer und ihre Attraktionen' fand ich interessant und hat mir sehr gut gefallen."

Joachim Thiel: Auch heute wieder fand ich den Beitrag über iranische Dörfer und deren Sehenswürdigkeiten sehr hörenswert und freue mich auf die Fortsetzungen.

Klaus Karusseit: "Ich finde die Märchen sehr schön. Sie sind anders als die europäischen Märchen."

Bevor wir vorlesen, was Herr Karusseit aus Schweden noch geschrieben hat, spielen wir erst einmal unser Musikstück. 


Nun noch einmal zur Mail von Herrn Karusseit, die lautet:

"Haben sie recht vielen Dank für ihre netten Zeilen. Das sie sich Zeit genommen haben  mir zu schreiben schätze ich sehr.
Zur Zeit höre ich mir die Programme im INTERNET an. So  erwarte  ich keine QSL-Karten.
Ich finde die Märchen sehr schön. Sie sind anders als die europäischen Märchen. Als Zweites: Die Küche!!
Ich habe 30 Jahre als Küchenchef gearbeitet, ich weiß was schmeckt, und werde bei Gelegenheit mal die Gerichte nachkochen.
So wünsche ich ihnen angenehme Tage und verbleibe mit freundlichen Grüssen Klaus Karusseit ."

Vielen Dank Herr Karusseit und wir hoffen auf baldige Berichte aus der IRIB-Küche, denn unser Hörerfreund Karl-Heinz Grüttner hat uns schon erste positive Erfahrungen gemeldet. Aber nicht nur zu unseren Rezepten, besonders auch zur aktuellen Weltlage, hat Herr Grüttner eine Menge wichtiger Statements zu Papier gebracht, für die wir ihm besonders danken. Hier kommt seine Mail, die er einem Empfangsbericht vom 25. November hinzugefügt hat: 

"Hallo Freunde im fernen Teheran

Vielen Dank für Ihre netten Grüße in der Hörerpostsendung. Auch Ihre Post habe ich inzwischen erhalten. Über die administrative Landkarte vom Iran und natürlich auch über die schöne QSL-Karte habe ich mich sehr gefreut.

Die oben aufgeführte Sendung habe ich mit Interesse verfolgt. Besonders interessant war für mich dabei der Beitrag in der Sendereihe „Islamischer Lebensstil“ über die Rolle der Tiere im Islam und deren Beziehung zum Menschen. Ich finde es schön, dass die Beziehung des Menschen zum Tier und das Leben mit den Tieren so eindeutig in Worte gefasst ist. Schön ist die Sendereihe aber auch deswegen, weil man bei uns so fast gar nichts über den wahren Islam erfährt.

Nicht sehr schön dagegen ist die aktuelle weltpolitische Lage. Der willkürliche Abschuss eines russischen Kampfjets durch türkische Militärs ist eine ernstzunehmende Provokation. Die türkische Darstellung, über die angebliche Luftraumverletzung, lässt viele Fragen offen. Selbst wenn das Flugzeug türkisches Hoheitsgebiet berührt hat, so ist das meiner Meinung nach absolut kein Grund sofort scharf zu schießen! Auch in der Türkei müsste es sich herum gesprochen haben, welche Mission die russischen Kampfjets in Syrien erfüllen. Also....doch eine bewusste Provokation gegenüber Russland? Will die Türkei gar eine Einheitsfront gegen den so genannten IS-Staat verhindern? Oder träumt man in Ankara von Gebietsannexionen syrischen Territoriums?

 

Weiter mit Herrn Grüttners Mail:

Wie auch immer – die Türkei verfolgt ihre eigenen undurchsichtigen und finsteren Interessen in Syrien, kämpft gegen die Kurden, die ihrerseits gegen den IS kämpfen und spielt mit dem Feuer und gefährdet damit den Weltfrieden.

Schlimm ist, dass NATO-Chef Stoltenberg und Obama sowieso, ohne den Sachverhalt zu hinterfragen, voll die türkische Darstellung teilen. Verantwortung sieht anders aus. Doch auch in der NATO gibt es Wiederstand gegen die türkische Darstellung. Man kann nur hoffen, dass die Vernunft siegt! Dem russischen Präsidenten muss man für seine zurückhaltende und besonnene Reaktion auf diese Provokation gratulieren.

Dann heißt es bei Herrn Grüttner noch:

Übrigens, ich habe mal die Kochrezepte aus der iranischen Küche auf ihrer Internetseite durchgesehen und dabei einiges Interessantes entdeckt. Zum Beispiel 'Kotelett – Hackfleisch-Kartoffeln-Reibekuche'  hat sich nicht nur sehr appetitlich gelesen, wir haben es zubereitet und es hat sehr gut geschmeckt.

Viele Rückmeldungen zu unseren Rezepten bekommen wir nicht, aber Frau Pohl hat sich erwiesener Maßen schon mal mit unserem Fladenbrot-Rezept auseinandergesetzt, und der Erfolg war nicht schlecht. Auch in Dinslaken bei Michael und Iris war man bereit für Experimente mit der iranischen Küche. Leider haben wir nichts mehr von diesen netten Hörerfreunden gehört.

Vielleicht fühlen sich jetzt ja einige weitere Hörerfreunde zum Nachkochen iranischer Gerichte animiert. Wie gesagt freuen wir uns über "wohlschmeckende" Meldungen.

Unser Hörerfreund Volker Willschrey hat sich eher aufs Reisen spezialisiert, als auf Kochexperimente, aber Zeit fürs Kurzwellenhören und Empfangsberichteschreiben findet er trotzdem noch. Von Mitte Oktober bis Ende November hat er wieder 20 ausführliche und ordentliche Empfangsberichte für uns zusammengestellt. Herzlichen Dank. Was er dazu geschrieben hat, wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

 

"Liebe Freunde von IRIB,

vielen Dank für die Erwähnung meines Briefes und auch dem Auszug aus meinem Reisebericht Irland und Nordirland in der Briefkastensendung. Habe mich sehr darüber gefreut und mir die Sendung natürlich aufgenommen und gespeichert.

Auch in den letzten Wochen habe ich wieder IRIB gehört und habe wieder 10 Empfangsberichte fertig gestellt, die ich Ihnen heute zusende.

Außerdem habe ich noch einen kleinen Bericht über unseren Aufenthalt im Gesundheitszentrum Saarschleife bei Orscholz im Norden des Saarlandes, wo wir auch im August 2015 eine Woche verbracht haben, mitgeschickt. Das ist zwar keine weite Reise gewesen (ca. 20 km von uns entfernt), war aber trotzdem interessant. Auch in der Nähe kann man viel kennenlernen.

Besonders interessant finde ich Ihre Sendung 'Mit uns durch den Iran'. So lernt man viele Provinzen und Sehenswürdigkeiten Irans kennen und kann in Gedanken ein bischen mitreisen.

Die besten Grüße nach Teheran, auch von meiner Familie

Volker Willschrey."

 

Berauschend sind die Empfangsbedingungen bei Herrn Willschrey im Saarland, den Berichten zufolge nicht, deshalb muss auch er öfter mal aufs Internet umstellen.

Nun aber noch seine zweite Novembermail:

"Liebe Freunde von IRIB,

ich hoffe, meine E-mail vom 7. November mit 10 Empfangs-berichten ist gut bei Ihnen angekommen. Ich habe zwar die Sendung „Wir und unsere Hörer“ gehört, aber der Brief wurde nicht erwähnt. Wenn nicht, können Sie mir ja Bescheid geben und ich sende die 10 Berichte nach.

Auch heute habe ich wieder 10 Empfangsberichte mitgeschickt.

Über eine QSL-Bestätigung würde ich mich wieder freuen. Vielen Dank im Voraus."

Herr Willschrey merkte noch an:

"Die Ereignisse in Paris haben uns alle erschüttert. Ich kann nicht verstehen, dass solche Menschen von Gott reden und andere Menschen in seinem Namen töten. Das ist absolut nicht im Sinne eines Glaubens an Gott, der uns lehrt, alle Menschen zu achten.

Die besten Grüße nach Teheran, auch von meiner Familie. Bis zum nächsten Mal.

Ihr Volker Willschrey"

 

Die heutige Hörerpost hat auch wieder die Bedenken in der Hörerrunde über die kritische Situation in unserer Welt zum Ausdruck gebracht. Deshalb wollen wir heute mit den Gedanken von Michael Lindner, der sich auch im Rahmen seines Hobbys für den Frieden auf der Welt einsetzt, schließen:

"Ich habe das Gefühl, dass der Frieden noch nie so zerbrechlich war wie momentan. Warum bloß sind die Menschen so unbelehrbar, gierig und brutal? Wir bezeichnen uns als die intelligentesten Lebewesen auf der Erde, das wage ich stark zu bezweifeln.

Lebewesen, die ihren eigenen Lebensraum wissentlich zerstören, sind einfach nur dumm. Viele Menschen haben es einfach noch nicht begriffen, dass unser blauer Planet eine zärtliche Pflanze ist, die nicht unter Gewalt und Krieg gedeihen kann."

Michael Lindner stimmt damit auch mit den Gedanken unserer guten Gisela Herrmann überein:

"Nur Frieden bringt blühende Landschaften und glückliche Menschen."

Geben wir trotz aller düsterer Zukunftsaussichten die Hoffnung nicht auf.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

Medien

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren