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Dienstag, 17 November 2015 07:19

Hörerpostsendung am 15. November 2015

Bismillaher rahmaner rahim   -   Die Zeichen stehen schlecht liebe Hörerfreunde. Heute werden wir kein fröhliches Zusammensein auf die Beine stellen können beim Treff der Hörerfreunde. Das wäre zunächst allein schon wegen des heutigen Volkstrauertages bei Ihnen, der ja zu den stillen Gedenktagen gehört, und an dem man vor allem der Toten der beiden Weltkriege gedenkt, nicht möglich gewesen.

 

Als weiteren Grund, der ein fröhliches Zusammensein verhindert, haben wir die Flüchtlingskrise, die zunehmend zu Sorgen, Problemen, Konflikten und kontroversen Reaktionen in den Gesellschaften der europäischen Länder führt.

Aber der Hauptgrund sind die schlimmen Ereignisse vom Freitag den 13. November in Paris, die noch einmal mehr verdeutlicht haben, dass eine besorgniserregende Entwicklung ihre Schatten über die Zeit wirft, in der das große Fest des Friedens seine Zeichen schon stark aussendet.

Hunderte Tote und Verletzte einer beispiellosen Anschlagserie in Paris werden schwerwiegende Folgen haben und nichts wird mehr sein wie zuvor. Vor allem wird sich wohl auch für die Muslime noch einmal viel ändern, denn die extremistischen Selbstmordattentäter, die diese Anschläge verübt haben, bezeichnen sich ja selbst als Muslime.

Da wird es dann natürlich für noch mehr Menschen schwierig, dem Islam eine positive Seite abzugewinnen, das kann man verstehen.

Aber Sie liebe Hörerfreunde, die Sie unsere Programme verfolgen, können doch sicher differenzierter an die Sache herangehen ? ! Wir hoffen es, denn Ziel unserer Arbeit und unserer Bemühungen ist es ja, korrekte Informationen über den Islam zu geben. Informationen, die das wahre Gesicht des Islam zeigen. Informationen, die helfen sollen die Verzerrungen des Islam, wie nach solchen Ereignissen jetzt in Paris, zu korrigieren, damit Sie liebe Hörerfreunde sie richtig einordnen können und die Möglichkeit haben objektiver zu reagieren.

Jetzt ist es umso wichtiger, richtige und objektive Informationen zu geben.

Wie sollen wir jetzt zur "Tagesordnung" übergehen liebe Hörerfreunde? Eigentlich wollten wir uns heute nach einem Hinweis auf den Volkstrauertag, zunächst in Richtung Erzgebirge wenden und unserem lieben Hörerfreund Christoph Schmidt, den meisten ja auch als Waldmeister bekannt, zuraunen, dass wir seinen bevorstehenden 81. Geburtstag nicht vergessen haben, und wir ihm alles, alles Gute wünschen, besonders natürlich für seine Gesundheit. Und seiner Lebensgefährtin Helga senden wir von dieser Stelle aus ebenso die besten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen, denn auch bei ihr gab es in den letzten Monaten einige Besorgnisse. Und dem Jürgen Putzker schicken wir auch ganz liebe Grüße hinüber nach Schneeberg, weil er ja eine wichtige Rolle spielt im Leben von unserem lieben Waldmeister und ihm nicht nur bei der Beschallung des alljährlichen Weihnachtsmarktes mit Rat und Tat zur Seite steht.

Allen Dreien wünschen wir Gesundheit und eine gute Zeit. Wir hoffen, dass der Empfänger in Schneeberg eingeschaltet ist und unsere Grüße möglichst zeitnah ankommen.

Auch dem Helmut Dieterle in Isny schicken wir freundliche Grüße und – falls er uns hört – würden wir uns freuen, wenn er sich mal wieder bei uns meldet. Vielleicht hilft ihm ja sein Hobbykollege in der gleichen Stadt dabei. Denn es wäre ungewöhnlich, wenn der gute Herr Dieterle nichts zu den aktuellen Ereignissen in Deutschland und der Welt zu sagen hätte. Es sind auch einige weitere langjährige Hörerfreunde, deren Meinungsäußerungen wir ehrlich gesagt seit einiger Zeit vermissen.

Wie gesagt wird bei IRIB auch weiterhin der Schwerpunkt auf der Information liegen, als auf oberflächlicher Unterhaltung. Informative Unterhaltung ist es, die wir unseren Hörerfreunden bieten wollen. Und die Resonanz darauf klingt zum Beispiel so wie in dieser Mail von Dietmar Wolf:

"IRIB ist für mich ein sehr wichtiger Sender. Wie Sie sich denken können, hören DX ´er viele unterschiedliche Stationen, aber nur IRIB bietet mir eine allumfängliche Versorgung. Kultur, Politik, Musik, alles sehr ausgewogen und deshalb höre ich ja auch schon seit Jahren, auch wenn ich nicht unbedingt der fleißigste SCHREIBER bin."

Oder es klingt wie in der Mail vom Oktober von Jörg C. Hoffmann:

"Für mich sind unter anderem die ausführlichen Nachrichten von Wichtigkeit, da sie den Blickwinkel auf das Geschehen im Iran, im Nahen Osten und in der Welt erweitern. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich regelmäßig die Auslandssender einschalte. So begrüße ich es sehr, dass IRIB weiterhin auf der analogen Kurzwelle zu empfangen ist."

Nach zweieinhalb Jahren hat uns auch mal wieder ein Empfangsbericht von Michael Bauer aus Landshut erreicht, dem er die folgenden Zeilen hinzufügte:

"Ich habe heute sehr gerne Ihre Hörerpostsendung gehört und Ihre Musikauswahl. Mich freut, dass Sie mit den Hörerbriefen offen umgehen. In den letzten Wochen waren Ihre Nachrichten über den Konflikt in Syrien immer sehr informativ und stellen eine zweite Meinung über diesen schrecklichen Krieg dar.

 Hochachtungsvoll  Michael Bauer"

Vielen Dank allen Hörerfreunden für Ihre Meinung.

Aber der Informationsfluss ist nicht nur einseitig von IRIB in Richtung Hörerfreunde, denn unsere Hörerfreunde beteiligen sich aktiv an der Diskussion, und das nicht nur durch ihre Meinungsäußerung, sondern sie schicken uns oft Zeitungsausschnitte und Nachrichten zu bestimmten Themen, die wir dann auch immer wieder in unsere Hörerpostsendungen mit aufnehmen, wenn sie auch nicht die Ansicht von IRIB wiederspiegeln.

Hier ist wieder einmal so ein Beispiel dafür. Unser werter Hörerfreund Alfred Albrecht aus Emmendingen, von dem wir regelmäßig Empfangsberichte bekommen, für die wir ihm danken, hat seiner Mail vom 12. Oktober Zeitungsausschnitte beigefügt. Hier seine Mail:

"Liebe Redaktion, 
mit einer schönen QSL-Karte haben Sie mir meine Empfangsberichte bis zum 27. Bericht bestätigt und mir eine Strassenkarte von Iran zugesandt. Dafür möchte ich mich bei Ihnen herzlichst bedanken. 
Ich schicke Ihnen zwei Artikel unserer Badischen Zeitung zu. Der erste Bericht stimmt mich sehr nachdenklich. Dem zweiten Bericht kann ich einen sehr wichtigen Fortschritt für den Iran und die Partnerländer hinsichtlich Politik und Wirtschaft entnehmen." 


Hier nun der erste Artikel aus der Mail von Herrn Albrecht:

Zur Syrien-Diplomatie - Tagesspiegel: Kein Wille zum Frieden

Von Dietmar Ostermann.

Wenn man sich Fatalismus nicht leisten kann, dann schreibt man wohl solche Papiere. Die EU-Außenminister wollen die Suche nach einer politischen Lösung des Syrien-Konflikts verstärken, das ist löblich und angesichts des anhaltenden Exodus aus dem Bürgerkriegsland geradezu zwingend. Stichwort: Fluchtursachen beseitigen. Nur wie? Einen "friedlichen und alle einschließenden Übergang" will man erreichen. Auch das für die meisten der 250 000 Kriegstoten verantwortliche Regime von Baschar al-Assad soll irgendwie eingebunden werden, wenn auch Assad selbst wohl irgendwann abtreten müsste. Die regionalen Akteure Saudi-Arabien, Türkei und Iran sollen mitmachen, die sich in Syrien derzeit einen brutalen Stellvertreterkrieg liefern. Ach ja, auch Russland soll mitspielen, zunächst, indem es umgehend alle Luftangriffe einstellt, die nicht gegen die Dschihadtruppe Islamischer Staat (IS) und andere UN-zertifizierte Terrororganisationen gerichtet sind. Die Dynamik auf dem syrischen Schlachtfeld ist leider eine andere. Russlands Eingreifen zugunsten Assads hat der Diplomatie keine neuen Wege eröffnet, die Waffen sprechen nur lauter. Die Antwort der USA ist die Militärallianz der "Demokratischen Kräfte Syriens" und verstärkte Waffenhilfe. Für die Dschihadisten dieser Welt wird Syrien jetzt erst recht zur heiligen Schlacht. Der Wille, den Krieg zu beenden, ist nirgends in Sicht."

Bevor wir die zweite Nachricht vorlesen, die uns Herr Albrecht zugeschickt hat, wollen wir Ihnen zunächst unser heutiges Musikstück zu Ohren bringen, eine akustische Pause zwischen den ernsten Themen der heutigen Hörerpostsendung.

Im zweiten Bericht aus der Zeitung von Herrn Albrecht geht es um das Atomabkommen der 5 UN-Vetomächte und Deutschlands mit Iran:

"Der Iran wird der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) unter bestimmten Voraussetzung auch die Besichtigung von Militäranlagen erlauben. Das wurde vom iranischen Parlament entschieden.

Solche Inspektionen müssten demnach aber vom Nationalen Sicherheitsrat bewilligt werden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur IRNA weiter.

Die Besichtigung von Militäranlagen war seit Jahren einer der Hauptstreitpunkte in den Atomverhandlungen. Laut westlichen Geheimdienstberichten soll der Iran in einigen Anlagen in der Vergangenheit Atomtests durchgeführt haben. 

Der Iran hat sich Mitte Juli in Wien mit den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland darauf geeinigt, das IAEA-Zusatzprotokoll umzusetzen und damit den IAEA-Inspektoren schnelleren Zugang zu seinen Atomanlagen zu ermöglichen. Eine Zusage gab es in Einzelfällen auch für einen «koordinierten Zugang» der IAEA zu Militäranlagen. Nach hitzigen Debatten in den letzten Wochen hat nun auch das iranische Parlament - trotz heftiger Kritik seitens der Hardliner - das Atomabkommen ratifiziert. Die endgültige Umsetzung des Wiener Abkommens erfolgt jedoch erst nach dem für Mitte Dezember geplanten Abschlussbericht der IAEA. Danach erst können auch die für den Iran lähmenden Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden."

 

Zum Thema der Atomeinigung hatte unser Hörerfreund Jörg C. Hoffmann zuvor schon seine Meinung geschrieben:

"Zurzeit höre ich mit großem Interesse, dass es aufgrund des Atomabkommens zu einer Annäherung zwischen Iran und den westlichen Staaten, Russland und China kommt. Dadurch erhoffe ich, dass es auch im Nahen Osten zu einer friedlicheren Entwicklung kommen wird, denn ohne den Einfluss Ihres Landes werden die Krisen in dieser Region nicht zu beenden sein. Außerdem hoffe ich, dass es für die iranische Bevölkerung zu einer Verbesserung der Lebenssituation kommen wird. Sicherlich wird diese erfreuliche Entwicklung nur schrittweise zu erreichen sein. Dennoch ist der Frieden ein Stück näher gekommen. Gerade das ist ein positives Signal zum Ende der Fastenzeit.

Jörg-Clemens Hoffmann" 

Der Krieg in Syrien, die Flüchtlingskrise, die Anschläge in Paris, die Atomeinigung mit Iran, alle aktuellen Themen stehen ja irgendwie auch im Zusammenhang. Jetzt möchten wir deshalb auch noch die aktuelle Mail von Hörerfreund Dietmar Wolf vorlesen, der in diesem Zusammenhang noch weitere Aspekte aufgreift und damit in Zusammenhang stehende Fragen stellt. Er schrieb seine Mail vor einer Woche nach der Hörerpostsendung. Und so lautet sie:

"Liebe Redaktion,

hiermit möchte ich meinen Empfangsbericht für November senden. Mit Umstellung auf die Winterfrequenz  auf 5900 kHz habe ich derzeit einige Empfangsprobleme. SINPO 34433Ich werde dies weiter beobachten, glaube aber fast dass es am momentanen Wetter liegt? Bitte um Bestätigung mit einer ihrer sehr schönen QSL-Karten!

Die Abendsendung am Sontag dem 8. November hat mir aber wie immer sehr gut gefallen, ich musste halt etwas mehr die Ohren spitzen, konnte aber die Inhalte trotzdem gut verfolgen. Wie jeden Sonntag ist natürlich der Hörerbriefkasten ein Highlight und ein absolutes muss!

Gut gefallen hat mir das Interview mit Christoph Hörstel und der eine Beitrag des Hörers, der aus meiner Sicht das Flüchtlingsthema völlig richtig beleuchtete. Es gibt aber durchaus noch einige Fragen die sich mir persönlich stellen?!

1.Fakt ist, dass die UN ihre Flüchtlingsunterstützung (für Personen in den Flüchtlingslagern) von 37 Dollar pro Person auf 9 Dollar gesenkt hat, zeitgleich als Frau Dr. Merkel das Dublin-Abkommen außer Kraft setzte und eine generöse Einladung aussprach.

Ist das ein Zufall? Während die Flüchtlinge mit 37 Dollar noch so einigermaßen über die Runden gekommen sind, ist klar dass man mit 9 Dollar pro Kopf eigentlich nur verhungern kann. Herr Hörstel sprach ja schon von der Migrationswaffe….. ist das damit gemeint?

2. Dass die USA die Deutsche Bank auf Milliarden verklagt hat, ist ja nun bekannt, doch nun kommt ja noch VW dazu. Ich bin mir sicher, dass auch andere Autohersteller tricksen, wenn es um den Schadstoff-ausstoss geht. Natürlich fällt das zuerst in den USA auf, deren Autoindustrie, General Motors, GM, doch sehr gebeutelt ist.

3. Warum ist denn nicht auch Daimler  in den Skandal verwickelt?  Dazu muss man sich nur mal die Besitzrechte genauer ansehen!!! Die heutige Daimler-AG wurde 1998 als Daimler Chrysler-AG nach dem  Zusammen-schluss der Daimler-Benz AG mit der US-amerikanischen Chrysler-Corporation  gegründet. Die Umbenennung in Daimler AG erfolgte 2007 nach dem mehrheitlichen Verkauf von Chrysler. Ok, bei Daimler ist natürlich alles ok, da ist nämlich die USA mit involviert. Deshalb sind also nur VW mit Porsche, Seat, und Audi die Betrüger. Finden sie nicht, dass dies etwas komisch ist? Opel gehört zu GM, da ist dann natürlich auch alles im grünen Bereich. Was jetzt noch mit BMW passiert, weiß ich nicht…….. es bleibt aber spannend:-)

Ich möchte hier natürlich keine Verschwörungstheorien aufgreifen, aber irgendwie sieht das alles nach Wirtschaftskrieg aus. Jeder sechste Arbeitsplatz in Deutschland hängt auch indirekt mit VW zusammen, Zulieferfirmen usw.. Weiterhin ist bekannt, dass die NSA auch Wirtschaftsspionage in Deutschland betreibt und Deutschland sicherlich der „ Motor" der EU ist. Wenn jetzt also Deutschland Probleme bekommt, bedingt durch eine Wirtschaftskrise und durch diese Migration, schwächt das auch die ganze EU und kommt der USA sehr entgegen, denn eine schwache EU stärkt die USA als Wirtschaftsmacht und das geplante TTIP hilft noch mit.

Die Russland-Sanktionen schaden nur uns in Deutschland, die USA, die diese ja von uns fordern, schädigt dies nicht. So langsam frage ich mich wirklich, wer hier eigentlich unser Freund ist und wer welche Interessen hat?

Sicherlich habe ich nicht das Anrecht auf Richtigkeit meiner Äusserungen, nur habe ich diverse Fakten zusammengetragen, aber so ganz unsinnig finde ich meine Gedanken nicht. Meine große Frage wäre dann auch, WER IST HIER FREUND UND WER FEIND! Dies sollte dann aber jeder Hörer für sich selbst beantworten.

Liebe Grüße Euer Stammhörer".

Mit diesen interessanten und sicher auch berechtigten Gedanken unseres Hörerfreundes Dietmar Wolf schließen wir nun für heute die Postmappe. Wohin die Post geht und was noch in der Post steht, darüber erfahren Sie bei uns dann erst in einer Woche mehr, wenn wir Sie hoffentlich wohlauf und zahlreich begrüßen dürfen zu unserer nächsten Hörerpostsendung.

Bis dahin eine gute Zeit.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

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