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Dienstag, 10 November 2015 07:09

Hörerpostsendung am 8. November 2015

Hörerpostsendung am 8. November 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -   Wenn bei Ihnen liebe Hörerfreunde das Wetter schön ist, dann scheint die Sonne. Wenn bei uns hier das Wetter schön ist, dann regnet es. Und wir haben nun endlich mal schönes Wetter. Ob der Vormarsch der Trockenheit und Dürre erst einmal gestoppt ist? Ein Aufatmen bedeuten die erheblichen Niederschläge der letzten Wochen zumindest in einigen Regionen auf jeden Fall. Natürlich muss man abwarten wie es weiter geht, aber Hoffnung haben darf man ja immer. Und erst einmal stehen die Zeichen gut. Gott-sei-Dank.

Wie bei Ihnen das Wetter ist, konnten wir der eingetroffenen Hörerpost entnehmen. Da hieß es unter anderem:

Der Herbst zeigt sich von der allerbesten Seite, Sonne pur! Oder  Im Moment haben wir noch milde Herbsttage.

Der "goldene Oktober", den unsere Hörerfreunde vor einem Monat noch vermissten, scheint sich ja doch noch eingestellt zu haben und macht es vor allen Dingen denjenigen leichter, die das Glück haben einen Garten oder ein kleines Stück Land ihr Eigen zu nennen. Zumindest zwei fleißige Hörerfreunde von IRIB gehören auch zu den Kleingartenbesitzern, hier Ihre Zuschriften:

"Liebe Redaktion von IRIB,

anbei wieder zehn Empfangsberichte. Im Moment haben wir noch milde Herbsttage, in denen sich das Laub wunderschön verfärbt. Allerdings ist es auch noch die Zeit für die Gartenarbeit. Fast alle Sträucher habe ich schon stark geschnitten. Und wenn dann bald der erste Frost oder sogar Schnee kommt, dann schmeckt ein wärmender Tee noch besser, wenn die ganze Arbeit getan ist.

Viele Grüße von Eurer Hörerin Martina Pohl" 

Seinen Oktoberberichten fügte unser Kleingartenbesitzer Hessenbruch aus Remscheid folgende Zeilen hinzu:

"Guten Tag werte Damen und Herren vom IRIB-Team.
Ich danke Ihnen für die guten und interessanten Sendungen im Oktober.
Wenn auch die Kurzwellenfrequenzen nicht immer so gut zu hören und verstehen sind, so gibt es doch die Gelegenheit im Internet nachzuhören. Die Winterfrequenzen sind im Empfang ähnlich wie die Sommerfrequenzen.
Auch alles was so auf Ihrer Internet-Seite gezeigt wird, ist sehr interessant - man muss es sich eben nur anschauen und lesen.
Der Herbst zeigt sich von der allerbesten Seite, Sonne pur!
Ihnen wünsche ich eine gute Zeit und viel Freude bei Ihrer wichtigen Arbeit.
Heinz Günter Hessenbruch"

Einen Garten hat auch Michael Linder aus Gera, aber er ist lieber erst einmal in Urlaub gefahren, von wo er uns eine Postkarte aus Tschechien schickte, die in Berlin eingetroffen ist:

"Herzliche Urlaubsgrüße aus Südböhmen in Tschechien übermittelt Ihnen allen Ihr treuer Hörerfreund Michael Lindner aus Gera.

Wundervolle Landschaften mit tiefen Wäldern und großen Seen bieten Erholung pur. Hier ist die Natur noch in Ordnung!"

In einer Mail von Herrn Lindner, die er nach seinem Urlaub verfasste hieß es dazu noch:

"Die Tage in Krummau waren wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Wir waren bestimmt das 5. oder 6. Mal in dieser südböhmischen Stadt. Immer wieder zieht es uns dorthin. Haben natürlich auch einige Ausflüge gemacht, so an den Lipno-Stausee. Hier sind traumhafte Feriendörfer entstanden. Im Hauptort Lipno nad Vltavou ist eine Strandpromenade mit Hafen entstanden, die tatsächlich spanisches Mittelmeerflair ausstrahlt. Auch ein Baumwipfelweg mit Aussichtsturm kann bestiegen werden. Traumhafte Ausblicke kilometerweit! Zu erreichen mit einem Sessellift, der täglich in Betrieb ist. Ja, da ist die Welt noch in Ordnung - Natur pur. Hier kann man tatsächlich den Alltagsstress und eventuelle Sorgen schnell vergessen."

Michael Lindner hat seine Urlaubskarte nach Berlin geschickt, aber auch in Teheran sind einige Urlaubskarten eingetroffen.

Unser Hörerfreund Peter Möller aus Duisburg hat uns von seinem Kurlaub aus Bad Sooden-Allendorf sogar auch einen Empfangsbericht vom 13. September mitgeschickt und geschrieben:

" Hier lasse ich mich zum wiederholten Mal wegen meiner Krankheit behandeln.

Gruß aus Bad Sooden-Allendorf

Peter Möller"

Damit wir noch ein bischen mehr über den Kurort seiner Wahl erfahren können, hat uns Herr Möller auch zwei Prospekte beigelegt. Das eine berichtet über den Werra-Burgen-Steig Hessen und zeigt eine Karte mit einem Wanderweg, der sich über 133 Kilometer – in 11 Wanderabschnitte unterteilt - von Hannoversch-Münden über Lippoldshausen, Schloß Berlepsch, Witzenhausen, Burg Ludwigstein, Ahrenberg, Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Rittmannshausen bis Tannenburg erstreckt.

Der zweite Prospekt von Herrn Möller beschäftigt sich mit dem Salzmuseum in Bad Sooden-Allendorf. Dort können die Besucher die Salzgeschichte von über 2000 Jahren erleben! Und es heißt darin:

Die Geschichte des Salzes ist mit der Salzgeschichte Bad Sooden-Allendorfs untrennbar verbunden. Die Gewinnung von Salz war bis 1906 wichtigste Lebens- und Wirtschaftsgrundlage der Stadt und der umliegenden Fuhrmannsdörfer. Im Salzmuseum wird der Besucher in chronologischer Reihenfolge über die Solequellen (den Salzbrunnen), die Salzgewinnung und den Transport des "weißen Goldes" auf den alten Salzstraßen informiert.

Als Besonderheit der Ausstellung ist auf die Kopie des "New Salzbuchs", die sogenannte "Salzbibel" vom damals in der Saline amtierenden Pfarrer und Salzgräfe Johannes Rhenanus, hinzuweisen.

Durch Salz konnte man Hunger bekämpfen. Es war die erste Möglichkeit Lebensmittel haltbar zu machen und ersetzte somit früher unsere Kühlschränke. Salz war also kostbar und teuer.

Das mächtige Gradierwerk mit einer Länge von 140  und einer Höhe von 12 Metern mit seiner imposanten Holzkonstruktion ist eines der letzten Bauwerke dieser Art in Deutschland. Es lädt die Besucher und Gäste der Stadt in einem überdachten Wandelgang zur wohltuenden Inhalation der mit Sole angereicherten Luft ein.

Dieses Gradierwerk hat eine nahezu 400-jährige Geschichte, in den Jahren 2000 – 2003 wurde es grundlegend renoviert.

Also liebe Hörerfreunde, wer von Ihnen Lust zu einem Ausflug, einer Reise oder einem Kurlaub hat, der kann die Tipps seiner Hobbykollegen ja gerne nutzen.

Selbst die Zugspitze gehörte zu den Zielen in  unserer Hörerfamilie. Eine Postkarte von diesem 2962 Meter hohen Berg kam von Martina Pohl:

"Liebe deutschsprachige Redaktion, herzliche Grüße aus der Zugspitzregion mit Deutschlands höchstem Berg, senden Bernd und Martina"

Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben in ihrem Urlaub und auf ihrer Reise an uns zu denken und uns zu schreiben. Das gilt auch für unseren Hörerfreund und Balkanexperten Peter Lipsius. Er hat seine Postkarte am 25. September geschrieben und an die Redaktion in Teheran geschickt.

"Liebe Freunde, aus dem Kosovo sende ich Ihnen viele Grüße. Leider ist die wirtschaftliche und soziale Lage hier weiterhin sehr angespannt. Der Flüchtlingsstrom ist aber zumindest aus dem Kosovo etwas abgeflaut. Herzliche Grüße Stephan Lipsius."

Die Karte zeigt eine Ansicht der Stadt Prizren, die den Internetinformationen zufolge die zweitgrößte Stadt des Kosovo ist und unweit des wichtigsten Grenzübergangs zu Albanien liegt. Hier gibt es auch viele historische Bauten, wodurch sie ein Anziehungspunkt für Touristen ist.

Für heute ist es nun erst einmal Zeit für unser Musikstück.

In den Zeilen von Herrn Lipsius ist es ja schon angeklungen, das Thema, mit dem wir uns heute noch beschäftigen wollen, nämlich das Thema Flüchtlinge. Ein Thema, dass ja schon seit Wochen und Monaten in aller Munde ist. Bei einem anderen Auslandssender war es sogar Thema des Hörertages, das wissen wir von unserem aktiven Hörerfreund Michael Lindner. Seine Zeilen beziehen sich auf den vergangenen Sonntag, den 1. November:

"Übrigens, am Sonntag ist bei Radio Rumänien International wieder der alljährliche Hörertag. Die Station gibt ein Thema vor und die Hörer werden dazu aufgerufen, einen Beitrag zu schreiben. Dieses Jahr ist es das Thema: Flüchtlinge. Habe mich schon immer daran beteiligt, so auch diese Jahr. Ist also möglich, dass mein Beitrag zu hören ist.

Da die Live-Sendung ja nun schon vorbei ist, können wir aber auf die Internetseite von RRI hinweisen, wo sich alle Interessenten sicher noch über dieses Thema informieren können.

Das Stichwort Flüchtlingskrise findet sich auch in den Zeilen von Jörg-Clemens Hoffmann in Alsbach, die er seinem Empfangsbericht von Mitte September beigefügt hat:

"Liebe deutsche Redaktion von IRIB,

der Sommer in Deutschland ist nun zu Ende und somit habe ich wieder mehr Zeit, das Kurzwellenradio einzuschalten. Deshalb freue ich mich Ihnen mitzuteilen, das ich am 18. September wieder die Morgensendung von IRIB empfangen konnte. Allerdings war das Signal nicht so stark, wie in den vergangenen Monaten. Dennoch hat das Zuhören Spaß gemacht und ich habe erneut sehr hörenswerte Aspekte aus dem Iran erfahren. Besonders das Interview mit Herrn Wimmer zur Flüchtlingskrise in Verbindung mit den Ausführungen zur Bedeutung der Religion im menschlichen Leben, waren sehr interessant für mich. So ist es jedes Mal eine Bereicherung Ihre Sendungen auf Kurzwelle einzuschalten, gerade weil wichtige politische und gesellschaftliche Themen kontrovers angesprochen werden.

Mit den besten Grüßen und Wünschen an das gesamte Redaktionsteam in Teheran.

Ihr Kurzwellenhörer Jörg-Clemens Hoffmann"

Auch ein anderer unserer Hörerfreunde teilt die Meinung, dass politische und gesellschaftliche Themen bei uns kontrovers angesprochen werden, aber er hat auch schon Beiträge die bei IRIB zum Thema Flüchtlinge gebracht wurden kritisiert. Zum Thema Flüchtlinge schrieb er unter anderem:

"Seit Monaten schon unterliegen wir hier in unserem Land einer unsäglichen und einseitigen Medienmanipulation, die schon einer massenhaften Gehirnwäsche gleich kommt. Ziel der Kampagne ist es, dem ansonsten eher reservierten und skeptisch-kritischen deutschen Volk eine hochemotionalisierte "Willkommenskultur" anzuerziehen bzw. diese dem Volk einzubläuen. Wie gut das funktioniert, hat man ja in den letzten Tagen gesehen, in denen auch noch unsere Kanzlerin Merkel persönlich den letzten Rest ihres Verstandes eingebüßt hat. Ja, man erzählt uns ständig die Mär von Millionen Syrern, die sich alle auf dem Weg nach Deutschland befinden. Ich wage die Behauptung, dass das in dieser Pauschalität einfach nicht wahr ist. Die Faktenlage der vergangen Tage zeigt, dass die Mehrheit dieser Leute, die derzeit eine gigantische Karawane bilden, überhaupt nicht aus Syrien oder dem Irak stammt.

Insbesondere die USA und deren Verbündete in Saudi-Arabien machen es sich jetzt allzu leicht, die ganze Verantwortung für ihre überaus destruktive Zersetzungspolitik den anderen in die Schuhe zu schieben.

Allein schon die Reduzierung dieser Migranten auf das Wort "Flüchtlinge" ist ein geschickter propagandistischer Schachzug, bei dem (fast) alle nationalen und lokalen Medien mitziehen - es findet etwas statt, das man durchaus Gleichschaltung nennen kann. Das Wort "Flüchtling" an sich erweckt Empathie, Mitleid, Hilfsbereitschaft. Ganz sicher sind die Migranten, die sich aus den Balkanländern unter die Karawane mischen, keine Flüchtliche, sondern Trittbrettfahrer auf der Suche nach einem besseren Sozialstatus. Es gibt in diesen Ländern ganz sicher keinen Grund zu fliehen, also kann man auch nicht von Flüchtlingen sprechen. Dann erzählt man uns schon seit Jahren, wider besseres Wissen, dass Eritrea ein Bürgerkriegsland sei. Ebenso verhält es sich mit weiteren knapp 40 Prozent Arabisch und Farsi sprechender Migranten, die sich ebenfalls in die große Zahl deutscher Neubürger einreihen. Kein Mensch weiß, was da alles zu uns kommt - und ob nicht etwa auch islamistische Terroristen darunter sind.

Um den Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, den unsere Herrschenden geleistet haben, scheint sich bei diesen Damen und Herren niemand mehr zukümmern.

Ein anderer Hörerfreund schickte uns einen Link zu einer Internetseite, wo man eine Petition an den Deutschen Bundestag unterzeichnen konnte. Darin ging es um den Rücktritt der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und eine sofortige Neuwahl der Bundesregierung. Erklärend dazu hieß es:

Frau Dr.  Merkel  handelt unverantwortlich nicht nur Deutschland gegenüber, sondern auch der EU und ganz Europa. Sie setzt Gesetze außer Kraft, ohne die Folgen zu bedenken. Sie und Ihre Regierung sind nicht mehr "Herr der Lage“ und somit weder fähig Deutschland zu regieren noch bei für die EU relevanten Belangen, weitreichende Entscheidungen zu treffen.

Diese aber sicher auch viele ganz andere Aspekte zum Thema Flüchtlingskrise werden sicher weiterhin in unseren Hörerpostsendungen Gegenstand der Diskussion sein. Für heute wollen wir uns aber nicht mit diesem schwierigen Thema verabschieden.

Passend zu den Beiträgen über Urlaub und Erholung zu Beginn unseres heutigen Treffens in der Hörerrunde, haben wir eine schöne Karte bekommen, mit einem Gedicht unter dem Titel 'Doktor Wald'. Das bringt uns auf andere Gedanken und ist ein sehr empfehlenswerter Tipp.

 

DOKTOR WALD

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen,

mich unverstanden fühle oder alt,

und mich die holden Musen nicht liebkosen,

dann konsultiere ich den Doktor Wald.

Er ist mein Augenarzt und mein Psychiater,

mein Orthopäde und mein Internist.

Er hilft mir sicher über jeden Kater,

ob er von Kummer oder Cognac ist.

Er hält nicht viel von Pülverchen und Pille,

doch umso mehr von Luft und Sonnenschein.

Und kaum umfängt mich seine angenehme Stille,

raunt er mir zu: "Nun atme mal tief ein!"

Ist seine Praxis oft auch überlaufen,

in seiner Obhut läuft man sich gesund.

Und Kreislaufkranke, die noch heute schnaufen,

sind morgen ohne klinischen Befund.

Er bringt uns immer wieder auf die Beine,

das Seelische ins Gleichgewicht,

verhindert Fettansatz und Gallensteine,

nur – Hausbesuche macht er leider nicht.

Die Hausbesuche machen wir aber lieber Hörerfreunde,  und zwar wie immer zu den gewohnten Sendezeiten oder jederzeit im Internet.

Nicht ohne noch einem Geburtstagskind dieser Woche zu gratulieren, verabschieden wir uns heute herzlich und wünschen Johann Ruff im Besonderen und Ihnen allen sowieso eine gute und gesunde Zeit.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

 

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