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Dienstag, 03 November 2015 07:19

Hörerpostsendung am 1. November 2015

Hörerpostsendung am 1. November 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -   Der November beginnt also mit einem Sonntag, das ist schön liebe Hörerfreunde, dass wir Sie gleich zum Beginn eines neuen Monats herzlich zu unserer Hörerpostsendung begrüßen können.

Heute war ja auch Allerheiligen bei Ihnen, ein Tag, an dem man den Heiligen auf der ganzen Welt gedenkt. Der Begriff der Heiligen bezeichnet dabei alle Heiliggesprochenen ebenso wie jene, von denen nur Gott weiß, dass sie heilig sind. An Allerheiligen wird außerdem auch der Märtyrer und der Verstorbenen gedacht. So steht es in den Informationen verschiedener Internetseiten. 

Damit wollen wir heute zu unserem Kulturkreis überleiten, in dem bei den schiitischen Muslimen auch zu verschiedenen Anlässen der Märtyrer und Heiligen gedacht wird. Vor einer Woche erwähnten wir ja schon Imam Hussein –a.s.- und seinen Märtyrertod bei der Schlacht von Kerbala, von der Sie ja schon viel in unseren Programmen erfahren haben.

An dieser Stelle wollen wir noch einmal auf einen wichtigen Punkt diesbezüglich hinweisen: Imam Hussein - a.s. -, und seine treuen Gefährten, haben im Kampf gegen den Umayyaden-Kalifen Yazid I. ihr Leben verloren, so dass es auf den ersten Blick den Anschein hat, dass sie besiegt wurden. Aber durch ihr großes Opfer hat in Wirklichkeit das Recht über das Unrecht gesiegt. Ihr tapferer Widerstand gegenüber dem ungerechten und korrupten Kalifen rettete den wahren Islam und durch ihren Märtyrertod konnten sie diesen wiederbeleben. 

Bis heute gedenken die Schiiten in aller Welt der Ereignisse in Kerbala und lassen sich von dem Heldenepos dieses Imams und seiner treuen Gefährten inspirieren. Ihr Opfer war schon Vorbild für viele Freiheitsbewegungen, so auch die Islamische Revolution in Iran.

 

Als Märtyrer müssen wir auch die Tausenden Pilger bezeichnen, die bei der Katastrophe von Mena oder Mina, in der Nähe von Mekka, am 24. September ihr Leben lassen mussten.

Wir bedanken uns bei den Hörerfreunden, die uns anlässlich dieser Katastrophe ihre Anteilnahme zum Ausdruck brachten.

Am 12. Oktober schrieb Volker Willschrey aus Dillingen:

"An dieser Stelle möchte ich auch mein Beileid bezeugen für die Opfer der schrecklichen Katastrophe bei Mekka. Ich hoffe, dass die Schuldigen dafür schnell gefunden und entsprechende Konsquenzen gezogen werden, damit so etwas nie wieder passiert."

Zu ihren Empfangsberichten der letzten Septemberwoche schrieb Hörerfreundin Martina Pohl:

"Liebe Redaktion von IRIB,
ich möchte Euch noch mein Mitgefühl bezüglich der Katastrophe, die sich in Mina ereignet hat, aussprechen. Auch viele iranische Hadschpilger kamen bei der wichtigsten Wallfahrt der Muslime ums Leben. Iran beschuldigt Saudi-Arabien. Saudi-Arabien macht die Unachtsamkeit der Pilger dafür verantwortlich. Es kamen sicherlich einige Faktoren unglücklicher Umstände zusammen. Es steht mir auch nicht zu, mich darüber zu äußern, welche Ursachen tatsächlich zu dieser Massenpanik geführt haben. Und Schuldzuweisungen machen auch keinen mehr lebendig. Jetzt geht es darum, wie sich solche schrecklichen Unglücke in Zukunft vermeiden lassen. Iran könnte ja einen Teil der Organisation übernehmen. Damit wären aber wahrscheinlich die Saudis nicht einverstanden. Schade eigentlich, dass eine Zusammenarbeit auf diese Art nicht möglich ist.
Viele Grüße sendet Martina"

Vielen Dank für Ihre Anteilnahme Herr Willschrey und Frau Pohl. Noch immer gibt es keine offiziellen Angaben über die Ursachen dieser Katastrophe und eine endgültige, genaue Opferzahl. Die Zahlen gehen aber in die Tausende und von iranischer Seite spricht man von über 7000 Opfern. Allein in Iran sind es 464 Hadschpilger, die getötet wurden. So steht es in den Hadjnews, dem Presseorgan der iranischen Hadsch- und Pilgerorganisation. Immer noch werden 36 iranische Pilger vermisst.

Unser Hörerfreund Jörg Hoffmann aus Alsbach-Hähnlein reagierte am 20.10. auch auf die Ereignisse in Mekka. In seiner Mail heißt es unter anderem:

"Außerdem schicke ich Ihnen einen Zeitungsartikel aus der gestrigen "Tageszeitung" zu. Der Bericht der dpa bestätigt die Meldung, die ich bereits auf Ihrem Sender in der vergangenen Woche gehört habe, dass bei der diesjährigen Hadsch mehr Pilger ums Leben gekommen sind, als von Saudi-Arabien offiziell verkündet werden. Alleine der Iran beklagt 465 Tote. Insgesamt starben nach Aussage der dpa 1807 Menschen bei der Massenpanik in Mina. Saudi-Arabien hat 769 tote Pilger bestätigt.

Soweit meine kurze Mitteilung.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Hörer Jörg-Clemens"

 

Hier nun einige Zeilen aus dem Zeitungsausschnitt vom 19. Oktober:

Viel mehr Tote in Mekka als offiziell verkündet

Saudi-Arabien Die tatsächliche Opferzahl bei der Pilgerfahrt liegt vermutlich bei über 1800

Istanbul (dpa) - Bei der Massenpanik während des Hadsch, der dies-jährigen Pilgerfahrt nach Mekka, sind nach einer Auswertung der Nachrichtenagentur dpa mehr als doppelt so viele Menschen ums Leben gekommen, wie von Saudi-Arabien offiziell verkündet wurde. Die Zählung der Deutschen Presse-Argentur ergab, dass in dem Ort Mina Ende September mehr als 1800 Menschen starben. Saudi-Arabien hatte nach der Katastrophe von 769 Toten berichtet.

Für die Zählung fasste die dpa die Opferzahlen aus 28 Ländern zusammen, die bei dem Unglück Tote zu beklagen hatten. So ergaben sich 1807 Tote. Damit ist die Massenpanik die bislang schlimmste bekannte Katastrophe während des Hadsch."

Soweit der Ausschnitt aus dem Zeitungsartikel, den uns Herr Hoffmann in seiner Mail zugeschickt hat. Insgesamt haben sich die westlichen Medien bezüglich der Katastrophe von Mina doch sehr zurück gehalten, das haben wir ja schon einmal in diesem Kreis hervorgehoben. Eine unvergleichliche Katastrophe, die so wenig Resonanz in den Medien gefunden hat, es ist unglaublich und unfassbar und eine Verhöhnung der tausenden Opfer. Diese Tatsache zeigt ein weiteres Mal, wie wenig objektiv die westlichen Medien sind, um es einmal gelinde auszudrücken.

Die Verschleierung der wahren Ursachen der Katastrophe durch die saudi-arabischen Verantwortlichen, denen ja durch ihr Video-Überwachungssytem genaues Bildmaterial von den Vorgängen vorliegt, ist unentschuldbar, aber die Islamische Republik Iran wird nicht aufgeben, die wahren Schuldigen ans Tageslicht zu bringen.

Jetzt nehmen wir uns erst einmal Zeit für unser Musikstück. 

So liebe Hörerfreunde nun kommen wir zur weiteren Hörerpost und damit zu Reaktionen auf unsere Hörerpostsendungen und auch um die Empfangsqualität geht es dabei. Nach nahezu einem Jahr kam mal wieder eine Mail von einem Hörerfreund aus dem hohen Norden, und zwar aus Schweden.

"Liebe Mitarbeiter der deutschen Redaktion,

Endlich nehme ich mich am Kragen und verfasse einige Zeilen, denen der Hörerbriefkasten zugrunde liegt. Als erstes der “Reisebericht von Herrn Frank Luckman! Man kann es kaum glauben, dass es so verkniffene Angestellte gibt. Und, dass es ihm nichts half, dass er sich auf Arabisch verständigen konnte. Ein richtiger Schreiberling könnte es als Buch auf den Markt bringen.

Ich hörte die Sendung im Internet am 25.10.2015. Da hat man einen störungsfreien Empfang und man braucht nicht wie früher durch ein Wellengerausche und Geknattre etwas für einen Hörbericht zu erhaschen. So war das "DX-Ding" in der alten guten Zeit.

Auch bin ich nicht richtig einverstanden wenn Hörerberichte die viele Monate alt sind QSL-Karten erwarten. Dagegen finde ich, dass es sich wie eine grosse Familie anfühlt wenn man sich näher mit ihrem Sender befasst.

So nun will ich schliessen und verbleibe mit freundlichen Grüssen

Klaus Karusseit aus Schweden"

Danke Herr Karusseit für Ihre Meinungsäußerung und wir freuen uns, so nette Familienmitglieder zu haben wie Sie.

Auf die Hörerpostsendung in der Woche davor ging unser Hörerfamilien-Mitglied Jörg-Clemens Hoffmann ein:

"Dieses Mal danke ich Ihnen zuerst, dass Sie gestern in der Hörerpost-sendung aus meinem Juli-Brief zitiert haben. Ich konnte die Sendung gestern Abend mit Hilfe der IRIB-App hören, die ich mir am vergangenen Wochenende auf mein Smartphone heruntergeladen habe. Die App funktioniert ausgezeichnet und die Tonqualität ist sehr gut. Ich kann den Hörern von IRIB dieses Anwendungsprogramm wirklich empfehlen."

Ein Dankeschön auch an Herrn Hoffmann für die Mitteilung seiner Erfahrungen.

Ob Internet oder Handy-App, die neuen medialen Möglichkeiten in allen Ehren, aber was ein richtiger Kurzwellenfreund ist, der will sich doch lieber durch die Meter-Bänder der Kurzwellensender kurbeln um die richtige Frequenz zu erhaschen. Und wenn es dann zwei Mal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst - zu Frequenzwechseln kommt, dann sind wir jedes Mal besonders gespannt, wie die ersten Berichte über die Empfangsqualität aussehen.

OM Bernd Seiser in Ottenau hat uns – zuverlässig wie immer – gleich seine ersten Erfahrungen mitgeteilt. Vielen Dank:


"Der IRIB Empfang auf 5900 KHz war am 25. Oktober um 17:23 UTC mit SINPO 44343 erfreulicherweise ungewohnt gut, auch die Morgen-sendung am 26. Oktober um 7:23 UTC konnte ich auf 17690 KHz mit SINPO 34333 verständlich empfangen."

Oliver Fülla konnte am 25. Oktober in Fachbach in der Nähe von Bad Ems ähnliche Feststellungen zur 5900 kHz machen, nämlich SINPO: 44333.

Nachdem wir gut ein Jahr nichts mehr von Herrn Fülla gehört haben, schrieb er in seinem Empfangsbericht:

"Liebe Freunde bei IRIB,
herzlichen Dank für die freundlichen Grüße zum Jahreswechsel und die schöne QSL-Karte, die Sie mir für meinen letzten Empfangsbericht geschickt haben.
Es freut mich, dass Sie Ihre Sendungen mit Informationen aus Ihrer Region und Beiträgen zum Islam, nach wie vor auf Kurzwelle und im Internet ausstrahlen.
Nach längerer Zeit schicke ich Ihnen heute wieder einmal einen Bericht über Ihre Kurzwellensendungen.
Der Empfang auf der neuen Abendfrequenz 5900 kHz ist zurzeit befriedigend. Hoffentlich bleibt das auch in den kommenden Wochen so.
Heute wurde der Sender allerdings kurz vor Ende der Sendung abgeschaltet. Es wurde aber vermutlich nur der Hinweis auf die Handy-App und eventuell die Kurznachrichten abgeschnitten.
Bitte bestätigen Sie meinen Empfangsbericht mit einer neuen QSL-Karte. Vielen Dank im Voraus.
Ich wünsche der ganzen deutschsprachigen Redaktion alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Fülla"

Danke Herr Fülla, dass Sie wieder einmal ein Lebenszeichen von sich gegeben haben, das freut uns.
Wie es scheint, ist auch das früher schon oft gemeldete frühzeitige Abschalten unserer Sendung doch noch nicht behoben worden, obwohl wir dem Problem nachgegangen sind und es bei der zuständigen Stelle mitgeteilt haben.

Unser fleißiger Empfangsberichterstatter Joachim Thiel in Wuppertal hat uns am 29. Oktober die Erfahrungen zu den neuen Abendfrequenzen mitgeteilt: Der Frequenz 7425 kHz bestätigte er einen Sinpo-Wert von 4-5-3-3-3 und schrieb: Lautstarkes Signal ohne Störungen durch andere Stationen, aber doch atmosphärisches Rauschen und etwas mitteltiefen, schnellen Schwund. Und in seiner Anmerkung hieß es: Auf 5900 Khz war der Empfang insgesamt eine S-Stufe schlechter, weil dort das atmosphärische Rauschen erheblich stärker zum Tragen kam. Dafür war der Schwund geringer.

Auch die Morgenfrequenzen hat Herr Thiel für uns geprüft und gab dazu folgende Meldung über die 15175 kHz: SINPO Wert 3-5-3-4-3, Mittelstarkes Signal, keine Störungen durch andere Stationen, erhebliches Rauschen und ein wenig Schwund. Anmerkung: die zweite Frequenz war erheblich schlechter zu verstehen und hatte einige Aussetzer.
Vielen Dank Herr Thiel, wir sind gespannt was uns aus den anderen Regionen Deutschlands, bzw. aus Österreich und der Schweiz noch so mitgeteilt wird über die neuen Frequenzen.

Hörerfreund Volker Willschrey hat uns eine Mitteilung von Radio "Die Stimme Vietnams" geschickt, die auch am 25. Oktober ihre Frequenz geändert hat. Darin heißt es:

 "Liebe Hörerinnen und Hörer,

Wir möchten Sie gern auf unsere Frequenzänderung hinweisen. Unser Programm wird ab 25. Oktober 2015 auf der Winterfrequenz 6175 kHz von 20Uhr30 bis 21Uhr30 UTC gesendet. Die Sendung im Internet bleibt unverändert.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir wünschen Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen,

PS: Entschuldigen Sie, dass wir die Information spät gegeben haben. Wir bitten Sie um Verständnis!"   

 

Für weitere Empfangsberichte, allerdings aus der alten Sendeperiode, haben wir Herrn Christoph Paustian in Häusern, Alfred Albrecht in Emmendingen, Martina Pohl in Überlingen, und Dieter Leupold in Leipzig, zu danken.

Da wir auch wieder Geburtstagskinder in der kommenden Woche in unserer Hörerfamilie haben, wollen wir nicht versäumen, die besten Wünsche an diese zu übermitteln. Von zweien wissen wir die Namen, nämlich Norbert Hansen in Weilmünster und Helmut Matt im Breisgau. Und diejenigen, deren Namen wir nicht kennen, sie aber in der kommenden Woche Geburtstag haben, sollen sicher sein, dass wir ihnen nicht minder alles Gute für das neue Lebensjahr wünschen.

Für nachträgliche Geburtstagsgrüße möchte Bernd Seiser gerne noch einen Platz in der heutigen Sendung. Also bitteschön hier ist er und wir geben ihm diesen Platz gerne. In seiner Mail heißt es:

"Es gab einen Geburtstagsgruß an Martin Brosche, dem ich mich gerne anschliessen möchte. Da auch IRIB-Stammhörer Michael Dulisch im Oktober Geburtstag hatte, möchte ich gerne auch einen Gruß nach Dinslaken übermitteln lassen, vielen Dank."

Die Zeit des Abschieds ist gekommen werte Hörerfreunde, kein Grund zum traurig sein, denn schon bald treffen wir uns wieder. Die Zeit vergeht so schnell und schon in einer Woche sind hoffentlich alle Mitglieder unserer kleinen IRIB-Familie wieder gesund und munter in der Hörerrunde mit dabei.

Und diejenigen, die sich lange nicht gemeldet haben, nehmen sich hoffentlich an Klaus Karusseit aus Schweden ein Beispiel und "fassen sich mal wieder beim Kragen"!

Also bis bald und Choda hafez  –  Gott schütze Sie!

 

 

 

 

 

 

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