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Dienstag, 27 Oktober 2015 07:40

Hörerpostsendung am 25. Oktober 2015

Hörerpostsendung am 25. Oktober 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -   Liebe Hörerfreunde, gestern war bei uns hier ein hoher Feiertag – Aschura – der Tag, an dem Imam Hussein –a.s.- seine letzte Schlacht verloren hat. Sie haben ja sicher unsere Sondersendungen dazu gehört. Anmerkung: Imam Hussein -a.s.- und seine treuen Gefährten haben in dieser Schlacht in Kerbala zwar ihr Leben verloren, aber ihr Märtyrertod und die Niederlage bei der Schlacht waren in Wirklichkeit ein Sieg, denn das große Opfer, dass sie gebracht haben, war der Beginn der Wiederbelebung des wahren Islam.

Anlässlich dieser Moharram-Trauertage ist unsere Musik entsprechend ruhig und besinnlich. Und in diesen Kontext paßt auch der Brief, den wir vor Kurzem auf dem Postwege von Frank Luqman Bresonik erhalten haben. Herr Radschabi und ich lesen ihn deshalb heute zuerst vor:

"Gladbeck, 7.September 2015

Bismillahir rahmanir rahim!!

As salamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatu

Sehr geehrte Brüder und Schwestern in der Islamischen Republik Iran!

Eigentlich wollte ich mich bei Euch aus dem warmen Marokko melden, und nicht aus dem kalten Deutschland mit herbstlichem Klima. Doch Allah lenkte meine Ziele anders als ich sie haben wollte.

Zunächst möchte ich Euch mitteilen, dass mein Vater vor über zwei Wochen durch ein  freigesetztes Blutgerinsel in seinem Kof einen weiteren Krampfanfall erlitt und dadurch bewußtlos wurde. Die Ärzte auf der neurologischen Intensivstation des Gladbecker Krankenhauses machten mir nicht viel Hoffnung, dass er jemals wieder aufwachen wird und gaben mir zu verstehen, dass eine Gehirn-OP notwendig werden wird, wenn sich das Blutgerinsel ausbreitet.

Hamdullah! Unser Grosser und so Wunderbarer Gott hat meine Gebete erhört und mein Vater befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Auch der Virus hat sich aus seinem Körper verabschiedet, der viele Tage von hohem Fieber begleitet wurde.

So konnte ich vor Freude durchatmen und die täglichen mehrstündigen Besuche bei meinem Vater als Aufgabe an seine Ehefrau schweren Herzens übergeben.

Denn ich selbst trat ja am Samstag den 5.9.2015 die Flugreise ins marokkanische Agadir an, wo ich nach einem vierstündigen Flug über Spanien und Portugal, wie auch Casablanca, schließlich eintraf. Auf dem Airportgelände war es sehr sehr windig, die Sonne schien bei einer Nachmittagstemperatur von gut 27 Grad vom Himmel und die Neugier auf Marokko, ein Land das ich in meinem Leben erstmals bereiste, wuchs in mir. Es war mir neu, dass die Fluggäste sich in Agadir bereits am Eingang der Airporthalle einer Vorkontrolle unterziehen mußten und sich erst danach am vorgesehen Kontrollschalter zur 2 . Kontrolle anstellen mussten.

Als ich allerdings meinen Personalausweis und die zuvor von mir ausgefüllte Einreisekarte vorzeigte, wurde ich von Sicherheitskräften und Polizisten vor unzähligen Augen anderer Menschen in einen stillen Bereich des Flughafens abgeführt. Man gab mir zu verstehen, dass man mit einem Personalausweis nicht nach Marokko einreisen dürfe, sondern nur mit einem Reisepass.

Das wiederum wurde mir weder von der Reisegesellschaft noch von dem Reisebüro, in dem ich im April des Jahres diese Reise gebucht hatte und auch nicht am Serviceschalter der Fluggesellschaft gesagt, und selbst die polizeilichen Kontrollen in Deutschland ließen mich unbehelligt mit dem Personalausweis nach Marokko fliegen.

Mir wurde gesagt, dass Marokko das Einreisegesetz im Juli des Jahres änderte, doch ich recherchierte diesen Fall und mußte zur Kenntnis nehmen, dass das bereits im Jahr 2005 war und nicht 3 Monate nach meiner Buchung. Also hatte man mich durch Unwissenheit oder aus welchen Gründen auch immer falsch informiert in Deutschland, einschließlich beim marokkanischen Fremdenverkehrsamt, die auch der Meinung waren, dass ein Personalausweis für die Einreise ins Königreich Marokko ausreiche.

Doch zurück zum Flughafen in Agadir. Sämtliche Papiere in französischer Sprache wurden mir in einem Eiltempo vor meine Nase gehalten, die ich unterzeichnen mußte. Man ließ mir keine Zeit für das Durchlesen der Dokumente. Führte mich zu verschiedenen Stellen des Flughafen-gebäudes, machte mich zum Schauobjekt vor unzähligen Menschen, die auf ihre Abflüge warteten.

Zwischenzeitlich gab ich immer wieder zu verstehen, teils auf Englisch und in Arabisch, dass ich muslimischen Glaubens sei, gerne Marokko sehen und in marokkanischen Moscheen beten möchte, dass ich gerne einen Ersatzreisepass bezahlen möchte und so weiter. Das stieß bei den Verantwortlichen auf taube Ohren. Man kontrollierte mein Handgepäck, beförderte mich zum Laufband auf dem mein Koffer stand und jagte mich wie ein Tier über das Airportgelände mit Koffer und Handgepäck.

Dort stand das Flugzeug mit dem ich gelandet war, nur mit anderen Gästen, deren Urlaub beendet war. Da alle Plätze belegt waren, bekam ich einen Sonderplatz neben der Flugzeugtoilette, und mußte vier Stunden lang sämtliche Gerüche über mich ergehen lassen, die aus diesem Toilettenraum heraus drangen.

Währenddessen mußte ich dann  feststellen, dass meine Geldbörse samt Urlaubsgeld, 150 Euro, EC-Karte, Krankenkassenkarte, Bus-Monatskarte usw. auf dem Kontrollband in Agadir liegen geblieben war. Ich war völlig am Boden zerstört. Glücklicherweise hatte ich nach meiner Rückkehr auf dem Flughafen in Düsseldorf noch 1 Euro Guthaben auf meinem Handy und kontaktierte eine in Kaarst wohnende Bekannte von mir, die nach 1 Std. am Flughafen eintraf, mir 50 Euro lieh und mich zum Düsseldorfer Bahnhof fuhr. Von dort aus ging es dann nach langer Wartezeit nach Essen in ungewollter Begleitung von stark alkoholisierten Jugendlichen und Menschen reiferen Alters, die nach Bier und Schnaps stanken. Es war furchtbar! Um zwei Uhr in der Nacht erreichte ich Essen und da kein Zug mehr nach Gladbeck fuhr, stieg ich in ein Taxi ein, das mich für 35 Euro nach Hause brachte, denn ich war sehr gestreßt, müde und traurig, solch ein Debakel hatte ich bisher noch nie erlebt.

Abschließend sei Euch gedankt für Eure QSL-Karte und das Büchlein, beides erhielt ich vor meinem 10-minütigen Aufenthalt im Königreich Marokko.

Hoffentlich erreicht Euch Inshaallah dieser Brief!

Euer treuer Bruder Frank Luqman

P.S. Danke für das Lied für meinen Papa, diesen Song mögen wir beide sehr!

Anbei  ein Empfangsbericht vom 6.9.2015

 

Dies war ein Urlaubsbericht der besonderen Art, der sich so ganz von denen unterscheidet, die wir Ihnen bisher vorlesen durften. Es war ja auch kein Urlaub, es war eine Odysse, die unser lieber Frank Luqman da durchgemacht hat. Wir denken, dass jede und jeder von Ihnen liebe Hörerfreunde über den Bericht von Herrn Bresonik genauso entsetzt ist wie wir. Diese Verkettung unglücklicher Umstände macht einem sprachlos und man kann nur mit Unverständnis seinen Kopf schütteln. Ein solches Ereignis hinterlässt unlöschbare Spuren und Bitterkeit, daran ist nicht zu zweifeln. Trotzdem wünschen wir unserem Bruder im Islam, dass Allah ihn auf irgendeine Weise für diese bitteren Erlebnisse entschädigen möge. Inshaallah.

Wie sollen wir jetzt weitermachen mit der Hörerpost nach so einem traurigen Brief Frau Tschupankare?

Ich schlage vor, dass wir erst einmal unser heutiges Musikstück bringen, und danach die weitere Post, die gleichzeitig mit dem Brief von Herrn Bresonik bei uns in der Redaktion eingetroffen ist, vorlesen. 

Nun lese ich den Brief von Sandro Blatter aus der Schweiz vor:

"Schwerzenbach 12.September 2015

Sehr geehrte Damen und Herren.

Wieder einmal möchte ich mich mit einer kleinen Beige von Empfangsberichten bei Ihnen melden. Bevor ich mit den Einzelheiten beginne, möchte ich mich ganz herzlich für die Post bedanken, welche ich vor wenigen Tagen von Ihnen erhalten habe. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Wenn Sie diese Empfangsberichte für in Ordnung befinden, würde ich mich freuen, wenn Sie diese mit einer QSL-Karte bestätigen würden.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus bestens und freue mich auf eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen Sandro Blatter"

Neben seinen Empfangsberichten von August und September hat Herr Blatter auch einen IRC-Schein beigelegt. Wir bedanken uns für alles.

Nach längerer Zeit ist auch wieder einmal ein Empfangsbericht von Detlef Jurk in der Post dabei gewesen, und zwar vom 16.Juli, an dem er uns mit seinem Grundig Satellit 650 mit Teleskopantenne und besten SINPO-Werten über die 9900 kHz empfangen hat.

Am gleichen Tag schrieb er dazu:

"Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe heute wieder Ihre deutschsprachiche Sendung empfangen, und übersende Ihnen einen Empfangsbericht. Bitte bestätigen Sie meinen Bericht mit einer weiteren QSL-Karte Ihrer Station. Vielleicht wäre es auch möglich, dass Sie mir einen Stationswimpel für meine Sammlung zusenden könnten? Ich würde mich sehr freuen, vielen Dank."

Danke Herr Jurk und Ihr Wunsch wird erfüllt. Wir hoffen, dass die Iran-Flagge, die uns mangels echter IRIB-Wimpel als solche dienen muss, bald bei Ihnen ankommt.

"Was gut ist kommt wieder", dieses alte Sprichwort bewahrheitet sich immer noch, auch in Bezug auf unsere Hörerfreunde.

Lange haben wir nichts mehr gehört von dem lieben Hörerfreund mit dem schwierigen Namen aus Duisburg-Farn, aber nun ist es mal wieder soweit und die Gründe des Ausbleibens seiner Post erfahren wir aus der Zuschrift, die jetzt bei uns eingetroffen ist:

"Hallo zusammen!

Nach einer etwas längeren Pause, ein paar gesundheitliche Probleme zwangen mich dazu in verschiedenen Dingen kürzer zu treten und vieles ruhiger anzugehen.

Außerdem gab es einmal eine Zeit da kam meine Post wohl nicht bei Euch an, oder umgekehrt auch, und so legte ich eine "Kein Bock mehr"-Pause ein. Allerdings las ich hin und wieder via Internet die Hörerpost.

Anbei  vier Zeitungsartikel zum Thema Atomeinigung.

Ich habe es aufgegeben zu den Zeitungsberichten einen Kommentar zu geben. Es wird in den meisten Fällen doch nur berichtet, was sich gut verkaufen lässt, bzw. was eine gute Schlagzeile ist. In den Nachrichten hört man laufend von den verunglückten Booten und das mal wieder Flüchtlinge aus einem überfüllten Boot ertrunken sind.

Und weil ich wohl die Nachrichten immer zur falschen Zeit einschalte, bzw. die Zeitung am falschen Tag lese, so höre und lese ich nie etwas darüber, dass christliche Bootsflüchtlinge ins Meer geworfen werden, obwohl das auch mehrmals vorgekommen sein soll.

Ein ehemaliger Arbeitskolle zeigte mir einen "Zeitungsausriss" darauf  stand: Kein Wort über tote Christen. Im Mittelmeer werden immer wieder christliche Bootsflüchtlinge von Muslimen ins Meer geworfen. Doch Europas Medien ignorieren die unglaublichen Vorgänge. In Spanien soll die Polizei 2 Schleuser festgenommen haben. Sie stehen im Verdacht auf mehrfachen Totschlag. Die beiden Männer aus Kamerun sollen während eines Sturmes alle christlichen Flüchtlinge von Bord geworfen haben – angeblich aus Angst, dass diese Unglück bringen könnten.

Leider war es nur ein Zeitungsausriss. Aber vielleicht kennt ein Hörer die Zeitung, in der dieser Artikel stand.

Für Heute sage ich schlicht Tschüss und wünsche dem Team alles Gute.

Kurt-Jürgen Prystupa, Duisburg"

Dem ebenfalls deprimierenden Schreiben von Herrn Przystupa liegen zwei Empfangsberichte vom

2. und 9. August bei, für die wir danken.

Die beigefügten Zeitungsausschnitte tragen die Titel

'Israel nennt Atom-Deal mit Iran "historischen Fehler"; 'Die 3 bitteren Lehren aus Gabriels Iran-Reise'; 'Gabriel bei den Mullahs - Iran hetzt weiter gegen Israel'; und 'Gabriel trifft Präsidenten und Holocaus-Leugner'.

Die Titel der 4 Zeitungsartikel sagen schon alles über deren Inhalt, auf jeden Fall geht es gegen Iran und seine Regierung. Aber wir gehen heute nicht mehr darauf ein, denn dazu reicht die Zeit nicht mehr. Halten wir uns vorerst an das Motto vom Radio Budapest –Kurzwellenklub, das auf dem Briefkopf von Herrn Przystupa steht:

"Zur Freundschaft und gutem Willen zwischen den Völkern der Welt"

In der Hörerpostmappe für die Post, die in Teheran eingetroffen ist, finden sich noch zwei Empfangsberichte von Peter Möller, die er am 12. Juli und am 9. August angefertigt hat. Vielen Dank.

Außerdem gibt es noch 3 Empfangsberichte von Dieter Buchholz aus Oschersleben, dem wir ebenfalls danken.

Der Kurzbrief von Olaf Röpe aus Wietze ist ohne Datum, ist aber schon Anfang September bei uns eingegangen:

"Viel Erfolg für die Anti-Atom-Vereinbarung, und vielen Dank für die QSL-Karte mit aufgeklebter Münze.

Alles Gute von Olaf Röpe"

Ein Brief von Mosbergs in Schweden wurde am 31. August verfaßt, aber wir lesen ihn nicht vor, da wir uns nicht mit dessen Inhalt identifizieren können.

Heute haben wir aber trotz allen schwermütigen Hörerbriefen eine freudige Botschaft, denn nun ist es vorbei mit Meldungen wie z.B. dieser von Dieter Buchholz:

"Auf der Frequenz 7200 war der Empfang durch Störungen von Funkamateuren stark beeinträchtigt."

Oder von Lutz Winkler am 1. Oktober: "SINPO-Störungen verursacht durch Funkamateure"

 Oder dieser Kommentar auf unserer Internetseite von einem Hörer namens Frank:

 "Hallo, habe Euer Programm am Sonntagabend mit Interesse verfolgt. Es war wieder sehr informativ. Leider waren sehr starke Störungen während der Sendung zu vernehmen. Ich hörte Morsezeichen und lautes Gepiepse. Sollen das Amateurfunker sein die Euer Programm stören? Grüße Frank"

 

Ja, nun ist es endlich vorbei mit solchen Mitteilungen, denn ab heute haben wir ja die neuen Frequenzen.

Und wie werden sich erst die Funkamateure freuen – dass Sie in den Abendstunden nicht mehr durch die einstündigen Sendungen von IRIB gestört werden.  Bei ihnen wollen wir uns hier im Namen der Hörerpostredaktion herzlich entschuldigen. Leider sind unsere Bitten bei den Verantwortlichen nicht gehört worden. Aber es war auf keiner Seite böse Absicht und soll Inshaallah auch nie wieder vorkommen!

Heute wollen wir es auch nicht versäumen, einem Geburtstagskind dieser Tage zu gratulieren. Bedauerlicherweise haben wir schon länger nichts von ihm gehört, aber wir gratulieren ihm trotzdem ganz herzlich und würden uns freuen wenn unsre guten Wünsche bei ihm, d.h. bei Martin Brosche in Schwäbisch-Gmünd, ankommen.

Für heute ist es wieder Zeit, dass wir uns von Ihnen verabschieden! Wir wünschen Ihnen eine gute Woche und vor allem viel Gesundheit und Wohlergehen.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

 

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