Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Dienstag, 29 September 2015 06:52

Hörerpostsendung am 27. September 2015

Hörerpostsendung am 27. September 2015
Bismillaher rahmaner rahim - Trauer, Ungewissheit, Aufgebrachtheit, Zweifel und Angst – all das sind die Gefühle, die seit dem Opferfest die Muslime in Iran und anderswo bewegen. Das große Unglück bei den Hadschzeremonien in Mena in der Nähe von Mekka hat bisher noch viele unbekannte Ausmaße. Die Zahl der Toten und Verletzten steht noch immer nicht fest, geht aber in die Tausende.

Welche Konsequenzen sich daraus noch ergeben, wird die Zeit zeigen. Hoffen wir, dass sich die Fronten unter den Muslimen nicht noch weiter verhärten, denn die Zeichen dafür sind derzeit nicht zu übersehen. Ob Saudi-Arabien für seine Verantwortung einstehen wird? Ob die Ausrichtung der Hadschzeremonien nicht doch besser von mehreren islamischen Ländern übernommen werden sollte? Viele offene Fragen. Bitten wir für alle Betroffenen und vor allem die Opfer und ihre Familien um Gottes Beistand.

Unseren Hörerfreunden Stefan Lipsius und Bernd Seiser danken wir für die Glückwünsche zum Opferfest und allen Hörerfreunden ein herzliches Willkommen zu unserem heutigen Treffen.

Als ein uns altbekannter Hörerfreund, der sich aber inzwischen ein paar Jahre zurückgezogen hatte, unser Programm am 20.September hörte, da wußte noch keiner von der bevorstehenden Katastrophe in Mekka. Unser Beitrag über die Hadsch-Zeremonien an diesem Tag hat ihm gefallen. Hier ist seine Mail:

"Liebe Freunde von IRIB,

es wird Zeit, dass ich auch mal wieder etwas von mir hören lasse. Mir geht es gut!

Mit Interesse habe ich ihre Sendung verfolgt. Sehr gut hat mir der Beitrag über die Hadsch-Zeit gefallen. Ich wusste gar nicht, dass Saudi-Arabien so viele historische Gedenkstätten systematisch zerstört. Das ist ein historischer Fehler und eine Schande für die Menschheit.

Mit großem Interesse habe ich auch das Interview mit Herrn Hörstel verfolgt. Ich muss sagen, dass ich die Syrienkrise und das daraus entstandene Flüchtlingsproblem, dass mittlerweile Europa und insbesondere Deutschland immer mehr in die Krise führt, genau so sehe. Die Berichterstattung in unseren Medien ist nur noch einseitig aus-gerichtet und realitätsfremd. Ja ich möchte behaupten, dass unsere Medien, bis auf wenige Ausnahmen, gleichgeschaltet sind. Die Nachrichten in ARD und ZDF erinnern mich immer mehr an die gute alte „Aktuelle Kamera“ des DDR-Fernsehens in längst vergangenen Zeiten. Hätte nie gedacht, dass es bei uns wieder einmal soweit kommen könnte.

Anbei eine historische QSL-Karte von IRIB aus dem Jahre 1981. Das war meine erste Empfangsbestätigung von IRIB.

Viele liebe Grüße nach Teheran von Karl-Heinz Grüttner!"

Liebe IRIB-Freunde in der Runde, sicher freuen Sie sich auch so wie wir, dass er mal wieder dabei ist, der Herr Grüttner aus Nobitz-Ehrenhain. Hoffentlich bleibt er jetzt wieder öfter "am Ball".

Herr Grüttner kritisiert die Berichterstattung in Deutschland und diese ist auch Grund für einen anderen Hörerfreund, bei uns einzuschalten. Am 7. September schrieb uns Enrico Heller aus Niedersachsen folgende Mail:

"Sehr geehrte Damen und Herren

An dieser Stelle einmal ein dickes Dankeschön an die Radiomacher von IRIB die uns in Deutschland mit aktuellen und ehrlichen Nachrichten versorgen. Im Moment muss man scheinbar auf Auslandsmedien zurückgreifen, denn hier bei uns in Deutschland ist die Zensur an der Tagesordnung. Man bekommt nur noch das zu hören, was die Bürger Deutschlands hören dürfen. Alles andere wird unter den Teppich gekehrt, Wahrheiten verdreht und "Falsche Wahrheiten" herausgebracht.

Ich höre öfter auf Kurzwelle Ihre Nachrichten, weil Sie unabhängig informieren.

Alles Gute, Frieden und Gesundheit wünscht Ihr Hörer

Enrico Heller aus Niedersachsen"

 

Aus einem anderen Blickwinkel sehen die Grüters aus Norddeutschland die Flüchtlingskrise und schrieben am 18. September:

"Sicherlich verfolgen Sie ja die Nachrichten aus Deutschland und Europa bezüglich der Flüchtlingssituation. Insgesamt müssen wir sagen, dass die Hilfsbereitschaft außerordentlich groß ist, wobei die negativen Zwischenfälle nicht verschwiegen werden sollen. Aber die Menschen hier sind unterschiedlich stark und ideenreich dabei Hilfe und Zuwendung zu geben."

Schon im Mai diesen Jahres waren die Flüchtlingskrise und ihre Ursachen und Folgen Thema bei IRIB, und Herr Fritz Andorf aus Meckenheim schrieb uns zu einem seiner Empfangsberichte folgende Zeilen, die aber leider aufgrund von Mailbox-Problemen erst später bei uns eintrafen: 

"In den Nachrichten ging es einmal mehr um die grausamen und blutigen Verbrechen des IS im Irak, die durch nichts zu rechtfertigen sind. Die Stadt Ramadi ist wohl vorläufig von ihnen eingenommen, aber ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sie aus der Wüstenstadt Palmyra mit Hilfe schiitischer Milizen zurückgeschlagen werden konnten. Denn ich habe vor einigen Jahren dieses UNESCO-Weltkulturerbe besucht und war davon sehr beeindruckt. Eine sinnlose brutale Zerstörung würde mich deshalb sehr traurig machen.

Interessant war das heutige Interview mit Prof. Schütz über die Fremdenfeindlichkeit in Europa und das Flüchtlingsproblem, wobei der Professor die Ursachen klar herausgestellt hat."

 

Kurz und knapp hat ja auch schon Helmut Lesser zum Thema geschrieben:

" Nun noch diese sinnlose weltweite Völkerwanderung gen Westen – selbstverursacht vom Westen."

Dieses Thema wird uns und unsere Hörerfreunde sicher noch oft in der Hörerpostsendung beschäftigen und die Dimensionen der Folgen der Flüchtlingskrise sind nicht abzuschätzen.

Nun aber erst einmal unser heutiges Musikstück.

Das die Beziehung der Kurzwellenhörer zu den Sendern auf Kurzwelle ein Geben und Nehmen ist, zeigen die folgenden Empfangsberichte und wir freuen uns, dass unsere Post bei den Hörern auch ankommt und die ihrige bei uns. Hier als Beispiel die Zeilen von Thomas Marschner aus Wittingen vom 24. Juli:

"An IRIB - Deutsche Redaktion.

Herzlichen Dank für Ihre Post (Eingang 30.06.15). Ich habe mich sehr über die schöne QSL-Karte, sowie die Sonderbriefmarken gefreut.

Hiermit übersende ich Ihnen noch einmal einen Bericht aus 2014 und zwei aktuelle Hörberichte.

Bitte bestätigen Sie auch diese mit einer QSL-Karte.

Mit freundlichen Grüßen Thomas Marschner"

 

Auch Stefan Druschke aus Kerpen konnte berichten, dass unsere Post angekommen ist. Hier ist sein Brief vom 29. Juli:

"Liebe Freunde vom deutschen Programm !

Zunächst vielen herzlichen Dank für die schöne QSL-Karte als Bestätigung für meinen letzten Empfangsbericht. Ich habe mich sehr darüber gefreut!

Momentan höre ich Ihre Sendungen mehrmals wöchentlich, hauptsächlich am Morgen. Die Sendungen der Stimme der Islamischen Republik Iran versorgen mich mit allen wesentlichen Informationen über das Tagesgeschehen im Iran, und ich höre die Sendungen sehr gern.

Beigefügt habe ich auch wieder einen Empfangsbericht über die Morgensendung in deutscher Sprache, die ich gerade hörte.

Ich würde mich freuen, wenn dieser Bericht Ihre technische Abteilung über die gegenwärtigen Empfangsbedingungen informiert, und wenn Sie mir diesen mit Ihrer neuesten QSL-Karte bestätigen könnten.

Vielen Dank nochmal für die täglichen Sendungen in deutscher Sprache und für den guten Hörerservice!

Mit freundlichen Grüßen Stefan Druschke"

Am 29. Juli hörte uns Herr Druschke über die 15500 kHz mit den SINPO-Werten  3-4-4-4-3. Dazu schrieb er noch:

Empfang erfolgte in Kerpen 25 km südlich von Köln. Der Empfang war heute relativ gut. Das Fading hielt sich in Grenzen und Interferenzen traten nicht auf. Wenn Sie die o.g. Programmdetails für ausreichend und richtig befinden, würde ich mich über eine Bestätigung mit Ihrer neuesten QSL-Karte sehr freuen. Vielen Dank im Voraus!"

Schon länger zurück liegt der Empfangsbericht von Matthias Martin, und zwar ist er vom 18.Juni und er hörte uns über die Morgenfrequenzen mit guten SINPO-Werten von 4-5-4-3-3. Sein Empfangsbericht ist ausführlich und übersichtlich auf einem DIN A 4 Blatt getippt. Folgende Zeilen hat er noch dazu geschrieben:

"Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Redaktion der Stimme der Islamischen Republik Iran,

heute habe ich wieder einmal versucht die Stimme der Islamischen Republik Iran zu hören. Das bereitete mir keine Schwierigkeiten, denn auf beiden Morgenfrequenzen war Ihre Station sehr gut zu empfangen. Beide Frequenzen waren für mich gleichwertig in der Qualität.

Lediglich auf der 17570 gab es um 07:57 QRM durch vermutlich Radio China International in französischer Sprache.

Die Nachrichten waren sehr interessant und aktuell. Besonders hat mich der Beitrag über den Monat Ramadan interessiert. Bitte machen Sie weiterhin so interessante Sendungen in deutscher Sprache.

Ich habe diesem Brief einen Empfangsbericht über die gehörte Sendung beigefügt. Wenn die Angaben im Empfangsbericht korrekt sind, würde ich mich über eine Empfangsbestätigung sehr freuen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen Matthias Martin"

Herr Martin hat seinem Brief vom Sommer noch die folgende Frage hinzugefügt:

"Findet der Ramadan immer zur selben Zeit statt, oder ändert sich der Zeitraum ähnlich Ostern und Pfingsten in Deutschland?

Zur Frage von Herrn Martin ist zu sagen, dass der Fastenmonat Ramadan sich wie alle anderen Monate des arabischen Mondkalenders jedes Jahr um etwa 11 Tage im Uhrzeigersinn im Sonnenkalenderjahr verschiebt. Der Grund dafür ist, dass der Mondkalender weniger Tage hat als der Sonnenkalender. Als Beispiel: Im Jahr 2014 begann der Fastenmonat am 29. Juni, in diesem Jahr begann er am 18. Juni, also 11 Tage früher. So wandern die Monate es arabisch-islamischen Mondkalenders einmal innerhalb von etwa 32 Jahren im Uhrzeigersinn durch das Sonnenjahr.

 

Heute dürfen wir auch wieder einmal einen neuen Hörer vorstellen, es ist Hendrik Brückner aus Hamburg. Sein Empfangsbericht vom 4. August erreichte und dieser Tage in Teheran:

"Hallo Ich freue mich heute zum ersten Mal Ihr Programm empfangen und gehört zu haben. Viele Grüße aus Hamburg,

Hendrik Brückner"

Mit seinem Graetz Komates 03c  /  Baujahr 1965 konnte er uns am 4. August über die Morgenfrequenz 15 500 kHz mit SINPO-Werten von 4-4-3-2-3 empfangen. Dem beigefügten Bild von sich und Szenen aus Hamburg, sowie seinem Empfangsgerät nach zu urteilen handelt es sich bei diesem Hörer um einen noch sehr jungen Mann. Wir danken ihm und allen anderen für die bei uns eingetroffenen Empfangsberichte.

Die Kollegen in Berlin erreichte auch wieder ein Empfangsbericht von Christoph Paustian aus Häusern. Er hörte uns trotz kurzer Programmaussetzer am  7. September wohl relativ gut und schrieb dazu:

"Sehr geehrte Damen und Herren von IRIB!

Vielen Dank für die QSL-Karte und das Infobuch 'Wunder der Schöpfung'. Über eine QSL-Karte würde ich mich sehr freuen. Gruß Christoph Paustian."

 

Unser Hörerfreund Andreas Pawelczyk hat auch das Buch 'Wunder der Schöpfung' bekommen und hat es auch schon gelesen. Hier ein paar seiner Worte zu diesem Buch, die er am 17. September schrieb:


"Sehr geehrte Redaktion von 'Wir und unsere Hörer',

möchte kurz auf das gute Buch 'Wunder der Schöpfung' eingehen, das ich eingehend studiert habe. Was hat mir da besonders gefallen?

Thema Gedächnis: Was wäre wenn es nicht funktionieren würde? Wir wüßten einen Weg, den wir öfters gegangen sind, nicht mehr. Alles was man lernte wäre umsonst; von den eigenen Erfahrungen hätte man keinen Nutzen und aus der Vergangenheit könnte man keine Lehren ziehen.
Thema Sprechen und Schreiben: Durch Schreiben werden die Informationen der früheren Generation an die jetzige Generation weitergegeben und von der jetzigen an die zukünftige Generation.

Durch Schreiben werden Wissen, Traditionen und anderes in Büchern für immer festgehalten.
Thema Luft: Mit ihrer Hilfe können wir hören, miteinander sprechen und uns gegenseitig unsere Wünsche mitteilen.
Thema Berge: In den Bergen entspringen Quellen. Auch gibt es in den Bergen Höhlen und zwischen den Bergen Täler, wo Tiere und Menschen Schutz finden.
Dies alles kann kein Zufall sein, sondern ist ein Beweis, dass diese Schöpfung mit Weisheit und Plan geschaffen ist. Im Namen Gottes!
Mit freundlichen Grüßen nach Teheran von
Andreas Pawelczyk, Mannheim"

 

Über die schöne und weise Schöpfung Gottes gibt auch die Postkarte, die unser Hörerfreund Stefan Lipsius aus Kassel uns von Finnland geschrieben hat, Auskunft und wir danken ihm dafür, dass er an uns gedacht hat in seinem Urlaub. Denn aus dieser Region bekommen wir ja eher selten oder gar keine Post.

Am 3. September ist die Karte in Teheran abgestempelt worden, und ein paar Tage später war sie dann auf dem Schreibtisch in der IRIB-Redaktion, wo die in rot-goldenes Licht getauchte finnische Seen- und Waldlandschaft die Kolleginnen und Kollegen erfreut hat.

Am 12.August hat Herr Lipsius auf der Rückseite dieser Karte geschrieben:

"Liebe Freunde,

aus dem Land der Mitternachtssonne sende ich Ihnen aus Nordfinnland viele Urlaubsgrüße. Die Reise führte uns bis zum Nordkap und verschiedenen Nationalparks in Norwegen und Finnland, wo wir mit Mücken und Dauerregen kämpften.

Ihr Hörer Stephan Lipsius (Kassel)."

 

Da können wir zum Abschluß nur noch den Worten von Wilhelm Busch zustimmen und sagen:

"Fortuna lächelt, doch sie mag

Nur ungern voll beglücken.

Schenkt sie uns einen Sommertag,

so schenkt sie uns auch Mücken."

 

Aber halt ganz so weit ist es noch nicht, denn wir wollen schnell noch der Bitte von Bernd Seiser nachkommen:

"Sollte in 'Wir und unsere Hörer noch Platz für Hörergrüße sein, so möchte ich gerne Peter Hennicke in Rheinstetten grüßen und ihm einen guten IRIB Empfang wünschen. Herzliche Grüße, Bernd Seiser "

Das wars aber nun wirklich für heute, die weitere Post bleibt fürs nächste Mal.

Bis dahin wünschen wir allen eine gute Zeit und

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

Medien

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren