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Dienstag, 18 August 2015 17:29

Hörerpostsendung am 16. August 2015

Hörerpostsendung am 16. August 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -   Herzlich Willkommen liebe Hörerfreunde zu unserem heutigen Hörerpostprogramm, in hoffentlich entspannter Runde und ohne Hitzestress. Die Meldung: "Nach tagelanger Gluthitze haben am Freitag heftige Gewitter in Teilen Deutschlands Abkühlung gebracht", hat sicher auch vielen unserer Hörerfreunde eine Erleichterung verschafft.

Nun ist es erst einmal vorbei mit Schlagzeilen wie:

Viele Badetote nach Hitzewelle im Süden.

Hohe Temperaturen führen zu erhöhter Waldbrandgefahr.

Tier und Pflanzenwelt unter Stress.

Die Wasserstände der Flüsse sind tiefer als sonst.

Die sommerliche Hitze hat auf den Autobahnen in Deutschland gefährliche Schäden verursacht.  usw.usw..

In unserer Hörerpost finden sich natürlich auch Meldungen und Meinungen zum Thema Sommerhitze, aber sie fallen, wie Sie bald hören können, ganz unterschiedlich aus. Fangen wir doch gleich einmal mit dem Brief von Lutz Winkler in Schmitten an, den er uns am 12. August, also ganz aktuell, per Mail zusendete:

"Liebe Mitglieder der deutschen Redaktion in Teheran, dieser Sommer ist ein Sommer, wie ich ihn aus meinen Kindertagen kenne: heiß und es gibt öfters Gewitter. Das Wasser wird knapp und alles stöhnt. Ich sehe darin jedoch noch keine Klimakatastrophe, sondern freue mich – trotz aller Schwierigkeiten – über diese Zeit mit vielen Freizeitaktivitäten, das ich mich nicht immer viel anziehen muss, um draußen zu sein und dass ich viel auf der Terrasse sitzen und die Zeit genießen kann.

Der Empfang der Sendungen von der Stimme Irans ist verständlich und gut. Ich kann die Sendungen gut hören. Ich höre die Sendungen, in denen Sie über die Landschaften und Traditionen berichten sehr gern. Für mich ist dies immer wie eine kleine Reise in Ihr Land und ich freue mich, dass ich mit doch so einfachen Mitteln die Beiträge von IRIB verfolgen kann. Dieses Mal schicke ich Ihnen als Gruß ein Bild des Domes in Wetzlar mit. Der Dom in Wetzlar ist eine der ältesten Simultankirchen Deutschlands, diesen teilen sich katholische und evangelische Christen. Interessant ist dieser Bau, weil die Erweiterungen der einzelnen Epochen um den älteren Bau gebaut wurden. So sieht der Besucher bei genauer Betrachtung mehrere Mauern aus verschiedenen Epochen hintereinander. Nun möchte ich schließen und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Ihr Hörer Lutz Winkler"

Wir bedanken uns bei Herrn Winkler für seinen Bericht und seine Sicht zum Wetter in Deutschland. Ganz anders klingt es da aus den Zeilen von Michael Linder, der allerdings auch schon eine Herzoperation hinter sich hat, und dadurch mit ganz anderen Voraussetzungen konfrontiert ist. Bei Herrn Lindner war schon die Forsetzung seines Hobbys gefährdet, denn er schrieb:

"Gerade habe ich in meinem Hobbyzimmer unter dem Dach 40 Grad gemessen. Das alles schon seit vielen Tagen. Man ist total benommen und meinem Herz tut das auch nicht besonders gut. Könnt Ihr mir einen Gefalen tun? Bitte stellt die unglaubliche Hitze ab, es ist nicht mehr zum aushalten.

Liebe Grüße aus dem "Backofen" Deutschland."

Ein paar Tage später kamen von Michael Lindner dann diese Zeilen:

"Es braut sich ein Gewitter zusammen. Hoffentlich gibt es nicht nur Sturm, den können wir nicht gebrauchen. Wie oft schon hatten wir in den letzten Monaten nur Sturm mit vielen Schäden, aber so gut wie keinen Niederschlag. Ich bilde mir ein, früher war das alles anders. Da gab es viel Regen, Stürme waren da die Ausnahme. Es hat sich wettermäßig so einiges geändert, bestimmt eine Folge des Klimawandels. Irgendwann werden wir vielleicht doch eine Trockenzone mit Wüsten hier in Europa vorfinden..."

Das sind ja düstere Prophezeihungen Herr Lindner. Hoffentlich werden 'Wir und unsere Hörer' solche Zeiten nicht mehr erleben.

Auch anderswo, nämlich weiter im Süden Deutschlands, hat das Kurzwellenhobby durch die Sommerhitze gelitten. Von Werner Schubert in Grafing, bei dem wir aufgrund entstandener Mailboxprobleme nach einem Lebenszeichen gefragt hatten, kamen diese Zeilen:

"Hallo nach Teheran,

... nein, es lag nicht an Ihrem Postfach, ich habe mich tatsächlich seit Juni nicht mehr gemeldet. Ich hatte zwar genügend Themen, aber das Hobby ist fast völlig eingeschlafen, weil es jetzt häufig ekelhaft heiß war (das soll mit starken Gewittern nun aber beendet sein) und ich leider in der Firma schon seit Februar keinen Urlaub mehr nehmen konnte."

Unser Hörerfreund Heinz-Günter Hessenbruch sieht die derzeitigen Temperaturen auch eher skeptisch:

"Heute haben wir eine Temperatur von knapp 10 Grad Celsius, ab Donnerstag soll dann das Thermometer auf über 30 Grad klettern. Das kann doch nicht normal sein, oder?"

 Aber vielmehr macht Herrn Hessenbruch derzeit der Empfang unserer Sendungen zu schaffen:

"Hallo und guten Morgen liebes IRIB-Team,

seit einigen Tagen hat sich hier der Empfang drastisch verschlechter, auf allen Frequenzen und zu allen Sendezeiten.

Jeden Morgen und jeden Abend teste ich die IRIB-Frequenzen mit verschiedenen Empfängern und Antennen, leider ohne Erfolg."

Wir fragten dann bei anderen Hörerfreunden nach und Werner Schubert schrieb:

"Ja, der Empfang ist ziemlich mäßig geworden, hier in Grafing geht eigentlich nur die ungeliebte 7200 kHz. In Oberaudorf bin ich erst im Herbst wieder häufiger, da sieht es ja ganz anders aus."

Zum Glück sah es bei Lutz Winkler jetzt schon anders aus: "Der Empfang der Sendungen von der Stimme Irans ist verständlich und gut. Ich kann die Sendungen gut hören." Sowohl am 15. Juli, als auch am 9. August bestätigte uns Herr Winkler für die Frühfrequenz 15500 SINPO-Werte von 4-5-3-3-3.

Für die Morgenfrequenz 17500 kHz hat uns unsere Hörerfreundin Martina Pohl jedoch nur schlechte Empfangsbedingungen bescheinigt in ihren Juliberichten. Da hieß es meistens: Starkes Rauschen und Störgeräusche behindern erheblich das Hören des Programms. Der Empfang ist die meiste Zeit unbrauchbar. Einzelne Wörter oder Bruchteile eines ganzen Satzes können hin und wieder verstanden werden."

Hörerfreund Bernd Seiser hat uns auch schlechten Empfang bestätigt. Hier sein Fazit dazu:

"Bestimmt werdet Ihr ja von einigen Hörern Informationen über den derzeit sehr schlechten Kurzwellenempfang erhalten haben, aber die meisten wissen ja, dass die deutsche Redaktion keine Möglichkeit hat die Frequenz zu wechseln und so können wir nur auf bessere Winterfrequenzen hoffen." 

Danke Herr Schubert und allen anderen für ihre Mails und Meldungen. Weitere Ausführungen zu anderen Themen von Herrn Schubert können Sie dann ein anderes Mal hören.

Wir spielen nun erst einmal unser heutiges Musikstück.

Weiter geht es mit der Blitzpost und den modernen Medien, denn unser Hörerfreund Dietmar Wolf aus Hammelburg hat noch einen Tipp für Sie, bei denen auch Internet und Handy zum Alltag gehören. In seiner Mail vom 23. Juli schrieb er:

"Höre gerade die Abendsendung vom Mittwoch, in der Sie wie so oft auf Ihre Handy-App hinweisen…… es fallen nur die Kosten für die Internetübertragung an.

Das ist sicherlich eine gute Möglichkeit 'unterwegs' IRIB zu hören! Ich habe da meine eigene Methode, die ich Ihnen gerne hier vorstellen möchte. Ich lade mir zuhause immer die Sendungen des wöchentlichen Archivs direkt auf mein Handy ( via W-lan) um dann unterwegs offline -also ohne weiteren Internetverbrauch - Ihre Sendungen genießen zu können.  Der Nachteil ist nun der, dass Handyinternetflats meist begrenzt sind (500 MB) und die sind beim Streamen schnell verbraucht. Mit meiner Methode fallen keine weiteren Kosten an und  ein unbegrenztes  W-lan hat  eigentlich jeder.

Liebe Grüße Ihr Dietmar Wolf"

Unser lieber Hörerfreund Bernd Seiser hat zwar Zugang zum Internet, aber wiederum kein Smartphone, deshalb schreibt er:

"Dietmar Wolf hat mir auch schon von seinen Empfängen mit dem Handy-Smartphone berichtet. Da ich kein Handy besitze, konnte ich diese Empfangsversuche bisher noch nicht selbst durchführen. 
Aber ein Empfang, der zusätzliche Kosten verursacht, wird nur wenige Hörer ansprechen. Für uns Kurzwellenhörer wird die Kurzwelle weiterhin am wichtigsten bleiben, ganz besonders für die Hörerklubmitglieder, die keinen Internetzugang haben. 
Die von Dietmar Wolf angeführte W-lan Möglichkeit funktioniert mit meinem PC und Internetradio nur in unmittelbarer Nähe von der W-lanbox, in Hof oder Garten nur selten. 
Es gibt aber doch einige Hörerklubmitglieder wie Dieter Leupold, die auch sehr viel mit dem Handy oder einem mp3-Player hören, deshalb kann der Vorschlag von Dietmar für seine kostengünstigere Hörmethode auch für weitere Hörer mit einem Handy wichtig sein, also bitte in 'Wir und unsere Hörer' bekanntgeben. 
Auch Josef Rieger hatte oft von der IRIB-Internetseite die Sendungen heruntergeladen und mir in den Monaten, wo IRIB nicht auf Kurzwelle gesendet hatte, die Ausgaben von 'Wir und unsere Hörer' mitgeschnitten, die ich damals sonst nicht hören konnte, da ich da ja keinen Internetanschluss hatte. 
Vielen Dank und herzliche Grüße,  Bernd"

Wir danken Herrn Wolf für seinen Tipp, den wir auch schon auf unserer Internetseite in der Rubrik 'Aus der Hörerpost' veröffentlicht haben. Ebenso danken wir auch Herrn Seiser für seine aufschlußreichen Erläuterungen. Und wir können erkennen, dass es heute eigentlich unumgänglich ist, auf die moderne Technologie zu setzen. Das kommt trotz aller Liebe unserer Hörerfreunde zur Kurzwelle, auch in der Mail von Jürgen Putzker, dem guten undhilfsbereiten Freund unseres lieben Hörerfreundes Christoph Schmitt in Schneeberg, die er am 30. Juni schrieb, zum Ausdruck:

"Sehr geehrte Frau Sheikholeslami,

viele liebe Grüße vom Waldmeister Christoph Schmidt und natürlich auch von mir aus Schneeberg.

Bezugnehmend auf die letzte Hörerpostsendung am Sonntag soll ich Ihnen mitteilen, dass die Ausführungen zum Thema Kurzwelle

genau den Nerv von Christoph Schmidt getroffen haben.

Er wie auch ich sind echte Anhänger des guten alten Rundfunks. Im Zeitalter der digitalen Technik sind auch die Unzulänglichkeiten dieser Technik wohl allen bekannt.

Kurzwelle, Telegraphie und all die analogen Möglichkeiten bis hin zur Einseitenbandausstrahlung machen eine unkomplizierte Informations-übermittlung an eine große Zahl von Hörern möglich.

Da leider der Empfang bei Herrn Schmidt am Ende der Sendung ebenfalls gestört war, habe ich ihm trotzdem den digitalen Sendungs-mitschnitt überspielt. So konnte er auch den Ausführungen zu den oben angegebenen Themen folgen.

Trotz aller technischen Möglichkeiten höre ich fast jeden Tag Sendungen auf Kurzwelle, denn seit 1973 bin ich lizenzierter Funkempfangsamateur.

Ich soll Sie und die Mannschaft von Radio IRIB nochmals recht herzlich grüßen."

Vielen Dank Herr PutzKer und schöne Grüße an unseren Waldmeister in Schneeberg.

Jetzt legen wir die Blitzpost aus der Hörerpostmappe aber beiseite und berichten unseren Hörerfreunden, wessen Post auf dem Schneckenpostweg hier in Teheran eingetroffen ist. Es sind Empfangsberichte vom Juni 2015, und sie kommen aus Thüringen, Hessen und der Schweiz, und alle berichten von einem guten Empfang unserer Morgensendungen.

Am 16. Juni hörte uns Peter Lehman aus Greiz in Thüringen und merkte an:

"Ich bedanke mich noch für die kleine goldene Münze und grüße Sie vielmals Ihr OM Peter Lehmann

Ich bitte um die QSL-Karte."

Über mehrere unserer Morgensendungen zwischen dem 4. und 17. Juni berichtete uns Sandro Blatter aus Schwerzenbach in der Schweiz und schrieb:

"Sehr geehrte Damen und Herren.

Wieder einmal möchte ich mich mit einer kleinen Beige von Empfangsberichten bei Ihnen melden. Wenn Sie diese Empfangsberichte für in Ordnung befinden, würde ich mich freuen, wenn Sie sie mit einer QSL-Karte bestätigen würden.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus bestens und freue mich auf die Antwort.

Mit freundlichen Grüßen Sandro Blatter"

Vielen Dank lieber Herr Blatter auch an Sie für die Empfangsberichte und den Internationalen Rückportoschein.

Ein Wort in dem Brief von Herrn Blatter war uns aber gänzlich unbekannt, er schrieb: "Eine kleine Beige von Empfangsberichten". Da haben wir gleich erst mal das Internet befragt und weil sicher auch viele von Ihnen liebe Hörerfreunde das Wort 'Beige' nicht kennen, hier nun die Antwort:

Eine Beige (teilweise auch Biege) bezeichnet in der Schweiz, in Süd- und Südwestdeutschland einen Stapel, Stoß oder eine Aufschichtung.

Wieder etwas dazu gelernt. Wir sagen es ja immer wieder, die Hörerpostsendung ist lehrreich und interessant. Danke an Sie alle, die Sie regelmäßig oder sporadisch dazu beitragen.

Am 22.Juni hörte uns Hans Peter Theman in Helsa und er merkte am Tag danach in seinen Zeilen an:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

der Empfang der Sendung auf der Frequenz 17570 war bis 7:56 gut, danach durch starkes Rauschen und Schwankungen beeinträchtigt, habe deshalb auf 15500 kHz gewechselt.

Die Interviews sind immer sehr hörenswert und interessant, so auch der in dieser Sendung über den heiligen Monat Ramadan in Deutschland.

Einen freundlichen Gruß aus Helsa.

Hans Peter Themann

Über eine Empfangsbestätigung freue ich mich sehr. Vielen Dank."

Schön Herr Themann, dass es mit dem Empfang gut geklappt hat und, dass Sie von unseren Sendungen Wissens- und Hörenswertes mit in den Alltag nehmen können. Ihnen und allen anderen danken wir auch besonders dafür, dass Sie uns das gelegentlich mitteilen. Es ist essentiell für unsere Arbeit.

In diesem Sinne verbleiben wir bis zum nächsten Mal.

Choda hafez- Gott schütze Sie!

 

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